CP und Credit Points im Studium einfach erklärt
Credit Points im Studium richtig verstehen und nutzen
Die Abkürzung CP im Studium steht für Credit Points, eine gebräuchliche Bezeichnung für Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Sie bemessen den vorgesehenen Arbeitsaufwand für ein Modul oder eine Lehrveranstaltung. Ein ECTS-Leistungspunkt entspricht in der Regel 25 bis 30 Arbeitsstunden und berücksichtigt Präsenzzeit, Selbststudium sowie Prüfungsvorbereitung. Leistungspunkte werden nach den Vorgaben der jeweiligen Prüfungsordnung für erfolgreich abgeschlossene Module vergeben. Die Abkürzung taucht in Modulhandbüchern, Prüfungsordnungen und im Transcript of Records auf.
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Abkürzungen richtig schreiben: Merkzettel
Die Credit Points (CP) im Studium, und daneben ein Zettel zum Nachschlagen. Auf zwei Seiten stehen Punkt oder kein Punkt, geschütztes Leerzeichen, Plural und Beugung, dazu 30 häufige Abkürzungen aus wissenschaftlichen Arbeiten wie vgl., Hrsg. und ebd.
CP im Studium: kurz erklärt
CP steht für Credit Point beziehungsweise Credit Points und ist eine gebräuchliche Kurzbezeichnung für Leistungspunkte. Offizielle Dokumente verwenden häufig die Bezeichnung ECTS-Leistungspunkte. Die CP Bedeutung Studium lässt sich einfach zusammenfassen: Ein Leistungspunkt entspricht einem vorgesehenen Zeitaufwand für ein Modul, einschließlich Präsenzzeit, Selbststudium und Prüfungsvorbereitung. Bei einem Vollzeitstudium werden in der Regel 30 Leistungspunkte pro Semester angesetzt; ein Bachelorstudium mit sechs Semestern Regelstudienzeit umfasst daher häufig 180 Leistungspunkte. Die verbindliche Punktzahl weist die Hochschule in Modulhandbuch und Prüfungsordnung aus. Wer die Abkürzung in einer Hausarbeit, einem Praktikumsbericht oder einer E-Mail an das Prüfungsamt verwendet, sollte sie beim ersten Auftreten kurz erläutern, damit auch fachfremde Leser die Bedeutung verstehen.

Herkunft und Langform der Abkürzung CP
Der Begriff CP leitet sich vom englischen Credit Point ab und kam infolge der Bologna-Reform an deutschen Hochschulen auf, um Studienleistungen europaweit vergleichbar zu machen. Das zugrunde liegende System ist das European Credit Transfer and Accumulation System, kurz ECTS, dessen Punkte im Deutschen meist schlicht als CP firmieren. Rechnerisch stellt ein CP etwa 25 bis 30 Zeitstunden dar, die für eine Lehrveranstaltung inklusive Vor- und Nachbereitung sowie Prüfung anfallen. Welche Stundenzahl genau gilt, entscheidet jede Hochschule in ihrer Prüfungsordnung selbst, weshalb die Werte an verschiedenen Universitäten leicht abweichen können. Ein Bachelorstudiengang erfordert mindestens 180 CP. Ein konsekutiver Master kann je nach vorausgehendem Bachelor in der Regel 60, 90 oder 120 CP umfassen; bis zur Masterebene sind grundsätzlich insgesamt 300 CP vorgesehen.
CP im Satz: Beispiele aus dem Studienalltag
Im Studienalltag begegnet CP in unterschiedlichen Zusammenhängen, meist bei der Modulwahl, Anmeldung oder Anerkennung von Leistungen. Ein typischer Satz lautet: Das Seminar zur Literaturwissenschaft bringt fünf CP und schließt mit einer Hausarbeit ab. Auch in der Studienberatung fällt die Abkürzung häufig, etwa in der Aussage: Bis zum Ende des vierten Semesters solltest du mindestens 90 CP gesammelt haben, um im Zeitplan zu bleiben. Im Kontext eines Auslandssemesters heißt es oft: Im Ausland erbrachte Leistungen können nach Prüfung durch die zuständige Hochschule anerkannt werden. In offiziellen Dokumenten wie dem Transcript of Records erscheint CP zudem als Spaltenüberschrift neben Modulbezeichnung und Note, sodass auf einen Blick erkennbar ist, wie viele Punkte für welche Leistung vergeben wurden.
Synonyme und verwandte Begriffe zu CP
CP wird an vielen Universitäten synonym zu Leistungspunkt oder LP verwendet; alle drei Bezeichnungen stehen für dieselbe Maßeinheit des Studienaufwands. International wird zunehmend die Bezeichnung ECTS-Punkte verwendet, die auf dem europäischen Credit-Transfer-System beruht. In englischsprachigen Studiengängen und internationalen Bewerbungsunterlagen findet sich häufig auch die Bezeichnung Credit Hours, die jedoch nicht mit dem europäischen CP-System gleichzusetzen ist und beim Vergleich vorsichtig eingeordnet werden sollte. Wer eine Bescheinigung oder ein Zeugnis aus dem Ausland übersetzt, sollte deshalb prüfen, ob die dort genannten Punkte tatsächlich dem deutschen CP-Wert entsprechen oder ob eine Umrechnung nötig ist, bevor die Werte in eine Anerkennungsanfrage übernommen werden.

Häufige Fehler bei der Verwendung von CP
CP und ECTS-Punkte bezeichnen im deutschen Hochschulkontext in der Regel Leistungspunkte; in offiziellen Dokumenten kann die verwendete Bezeichnung jedoch unterschiedlich sein. CP sagt nichts über die erzielte Note aus, sondern beschreibt den vorgesehenen Arbeitsaufwand. In schriftlichen Arbeiten kann es sinnvoll sein, die Abkürzung beim ersten Vorkommen zu erläutern; maßgeblich sind dabei die Vorgaben des gewählten Zitierstils oder der Hochschule. Wer unsicher ist, wie Abkürzungen in Zitaten und Literaturangaben gehandhabt werden, findet ausführliche Hinweise unter Abkürzungen im Zitat. Für den Plural gibt es keine einheitliche Schreibregel für CP: In Studienordnungen und Modulhandbüchern wird die Abkürzung häufig unverändert für Singular und Plural verwendet; deren Schreibweise sollte übernommen werden.
Fazit: Credit Points im Überblick
Zusammengefasst lässt sich die Bedeutung von CP im Studium auf einen einfachen Kern reduzieren: CP ist eine gebräuchliche Kurzbezeichnung für Leistungspunkte, die den vorgesehenen Arbeitsaufwand eines Moduls beschreiben. Wer die Abkürzung in Bewerbungen, Anerkennungsanträgen oder wissenschaftlichen Arbeiten verwendet, sollte sie einmal ausschreiben und danach die in den eigenen Unterlagen verwendete Bezeichnung konsistent übernehmen. Da Prüfungsordnungen und Modulhandbücher je nach Hochschule unterschiedliche Regelungen zur genauen Stundenzahl je Leistungspunkt treffen können, lohnt sich bei Unsicherheiten ein Blick in die eigenen Studiendokumente. Für Abschlussarbeiten, Berichte oder Anträge hilft eine sorgfältige Endkontrolle, damit Zahlen, Abkürzungen und Fachbegriffe durchgängig einheitlich bleiben.
Ergänzende Lexikonartikel sind: NC (Numerus Clausus), sog. (sogenannt) sowie alle Rechtschreibregeln.