Danksagung Bachelorarbeit
Danksagung in der Bachelorarbeit
Die Danksagung ist der einzige Teil deiner Bachelorarbeit, in dem du persönlich werden darfst. Sie ist optional – kein Lehrstuhl verlangt sie verpflichtend –, aber bei längeren Arbeiten oft Standard. Wir zeigen dir, wem du dankst, wie der Ton stimmt und was du vermeiden solltest. Spoiler: Bei einer Bachelorarbeit ist die Danksagung optional und meist kurz; bei Dissertationen ist sie länger und persönlicher.
Brauche ich überhaupt eine Danksagung?
Bei einer Bachelorarbeit: nein, in der Regel nicht. Wenn du sie schreibst, ist sie eine nette Geste an Betreuende, Familie oder Praxispartner. Bei einer Masterarbeit ist sie häufiger, bei einer Dissertation fast immer Standard.
Wo steht die Danksagung?
Zwei Optionen:
- Am Anfang – nach dem Deckblatt, vor dem Inhaltsverzeichnis. Diese Position ist klassisch.
- Am Ende – nach dem Literaturverzeichnis. Diese Position ist moderner und üblicher in den Sozialwissenschaften.
Welche Position dein Lehrstuhl bevorzugt, steht meist im Leitfaden. Wenn nichts steht: am Ende ist eine sichere Wahl.
Wem dankst du?
Eine Danksagung sollte fokussiert sein – nicht jeder Bekannte muss erwähnt werden. Klassische Adressaten:
- Betreuerin – fast immer der erste Dank.
- Zweitgutachter, falls inhaltlich beteiligt.
- Praxispartner – wenn du in einem Unternehmen geforscht hast.
- Studienteilnehmende – bei empirischen Arbeiten.
- Familie und Freunde – kurz, nicht zu privat.
Beispiel-Danksagung
Bei der Erstellung dieser Bachelorarbeit habe ich von vielen Seiten Unterstützung erhalten, für die ich an dieser Stelle danken möchte.
Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Anna Schmidt für die fachliche Begleitung und konstruktive Kritik in jeder Phase der Arbeit. Ebenso danke ich Herrn Dr. Peter Müller für seine Bereitschaft, das Zweitgutachten zu übernehmen.
Ein weiterer Dank gilt allen Studierenden, die an meiner Befragung teilgenommen haben – ohne eure Antworten wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen.
Schließlich danke ich meiner Familie und meinen Freunden für die Geduld und Unterstützung während der Bearbeitungszeit.
Was du vermeiden solltest
- Zu lange (mehr als eine Seite wirkt aufdringlich).
- Zu privat („meinem Hund Bello, der mich beim Schreiben beobachtet hat").
- Anbiedern an die Betreuerin („für die genialste Lehre, die ich je hatte").
- Verallgemeinerungen („allen, die mich unterstützt haben").
Ton und Stil
Die Danksagung darf persönlich sein, sollte aber sachlich bleiben. Du-Form passt nicht – auch in der Danksagung gilt das Sie und der akademische Titel der Betreuenden. Kurze, klare Sätze. Keine Witze. Keine Anekdoten.
Häufige Fragen
Mehr zu Aufbau und Bestandteilen findest du im Beitrag zu Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit.