Zitierstile: Anteile in offenen Abschlussarbeiten

Benjamin LohrerFachlich geprüft von Benjamin Lohrer, Lektor bei korrektur.de · Stand: 5. November 2026
44,2 %Autor-Jahr in der Zufallsprobe
31,7 %Fußnoten
13,3 %Nummern

Anteil der Zitierstile in der Zufallsprobe von 120 Arbeiten (Prozent)

Autor-Jahr
44,2
Fußnote
31,7
Nummern
13,3
unklar
10,8

Zitierstile in 120 einzeln beurteilten Arbeiten

Tabelle: Zitierstil, Anteil (Prozent), Bereich (95 Prozent)
ZitierstilAnteil (Prozent)Bereich (95 Prozent)
Autor-Jahr44,235,6 bis 53,1
Fußnote31,724,0 bis 40,5
Nummern13,38,4 bis 20,6
unklar10,86,4 bis 17,7

Anteile in Prozent je Fachgruppe, automatische Erkennung; 42 Arbeiten ohne Fachzuordnung stehen nicht in der Tabelle

Tabelle: Fachgruppe (automatische Erkennung), Arbeiten, Autor-Jahr, Fußnote
Fachgruppe (automatische Erkennung)ArbeitenAutor-JahrFußnoteNummerngemischtunklar
Gesundheit/Natur7146,57,015,51,429,6
Medien/Kultur/Geistes30818,564,31,92,313,0
Sozial/Pädagogik14472,219,40,01,46,9
Technik/Informatik29616,618,623,04,137,8
Wirtschaft8931,534,815,71,116,9

Zitierstile: Verteilung und Unterschiede nach Fach

Lesezeit ca. 5 Min. · zuletzt aktualisiert: 5. November 2026 · Alle Seiten zu Zitierweisen

In einer einzeln beurteilten Zufallsprobe von 120 Arbeiten aus dem Gesamtkorpus von 950 offenen Abschlussarbeiten entfällt mit 44,2 Prozent (Bereich 35,6 bis 53,1) der größte Anteil auf den Stil Autor-Jahr, gefolgt von der Fußnote mit 31,7 Prozent (Bereich 24,0 bis 40,5) und Nummern mit 13,3 Prozent (Bereich 8,4 bis 20,6). Die eigene Auswertung von korrektur.de mit Stand 5. November 2026 untersucht insgesamt 4.712.082 Wörter aus den Entstehungsjahren 2003 bis 2026 aus acht Hochschulquellen und nutzt ausschließlich offene Texte statt Kundentexte.

Kurzantwort zur Zitierstile-Statistik

Nach der eigenen Auswertung von korrektur.de auf Basis eines Gesamtkorpus von 950 offenen Abschlussarbeiten (Stand 5. November 2026) liegt in einer einzeln beurteilten Zufallsprobe von 120 Arbeiten der Zitierstil Autor-Jahr mit 44,2 Prozent (Bereich 35,6 bis 53,1) vorn, vor der Fußnote mit 31,7 Prozent (Bereich 24,0 bis 40,5), Nummern mit 13,3 Prozent (Bereich 8,4 bis 20,6) und 10,8 Prozent (Bereich 6,4 bis 17,7) mit unklarem Befund. Als wichtigster Zusatzbefund zeigt die automatische Erkennung über das Gesamtkorpus deutliche Unterschiede zwischen den Fachgruppen, wobei in Sozial/Pädagogik der Stil Autor-Jahr bei 72,2 Prozent liegt und in Medien/Kultur/Geistes die Fußnote 64,3 Prozent erreicht. Die Grenze dieser Aussage liegt darin, dass die Zitierstile-Statistik ausschließlich die Verteilung in den ausgewerteten offenen Arbeiten aus acht Hochschulquellen beschreibt und weder einen bestimmten Stil als besser bewertet noch Vorgaben einzelner Hochschulen abbildet.

Das untersuchte Gesamtkorpus umfasst 950 offene Abschlussarbeiten mit zusammen 4.712.082 Wörtern aus den Entstehungsjahren 2003 bis 2026. Es handelt sich dabei ausdrücklich um offene Dokumente aus acht Hochschulquellen und nicht um Kundentexte. Wenn du vor der Einordnung der Zahlen die verschiedenen Zitierweisen im Überblick betrachten möchtest, hilft dir die Unterscheidung der drei Grundformen Autor-Jahr, Fußnote und Nummern beim Verständnis der gemessenen Anteile.

Zitierstile: Kennzahlen im Überblick

Verteilung der Zitierstile in der Zufallsprobe

Die Hauptwerte zur Verteilung der Zitierweisen stützen sich auf eine Zufallsstichprobe von 120 Dokumenten aus dem gesamten Korpus. Für jede dieser ausgewählten Schriften erfolgte eine separate Bestimmung des Zitierstils, ohne dass dabei die Resultate der automatischen Erkennung bekannt waren. Ein an feste Vorgaben gebundenes KI-Modell nahm diese Einschätzungen vor, die danach in Stichproben überprüft wurden. Auf diesem Weg ergeben sich für alle ausgewiesenen Gruppen prozentuale Anteile samt dem jeweiligen statistischen Bereich.

Innerhalb der einzeln geprüften Zufallsprobe von 120 offenen Arbeiten steht die Variante Autor-Jahr mit einem Anteil von 44,2 Prozent (Bereich 35,6 bis 53,1) an erster Stelle. Dahinter rangiert die Quellenangabe über Fußnoten, die auf 31,7 Prozent (Bereich 24,0 bis 40,5) kommt. Ein Nachweissystem mit Nummern wird in 13,3 Prozent (Bereich 8,4 bis 20,6) der untersuchten Werke verwendet. Für die übrigen 10,8 Prozent (Bereich 6,4 bis 17,7) der Stichprobe ließ sich kein eindeutiger Stil bestimmen, sodass diese Fälle als unklar geführt werden.

Tabelle: Zitierstil, Anteil in der Zufallsprobe (120 Arbeiten), Bereich (95 Prozent)
ZitierstilAnteil in der Zufallsprobe (120 Arbeiten)Bereich (95 Prozent)
Autor-Jahr44,2 Prozent35,6 bis 53,1 Prozent
Fußnote31,7 Prozent24,0 bis 40,5 Prozent
Nummern13,3 Prozent8,4 bis 20,6 Prozent
unklar10,8 Prozent6,4 bis 17,7 Prozent

Die Auswertung unterscheidet lediglich die übergeordneten Grundsysteme der Belegführung. Wie hoch der spezifische Anteil einzelner Richtlinien wie etwa für den APA-Zitierstil innerhalb der Kategorie Autor-Jahr ausfällt, wird in den Daten nicht ausgewiesen. Wenn du in deiner eigenen Abschlussarbeit Literatur zitieren willst, sind daher stets die konkreten Leitfäden deiner Hochschule statt allgemeiner Häufigkeiten maßgeblich.

Unterschiede zwischen den Fachgruppen im Gesamtkorpus

Für den Vergleich zwischen den Fachrichtungen bildet das automatische Erkennungsverfahren über sämtliche 950 Schriften des Korpus die Datengrundlage. Dieses Verfahren dient allein dazu, Unterschiede zwischen den Fachbereichen abzubilden, während die Hauptwerte zur Verteilung aus der Einzelprüfung der Stichprobe stammen. Zwischen den Fächergruppen zeigen sich deutliche Unterschiede bei den genutzten Belegsystemen.

In der Gruppe Sozial/Pädagogik (144 Arbeiten) liegt das System Autor-Jahr mit 72,2 Prozent klar vorn, während auf die Fußnote 19,4 Prozent, auf Nummern 0,0 Prozent, auf gemischte Formen 1,4 Prozent und auf unklare Zuordnungen 6,9 Prozent entfallen. Ein entgegengesetztes Verhältnis weist der Bereich Medien/Kultur/Geistes (308 Arbeiten) auf, in dem Fußnoten 64,3 Prozent ausmachen, ergänzt durch 18,5 Prozent Autor-Jahr, 1,9 Prozent Nummern, 2,3 Prozent gemischt sowie 13,0 Prozent unklar. Im Feld Gesundheit/Natur (71 Arbeiten) erreicht Autor-Jahr 46,5 Prozent, die Fußnote 7,0 Prozent, die Nummerierung 15,5 Prozent, die Mischform 1,4 Prozent und der unklare Anteil 29,6 Prozent. Innerhalb der Fachrichtung Wirtschaft (89 Arbeiten) liegen Fußnoten bei 34,8 Prozent, Autor-Jahr bei 31,5 Prozent, Nummern bei 15,7 Prozent, gemischte Stile bei 1,1 Prozent und unklare Fälle bei 16,9 Prozent. In Technik/Informatik (296 Arbeiten) kommen Nummern auf 23,0 Prozent, Fußnoten auf 18,6 Prozent, Autor-Jahr auf 16,6 Prozent, gemischte Formen auf 4,1 Prozent und der unklare Bereich auf 37,8 Prozent.

Tabelle: Fachgruppe, Arbeiten, Autor-Jahr, Fußnote
FachgruppeArbeitenAutor-JahrFußnoteNummerngemischtunklar
Gesundheit/Natur7146,5 Prozent7,0 Prozent15,5 Prozent1,4 Prozent29,6 Prozent
Medien/Kultur/Geistes30818,5 Prozent64,3 Prozent1,9 Prozent2,3 Prozent13,0 Prozent
Sozial/Pädagogik14472,2 Prozent19,4 Prozent0,0 Prozent1,4 Prozent6,9 Prozent
Technik/Informatik29616,6 Prozent18,6 Prozent23,0 Prozent4,1 Prozent37,8 Prozent
Wirtschaft8931,5 Prozent34,8 Prozent15,7 Prozent1,1 Prozent16,9 Prozent

Ergänzender Hinweis zur Übersicht: Für 42 Schriften des Gesamtkorpus liegt keine Zuordnung zu einem Fach vor, weshalb sie in der Fachtabelle fehlen; zusammengenommen bilden die dargestellten Fachgruppen 908 der insgesamt 950 Arbeiten ab.

Beim Lesen der Fachwerte ist die Treffsicherheit der automatischen Zuordnung einzubeziehen. In 72,5 Prozent der geprüften Arbeiten deckte sich das Ergebnis der automatischen Erkennung mit der Einzelbeurteilung (Bereich 63,9 bis 79,7). Sobald die Automatik eine feste Zuordnung traf, betrug die Deckung mit dem Einzelurteil 88,6 Prozent (78 von 88 Schriften). Im gesamten Bestand liegt die Quote für unklare Fälle bei der automatischen Auswertung bei 21,8 Prozent. Weil dieser Wert für unklare Zuordnungen im Bereich Technik/Informatik mit 37,8 Prozent besonders hoch liegt, sind die entsprechenden Fachzahlen dort mit besonderer Zurückhaltung zu interpretieren.

Grenzen der Aussagekraft für deine Abschlussarbeit

Die vorliegende Zitierstile-Statistik trifft keine Aussage darüber, welcher Zitierstil fachlich besser geeignet ist oder welche Zitierweise in deinem Studiengang vorgeschrieben ist. Für deine eigene Abschlussarbeit gehen die verbindlichen Vorgaben deiner Hochschule, deines Instituts oder deiner betreuenden Prüfperson vor. Auch wenn in einer Fachgruppe wie Sozial/Pädagogik das System Autor-Jahr oder in Medien/Kultur/Geistes die Fußnote den größten Anteil bildet, begründet diese Häufigkeit kein Wahlrecht gegen einen bestehenden Leitfaden am Lehrstuhl.

Darüber hinaus erlaubt das untersuchte Korpus keinen Schluss auf einzelne Hochschulen. Die 950 offenen Abschlussarbeiten stammen zwar aus insgesamt acht Hochschulquellen, diese Quellen werden in der Auswertung jedoch nur als Gesamtzahl erfasst und nicht einzeln ausgewiesen oder miteinander verglichen. Ebenso wenig lassen sich aus den Zahlen Rückschlüsse auf Kundentexte ziehen, da ausschließlich frei zugängliche Hochschulschriften aus den Entstehungsjahren 2003 bis 2026 ausgewertet wurden. Wenn du für deinen eigenen Text einen einheitlichen Zitierstil vor der Abgabe prüfen willst, orientiere dich direkt an den schriftlichen Vorgaben deines Fachbereichs.

Einordnung der Ergebnisse: Was die Zahlen zeigen und was nicht

Aus den Daten dieser Statistik lassen sich zwei zentrale Punkte ableiten, die durch das Zahlenmaterial direkt gedeckt sind. Erstens belegt die einzeln beurteilte Zufallsprobe von 120 Arbeiten, dass im untersuchten Bestand das System Autor-Jahr mit 44,2 Prozent (Bereich 35,6 bis 53,1) und der Beleg per Fußnote mit 31,7 Prozent (Bereich 24,0 bis 40,5) die beiden am stärksten verbreiteten Grundformen darstellen, während Nummern mit 13,3 Prozent (Bereich 8,4 bis 20,6) seltener genutzt werden. Zweitens zeigt die automatische Erkennung über die 908 fachlich zugeordneten Arbeiten des Gesamtkorpus, dass die Verteilung stark vom Fachgebiet abhängt, weil etwa in Sozial/Pädagogik Autor-Jahr mit 72,2 Prozent dominiert, in Medien/Kultur/Geistes dagegen die Fußnote mit 64,3 Prozent vorn liegt und in Technik/Informatik Nummern mit 23,0 Prozent einen deutlich höheren Anteil als in anderen Fächern erreichen.

Demgegenüber stehen zwei Punkte, die man aus dieser Auswertung ausdrücklich nicht ableiten darf. Erstens repräsentieren die Werte nicht alle Studierenden oder sämtliche eingereichten Abschlussarbeiten im deutschen Sprachraum, weil das Gesamtkorpus ausschließlich 950 offene Abschlussarbeiten aus acht Hochschulquellen umfasst und unveröffentlichte Arbeiten sowie Kundentexte nicht Teil des Korpus sind. Zweitens beziehen sich die Ergebnisse allein auf die erkannten Grundformen Autor-Jahr, Fußnote und Nummern in diesen offenen Dokumenten, sodass daraus weder Anteile einzelner Zitierrichtlinien wie APA oder Harvard noch Qualitätsurteile über die Zitierpraxis der Verfasser folgen.

Methodik der Erhebung und Prüfung des Korpus

Die Datenbasis der Erhebung bilden 950 offene Abschlussarbeiten aus acht Hochschulquellen, die zwischen 2003 und 2026 entstanden sind und zusammen 4.712.082 Wörter umfassen. Kundentexte gehören ausdrücklich nicht zu diesem Untersuchungsbestand. Als zeitlicher Stand der Auswertung gilt November 2026. Methodisch verbindet die Untersuchung zwei Bausteine: Für die Gesamtzahlen dient eine Zufallsstichprobe, während der Vergleich zwischen den Fächern auf einer automatischen Auswertung des gesamten Bestands beruht.

Im Rahmen der automatischen Stilerkennung wird für jedes der 950 Dokumente ermittelt, mit welcher Häufigkeit je 1.000 Wörter Fußnoten, Nummern sowie Belege nach dem Muster Autor-Jahr auftreten. Damit ein Nachweissystem in einer Schrift überhaupt als genutzt gewertet wird, muss es zunächst eine definierte Mindestdichte erreichen. Gemäß der Dominanzregel gilt ein erkannter Stil erst dann als prägender Stil des Werks, wenn der führende Typ mindestens die dreifache Dichte des zweithäufigsten Typs aufweist. Liegt zwar mindestens ein System über der Mindestdichte, erreicht das stärkste System aber nicht das Dreifache des zweiten, erfolgt die Einstufung als gemischt. Bleiben in einer Arbeit sämtliche Stile unterhalb der geforderten Mindestdichte, wird das Dokument unter unklar verbucht.

Zusätzlich zur maschinellen Gesamtauswertung zogen die Untersuchenden eine Zufallsstichprobe von 120 Schriften, bei der die Stile einzeln und unabhängig vom automatischen Verfahren bestimmt wurden. Diese Einzelbewertungen traf ein regelbasiert arbeitendes KI-Modell, dessen Einstufungen im Anschluss durch Stichproben kontrolliert wurden. Beim Abgleich beider Methoden deckte sich das automatische Resultat in 87 der 120 untersuchten Werke (72,5 Prozent, Bereich 63,9 bis 79,7) mit der Einzelbewertung. Berücksichtigt man ausschließlich die 88 Dokumente mit einer eindeutigen Festlegung der Automatik, ergibt sich eine Deckung in 78 Fällen (88,6 Prozent). Da die Erhebung reine Stilanteile statt Fehlerquoten betrachtet, existieren in dieser Auswertung weder Meldungszahlen noch Trefferquoten oder Grenzwerte; weiterführende Daten zu Fehlerhäufigkeiten bieten die separate Statistik zu Zitierfehlern und die Statistik zu Fehlern in Bachelorarbeiten.

Zitierstile: Lesehilfe in vier Punkten

So zitierst du diese Statistik richtig

Du darfst die Zahlen und Befunde dieser Zitierstile-Statistik für eigene Arbeiten, Artikel oder Lehrmaterialien mit Quellenangabe frei zitieren. Nenne bei der Übernahme der Daten stets korrektur.de als Quelle sowie den Stand 5. November 2026. Verwende für dein Literaturverzeichnis oder deine Quellenangabe den folgenden fertigen Zitiertext:

korrektur.de (2026): Zitierstile in Abschlussarbeiten: Statistik. Eigene Auswertung von 950 offenen Abschlussarbeiten, Stand 5. November 2026. https://korrektur.de/zitierstile-statistik

Wenn du einzelne Werte im Fließtext anführst, gib bitte ebenfalls deutlich an, ob sich die genannte Zahl auf die einzeln beurteilte Zufallsprobe von 120 Arbeiten samt statistischem Bereich oder auf die automatische Erkennung nach Fachgruppen innerhalb des Gesamtkorpus bezieht.

So zitierst du diese Seite

Stand: 5. November 2026

korrektur.de. (2026, 5. November). Zitierstile in Abschlussarbeiten: Statistik. korrektur.de. https://korrektur.de/zitierstile-statistik

Quellen und Stand

  • Eigene Auswertung korrektur.de (geprüft am 2026-11-05)

Du willst deinen Zitierstil vor der Abgabe prüfen lassen?

Datei hochladen

Häufige Fragen zu dieser Statistik

Welcher Zitierstil hat in der Zufallsprobe den größten Anteil?

In der einzeln beurteilten Zufallsprobe von 120 Arbeiten aus dem Gesamtkorpus von 950 offenen Abschlussarbeiten liegt der Stil Autor-Jahr mit 44,2 Prozent (Bereich 35,6 bis 53,1) auf dem ersten Platz. Dahinter folgen die Zitierweise mit Fußnote mit 31,7 Prozent (Bereich 24,0 bis 40,5) und das System mit Nummern mit 13,3 Prozent (Bereich 8,4 bis 20,6). Bei 10,8 Prozent (Bereich 6,4 bis 17,7) der untersuchten Arbeiten aus den acht Hochschulquellen blieb der Stil in der Probe unklar.

Weist die Auswertung eigene Anteile für APA oder Harvard aus?

Nein, die Auswertung weist keine Zahlen oder Anteile für einzelne Richtlinien wie APA oder Harvard aus. Sowohl die Einzelbeurteilung der Zufallsprobe von 120 Arbeiten als auch die automatische Erkennung über das Gesamtkorpus von 950 offenen Abschlussarbeiten unterscheiden lediglich die übergeordneten Grundformen Autor-Jahr, Fußnote und Nummern sowie die Kategorien gemischt und unklar.

Aus welchen Texten setzt sich das untersuchte Gesamtkorpus zusammen?

Das Gesamtkorpus besteht aus 950 offenen Abschlussarbeiten mit zusammen 4.712.082 Wörtern aus den Jahren 2003 bis 2026, ohne Kundentexte von korrektur.de (Stand 5. November 2026).

Worin liegt der Unterschied zwischen der Zufallsprobe und der automatischen Erkennung?

In der Zufallsprobe von 120 offenen Abschlussarbeiten wurde der Zitierstil für jedes Dokument einzeln durch ein KI-Modell nach festen Regeln und ohne Kenntnis der automatischen Erkennung bestimmt sowie stichprobenartig gegengeprüft. Die automatische Stilerkennung lief dagegen über alle 950 Arbeiten des Gesamtkorpus und diente ausschließlich dem Vergleich zwischen den fünf Fachgruppen. In 87 von 120 Fällen (72,5 Prozent, Bereich 63,9 bis 79,7) stimmte die automatische Erkennung mit dem Einzelurteil überein, und bei einer Festlegung auf einen Stil in 78 von 88 Fällen (88,6 Prozent).

Warum umfasst die Tabelle der Fachgruppen 908 statt 950 Arbeiten?

Von den 950 offenen Abschlussarbeiten im Gesamtkorpus besitzen 42 Arbeiten keine Fachzuordnung. Diese 42 Dokumente werden deshalb in der Fachtabelle nicht aufgeführt, sodass die fünf ausgewiesenen Fachgruppen Gesundheit/Natur, Medien/Kultur/Geistes, Sozial/Pädagogik, Technik/Informatik und Wirtschaft zusammen 908 der 950 Arbeiten abbilden.

Unter welchen Bedingungen darf ich die Zahlen aus dieser Auswertung zitieren?

Du darfst die Ergebnisse aus dieser Zitierstile-Statistik frei übernehmen, sofern du korrektur.de als Quelle sowie den Stand 5. November 2026 und die Basis der eigenen Auswertung von 950 offenen Abschlussarbeiten angibst. Nutze dafür die vollständige Quellenangabe mit der Seitenadresse https://korrektur.de/zitierstile-statistik.

Unsere Partner