Der oder das Emoji: die richtige Form
Ein Wort, zwei Artikel, eine klare Antwort
Wenn die Frage „der oder das Emoji“ lautet, gibt der Duden eine klare Antwort: das Emoji. Laut Duden ist Emoji ein Substantiv im Neutrum; der Plural lautet die Emojis. Eine maskuline Variante ist im Eintrag nicht verzeichnet. Damit ist das Genus einfach erklärt.
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Artikel der, die, das: Merkzettel mit Genus-Endungen
Der Artikel vor dem Wort Emoji, begleitet von einem Blatt über das Genus. Es ordnet jeder Endung das übliche Geschlecht zu und stellt den bestimmten und den unbestimmten Artikel in allen vier Fällen nebeneinander, mit Beispielen und Ausnahmen auf einer Seite.
Kurze Antwort: das Emoji
Bei der Frage der oder das Emoji führt der Duden nicht zwei Formen, sondern das Emoji als Neutrum und die Emojis im Plural. Eine maskuline Variante ist im Eintrag nicht verzeichnet.
Man sollte sich an die Dudenangabe halten und das Emoji wählen. An Bild, Symbol oder Icon denkt man leichter; diese Analogie kann die lexikalische Grundlage aber nicht ersetzen.

Warum das Wort schwankt: Regel und Herkunft
Emoji stammt aus dem Japanischen und bedeutet dort „Piktogramm“. Das Wort ist nicht mit dem englischen Wort emotion verwandt. Für das Genus im Deutschen ist die aktuelle Wörterbuchangabe maßgeblich.
Der Duden führt Emoji als Substantiv im Neutrum: das Emoji, im Plural die Emojis. Eine dritte Variante, die Emoji, ist im Eintrag nicht enthalten. Für die tägliche Praxis hilft es, sich diese Formen zu merken.
Beispielsätze mit das Emoji
Nach dem Duden stehen das Emoji und die Emojis. Beispiel: Das Emoji zeigt ein lachendes Gesicht. Auch möglich: Ich habe das Emoji falsch gedeutet. Im Plural heißt es: Die Emojis machen die Nachricht persönlicher.
Die Form „Der Emoji passt gut zu diesem Satz.“ entspricht nicht der Dudenangabe. In sorgfältig redigierten Texten sollte deshalb das Emoji verwendet werden. Wer beim Schreiben zwischen der oder das Emoji zögert, prüft die Form im Wörterbuch.
Rund um die Wahl zwischen der oder das Emoji: Häufige Fehler
Eine im Duden nicht verzeichnete Form ist die Emoji im Singular, etwa in „die Emoji war lustig gemeint“. In sorgfältig redigierten Texten sollte sie vermieden werden. Ebenso sollte innerhalb eines Textes die Dudenform das Emoji konsequent verwendet werden.
- Nicht nach Duden: die Emoji (der Eintrag führt das Emoji)
- Nicht nach Duden: der Emoji
- Je nach Kontext: Emoji ohne Artikel, etwa in Überschriften
Zur Vermeidung solcher Zweifel lohnt sich eine finale Kontrolle von Artikeln und Genera; eine Rechtschreibprüfung kann hierbei nützlich sein.

So bleibt das Emoji dauerhaft im Kopf: Merksatz
Diese Assoziation erleichtert die Entscheidung für das Neutrum: Stellt man sich das Piktogramm als bildhafte Darstellung vor, fällt die Wahl leichter. Ebenso hilft der Spruch Ein Zeichen, ein Symbol, ein Emoji, da alle drei Wörter mit dem bestimmten Artikel das stehen.
Wer sich an der Dudenangabe orientiert, verwendet im gesamten Text das Emoji. Weitere grammatische Zweifelsfälle lassen sich etwa in den allgemeinen Rechtschreibregeln nachschlagen. So bleibt der Sprachgebrauch stimmig.
Fazit: Laut Duden heißt es das Emoji
Der Duden löst die Genusfrage klar: Es heißt das Emoji, im Plural die Emojis. Die Form die Emoji ist dort nicht verzeichnet und sollte in sorgfältig redigierten Texten vermieden werden.
Für Texte wie Bewerbungen, Abschlussarbeiten oder geschäftliche Korrespondenz empfiehlt sich durchgehend das Emoji. Bei Restzweifeln hilft ein zweiter Blick auf Genus, Artikel und weitere Stolperstellen im Text; auch ein zweites Paar Augen entdeckt solche Feinheiten oft.
Weitere sprachliche Zweifelsfälle behandeln der oder das Curry, der oder das Ketchup sowie die allgemeinen Rechtschreibregeln. Auch die richtige Eingabe des geschwungenen Bindestrich am Mac gehört zu den häufigen Formfragen.