Passende Synonyme für „zunehmend“ finden
Synonyme für Zunehmend
„Zunehmend“ beschreibt eine schrittweise Steigerung. Prüfe im konkreten Satz, ob eine genannte Alternative Bedeutung, Ton und Satzkontext erhält.
Bedeutung von „zunehmend“ und genannte Alternativen
„Zunehmend“ bezeichnet eine Entwicklung, bei der eine Situation oder ein Zustand stärker, umfangreicher, häufiger oder mengenmäßig größer wird. Die Entwicklung erfolgt dabei über einen Zeitraum hinweg und schrittweise.
Als Alternativen werden „anwachsend“ und „korrelativ steigend“ genannt. Lies den ganzen Satz und ermittle, ob darin tatsächlich eine Steigerung oder ein Wachstum ausgedrückt wird. Setze eine Alternative nur testweise ein und vergleiche die Aussage anschließend erneut.
Prüfe dabei Bedeutung und Ton des Satzes. Die gewählte Formulierung soll den Gedanken einer schrittweisen Steigerung bewahren und zum wissenschaftlichen Schreibstil passen. Verändert der Austausch diesen Gedanken, verwende eine passendere Formulierung.
„Zunehmend“ kann auch in wissenschaftlichen Arbeiten stehen. Bei wiederholtem Gebrauch prüfst du die genannten Alternativen jeweils am vollständigen Satz, damit der Schreibstil nicht unnötig durch Wortwiederholungen belastet wird.

Bedeutung und Satzkontext prüfen
Lies zuerst den vollständigen Satz. Ermittle, ob dort Intensität, Menge, Umfang oder Häufigkeit anwächst. Nur bei einer solchen schrittweisen Entwicklung prüfst du eine der genannten Alternativen.
Setze „anwachsend“ oder „korrelativ steigend“ testweise ein. Lies den Satz danach erneut und vergleiche, ob weiterhin eine Steigerung über die Zeit ausgedrückt wird.
Verbinde den Vergleich mit der Aussageabsicht. Soll der Satz einen Zuwachs oder eine Entwicklung benennen, prüfst du, ob die eingesetzte Formulierung diesen Gedanken erhält. Andernfalls wählst du eine andere Formulierung.
Beziehe den Ton des wissenschaftlichen Textes ein. Vergleiche die Wörter nicht isoliert, sondern im vollständigen Satz und im Zusammenhang mit dem umgebenden Text.
Ein Prüfschritt lautet: Satz lesen, die gemeinte Steigerung bestimmen, eine Alternative einsetzen und die Aussage anschließend erneut vergleichen. Danach entscheidest du über die Formulierung.
Drei kurze Beispiele für die Auswahl im Satz
Die folgenden eigenständig formulierten Beispiele zeigen die genannten Ausdrücke in vollständigen Sätzen. Lies jede Fassung im Zusammenhang und prüfe, ob sie die gemeinte Entwicklung treffend wiedergibt.
- Nachfrage: „Für das Angebot zeichnet sich eine anwachsende Nachfrage ab.“ Hier steht anwachsend als Adjektiv bei Nachfrage. Vergleiche den Satz mit „Die Nachfrage nach dem Angebot wird zunehmend größer“ und prüfe, welche Fassung in deinen Text passt.
- Messwerte: „Die Messwerte sind bei steigender Temperatur korrelativ steigend.“ Die Wortgruppe korrelativ steigend steht hier an der Stelle, an der du auch zunehmend prüfen kannst. Vergleiche etwa: „Die Messwerte sind bei steigender Temperatur zunehmend höher.“ Lies beide Fassungen im vollständigen Satz und wähle nur die Formulierung, die den gemeinten Zuwachs ausdrückt.
- Umfang: „Der anwachsende Umfang der Aufgabe verändert die Planung.“ In diesem Satz beschreibt anwachsend den Umfang direkt. Prüfe, ob der Satz eine Entwicklung ausdrückt und ob die Formulierung zum gemeinten Zuwachs passt.
„Zunehmend“ verweist auf eine Entwicklung, bei der Intensität, Menge, Umfang oder Häufigkeit anwachsen können. Vor der Auswahl kannst du deshalb den ganzen Satz lesen: Ist ein schrittweiser Zuwachs gemeint? Erhält die Alternative diese Aussage? Prüfe außerdem, ob Artikel, Adjektiv und Substantiv im Satz zusammenpassen. So vergleichst du die Fassungen anhand des konkreten Satzkontexts.
Warum ähnliche Wörter nicht vollständig austauschbar sind
Ähnlich klingende Wörter sind nicht vollständig austauschbar. Die Quelle nennt „anwachsend“ und „korrelativ steigend“ als Alternativen zu „zunehmend“ im Zusammenhang mit Vermehrung, Zuwachs und Steigerung. Daraus folgt nicht, dass jedes Wort in jedem Satz dieselbe Aussage trägt.
Prüfe bei „anwachsend“, ob der Satz ein Anwachsen ausdrückt. Prüfe bei „korrelativ steigend“, ob die Formulierung im konkreten Zusammenhang dieselbe beabsichtigte Steigerung erhält. Vergleiche dabei stets den vollständigen Satz mit der Ausgangsfassung.
Setze ähnliche Begriffe nicht pauschal gleich. Eine Wortliste ersetzt keine Prüfung von Bedeutung, Ton und Satzkontext. Wenn die Alternative den Sinn verschiebt oder nicht zur Aussageabsicht passt, verwende sie nicht.
Vermeide daher Aussagen wie „passt immer“ oder „bedeutet genau dasselbe“. Lies stattdessen den Ausgangssatz, setze die Alternative testweise ein und prüfe, ob weiterhin eine schrittweise Zunahme oder Steigerung ausgedrückt wird.
Bleibt das Ergebnis offen, behalte „zunehmend“ zunächst bei. Ermittle am konkreten Satz erneut, welche Steigerung gemeint ist und welche Formulierung diese Aussage trägt.

Kurzcheck vor der endgültigen Formulierung
Prüfe die Bedeutung: Beschreibt der Satz eine Zunahme, ein Wachstum oder eine schrittweise Steigerung? Wenn nicht, wähle keine der genannten Alternativen allein wegen ihrer Ähnlichkeit zu „zunehmend“.
Prüfe den Ton: Lies die Alternative im vollständigen Satz und vergleiche sie mit dem beabsichtigten Ton des Textes. Entscheide nicht anhand eines einzelnen Wortes.
Prüfe den Satzkontext: Lies auch die umgebenden Sätze. Die Alternative muss zur Aussage passen, die an dieser Stelle ausgedrückt werden soll.
Prüfe die beabsichtigte Wirkung: Soll der Satz eine schrittweise Steigerung ausdrücken, muss diese Aussage nach dem Austausch erhalten bleiben. Verändert sich der Sinn, verwende die Alternative nicht.
Prüfe zuletzt die Quelle der Auswahl und den konkreten Satz. Die Quelle nennt „anwachsend“ und „korrelativ steigend“ als Alternativen im Zusammenhang mit Zuwachs und Steigerung. Sie begründet keine allgemeine Austauschbarkeit.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.bachelorprint.de (geprüft am 2026-08-15)