Eidesstattliche Versicherung RWTH verständlich erklärt
Eidesstattliche Versicherung RWTH
Die RWTH Aachen University verlangt bei der Einschreibung eine unterschriebene Eidesstattliche Versicherung. Hier ordnest du Zweck, Nachweise, Prüfung und Upload klar ein.
Worum es bei der Eidesstattlichen Versicherung der RWTH geht
Die Eidesstattliche Versicherung RWTH ist im Einschreibungszusammenhang eine eng begrenzte Erklärung zu einem konkreten Studien- und Prüfungsstatus. Für die fachliche Einordnung genügt deshalb nicht die allgemeine Frage, was eine Versicherung bedeutet. Prüfe stattdessen, welche Aussage für deine Einschreibung verlangt wird und ob deine Angaben genau diesen Bereich betreffen. So wird die Aufgabe in eine konkrete Fachfrage und ein überprüfbares Arbeitsergebnis übersetzt.
Eine passende Fachfrage lautet: Welche Angaben muss ich für die Einschreibung an der RWTH Aachen University abgleichen, und welche zusätzliche Unterlage ist zu prüfen, wenn ich ein endgültiges Nichtbestehen angebe? Das Arbeitsergebnis ist eine inhaltlich passende Erklärung, die du als Dokument vorbereitest, unterschreibst und für den Upload einscannst. Der Text darf nicht auf allgemeine persönliche Umstände, eine Bewertung deiner Fähigkeiten oder andere Studienverfahren ausgeweitet werden.
Die Quelle ordnet die unterschriebene Erklärung dem Einschreibungsverfahren für Bachelor-, Staatsexamen- und Masterstudiengänge zu. Sie verlangt außerdem eine handschriftliche statt einer digitalen Unterschrift und beschreibt den anschließenden Upload des Scans in RWTHonline. Diese Punkte bilden den überprüfbaren formalen Rahmen. Prüfe sie einzeln am fertigen Dokument und trenne dabei Inhalt, Unterschrift und Übermittlung voneinander.
Wenn deine Erklärung ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder den endgültigen Verlust der Möglichkeit betrifft, eine erforderliche Prüfung abzulegen, musst du den in der Quelle beschriebenen Sonderfall gesondert prüfen. Dort wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung genannt. Die Quelle verweist für ihren Erhalt auf den Prüfungsausschuss. Formuliere daraus keine allgemeine Aussage über andere Hochschulen, Studiengänge oder Zulassungsverfahren.
Für die Vorbereitung kannst du wissenschaftliches Schreiben als getrennte Arbeitsaufgabe nutzen. Die Erklärung ist nicht dasselbe wie die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit. Wer eine Hausarbeit schreiben oder eine Masterarbeit schreiben will, bearbeitet einen anderen Texttyp mit einem anderen Ziel. Diese Abgrenzung verhindert, dass fremde Arbeitsschritte in die studienbezogene Erklärung gelangen.
Das überprüfbare Ergebnis besteht daher aus einer begrenzten Aussage, dem passenden Dokument und der dokumentierten formalen Bearbeitung. Beziehe nur den belegten Sachverhalt ein, prüfe unklare Angaben in den offiziellen Unterlagen und lasse Aussagen weg, für die im vorliegenden Material keine Grundlage vorhanden ist.

Aufbau: Frage, Quelle, Material und Ergebnis
Ein nachvollziehbarer Aufbau beginnt mit einer klar begrenzten Fachfrage zur Eidesstattlichen Versicherung RWTH. Formuliere die Frage so, dass sie nur den studienbezogenen Erklärungsinhalt untersucht. Eine geeignete Arbeitsfrage lautet: Welche Angaben muss ich für die Einschreibung prüfen, und welche Handlung folgt daraus, wenn ein endgültiger Prüfungsstatus erklärt wird? Das Ergebnis soll nicht allgemein über Studienleistungen urteilen, sondern die Erklärung anhand der maßgeblichen Kriterien ordnen.
- Fachfrage festlegen: Nutze Forschungsfrage formulieren hier nur als Arbeitsschritt für eine enge, überprüfbare Frage. Grenze den Gegenstand auf Studiengang, Studienfach, erforderliche Prüfungen und die dazugehörige Erklärung ein.
- Direkte Quelle auswerten: Lies die offizielle RWTH-Seite zur Eidesstattlichen Versicherung vollständig. Notiere daraus die Bedingungen für die Einschreibung, die verlangte Unterschriftsform, den Scan und den Upload in RWTHonline. Ergänze keine Vermutungen zu Fristen, Kosten oder weiteren Verfahren.
- Kriterien ordnen: Führe die einzelnen Aussagen in einer Prüfliste zusammen. Dazu gehören der betroffene Studienstatus, die Frage nach einem endgültigen Nichtbestehen, die Möglichkeit einer zusätzlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung sowie die in der Quelle genannte Stelle für diese Bescheinigung.
- Material bereitstellen: Lege die Erklärung, deine eigenen Angaben und die direkt herangezogene Quelle nebeneinander. Markiere, welche Information aus dem Dokument stammt und welche du selbst prüfen musst. So bleibt die wissenschaftliche Argumentation auf nachvollziehbare Zuordnungen beschränkt.
- Arbeitsschritt durchführen: Vergleiche deine Angaben mit dem Aussagebereich der Erklärung. Frage bei jedem Punkt, ob er wirklich den Studien- oder Prüfungsstatus betrifft. Inhalte zu anderen Themen werden nicht in die Erklärung aufgenommen.
- Ergebnis herstellen: Drucke das Dokument aus, unterschreibe es eigenhändig und erstelle danach den Scan für den vorgesehenen Upload. Halte diese Reihenfolge im Arbeitsprotokoll fest, damit das Ergebnis nachvollziehbar bleibt.
- Endprüfung durchführen: Kontrolliere den Inhalt gegen die Kriterien und die Aussagegrenze. Eine Gliederung einer Hausarbeit, ein Literaturverzeichnis erstellen oder Quellenangaben richtig zitieren kann dabei eine getrennte Schreibaufgabe sein, gehört aber nicht als zusätzlicher Sachverhalt in diese Erklärung.
Der Aufbau ist vollständig, wenn Fachfrage, direkte Quelle, Material, Arbeitsschritt und Ergebnis einander eindeutig zugeordnet sind. Verwende für jeden Abschnitt nur solche Aussagen, die sich aus der Quelle oder aus einer ausdrücklich vorgesehenen Prüfung ergeben. Wenn eine Information nicht belegt ist, kennzeichne sie als offene Prüfung und formuliere daraus keine Tatsache.
Schritt für Schritt zur überprüfbaren Erklärung
Arbeite die Erklärung in einer festen Reihenfolge durch. Jeder Schritt endet mit einem überprüfbaren Ergebnis, damit du später erkennen kannst, welche Entscheidung bereits getroffen wurde und welche Prüfung noch offen ist.
- Frage eingrenzen: Schreibe zuerst auf, welchen Studien- oder Prüfungsstatus du mit der Erklärung bestätigen sollst. Ergebnis: eine einzelne Fachfrage ohne zusätzliche Themen.
- Quelle festhalten: Kennzeichne die offizielle RWTH-Seite als direkte Grundlage deiner Prüfung. Ergebnis: Du weißt, auf welchen Text sich deine Kriterien beziehen.
- Angaben abgleichen: Vergleiche deine Angaben mit dem dort beschriebenen Erklärungsbereich. Prüfe insbesondere, ob ein endgültiger Status bei Studiengang, Studienfach oder erforderlicher Prüfung betroffen ist. Ergebnis: eine begründete Zuordnung deines Falls.
- Sonderfall prüfen: Wenn du ein endgültiges Nichtbestehen angibst, prüfe, ob die Quelle dafür eine Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangt. Ordne die Angabe zur genannten Stelle nur diesem Fall zu. Ergebnis: Der mögliche Zusatznachweis ist geklärt oder als offene Prüfung festgehalten.
- Dokument ausdrucken: Bereite die Erklärung als Papierdokument vor. Ergebnis: eine Unterlage, auf der die verlangte Unterschriftsform umgesetzt werden kann.
- Handschriftlich unterschreiben: Setze die Unterschrift auf dem Ausdruck. Ergebnis: Das Dokument erfüllt den überprüften Bearbeitungsschritt.
- Scan erstellen: Scanne das unterschriebene Dokument ein. Ergebnis: eine digitale Kopie des bearbeiteten Ausdrucks.
- Upload durchführen: Lade den Scan in RWTHonline hoch. Ergebnis: Die Übermittlung ist als eigener Arbeitsschritt dokumentiert.
- Aussagegrenze prüfen: Lies die Erklärung noch einmal gegen die Fachfrage und die direkte Quelle. Ergebnis: Nur der belegte Studien- und Prüfungsstatus bleibt enthalten.
Halte zu jedem Schritt kurz fest, was du geprüft oder erzeugt hast. Fehlt eine Grundlage, ergänze keine Vermutung. Prüfe die offene Stelle in den offiziellen Unterlagen und ändere erst danach deine Erklärung. So bleiben Inhalt, Material, Handlung und Ergebnis voneinander unterscheidbar und der Ablauf bleibt nachvollziehbar.
Arbeite Themen des wissenschaftlichen Schreibens separat. Sie können für andere Aufgaben hilfreich sein, sind aber kein Bestandteil dieses konkreten Prüfablaufs.
Kurzes Anwendungsbeispiel
Eine Person bereitet die Einschreibung an der RWTH Aachen University vor. Ihre konkrete Fachfrage lautet: Bezieht sich meine Erklärung auf ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs beziehungsweise auf den endgültigen Ausschluss von einer erforderlichen Prüfung?
Als direkte Quelle verwendet sie die RWTH-Seite zur Eidesstattlichen Versicherung. Sie ordnet zunächst ihr benötigtes Material: das Dokument der Erklärung und die Informationen, die für den eigenen Studien- und Prüfungsstatus relevant sind. Sie ergänzt keine Aussage über Noten, Forschungsqualität oder andere persönliche Umstände, weil dafür in der vorliegenden Quelle keine Grundlage genannt ist.
Im nächsten Arbeitsschritt prüft sie, ob der besondere Fall eines endgültigen Nichtbestehens vorliegt. Wenn sie einen solchen Fall angibt, prüft sie außerdem die erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung und die in der Quelle genannte Stelle, den Prüfungsausschuss. Wenn sie diesen Fall nicht angibt, bleibt sie bei der dafür vorgesehenen Erklärung und behauptet keine zusätzliche Bescheinigung.
Danach druckt sie das Dokument aus, unterschreibt es handschriftlich und lädt den Scan in RWTHonline hoch. Das Ergebnis ist nicht ein allgemeiner Überblick über Einschreibung, sondern die konkrete, formal bearbeitete Erklärung für den beschriebenen Vorgang. Abschließend vergleicht sie die Aussage nochmals mit der direkten Quelle und kennzeichnet jede nicht belegte Zusatzfrage als offene Prüfung.
Wer parallel Plagiat vermeiden möchte, kann die eigene Dokumentation separat prüfen. Das Beispiel belegt dadurch weder eine allgemeine Regel für wissenschaftliche Texte noch einen zusätzlichen institutionellen Zweck.

Qualitätscheck mit klarer Abgrenzung
Führe den Qualitätscheck in zwei klar getrennten Teilen durch: zuerst die inhaltliche Abgrenzung, danach die formale Prüfung. Diese Reihenfolge macht sichtbar, ob die Erklärung sachlich passt und ob das Dokument anschließend in der geforderten Form bearbeitet wurde.
Inhaltliche Abgrenzung:
- Ist die Fachfrage ausdrücklich auf die Eidesstattliche Versicherung RWTH und den beschriebenen Einschreibungszusammenhang begrenzt?
- Behandelt die Erklärung nur den relevanten Status von Studiengang, Studienfach und erforderlichen Prüfungen?
- Wird zwischen einem gewöhnlichen Erklärungsfall und dem gesondert zu prüfenden Fall eines endgültigen Nichtbestehens unterschieden?
- Wird die Unbedenklichkeitsbescheinigung nur dort einbezogen, wo die Quelle diesen Sonderfall nennt?
- Wird der Prüfungsausschuss nur im Zusammenhang mit dieser Bescheinigung genannt?
- Sind Fachfrage, direkte Quelle, Kriterien, Material, Arbeitsschritt und Ergebnis nachvollziehbar miteinander verbunden?
- Bleibt die Aussagegrenze sichtbar, sodass keine unbelegten Aussagen zu Fristen, Kosten, weiteren Angeboten, anderen Verfahren oder allgemeinen Rechtsfolgen entstehen?
Formale Prüfung:
- Liegt das Dokument ausgedruckt vor?
- Wurde die Unterschrift handschriftlich angebracht?
- Wurde kein digitaler Signaturvorgang an die Stelle der genannten Unterschriftsform gesetzt?
- Wurde das unterschriebene Dokument eingescannt?
- Wurde der Scan in RWTHonline hochgeladen?
- Passt die fertige Erklärung zum genannten Einschreibungszweck?
Nutze Zitierweisen, die deutsche Zitierweise und die Harvard-Zitierweise nicht als zusätzliche Prüfkriterien dieser Erklärung. Auch Methoden wissenschaftlicher Arbeiten sowie qualitative und quantitative Forschung gehören nicht zum belegten Sachverhalt. Sie können getrennt bearbeitet werden, verändern aber weder die Fachfrage noch die formale Prüfung des Dokuments.
Kontrolliere abschließend jeden Satz auf seinen Aussagekern. Ist er eine Information aus der Quelle, muss er sich direkt auf den dort beschriebenen Rahmen beziehen. Ist er eine Arbeitsanweisung, darf er keine neue Tatsache behaupten. Bei Unsicherheit streichst du die Erweiterung oder ersetzt sie durch den konkreten Hinweis, die offiziellen Unterlagen zu prüfen. Eine falsche Versicherung an Eides statt wird in der Quelle mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen verbunden. Dieser Hinweis ist eng zu lesen und erlaubt keine weitergehende rechtliche Bewertung.
Quellen und Stand
- Eidesstattliche Versicherung | RWTH Aachen University | DE: www.RWTH-aachen.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 30)
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