c. t. s. t. Bedeutung im Studium

Cum tempore und sine tempore einfach erklärt

Lesezeit ca. 6 Min. · aktualisiert: 14. Juni 2026 · zurück zum Blog

Wer die c. t. s. t. Bedeutung kennt, weiß sofort, wann eine Vorlesung wirklich beginnt: c. t. steht für cum tempore und kennzeichnet das akademische Viertel, s. t. für sine tempore und einen Beginn zur angegebenen Uhrzeit. Beide Kürzel stammen aus dem Lateinischen und finden sich vor allem bei Zeitangaben in Vorlesungsverzeichnissen, Stundenplänen oder Einladungen. Wer die Bedeutung nicht kennt, verpasst leicht den Vorlesungsbeginn oder erscheint unnötig früh zu einem Termin.

Vorschau der ersten Seite: Abkürzungen richtig schreiben: MerkzettelVorschau der ersten Seite

Kostenlos herunterladen

Abkürzungen richtig schreiben: Merkzettel

Die akademischen Kürzel c.t. und s.t. im Studium als Thema, der Abkürzungszettel als Zugabe. Punkt oder kein Punkt, geschütztes Leerzeichen, Plural und Beugung auf der ersten Seite, die 30 häufigsten Kürzel wissenschaftlicher Arbeiten wie vgl., Hrsg. und ebd. auf der zweiten: zwei Seiten zum Nachschlagen.

Alle Merkzettel und Lernkarten ansehen

c. t. s. t. Bedeutung: Die kurze Antwort

Die c. t. s. t. Bedeutung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: c. t. (cum tempore) heißt wörtlich „mit Zeit“ und bezeichnet das akademische Viertel, also einen Beginn fünfzehn Minuten nach der genannten Uhrzeit; s. t. (sine tempore) heißt „ohne Zeit“ und kennzeichnet den Beginn zur angegebenen Uhrzeit. Beide Kürzel stehen bei Zeitangaben in Vorlesungsverzeichnissen oder Seminarplänen und regeln, wann eine Veranstaltung tatsächlich beginnt. Ohne ausdrückliche Angabe kann c. t. gelten; verbindlich ist jedoch die Regelung im jeweiligen Vorlesungsverzeichnis oder bei der Veranstaltung. Wer diese Konvention nicht kennt, verpasst leicht den Einstieg in eine Vorlesung oder wartet unnötig lange vor verschlossener Tür.

c. t. s. t. Bedeutung im Studium: akademisches Viertel
c. t. s. t. Bedeutung im Studium im Überblick.

Herkunft und Verwendung von cum tempore und sine tempore

Die Langform von c. t. lautet cum tempore, wörtlich „mit Zeit“; bei Zeitangaben bezeichnet die Abkürzung das akademische Viertel. Die Gegenform s. t. steht für sine tempore, wörtlich „ohne Zeit“, und kennzeichnet einen Beginn zur angegebenen Uhrzeit. Die Ausdrücke gehen auf das Lateinische zurück. Wie Zeitangaben ohne Zusatz zu lesen sind, ist jedoch an Hochschulen, Fakultäten oder bei einzelnen Veranstaltungen unterschiedlich geregelt. Deshalb sollte die Erklärung im jeweiligen Vorlesungsverzeichnis beachtet werden.

Praxisnahe Beispielsätze zu c. t. und s. t.

In der Praxis tauchen die Kürzel meist direkt hinter der Uhrzeit auf, etwa in dem Satz Die Vorlesung beginnt um 10 Uhr c. t., was bedeutet, dass es tatsächlich erst um 10:15 Uhr losgeht. Steht dagegen Das Seminar startet um 14 Uhr s. t., beginnt es pünktlich um 14:00 Uhr. Auch in E-Mails von Dozierenden findet sich die Formulierung häufig, etwa Bitte seien Sie um 9 Uhr s. t. anwesend, da wir pünktlich mit der Prüfung beginnen. Wer eine Quelle oder einen Vorlesungsmitschnitt mit exakter Zeitangabe zitiert, sollte den Zusatz c. t. oder s. t. übernehmen, wenn er für das Verständnis der Zeitangabe relevant ist.

Verständliche Synonyme und Umschreibungen der Kürzel

Eine gebräuchliche deutsche Umschreibung für c. t. ist akademisches Viertel: Die Veranstaltung beginnt eine Viertelstunde nach der angegebenen Zeit. s. t. lässt sich je nach Zusammenhang mit „pünktlich zur angegebenen Uhrzeit“ oder „ohne akademisches Viertel“ erklären. In englischsprachigen Einladungen sollte die tatsächliche Startzeit eindeutig angegeben werden, statt c. t. oder s. t. als allgemein verständlich vorauszusetzen. Wichtig ist, die beiden Kürzel nicht zu verwechseln, denn sie bezeichnen gegensätzliche Zeitangaben.

c. t. s. t. Bedeutung im Studium: cum tempore und sine tempore

Typische Schreibweisen und Missverständnisse bei c. t. und s. t.

Ein häufiges Missverständnis ist, s. t. als Beginn nach der angegebenen Uhrzeit zu lesen; tatsächlich kennzeichnet es einen Beginn zur angegebenen Zeit. Die Schreibweise kann in Vorlesungsverzeichnissen unterschiedlich formatiert sein. Der Duden führt die Abkürzung als c. t.; in diesem Text werden c. t. und s. t. mit Punkten und Leerzeichen verwendet. Wer unsicher ist, sollte im Vorlesungsverzeichnis oder direkt bei der Dozentin beziehungsweise dem Dozenten nachfragen, welche Regel für die konkrete Veranstaltung gilt.

Fazit: Bedeutung von c. t. und s. t. im Überblick

Im Kern erleichtert die c. t. s. t. Bedeutung das korrekte Lesen akademischer Zeitangaben: c. t. kennzeichnet einen Beginn eine Viertelstunde später, während s. t. den Start zur genannten Uhrzeit signalisiert. Welche Konvention gilt, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Bildungseinrichtung oder des Moduls. Bei schriftlichen Arbeiten empfiehlt sich zudem ein Blick auf die Abkürzungen im Zitat, damit Zeitangaben und andere lateinische Kürzel nachvollziehbar wiedergegeben werden.

Weitere Einträge im Wörterbuch: LP (Leistungspunkte), CP (Credit Points) und alle Rechtschreibregeln. Auch viele andere Begriffe, die im Studium häufig vorkommen, werden oft falsch verwendet oder flektiert: Im Beitrag Bedeutung und Plural von Bias geht es um ein weiteres solches Wort, das in Arbeiten und Gesprächen immer wieder auftaucht.

Für Sigeln und Quellenverweise innerhalb der Abschlussarbeit kann eine Prüfung durch Korrekturlesen und Lektorat nützlich sein, um Ungenauigkeiten sichtbar zu machen.

Datei hochladen

Häufig gestellte Fragen zu c. t. und s. t.

Was bedeutet c. t. bei einer Uhrzeit an einer Hochschule?

Die Abkürzung c. t. steht für cum tempore und bezeichnet bei Zeitangaben das akademische Viertel: Der tatsächliche Veranstaltungsbeginn liegt fünfzehn Minuten nach der notierten Uhrzeit. Steht im Vorlesungsverzeichnis 10 Uhr c. t., beginnt die Vorlesung um 10:15 Uhr. Ob diese Regel an der eigenen Hochschule oder in einem bestimmten Modul gilt, geht aus dem Vorlesungsverzeichnis oder einer entsprechenden Hochschulregelung hervor.

Was bedeutet s. t. bei einer Uhrzeit?

s. t. leitet sich von sine tempore ab und kennzeichnet einen Beginn zur angegebenen Uhrzeit ohne akademisches Viertel. Steht im Stundenplan 14 Uhr s. t., beginnt die Veranstaltung planmäßig um 14:00 Uhr.

Woher kommen die lateinischen Kürzel c. t. und s. t.?

Die Abkürzungen gehen auf die lateinischen Ausdrücke cum tempore („mit Zeit“) und sine tempore („ohne Zeit“) zurück. In der Hochschulpraxis kennzeichnet c. t. das akademische Viertel, während s. t. für einen Beginn zur angegebenen Uhrzeit steht. Für die konkrete Anwendung ist die Regelung der jeweiligen Hochschule oder Veranstaltung maßgeblich.

Gilt c. t. ohne Angabe im Vorlesungsverzeichnis automatisch?

Nein, eine fehlende Angabe lässt sich nicht pauschal für alle Hochschulen deuten. Manche Einrichtungen nehmen c. t. stillschweigend an, während andere Termine ohne Zusatz exakt zur Uhrzeit starten. Ausschlaggebend sind die Informationen im Vorlesungsverzeichnis sowie gegebenenfalls die Auskunft der Lehrperson oder des Fachbereichs.

Wie werden c. t. und s. t. in diesem Text geschrieben?

Der Duden führt c. t. als Abkürzung. In diesem Text stehen die Kürzel mit Punkten und Leerzeichen, also c. t. und s. t. In Vorlesungsverzeichnissen können abweichende typografische Konventionen vorkommen; entscheidend ist, die Zeitangabe eindeutig zu verstehen.

Muss man c. t. oder s. t. in einer wissenschaftlichen Quellenangabe erwähnen?

Ob c. t. oder s. t. in einer wissenschaftlichen Quellenangabe genannt wird, richtet sich nach dem Zitierformat und danach, ob die genaue Uhrzeit für das Verständnis relevant ist. Bei reinen Literaturnachweisen oder Textzitaten ohne Bezug zu einer Veranstaltungszeit ist die Unterscheidung in der Regel nicht erforderlich.

Unsere Partner