So schreibt man „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag“
Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag Rechtschreibung: richtige Schreibweise
Richtig ist: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“ Entscheidend ist die Großschreibung von „Gute“.
Die richtige Schreibweise auf einen Blick
Die korrekte Schreibweise lautet: Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag. In der Wortgruppe „alles Gute“ wird „Gute“ großgeschrieben. Damit ist die gesuchte Schreibweise für den vollständigen Glückwunsch unmittelbar sichtbar.
Für die Prüfung kann die Wortgruppe „alles Gute“ einzeln betrachtet werden. Die entscheidende Stelle ist dabei das große „G“ in „Gute“. Die übrigen Wörter müssen nicht als Ersatz für diese konkrete Regelstelle herangezogen werden. Wer den Satz übernimmt, kann deshalb gezielt diese Wortgruppe mit der Zielversion vergleichen.
Die Rechtschreibung einer Grußformel lässt sich am geschriebenen Wortlaut prüfen. Notiere zunächst den vollständigen Satz und vergleiche danach „alles Gute“ mit der Zielschreibung. Steht dort „alles gute“, weicht die Zeile an der entscheidenden Stelle von der Zielversion ab. Mit „alles Gute“ ist die Schreibweise passend umgesetzt.
Auch die Rechtschreibregeln geben für diese Einordnung einen konkreten Bezug: Der vorliegende Regelhinweis nennt die Großschreibung eines Adjektivs bei Wendungen mit „alles Gute“. Für den hier behandelten Glückwunsch führt dieser Bezug zur Schreibung mit großem „G“. Es genügt daher nicht, nur den gesamten Satz als vertraut zu erkennen; geprüft wird die konkrete Wortgruppe.
In einer längeren Nachricht kann derselbe Wortlaut erhalten bleiben. Beispiel: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag und einen schönen Tag.“ Für die Kontrolle wird darin erneut „alles Gute“ betrachtet. Der zusätzliche Satzteil ersetzt die Prüfung der Zielstelle nicht. Die kurze Grußformel bleibt: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“
Wer digitale Hilfen vergleichen möchte, findet unter Rechtschreibprogramme weitere Orientierung. Auch dort sollte der genaue Wortlaut der Grußformel als Prüfgrundlage stehen.

Welche Regel die Schreibweise trägt
Der tragende Beleg ist die im Amtlichen Regelwerk genannte Großschreibung des Adjektivs in Fällen wie „alles Gute im Neuen Jahr“. Für die Geburtstagsformel ist deshalb die Wortgruppe „alles Gute“ entscheidend. Die Schreibweise lautet: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“ Dabei wird „Gute“ großgeschrieben; „alles“ bleibt klein.
Richtig und falsch lassen sich an dieser Stelle direkt vergleichen. Richtig ist: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“ Nicht passend ist: „Wir wünschen dir alles gute zum Geburtstag.“ Für die Prüfung ist nur die Schreibung innerhalb der Wortgruppe maßgeblich. Es geht also um das große „G“ in „Gute“, nicht um die Aussprache oder um eine andere Formulierung des Glückwunsches.
Die Regel lässt sich am vollständigen Satz anwenden: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“ Die relevante Stelle bleibt „alles Gute“. Auch in einer kurzen Glückwunschzeile wie „Alles Gute zum Geburtstag!“ ist für diese Regelstelle „Gute“ groß zu schreiben. Die beiden Beispiele zeigen dieselbe zu prüfende Wortgruppe, obwohl der Satz unterschiedlich gebaut ist.
Praktisch hilft es, den Satz auf „alles Gute“ zu verkürzen und genau diese beiden Wörter zu kontrollieren. Steht dort „alles gute“, wird die Schreibweise an der Regelstelle korrigiert. Steht dort „alles Gute“, entspricht die Wortgruppe dem hier verwendeten Regelhinweis. Zusätze wie „zum Geburtstag“ verändern die Entscheidung über „Gute“ nicht.
Für weiterführende Fragen zur Groß- und Kleinschreibung sollte die konkrete Regelstelle geprüft werden. Fragen zur Getrennt- und Zusammenschreibung betreffen hier nicht die entscheidende Schreibweise, denn die gesuchte Form enthält die Wortgruppe „alles Gute“. Ebenso ist die Kommasetzung für den kurzen Hauptsatz nicht die Stelle, an der sich „Gute“ entscheidet.
Die aktuelle Fassung des Amtlichen Regelwerks ist online im Informationssystem „grammis“ zugänglich und wurde dort vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache umgesetzt. Eine Textausgabe des Amtlichen Regelwerks 2024 ist außerdem als Softcover-Buch im IDS-Verlag Mannheim erhältlich. Für diese Erklärung genügt der belegte Hinweis zur Großschreibung in „alles Gute im Neuen Jahr“.
Wer seinen Stil gezielt prüfen möchte, kann unter wissenschaftliches Schreiben passende Hinweise nachlesen.
Richtig oder falsch im Satz
Die folgenden Paare machen die Zielstelle in kurzen Beispielen sichtbar. Der Vergleich betrifft jeweils „Gute“. Die Position des ersten Wortes im Satz ist davon getrennt zu betrachten und ist nicht Gegenstand dieses Abgleichs.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag. | Wir wünschen dir alles gute zum Geburtstag. |
| Alles Gute zum Geburtstag! | Alles gute zum Geburtstag! |
| Wir senden dir alles Gute zum Geburtstag. | Wir senden dir alles gute zum Geburtstag. |
Im ersten Paar bleibt der Satz bis auf ein Wort gleich. „Gute“ steht in der richtigen Spalte mit großem „G“. In der Vergleichsspalte steht „gute“ klein. Dadurch lässt sich die relevante Abweichung ohne weitere Regelannahme erkennen.
Das zweite Paar beginnt mit einer anderen Wortfolge. Für die Entscheidung über „Gute“ ist jedoch erneut nur diese Wortgruppe maßgeblich. Der Satzanfang wird nicht als Begründung für die Schreibung von „Gute“ verwendet. Die richtige Fassung enthält „alles Gute“, die falsche Vergleichsfassung „alles gute“.
Auch das dritte Paar verändert vor der Zielstelle einzelne Wörter, nicht aber den Vergleichspunkt. Die Prüfung fragt nicht, welche Wörter vor „alles Gute“ stehen, sondern ob „Gute“ groß geschrieben ist. So bleibt die Schreibentscheidung klar, obwohl die Sätze unterschiedlich formuliert sind.
Für die Anwendung kann eine fertige Zeile Wort für Wort kontrolliert werden: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“ Zuerst wird die Wortgruppe „alles Gute“ gesucht. Danach wird geprüft, ob das „G“ groß erscheint. Diese konkrete Kontrolle genügt für die hier behandelte Schreibfrage.
Die Zeichensetzung kann getrennt geprüft werden. Auch Abkürzungen richtig schreiben ist für die vollständige Grußformel keine Antwort auf die Frage nach „Gute“. Wer nach Wortbedeutungen und Abkürzungen sucht, sollte diese Themen ebenfalls getrennt von der Schreibweise der Wortgruppe behandeln.
Typische Verwechslungen vermeiden
Eine mögliche Verwechslung betrifft die Kleinschreibung in „alles gute“. Für den hier geprüften Glückwunsch ist diese Fassung nicht die Zielschreibung. Die maßgebliche Vergleichsform lautet „alles Gute“ mit großem „G“. Beim Überarbeiten lohnt es sich daher, nicht nur den ganzen Satz zu lesen, sondern die Wortgruppe ausdrücklich zu markieren.
Eine weitere Verwechslung entsteht, wenn die erste Position eines Satzes mit der Zielstelle vermischt wird. In „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag“ steht die zu prüfende Wortgruppe nicht am Anfang. Für die Entscheidung über „Gute“ wird deshalb allein „alles Gute“ mit der belegten Zielversion verglichen. Die Schreibfrage bleibt auch dann dieselbe, wenn vor der Wortgruppe andere Wörter stehen.
Die Aussprache ist keine ausreichende Grundlage für diese Prüfung. Statt eine Schreibweise aus dem Klang oder aus einer vermuteten Umgangssprache abzuleiten, kann der geschriebene Wortlaut direkt mit „alles Gute“ abgeglichen werden. Das ist eine konkrete Prüfung der Stelle, um die es hier geht, und vermeidet Ausweichentscheidungen über nicht geprüfte Varianten.
Bei einer längeren Nachricht hilft es, die Grußformel zunächst als eigenen Wortlaut festzuhalten. Anschließend wird geprüft, ob darin „alles Gute“ steht. Zusätzliche Wörter vor oder nach der Formel ändern nicht den Prüfgegenstand. Der Abgleich bleibt auf das große „G“ in „Gute“ beschränkt und muss nicht mit anderen Fragen zur Gestaltung des Textes verbunden werden.
Die Formulierung sollte außerdem nicht mit Fragen zum Artikel der, die und das oder zur Pluralbildung vermischt werden. Diese Fragen betreffen nicht die hier überprüfte Wortgruppe. Für den vorliegenden Satz genügt der Vergleich von „alles Gute“ mit der Zielschreibung. So bleibt die Kontrolle konkret und es werden keine zusätzlichen, nicht benötigten Entscheidungen in die Prüfung aufgenommen.
Wenn eine andere Formulierung erwogen wird, sollte sie nicht ungeprüft an die Stelle des bekannten Wortlauts treten. Für passende Synonyme ist die jeweilige Formulierung gesondert zu prüfen. Ebenso sind Textformen kein Ersatz für den Vergleich der Zielstelle. Die hier belegte Zielversion lautet weiterhin: „Wir wünschen dir alles Gute zum Geburtstag.“

Knapper Prüfweg für die Praxis
Prüfe die Grußformel in vier kurzen Schritten:
- Schreibweise: Markiere in deinem Satz die Wortgruppe „alles Gute“. Kontrolliere dort den Anfangsbuchstaben von „Gute“.
- Regelstelle: Vergleiche die markierte Stelle mit einer Regelstelle, in der die Schreibung einer Wortgruppe mit „alles Gute“ erscheint. Halte nur fest, was an dieser Stelle tatsächlich steht.
- Beispielsatz: Schreibe einen eigenen vollständigen Satz mit der Wortgruppe auf. Lies anschließend ausschließlich die beiden Wörter „alles Gute“ und kontrolliere die sichtbare Schreibweise.
- Verwechslung: Lege die Schreibweisen „alles Gute“ und „alles gute“ nebeneinander. Entscheide erst nach dem Abgleich mit der Regelstelle, welche Fassung du in deinen Satz übernimmst.
Bleibe bei der Prüfung bei der Zielstelle. Andere Wörter der Grußformel müssen für diese Kontrolle nicht erklärt oder aus der Schreibweise von „Gute“ abgeleitet werden.
Ein Selbsttest kann so aussehen: Formuliere zuerst deinen ganzen Gruß. Decke danach alles außer „alles Gute“ ab. Öffne anschließend die Regelstelle und vergleiche Buchstabe für Buchstabe. Übernimm das Ergebnis erst danach in die endgültige Fassung.
Wenn du eine abweichende Grußformel verwendest, markiere die betreffende Wortgruppe erneut und wiederhole denselben Abgleich. Ergänze keine Begründung aus Erinnerung, Aussprache oder einer vermuteten Gewohnheit. Notiere bei Unsicherheit stattdessen die Fundstelle und prüfe ihren genauen Wortlaut noch einmal.
Beim Thema Rechtschreibreform hilft es, die verwendete Fassung des Regelwerks gezielt aufzurufen. Vergleiche dort die konkrete Formulierung mit deinem Satz, ohne aus einem einzelnen Beispiel zusätzliche Regeln für andere Wörter abzuleiten.
Zum Schluss lies den vollständigen Gruß einmal langsam. Kontrolliere, ob die vorher markierte Wortgruppe unverändert übernommen wurde. Danach kannst du den Satz verwenden oder die Prüfung bei einer neuen Formulierung wiederholen.
Quellen und Stand
- Regeln und Wörterverzeichnis: www.rechtschreibrat.com (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)
- wir ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden: www.duden.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)
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