Anführungszeichen unten auf der Tastatur richtig verwenden
Anführungszeichen unten Tastatur: richtige Schreibweise
Die richtige Form für das öffnende Anführungszeichen in der üblichen Schulschreibschrift ist „. Das schließende Zeichen steht oben: “.
Die richtige Form sofort erkennen
Die richtige Schreibweise lautet: Das öffnende Anführungszeichen steht unten und sieht so aus: „. Das schließende Anführungszeichen steht oben und sieht so aus: “. Ein vollständiges Beispiel ist: Sie sagte: „Ich komme später.“ Damit ist die Form für die hier behandelte Schulschreibschrift unmittelbar sichtbar.
Bei der Frage nach Anführungszeichen unten auf der Tastatur zählt nicht allein die Bezeichnung einer Taste, sondern das Zeichen, das anschließend im Text erscheint. Die Tastatur ist ein Gerät oder Hilfsmittel zur manuellen Eingabe von Zeichen, zum Beispiel Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Gib die Zeichen über deine Tastatur ein und prüfe anschließend die sichtbare Form. Wenn du sie dort nicht findest, kopiere „ und “ einzeln in deinen Text und kontrolliere ihre Position: Vor dem angeführten Text muss „ stehen, am Ende muss “ stehen.
Diese Regel gilt bei direkter Rede, bei wörtlich wiedergegebenen Gedanken und bei Zitaten. Auch ein einzelnes Wort oder eine Wortgruppe kann so markiert werden: Der Ausdruck „offene Frage“ steht im Satz. Für die Einordnung hilft die Seite Rechtschreibung; die konkrete Zeichenregel findest du bei den Rechtschreibregeln. Entscheidend bleiben die beiden Positionen im fertigen Text.
Für die abschließende Kontrolle deines Textes können Rechtschreibprogramme eine zusätzliche Orientierung bieten.

Welche Regel die Schreibweise trägt
Die belegte Grundregel lautet: Anführungszeichen grenzen direkte, also wörtlich wiedergegebene Rede und wiedergegebene Gedanken ein. Sie markieren außerdem wörtliche Zitate. Das kann ein vollständiger Satz sein, aber auch eine Wortgruppe, ein einzelnes Wort oder ein Wortteil.
Für die hier verwendete Schulschreibschrift folgt daraus eine klare Unterscheidung: Am Beginn des angeführten Bereichs steht das öffnende Zeichen unten, also „. Am Ende steht das schließende Zeichen oben, also “. Richtig ist zum Beispiel: Die Lehrerin sagt: „Bitte wartet hier.“ Ebenfalls richtig ist: Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird erklärt. In der zweiten Form wird nur eine einzelne sprachliche Einheit hervorgehoben.
Falsch ist die vertauschte Begrenzung am Anfang, etwa: “Nachhaltigkeit“. Dabei steht das öffnende Zeichen oben und erfüllt deshalb nicht die behandelte Form. Entscheidend ist nicht die Länge des angeführten Abschnitts, sondern seine Funktion und die Stellung der beiden Zeichen.
Wird direkte Rede im Satz unterbrochen, bleiben die einzelnen Teile jeweils eingeschlossen. Ein neutrales Beispiel lautet: „Wir fahren später“, erklärte Mira, „wenn der Regen nachlässt.“ Die Begrenzungen werden also an den jeweiligen Teilen geprüft.
Die Frage nach der Zeichenform ist von der Groß- und Kleinschreibung und von der Getrennt- und Zusammenschreibung zu unterscheiden. Diese Themen beantworten nicht, welches Zeichen am Anfang eines Zitats steht. Für die Satzumgebung kann außerdem die Kommasetzung eine eigene Prüffrage sein. Die belegte Entscheidung bleibt: wörtlich wiedergegebenen Inhalt oder ein wörtliches Zitat erkennen, vorne „ setzen und hinten “ setzen.
Wenn du den Regelbezug vertiefen möchtest, unterstützt wissenschaftliches Schreiben eine systematische Prüfung der Form.
Richtig und falsch im Satz vergleichen
Die folgenden Paare vergleichen jeweils eine passende und eine nicht passende Zeichenform. Der Satzanfang wird getrennt beurteilt: Zuerst prüfst du, ob der Satz sprachlich vollständig beginnt; danach kontrollierst du die beiden Anführungszeichen am angeführten Bereich.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
| Sie sagte: „Wir beginnen jetzt.“ | Sie sagte: “Wir beginnen jetzt.“ |
| Der Begriff „Wortwahl“ steht im Absatz. | Der Begriff “Wortwahl“ steht im Absatz. |
| „Der Raum ist leer“, sagte er. | “Der Raum ist leer“, sagte er. |
Im ersten Paar beginnt die wörtliche Rede mit dem unteren öffnenden Zeichen und endet mit dem oberen schließenden Zeichen. In der falschen Variante ist die Öffnungsform vertauscht. Im zweiten Paar betrifft der Fehler ebenfalls das erste Zeichen: Das angeführte Wort beginnt nicht mit dem erforderlichen unteren Zeichen. Im dritten Paar wird dieselbe falsche Öffnungsform bei einer vorangestellten wörtlichen Rede sichtbar.
Die Paare zeigen deshalb drei eigenständige Prüfungen: die Form des öffnenden Zeichens, die vollständige Begrenzung eines angeführten Wortes und die Begrenzung einer wörtlichen Rede vor einem Begleitsatz. Ein Satzzeichen im angeführten Bereich ändert nichts daran, dass die Zeichen an den Grenzen geprüft werden müssen.
Leite die Entscheidung nicht aus dem Klang des Satzes ab. Betrachte die sichtbaren Zeichen im konkreten Beispiel und frage anschließend, ob Rede, Gedanke, Zitat oder angeführte Wortgruppe vorliegt. Bei Fragen zur Rechtschreibreform bleibt zusätzlich zu beachten, dass neben den hier behandelten Gänsefüßchen auch andere Formen in der Textverarbeitung und im grafischen Gewerbe verbreitet sind.
Typische Verwechslungen vermeiden
Eine wichtige Stolperfalle ist die Verwechslung von öffnendem und schließendem Zeichen. Beide sehen ähnlich aus, erfüllen aber an verschiedenen Stellen unterschiedliche Aufgaben. Vor dem angeführten Text steht „, hinter ihm steht “. Wer beide Zeichen nur nach ihrer ungefähren Form auswählt, kann deshalb eine falsche Kombination erzeugen.
Eine zweite Stolperfalle entsteht, wenn die Aussprache als Entscheidungshilfe verwendet wird. Aus dem Klang einer wörtlichen Rede lässt sich nicht ableiten, ob das öffnende Zeichen unten oder oben stehen soll. Ebenso darf eine umgangssprachliche Bezeichnung nicht allein bestimmen, welche sichtbare Form im Text verwendet wird. Entscheidend ist die belegte Schreibweise in der gewählten Schreibschrift.
Andere Formen sind im Bereich der Textverarbeitung und im grafischen Gewerbe verbreitet. Daraus folgt nicht, dass jede sichtbare Variante dieselbe Einordnung im konkreten Text erhält. Prüfe deshalb, welcher Schreibkontext gemeint ist, und vergleiche anschließend die Zeichenform. Kontrolliere dabei den Anfang und das Ende des angeführten Bereichs getrennt. Bei einem längeren Text lässt sich diese Prüfung für jeden angeführten Bereich wiederholen.
Weitere Verwechslungen betreffen nicht die Anführungszeichen selbst, sondern angrenzende Sprachfragen. Dazu gehören Abkürzungen richtig schreiben, Wortbedeutungen und Abkürzungen, der Artikel der, die und das, die Pluralbildung und passende Synonyme. Diese Fragen sind jeweils gesondert zu prüfen. Auch unterschiedliche Textformen können unterschiedliche Beispiele für wörtliche Rede, Gedanken oder Zitate enthalten.

Schneller Prüfweg für den eigenen Text
Nutze für die Prüfung einen festen Ablauf. Zuerst bestimmst du, welcher Abschnitt ausgezeichnet werden soll. Danach kontrollierst du die Schreibweise der beiden Begrenzungszeichen, vergleichst sie mit einem eigenen Beispielsatz und suchst abschließend nach einer möglichen Verwechslung.
- Markiere die vollständige direkte Rede, den wiedergegebenen Gedanken, das Zitat oder die angeführte Wortgruppe.
- Betrachte den Anfang und das Ende getrennt. In der hier behandelten Schulschreibschrift beginnt der angeführte Bereich mit „ und endet mit “.
- Prüfe den Anlass. Wird der Inhalt wörtlich wiedergegeben oder als angeführte sprachliche Einheit kenntlich gemacht?
- Vergleiche deine Lösung mit einem neutralen Muster wie „Beispiel“. Steht das öffnende Zeichen unten vor dem ersten Wort und das schließende Zeichen oben hinter dem letzten Zeichen?
- Suche gezielt nach einer Vertauschung, bei der am Anfang ein oberes statt des öffnenden unteren Zeichens steht. Kontrolliere außerdem, ob die Schlussbegrenzung fehlt.
Ein kurzer Testsatz lautet: Sie sagte: „Morgen beginnt der Kurs.“ Untersuche zunächst nur die beiden Grenzen und anschließend den vollständigen Satz. So vermischst du die Form der Anführungszeichen nicht mit anderen Fragen der Zeichensetzung.
Bei einer unterbrochenen wörtlichen Rede prüfst du jeden Teil für sich. Ein mögliches neutrales Muster ist: „Der Termin“, sagte er, „steht fest.“ Jeder angeführte Teil braucht seine eigene Begrenzung. Prüfe bei mehreren Abschnitten deshalb nicht nur den Anfang des ersten Teils.
Enthält der angeführte Inhalt ein Fragezeichen oder ein Ausrufezeichen, kontrollierst du dieses Satzzeichen zusätzlich. Der Prüfweg bleibt dabei gleich: Anlass erkennen, öffnendes Zeichen ansehen, schließendes Zeichen ansehen, Beispielsatz vergleichen und eine Vertauschung ausschließen.
Quellen und Stand
- Duden | Anführungszeichen: www.duden.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)
- Tastatur, Schreibung, Definition, Bedeutung, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)