Danksagung Bachelorarbeit

Danksagung in der Bachelorarbeit

Lesezeit ca. 4 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. April 2026 · alle Bestandteile

Die Danksagung ist der einzige Teil deiner Bachelorarbeit, in dem du persönlich werden darfst. Sie ist optional – kein Lehrstuhl verlangt sie verpflichtend –, aber bei längeren Arbeiten oft Standard. Wir zeigen dir, wem du dankst, wie der Ton stimmt und was du vermeiden solltest. Spoiler: Bei einer Bachelorarbeit ist die Danksagung optional und meist kurz; bei Dissertationen ist sie länger und persönlicher.

Brauche ich überhaupt eine Danksagung?

Bei einer Bachelorarbeit: nein, in der Regel nicht. Wenn du sie schreibst, ist sie eine nette Geste an Betreuende, Familie oder Praxispartner. Bei einer Masterarbeit ist sie häufiger, bei einer Dissertation fast immer Standard.

Wo steht die Danksagung?

Zwei Optionen:

Welche Position dein Lehrstuhl bevorzugt, steht meist im Leitfaden. Wenn nichts steht: am Ende ist eine sichere Wahl.

Wem dankst du?

Eine Danksagung sollte fokussiert sein – nicht jeder Bekannte muss erwähnt werden. Klassische Adressaten:

Beispiel-Danksagung

Bei der Erstellung dieser Bachelorarbeit habe ich von vielen Seiten Unterstützung erhalten, für die ich an dieser Stelle danken möchte.

Mein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Anna Schmidt für die fachliche Begleitung und konstruktive Kritik in jeder Phase der Arbeit. Ebenso danke ich Herrn Dr. Peter Müller für seine Bereitschaft, das Zweitgutachten zu übernehmen.

Ein weiterer Dank gilt allen Studierenden, die an meiner Befragung teilgenommen haben – ohne eure Antworten wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen.

Schließlich danke ich meiner Familie und meinen Freunden für die Geduld und Unterstützung während der Bearbeitungszeit.

Was du vermeiden solltest

Ton und Stil

Die Danksagung darf persönlich sein, sollte aber sachlich bleiben. Du-Form passt nicht – auch in der Danksagung gilt das Sie und der akademische Titel der Betreuenden. Kurze, klare Sätze. Keine Witze. Keine Anekdoten.

Häufige Fragen

Mehr zu Aufbau und Bestandteilen findest du im Beitrag zu Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit.

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Häufige Fragen zur Danksagung

Soll ich der Betreuerin namentlich danken?

Ja, mit vollem akademischen Titel. „Mein Dank gilt Prof. Dr. Anna Schmidt." Wenn du sie im Studium kennst und du-z, gilt das in der Danksagung trotzdem nicht – akademische Konvention bleibt formal.

Darf ich der Familie danken?

Ja – das ist üblich, sollte aber kurz und allgemein bleiben. „Schließlich danke ich meiner Familie für die Geduld und Unterstützung während der Bearbeitungszeit" reicht. Tiefere Familiengeschichten gehören nicht in eine wissenschaftliche Arbeit.

Soll ich auch Praxispartner namentlich nennen?

Wenn der Praxispartner einverstanden ist: ja. Bei kooperativen Arbeiten mit Unternehmen ist das üblich. Wenn die Zusammenarbeit unter einem Sperrvermerk steht, ist die Danksagung manchmal anonymisierter („dem kooperierenden Unternehmen") – schau im Vertrag mit dem Unternehmen.

Bekommt die Danksagung eine Seitenzahl?

Wenn sie am Anfang steht: meist mit römischer Ziffer (III, IV) wie das Inhaltsverzeichnis. Wenn am Ende: arabische Ziffer wie der Rest der Arbeit. Schau in deinem Leitfaden – beide Varianten sind verbreitet.

Zählt die Danksagung in die Wortzahl?

In der Regel nein. Die Wortzahl bezieht sich auf den eigentlichen Text (Einleitung bis Fazit), nicht auf Verzeichnisse, Anhang oder Danksagung. Schau in deinem Leitfaden, wenn dort eine genaue Definition steht.