Die Potsdamer Erklärung zur Bachelorarbeit verstehen
Eidesstattliche Erklärung Bachelorarbeit
Die Potsdamer Eigenständigkeitserklärung ordnet eine Bachelorarbeit einer selbstständigen Anfertigung mit benannten Quellen zu. Dieser Beitrag erklärt die sichtbaren Formularfelder, die belegte Beifügung als Anhang und die eigenhändige Unterschrift innerhalb genau dieses Lehrstuhlkontexts.
Die Potsdamer Erklärung für eine Bachelorarbeit einordnen
Die hier betrachtete Eigenständigkeitserklärung stammt aus einer Vorlage des Lehrstuhls für Internationale Politik der Universität Potsdam. Ihr belegter Anwendungsbereich umfasst Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und Masterarbeiten. Für die Bachelorarbeit beschreibt sie die Erklärung zu einer vorgelegten Arbeit und ordnet sie einer selbstständigen Anfertigung zu.
Der konkrete Zweck ergibt sich aus dem Inhalt der Vorlage: Die erklärende Person bestätigt, dass die an die Erklärung angefügte Bachelorarbeit selbstständig erstellt wurde. Zugleich wird der Quellenbezug benannt. Für die Anfertigung sollen nur die Werke herangezogen worden sein, die im Quellen- und Literaturverzeichnis genannt sind. Die Erklärung verbindet damit drei sichtbare Aussagen: Es geht um eine bestimmte Arbeit, diese Arbeit wird als selbstständig angefertigt bezeichnet, und der verwendete Werkkreis wird über das Quellen- und Literaturverzeichnis eingegrenzt.
Der Bachelorbezug steht nicht nur in der Überschrift des Themas, sondern im Formular selbst. Dort wird zwischen Hausarbeit, Bachelorarbeit und Masterarbeit unterschieden. Für den vorliegenden Fall ist daher die Auswahl Bachelorarbeit maßgeblich. Die Erklärung ist nicht als allgemeine Beschreibung jeder Erklärung an jeder Hochschule zu lesen. Sie wird hier als konkrete Potsdamer Lehrstuhlvorlage erläutert. Aussagen über andere Hochschulen, andere Lehrstühle oder zusätzliche Anforderungen lassen sich aus dem vorliegenden Formular nicht ableiten.
Die Vorlage enthält außerdem einen Hinweis auf die rechtliche Relevanz einer unzutreffenden Erklärung. Dieser Hinweis wird hier nur als sichtbarer Formularinhalt wiedergegeben; weitere Rechtsfolgen oder Verfahrensaussagen werden daraus nicht abgeleitet. Zur Verwendung der Vorlage kann die erklärende Person prüfen, ob sie für die eigene Abgabe vorgesehen ist.
Inhaltlich ist die Erklärung eng gefasst: Person, Arbeitstyp, Thema, Semester, Aussage zur selbstständigen Anfertigung, Quellen- und Literaturverzeichnis, Ort, Datum und eigenhändige Unterschrift werden im Formular angesprochen. Die Bachelorarbeit wird außerdem als Arbeit bezeichnet, die der Erklärung angefügt ist. Diese Merkmale bilden den belastbaren Rahmen für das Verständnis.

Welche Felder die direkte Vorlage zeigt
Die Vorlage beginnt mit Angaben zur Person. Sichtbar sind die Felder für den Namen, den Vornamen und das Geburtsdatum. Diese Angaben stehen innerhalb der Erklärung vor der Aussage gegenüber dem Lehrstuhl für Internationale Politik der Universität Potsdam. Für eine Bachelorarbeit werden hier deshalb nur die in der Vorlage erkennbaren Personenfelder beschrieben.
Danach folgt der Arbeitstyp. Die Vorlage nennt Hausarbeit, Bachelorarbeit und Masterarbeit in einer gemeinsamen Auswahl. Für den hier behandelten Fall wird Bachelorarbeit zugeordnet. Diese Auswahl macht den konkreten Bezug der Erklärung sichtbar, ohne daraus eine Regel für alle Studiengänge oder Hochschulen abzuleiten.
Ein weiteres Feld betrifft das Thema der Arbeit. Die Vorlage sieht nach der Themenangabe Raum für das konkrete Thema vor. Bei einer Bachelorarbeit wird dort das Thema dieser Arbeit eingetragen. Der Inhalt des Themas wird durch die Vorlage nicht vorgegeben. Deshalb wird hier kein zusätzliches Themenformat und keine weitere Bezeichnung ergänzt.
Das Semester wird ebenfalls ausdrücklich angesprochen. Die Vorlage unterscheidet zwischen Wintersemester und Sommersemester und enthält anschließend eine freie Eintragungsmöglichkeit. Für das Formular ist daher das zutreffende Semester aus diesen sichtbaren Angaben zu übernehmen. Eine zusätzliche Zeitangabe wird aus dem Formular nicht hergeleitet.
Den zentralen Erklärungssatz bildet die Aussage, dass die angefügte Arbeit selbstständig angefertigt wurde. Der Quellenbezug ist darin ebenfalls enthalten: Genannt werden die Werke, die im Quellen- und Literaturverzeichnis aufgeführt sind. Für die Bachelorarbeit bedeutet das innerhalb dieser Vorlage, dass die Aussage zur selbstständigen Anfertigung mit diesem benannten Verzeichnis verbunden wird. Es werden keine weiteren Quellenarten, Hilfsmittel oder Arbeitsweisen ergänzt.
Am Ende stehen Ort und Datum. Die Vorlage verwendet dafür die Ortsangabe Potsdam und ein Datumsfeld. Danach folgt das Feld für die eigenhändige Unterschrift. Diese Unterschrift ist als sichtbarer Bestandteil der Erklärung getrennt von den übrigen Angaben zu kontrollieren.
Damit umfasst die direkte Formularansicht: Name, Vorname, Geburtsdatum, Arbeitstyp, Thema, Semester, die Aussage zur selbstständigen Anfertigung mit dem Quellen- und Literaturverzeichnis, Ort, Datum und eigenhändige Unterschrift. Mehr als diese im Formular sichtbaren Felder und Aussagen wird hier nicht als Pflichtangabe bezeichnet.
Die Erklärung als Anhang der Arbeit
Die direkte Vorlage enthält eine klare Platzierungsaussage: Die Erklärung ist der eigenständig erstellten Arbeit als Anhang beizufügen. Für die behandelte Bachelorarbeit bedeutet das, dass die Erklärung zusammen mit der Arbeit als Anhang vorgesehen ist. Diese Aussage betrifft die konkrete Potsdamer Vorlage und wird nicht zu einer allgemeinen Seitenposition innerhalb jeder wissenschaftlichen Arbeit erweitert.
Der Ausdruck Anhang ist dabei der belegte Bezugspunkt. Aus dem Formular lässt sich ableiten, dass die Erklärung nicht lediglich als lose Notiz gedacht ist, sondern der Arbeit angefügt werden soll. Eine zusätzliche Aussage darüber, ob sie vor oder nach anderen Bestandteilen steht, enthält der vorliegende Quellenabschnitt nicht. Deshalb wird hier keine weitere Reihenfolge vorgegeben.
Die Vorlage weist außerdem darauf hin, dass Arbeiten ohne diese Erklärung nicht angenommen werden. Auch dieser Hinweis gehört zum Text der konkreten Erklärung des Lehrstuhls für Internationale Politik der Universität Potsdam. Er wird nicht als allgemeingültige Hochschulregel formuliert. Für eine andere Hochschule, einen anderen Lehrstuhl oder einen anderen Abgabekontext enthält das Quellenpaket keine entsprechende Aussage.
Die Lehrstuhlvorlage ist daher von einer allgemeinen Rechtsberatung zu trennen. Sie zeigt, welche Erklärung in diesem Potsdamer Kontext vorgesehen ist und welche Felder sie enthält. Sie beantwortet nicht automatisch Fragen zu anderen Institutionen, zu abweichenden Formularen, zu digitalen Einreichungswegen oder zu zusätzlichen Erklärungen. Solche Punkte werden hier nicht ergänzt, weil sie im Formular nicht sichtbar belegt sind.
Für die praktische Platzierung genügt innerhalb des belegten Rahmens eine konkrete Kontrolle: Prüfe in den offiziellen Unterlagen des eigenen Abgabekontexts, ob diese Potsdamer Lehrstuhlvorlage verwendet werden soll. Wenn sie dort maßgeblich ist, füge die ausgefüllte Erklärung der Bachelorarbeit als Anhang bei. Ergänze keine weiteren Pflichtangaben, solange sie nicht in der maßgeblichen Vorlage oder in offiziellen Unterlagen ausdrücklich genannt werden.
Der Anhang und die Unterschrift sind zwei getrennte Prüfpunkte. Eine Erklärung kann als Formular vollständig wirken und trotzdem am vorgesehenen Anhang fehlen. Umgekehrt kann ein Anhang vorhanden sein, während die eigenhändige Unterschrift noch nicht kontrolliert wurde. Die Vorlage nennt beide Elemente ausdrücklich, daher werden sie in diesem Beitrag getrennt behandelt.
Fiktives Formularbeispiel für eine Bachelorarbeit
Das folgende Beispiel ordnet eine fiktive Bachelorarbeit ausschließlich den sichtbaren Feldern der Potsdamer Vorlage zu. Es erfindet keine zusätzliche Pflichtangabe und ergänzt keine Vorgabe außerhalb des Formulars.
| Formularfeld | Fiktiver Eintrag |
|---|---|
| Name | Beispiel |
| Vorname | Lea |
| Geboren am | 12.03.2002 |
| Arbeitstyp | Bachelorarbeit |
| Thema | Politische Kommunikation in kommunalen Debatten |
| Semester | Wintersemester 2025/26 |
| Eigenständigkeitserklärung | Die angefügte Bachelorarbeit wurde selbstständig und nur mit den im Quellen- und Literaturverzeichnis genannten Werken angefertigt. |
| Ort und Datum | Potsdam, den 16.08.2026 |
| Unterschrift | eigenhändige Unterschrift von Lea Beispiel |
Im Beispiel wird zuerst eine Person eingetragen. Der Arbeitstyp wird ausdrücklich als Bachelorarbeit ausgewählt. Danach folgt ein konkretes Thema, das hier nur als fiktiver Eintrag dient. Beim Semester wird die im Formular sichtbare Unterscheidung aufgegriffen und mit einer konkreten Bezeichnung ausgefüllt.
Die Erklärung verbindet die angefügte Arbeit mit der Aussage zur selbstständigen Anfertigung. Außerdem verweist sie auf die Werke im Quellen- und Literaturverzeichnis. Der Satz ist im Beispiel eigenständig formuliert und übernimmt nicht den vollständigen Wortlaut der Vorlage. Sein Inhalt bleibt auf die dort sichtbare Aussage begrenzt.
Am Schluss stehen der in der Vorlage sichtbare Ort Potsdam und ein Datum sowie die eigenhändige Unterschrift. Die Tabelle zeigt damit die verlangten Formularfelder getrennt. Sie enthält keine zusätzliche Matrikelnummer, keine E-Mail-Adresse, keine Seitenzahl, keine Erklärung zu digitalen Hilfsmitteln und keine weitere Bestätigung. Solche Angaben sind im bereitgestellten Formularauszug nicht sichtbar und werden daher nicht als Pflichtangaben erfunden.
Das Beispiel ist außerdem nur innerhalb des beschriebenen Potsdamer Lehrstuhlkontexts zu lesen. Es sagt nicht, dass ein anderes Formular dieselben Felder verwendet. Wer die konkrete Vorlage ausfüllt, gleicht jeden Eintrag mit der eigenen Arbeit und dem tatsächlichen Quellen- und Literaturverzeichnis ab. Die letzte Zeile bleibt der eigenhändigen Unterschrift vorbehalten.

Getrennter Kurzcheck vor der Verwendung
Der Kurzcheck prüft vier Bereiche: Bachelorbezug, Formularfelder, Anhang und eigenhändige Unterschrift. Diese Bereiche werden getrennt kontrolliert, damit keine einzelne Prüfung durch eine andere ersetzt wird.
- Bachelorbezug prüfen: Lies im Arbeitstyp des Formulars nach, ob Bachelorarbeit ausgewählt ist. Vergleiche diese Auswahl mit der tatsächlich bezeichneten Arbeit. Die Vorlage nennt Bachelorarbeit neben Hausarbeit und Masterarbeit. Trage deshalb nicht stillschweigend einen anderen Arbeitstyp ein.
- Formularfelder prüfen: Kontrolliere Name, Vorname und Geburtsdatum. Prüfe anschließend Arbeitstyp, Thema und Semester. Lies außerdem die Aussage zur selbstständigen Anfertigung und den Bezug zu den Werken im Quellen- und Literaturverzeichnis. Kontrolliere zuletzt Ort und Datum. Diese Prüfung betrifft nur die im Potsdamer Formular sichtbaren Felder und Aussagen.
- Anhang prüfen: Stelle fest, ob die Erklärung der eigenständig erstellten Bachelorarbeit als Anhang beigefügt ist. Der Quellenabschnitt trägt diese Beifügung direkt. Kontrolliere den Anhang daher unabhängig davon, ob die Felder bereits ausgefüllt sind.
- Eigenhändige Unterschrift prüfen: Suche am vorgesehenen Unterschriftsfeld nach der eigenhändigen Unterschrift. Kontrolliere diesen Punkt getrennt von Ort und Datum sowie getrennt vom Anhang. Eine ausgefüllte Namenszeile ersetzt diese Prüfung nicht.
Wenn ein Feld nicht eindeutig aus der Vorlage oder den offiziellen Unterlagen des eigenen Abgabekontexts hervorgeht, ergänze keine Vermutung. Ermittle stattdessen die maßgebliche Angabe aus diesen Unterlagen. Das gilt besonders für zusätzliche Felder, weitere Anlagen, Einreichungswege oder andere Erklärungen.
Der abschließende Abgleich lautet somit: Ist der Arbeitstyp Bachelorarbeit erkennbar? Sind die belegten Formularfelder ausgefüllt? Ist die Erklärung als Anhang beigefügt? Ist die eigenhändige Unterschrift vorhanden? Erst danach ist der Formulartext innerhalb des hier belegten Potsdamer Kontexts vollständig geprüft.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.uni-potsdam.de (geprüft am 2026-08-15)