Alle deutschen Verben erklärt
Alle deutsch Verben erklärt
Diese Darstellung erklärt, warum „alle deutschen Verben“ die korrekte Form ist: Nach „alle“ erhält das Adjektiv „deutsch“ die Endung -en. Sie verknüpft die grammatische Rolle des Verbs mit dem Ausdruck „alle“. An eigenen Sätzen wird gezeigt, anhand welcher Merkmale man Verbformen im Kontext identifiziert.
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Verben: Merkzettel mit Arten und Gebrauch
Die Übersicht aller deutschen Verben hier, die Einordnung dort: Vollverb, Hilfsverb und Modalverb, transitiver oder intransitiver Gebrauch, reflexive oder trennbare Verben, dazu Fall und Nomen-Verb-Verbindung im Beispiel.
Was Verben leisten und was „alle deutschen Verben“ bedeutet
Ein Verb bezeichnet Tätigkeiten, Vorgänge oder Zustände und nimmt im Satz eine zentrale Rolle ein. Seine Bedeutung kann etwa eine Handlung, einen Vorgang oder einen Zustand ausdrücken. Seine Form kann zudem Auskunft darüber geben, ob etwas in der Gegenwart, der Vergangenheit oder der Zukunft liegt. Auch eine nicht realisierte Möglichkeit kann durch eine Verbform zum Ausdruck kommen. Grammatisch macht die Flexion Kategorien wie Person, Numerus, Tempus oder Modus sichtbar, ohne die Bedeutung des Verbs selbst festzulegen.
Die Veränderung eines Verbs nach grammatischen Kategorien heißt Konjugation. Dabei verändert sich vor allem die Endung, manchmal auch der Stammvokal. An der gebeugten Form lassen sich Person und Numerus erkennen. Im Deutschen gibt es drei Personen. Die erste Person bezieht sich auf den Sprecher, die zweite auf das Gegenüber und die dritte auf weitere Personen. Jede dieser Personen kann im Singular oder im Plural stehen.
Bei einer Verbform kann ein Personalpronomen verdeutlichen, welche Person gemeint ist, weil die Endungen nicht immer eindeutig sind. Die Verbform sehen kann beispielsweise zu wir oder zu sie gehören. Duden nennt als Ausnahme den Imperativ Singular: In einem Befehl wie Komm! oder Lauf! kann das Personalpronomen entfallen.
Im Duden ist alle die Pluralform von all. Der Eintrag nennt unter anderem die Bedeutungen „ganze“, „gesamte“ und, nachdrücklich, „sämtliche“. Deshalb gehört diese Wortform nicht selbst zu den Verben. In der Wendung „alle deutschen Verben“ steht alle unmittelbar vor dem Bezugswort. Das Adjektiv „deutsch“ erhält nach „alle“ die Endung -en; deshalb heißt es „alle deutschen Verben“. Welche Funktion hat das Verb im Satz, und worauf bezieht sich alle?
Wer einen sprachlichen Text prüft, kann zunächst die Rechtschreibung beachten und danach die Verbform bestimmen. Ergänzend helfen Rechtschreibregeln, wenn die Schreibweise eines Ausdrucks unklar ist. Für die Verbfrage selbst bleiben jedoch die Form, die Person, der Numerus und die Stellung im Satz maßgeblich.

Verbform, Satzfunktion und Bedeutung im Satz
Eine Satzanalyse beginnt mit der Suche nach dem Verb. Danach wird die konkrete Form betrachtet. Die Form zeigt, ob das Verb gebeugt ist und welche grammatischen Kategorien an ihr erkennbar sind. Anschließend wird geprüft, welche Person und welche Zahl das Personalpronomen ausdrückt. So lassen sich Form und Funktion am Satz miteinander verbinden.
Im Satz Ich lese den Text. ist lese das Verb. Es bezeichnet die Handlung und steht in der ersten Person Singular. Das Pronomen ich nennt den Sprecher. Im Satz Wir lesen den Text. bleibt die Handlung dieselbe, aber die Form lesen steht in der ersten Person Plural. Der Wechsel der Endung beziehungsweise der Verbform macht den Unterschied im Numerus sichtbar.
Du liest alle Abschnitte. Hier steht liest in der zweiten Person Singular. Das Wort alle bezieht sich auf Abschnitte und bezeichnet deren Gesamtheit. Im anderen Satz, Sie lesen alle Abschnitte., verweist sie auf die dritte Person Plural, während alle weiterhin die Gesamtheit der Abschnitte bezeichnet. Die Verbform und die Bedeutung von alle erfüllen daher verschiedene Aufgaben.
Die Position des Verbs enthält ebenfalls wichtige grammatische Hinweise. Die Stellung des Verbs ist ein typisches Indiz für Haupt- oder Nebensätze, entscheidet jedoch nicht allein darüber. Zusätzlich wird geprüft, ob der Satz syntaktisch selbstständig ist oder einem übergeordneten Satz untergeordnet wird. So lässt sich die Satzfunktion genauer bestimmen.
Man kann die Groß- und Kleinschreibung getrennt voneinander überprüfen. Genauso bildet die Getrennt- und Zusammenschreibung einen eigenständigen Aspekt der Orthografie. Allerdings darf die Konjugationsanalyse nicht durch solche Kontrollen ersetzt werden. Für den Satz bleibt die Verbindung aus konkreter Verbform, Personalpronomen, Person und Numerus wesentlich.
Darüber hinaus kann die Überprüfung die Kommasetzung sowie die Zeichensetzung einschließen. Doch diese Aspekte zeigen nicht allein, welche Person hinter einer bestimmten Verbform steht. Berücksichtigt jemand die Rechtschreibreform, prüft er die Schreibweise im richtigen Kontext. Rechtschreibprogramme können zwar hilfreich sein, doch die grammatische Zuordnung der Verbform muss direkt am konkreten Satz erfolgen.
Drei analysierte Beispielsätze
Beispiel 1: Ich prüfe alle Verben. Das Verb lautet prüfe. Es bezeichnet die Tätigkeit des Prüfens und steht in der ersten Person Singular. Das Pronomen ich nennt den Sprecher. Alle bezieht sich auf Verben und bezeichnet die vollständige Gruppe. Dieser Aufbau veranschaulicht zugleich die Bedeutung des Verbs und die quantitative Angabe.
Beispiel 2: Ihr bildet die Formen sorgfältig. Das Prädikat ist bildet. Weil ihr das Gegenüber in der Mehrzahl bezeichnet, zeigt die Endung die zweite Person Plural an. Inhaltlich geht es um die Handlung des Bildens. Die Satzanalyse trennt dabei die Verbform von der Schreibweise des übrigen Satzes.
Beispiel 3: Sie lesen alle Beispiele. Das verwendete Verb ist lesen. Zusammen mit sie ergibt sich die dritte Person Plural. Es steht für den Vorgang des Lesens. Alle bezeichnet Beispiele in der hier verwendeten Bedeutung als Gesamtheit. Deutlich wird, dass das Verb den Vorgang bezeichnet, während die Flexion grammatische Kategorien ausdrückt und alle den Umfang des Bezugsworts kennzeichnet.
Für einen Text aus dem Studium lässt sich dieselbe Analyse mit passenden Begriffen durchführen. Im Arbeitsbereich wissenschaftliches Schreiben kann ein Satz wie Wir vergleichen alle Begriffe. untersucht werden: vergleichen ist das Verb in der ersten Person Plural, wir bezeichnet die Sprechergruppe, und alle bezieht sich auf Begriffe. Die genaue Schreibprüfung kann danach mit Fragen zu Abkürzungen richtig schreiben und zu Wortbedeutungen und Abkürzungen ergänzt werden.
Ein Satz kann außerdem ein Verb enthalten, das eine Möglichkeit ausdrückt. In Du kannst alle Formen prüfen. drückt kannst die Möglichkeit aus und steht in der zweiten Person Singular. Prüfen bezeichnet die damit verbundene Handlung. Die Analyse bleibt bei dem, was die Verbformen und ihre Stellung im Satz tatsächlich zeigen.
Was sich aus der Erklärung nicht ableiten lässt
Die Erklärung erlaubt keine pauschale Aussage über alle denkbaren deutschen Verbformen. Belegt sind die genannten Kategorien Person und Numerus, die drei Personen, Singular und Plural sowie die beschriebene Funktion der Verbform. Weitere Eigenschaften dürfen nur dann ergänzt werden, wenn dafür ein direkter Beleg vorliegt. Fehlt dieser Beleg, wird die betreffende Eigenschaft nicht behauptet.
Bei der Deutung von alle bleibt die Zuordnung streng begrenzt. Duden führt all mit der Pluralform alle und den Bedeutungen „ganze“, „gesamte“ und nachdrücklich „sämtliche“. Daraus folgt keine allgemeine Aussage über jede Verwendung in jedem Satz. Bei einer unklaren Passage ist anhand des tatsächlichen Bezugsworts zu prüfen, worauf sich alle bezieht.
Kasus, Artikel oder Bedeutungsunterschiede dürfen nicht ohne direkten Beleg verallgemeinert werden. Wenn ein Satz eine Form enthält, deren grammatische Einordnung sich anhand der vorliegenden Angaben nicht eindeutig bestimmen lässt, sollte die konkrete Form mit einer verlässlichen grammatischen Beschreibung geprüft werden. Eine zusätzliche Ausnahme wird nicht angenommen.
Die Beispiele aus der Erklärung sind selbst formulierte Sätze. Sie zeigen die Anwendung der belegten Kategorien, liefern aber keine neue allgemeine Sprachregel. Das gilt auch für die Einordnung von Artikel der, die und das, die Prüfung der Pluralbildung oder die Suche nach Synonyme. Diese Themen können im eigenen Text getrennt untersucht werden, ohne aus den Verbbeispielen unbelegte Folgerungen abzuleiten.
Aus der Verbposition lässt sich keine vollständige Beschreibung aller Satzarten ableiten. Die Position des Verbs ist ein typisches Indiz für Haupt- oder Nebensätze, reicht aber allein nicht aus. Für eine weitergehende Analyse sind die syntaktische Selbstständigkeit und eine mögliche Unterordnung zu prüfen. Bei der Auswahl geeigneter Textformen darf die hier erklärte Verbregel nicht als vollständige Anleitung für jede Textsorte ausgegeben werden.

Prüfablauf für Verb und „alle“
- Verb markieren: Suche im eigenen Satz das Wort, das eine Tätigkeit, einen Vorgang oder einen Zustand bezeichnet.
- Form bestimmen: Notiere die konkrete Verbform und prüfe, ob sich an Endung oder Stammvokal eine Veränderung erkennen lässt.
- Person prüfen: Ordne das Personalpronomen der ersten, zweiten oder dritten Person zu. Berücksichtige, dass die Verbendung allein nicht immer eindeutig ist.
- Numerus prüfen: Entscheide, ob die Form im Singular oder im Plural steht. Vergleiche bei Bedarf eine Singularform mit der entsprechenden Pluralform.
- Satzfunktion prüfen: Untersuche die Stellung des Verbs als typisches Indiz und prüfe zusätzlich, ob der Satz syntaktisch selbstständig oder untergeordnet ist.
- „Alle“ zuordnen: Suche das Bezugswort und prüfe, ob alle die ganze oder gesamte gemeinte Menge beziehungsweise nachdrücklich sämtliche bezeichnet.
- Grenzen markieren: Schreibe keine zusätzliche Ausnahme, Kasusregel oder Bedeutungsregel auf, wenn sie nicht direkt belegt ist.
- Schreibprüfung trennen: Prüfe anschließend bei Bedarf Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung und Zeichensetzung als eigene Fragen.
Diese Kurzkontrolle bündelt die belegte Regel, die Satzfunktion, die eigenen Beispiele und die ausdrücklich gesetzten Grenzen. Für Begriffe oder Schreibweisen können anschließend Rechtschreibregeln, Rechtschreibprogramme oder eine passende Wörterbuchsuche herangezogen werden. Entscheidend bleibt, dass jede Aussage über den untersuchten Satz an der sichtbaren Verbform, ihrem Personalpronomen, dem Numerus, der Satzposition oder dem Bezugswort von alle überprüft wird.
Quellen und Stand
- Was sind Verben? | Duden: www.duden.de (zuletzt geprüft am 2026-08-30)
- alle ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden: www.duden.de (zuletzt geprüft am 2026-08-30)