Anführungszeichen unten auf der Tastatur richtig verwenden
Anführungszeichen unten Tastatur: richtige Schreibweise
In der gängigen Schulschreibschrift nimmt das öffnende Anführungszeichen die Form „. Das schließende Zeichen steht oben: “.
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Anführungszeichen richtig setzen: Merkzettel
Anführungszeichen unten auf der Tastatur, dazu zum Herunterladen und Ausdrucken die deutschen, Schweizer und einfachen Anführungszeichen im Vergleich, das Zitat im Zitat, die Satzzeichenfolge am Ende und Tastenkombinationen für Word unter Windows und Mac.
Die richtige Form sofort erkennen
Das öffnende Anführungszeichen steht unten und sieht so aus: „. Das schließende Anführungszeichen steht oben und sieht so aus: “. Ein anschauliches Beispiel ist: Sie sagte: „Ich komme später.“ So lässt sich die Darstellung dieser Schulschreibschrift direkt ablesen.
Entscheidend beim Thema Anführungszeichen unten auf der Tastatur ist nicht die Beschriftung der Taste, sondern das tatsächlich eingegebene Symbol. In Word unter Windows kannst du 201E eingeben und Alt+X drücken, um „ darzustellen; für “ gibst du 201C ein und drückst Alt+X. Auf dem Mac öffnest du mit Fn- oder der Globus-Taste und E die Zeichenübersicht, suchst nach 201E oder 201C und wählst das passende Zeichen aus. Die Tastatur dient als Werkzeug zur manuellen Erfassung von Schriftzeichen wie Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen. Tippe die Symbole ein und prüfe ihre sichtbare Form. Wenn du sie dort nicht findest, füge „ und “ einzeln in dein Dokument ein und überprüfe ihre Platzierung: Vor dem zitierten Teil muss „ stehen, am Ende muss “ stehen.
Diese Regel gilt bei direkter Rede, bei wörtlich wiedergegebenen Gedanken und bei Zitaten. Auch ein einzelnes Wort oder eine Wortgruppe kann so markiert werden: Der Ausdruck „offene Frage“ steht im Satz. Für die Einordnung hilft die Seite Rechtschreibung; die konkrete Zeichenregel findest du bei den Rechtschreibregeln. Entscheidend bleiben die beiden Positionen im fertigen Text.
Für die abschließende Kontrolle deines Textes können Rechtschreibprogramme eine zusätzliche Orientierung bieten.

Welche Regel trägt die Schreibweise
Die Grundregel lautet: Anführungszeichen grenzen direkte, wörtlich wiedergegebene Rede und Gedanken ein. Außerdem markieren sie wörtliche Zitate. Das kann ein vollständiger Satz, aber auch eine Wortgruppe, ein einzelnes Wort oder ein Wortteil sein.
Für die hier verwendete Schulschreibschrift folgt daraus eine klare Unterscheidung: Am Beginn des angeführten Bereichs steht das öffnende Zeichen unten, also „. Am Ende steht das schließende Zeichen oben, also “. Richtig ist zum Beispiel: Die Lehrerin sagt: „Bitte wartet hier.“ Ebenfalls richtig ist: Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird erklärt. In der zweiten Form wird nur eine einzelne sprachliche Einheit hervorgehoben.
Falsch ist die vertauschte Begrenzung am Anfang, etwa: “Nachhaltigkeit“. Dabei steht das öffnende Zeichen oben und erfüllt deshalb nicht die behandelte Form. Entscheidend ist nicht die Länge des angeführten Abschnitts, sondern seine Funktion und die Stellung der beiden Zeichen.
Wird direkte Rede unterbrochen, bleiben die einzelnen Teile jeweils eingeschlossen. Ein sachliches Muster lautet: „Wir fahren später“, erläuterte Mira, „wenn der Regen nachlässt.“ Die Begrenzungen werden also an den jeweiligen Teilen geprüft.
Die Frage nach der Zeichenform unterscheidet sich klar von der Groß- und Kleinschreibung sowie der Getrennt- und Zusammenschreibung. Letztere beantworten nicht die Frage, welches Symbol ein Zitat öffnet. Für das Umfeld kann zusätzlich die Kommasetzung relevant sein. Die feste Regel lautet: Wörtlich wiedergegebenen Inhalt oder ein wörtliches Zitat erkennen, links „ und rechts “ einsetzen.
Wenn du den Regelbezug vertiefen möchtest, unterstützt wissenschaftliches Schreiben eine systematische Prüfung der Form.
Richtig und falsch im Satz vergleichen
Hier stehen korrekte Varianten neben solchen, die nicht passen. Du bewertest den Einstieg separat: Zuerst prüfst du, ob der Satzanfang sprachlich vollständig ist; danach kontrollierst du die beiden Zeichen am angeführten Bereich.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Sie sagte: „Wir beginnen jetzt.“ | Ihre Aussage lautete: “Wir starten nun.“ |
| Der Begriff „Wortwahl“ steht im Absatz. | Im Textabschnitt existiert der Terminus “Lexikonwahl“. |
| „Der Raum ist leer“, sagte er. | “Der Raum ist leer“, meinte er. |
Im ersten Paar beginnt die wörtliche Rede mit dem unteren öffnenden Zeichen und endet mit dem oberen schließenden Zeichen. In der falschen Variante ist die Öffnungsform vertauscht. Im zweiten Paar betrifft der Fehler ebenfalls das erste Zeichen: Das angeführte Wort beginnt nicht mit dem erforderlichen unteren Zeichen. Im dritten Paar ist dieselbe falsche Öffnungsform bei einer vorangestellten wörtlichen Rede zu sehen.
Die Paare zeigen daher drei eigenständige Prüfungen: die Form des öffnenden Zeichens, die vollständige Begrenzung eines angeführten Wortes und die Begrenzung einer wörtlichen Rede vor einem Begleitsatz. Ein Satzzeichen im angeführten Bereich ändert nichts daran, dass die Zeichen an den Grenzen geprüft werden müssen.
Leite die Entscheidung nicht aus dem Klang des Satzes ab. Betrachte die sichtbaren Zeichen im konkreten Beispiel und frage anschließend, ob Rede, Gedanke, Zitat oder angeführte Wortgruppe vorliegt. Bei Fragen zur Rechtschreibreform bleibt zusätzlich zu beachten, dass neben den hier behandelten Gänsefüßchen auch andere Formen in der Textverarbeitung und im grafischen Gewerbe verbreitet sind.
Typische Verwechslungen vermeiden
Ein häufiger Fehler besteht darin, das öffnende mit dem schließenden Zeichen zu verwechseln. Optisch wirken sie sehr ähnlich, erfüllen aber an unterschiedlichen Stellen verschiedene Aufgaben. Vor dem zitierten Abschnitt steht „, dahinter steht “. Wer beide Zeichen nur anhand ihrer ungefähren Form auswählt, kann deshalb eine falsche Kombination erzeugen.
Eine zweite Stolperfalle entsteht, wenn die Aussprache als Entscheidungshilfe verwendet wird. Aus dem Klang einer wörtlichen Rede lässt sich nicht ableiten, ob das öffnende Zeichen unten oder oben stehen soll. Ebenso darf eine umgangssprachliche Bezeichnung nicht allein bestimmen, welche sichtbare Form im Text verwendet wird. Entscheidend ist die belegte Schreibweise in der gewählten Schreibschrift.
Andere Formen sind im Bereich der Textverarbeitung und im grafischen Gewerbe verbreitet. Daraus folgt nicht, dass jede sichtbare Variante im konkreten Text dieselbe Einordnung erhält. Prüfe deshalb, welcher Schreibkontext gemeint ist, und vergleiche anschließend die Zeichenform. Kontrolliere dabei den Anfang und das Ende des angeführten Bereichs getrennt. Bei einem längeren Text lässt sich diese Prüfung für jeden angeführten Bereich wiederholen.
Weitere Verwechslungen betreffen nicht die Anführungszeichen selbst, sondern angrenzende Sprachfragen. Dazu gehören Abkürzungen richtig schreiben, Wortbedeutungen und Abkürzungen, der Artikel der, die und das, die Pluralbildung und passende Synonyme. Diese Fragen sind jeweils gesondert zu prüfen. Auch unterschiedliche Textformen können unterschiedliche Beispiele für wörtliche Rede, Gedanken oder Zitate enthalten.

Schneller Prüfweg für den eigenen Text
Nutze für die Prüfung einen festen Ablauf. Bestimme zuerst den Abschnitt, der ausgezeichnet werden soll. Prüfe dann die Schreibweise der beiden Begrenzungszeichen, vergleiche sie mit einem eigenen Beispielsatz und suche abschließend nach einer möglichen Verwechslung.
- Kennzeichne gesamte direkte Reden, reflektierte Denkinhalte, Fremdzitate oder isolierte Phrasen.
- Prüfe Anfang und Ende getrennt. In der hier behandelten Schulschreibschrift beginnt der angeführte Bereich mit „ und endet mit “.
- Prüfe den Anlass. Wird der Inhalt wortgleich wiedergegeben oder als sprachliche Einheit kenntlich gemacht?
- Vergleiche deine Lösung mit einem neutralen Muster wie „Beispiel“. Befindet sich das öffnende Zeichen unten vor dem ersten Wort und das schließende Zeichen oben nach dem letzten Zeichen?
- Suche nach einer Vertauschung: Steht am Anfang ein oberes statt des unteren öffnenden Zeichens? Prüfe außerdem, ob das schließende Anführungszeichen fehlt.
Ein kurzer Testsatz lautet: Sie sagte: „Morgen beginnt der Kurs.“ Untersuche zunächst nur die beiden Grenzen und anschließend den vollständigen Satz. So vermischst du die Form der Anführungszeichen nicht mit anderen Fragen der Zeichensetzung.
Handelt es sich um eine unterbrochene direkte Rede, bewertest du sämtliche Teile einzeln. Ein neutrales Vorbild wäre: „Der Termin“, sagte er, „steht fest.“ Jeder angeführte Teil benötigt seine eigene Begrenzung. Prüfe bei mehreren Abschnitten deshalb nicht nur den Anfang des ersten Teils.
Enthält der angeführte Inhalt ein Fragezeichen oder ein Ausrufezeichen, kontrollierst du dieses Satzzeichen zusätzlich. Der Prüfweg bleibt dabei gleich: Anlass erkennen, öffnendes und schließendes Zeichen prüfen, den Beispielsatz vergleichen und eine Vertauschung ausschließen.
Quellen und Stand
- Duden | Anführungszeichen: www.duden.de (Stand 2026-08-31)
- Tastatur, Schreibung, Definition, Bedeutung, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (Stand: 2026)