Word-Rechtschreibprüfung gezielt ausschalten
Word Rechtschreibprüfung ausschalten
In Word im Web lässt sich die Prüfung für ausgewählten Text oder für das gesamte Dokument deaktivieren. Entscheidend ist, die Einstellung nachvollziehbar anzuwenden und das Ergebnis gegen die eigene Fachfrage zu prüfen.
Die Einstellung in eine prüfbare Fachfrage übersetzen
Word Rechtschreibprüfung ausschalten sollte nicht als isolierter Klick betrachtet werden, sondern als klar abgegrenzte Arbeitsaufgabe. Eine passende Fachfrage lautet: Für welchen Textbereich soll Word im Web die Rechtschreibung oder Grammatik nicht prüfen, und woran lässt sich anschließend erkennen, dass genau dieser Bereich ausgewählt wurde? Das überprüfbare Arbeitsergebnis ist eine dokumentierte Auswahl mit der Einstellung, dass Rechtschreibung oder Grammatik nicht überprüft werden.
Die direkte Grundlage für diese Einordnung ist die Microsoft-Hilfe zum Aktivieren und Deaktivieren der Rechtschreibprüfung in Word im Web. Dort wird ausdrücklich beschrieben, dass Word für das Web keine einzige Einstellung zum vollständigen Ein- oder Ausschalten besitzt. Stattdessen wird die Prüfung für ausgewählten Text oder für das gesamte Dokument gesteuert. Diese Begrenzung gehört zum Verständnis der Aufgabe: Es geht um einen ausgewählten Bereich oder um eine vollständige Auswahl des Dokuments, nicht um eine unbelegte Aussage über andere Word-Versionen.
Für wissenschaftliches Schreiben ist deshalb zunächst die konkrete Textstelle zu bestimmen, an der die Einstellung angewendet werden soll. Die Einstellung ersetzt keine inhaltliche Prüfung. Wer an den Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit arbeitet, kann die Auswahl etwa an der gerade bearbeiteten Textpassage festmachen. Das ist eine Arbeitsentscheidung, keine Aussage darüber, wie eine bestimmte Institution eine Arbeit bewertet.
Auch beim Hausarbeit schreiben oder beim Masterarbeit schreiben bleibt die Aussagegrenze wichtig. Die Microsoft-Quelle trägt die Bedienhandlung in Word im Web. Sie trägt daraus keine Aussage über Zulassung, Abgabe, Bewertung, Fristen, Kosten oder fachliche Anforderungen. Solche Punkte müssen aus den jeweils geltenden offiziellen Unterlagen geprüft werden.
Passend dazu findest du weitere Hinweise im Beitrag Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit.

Bestandteile in nachvollziehbarer Reihenfolge
Der Aufbau besteht aus sieben aufeinander bezogenen Teilen. Erstens wird die Fachfrage für Word Rechtschreibprüfung ausschalten festgelegt. Zweitens wird die direkte Microsoft-Quelle ausgewertet. Drittens werden die geltenden Kriterien notiert: Auswahl des Textes oder des gesamten Dokuments, Öffnen der Registerkarte Überprüfen, Aufrufen von Editor, Festlegen der Korrekturhilfesprache und Auswahl der Option, dass Rechtschreibung oder Grammatik nicht überprüft werden. Viertens wird das benötigte Material geordnet, also das geöffnete Dokument, der Zielabschnitt und gegebenenfalls die Information, ob später wieder geprüft werden soll.
Fünftens wird der fachliche Arbeitsschritt nachvollziehbar umgesetzt. Der Zielbereich wird ausgewählt, anschließend wird die beschriebene Einstellung gesetzt und mit OK bestätigt. Sechstens wird das Ergebnis gegen die Kriterien geprüft. Siebtens wird die Aussagegrenze festgehalten: Die Quelle bezieht sich auf Word im Web und auf die beschriebene Einstellung. Sie belegt nicht automatisch eine identische Bedienung in einer anderen Word-Umgebung.
Wer parallel eine Forschungsfrage formulieren möchte, sollte beide Aufgaben getrennt notieren. Die Forschungsfrage gehört zum fachlichen Projekt; die Auswahl in Word betrifft die Korrekturprüfung des Textes. Für eine nachvollziehbare wissenschaftliche Argumentation kann diese Trennung als kurze Dokumentation dienen: Fachfrage, Quelle, Auswahl, Einstellung und Ergebnis stehen jeweils in einem eigenen Satz.
Bei der Vorbereitung einer Gliederung einer Hausarbeit kann die Zielauswahl abschnittsweise festgelegt werden. Ein anschließendes Literaturverzeichnis erstellen ist eine eigene redaktionelle Aufgabe. Ebenso ist Quellenangaben richtig zitieren nicht mit dem Ausschalten der Prüfung gleichzusetzen. Für die Dokumentation können die verwendeten Zitierweisen gesondert vermerkt werden, ohne aus der Microsoft-Anleitung eine bestimmte Zitierregel abzuleiten.
Konkreter Ablauf mit Ergebnis je Schritt
- Fachfrage festlegen. Schreibe auf, ob die Prüfung für einen bestimmten Abschnitt oder für das gesamte Dokument ausgesetzt werden soll. Ergebnis: ein eindeutig benannter Zielbereich.
- Direkte Quelle bestimmen. Verwende die Microsoft-Anleitung für Word im Web als Grundlage der Bedienfolge. Ergebnis: die Quelle und ihr Geltungsbereich sind notiert.
- Material ordnen. Öffne das betreffende Dokument und markiere den Zieltext. Für das gesamte Dokument wählst du den gesamten Inhalt aus; die Quelle nennt dafür STRG + A. Ergebnis: die Auswahl ist sichtbar.
- Registerkarte öffnen. Wähle Überprüfen und anschließend Editor. Ergebnis: der Bereich für die Korrekturhilfesprache ist erreicht.
- Prüfeinstellung festlegen. Öffne Set Proofing Language, also die Einstellung zum Festlegen der Korrekturhilfesprache. Wähle im Feld Sprache die Option, dass Rechtschreibung oder Grammatik nicht überprüft werden. Ergebnis: die gewünschte Einstellung ist ausgewählt.
- Bestätigen. Wähle OK. Ergebnis: die Einstellung wurde auf den zuvor ausgewählten Bereich angewendet.
- Rückkehr dokumentieren. Wenn das Dokument später wieder geprüft werden soll, entferne die Einstellung oder führe mit Editor eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung für das Dokument aus. Ergebnis: der nächste Prüfschritt ist festgehalten.
Die Begriffe deutsche Zitierweise und Harvard-Zitierweise können in einem wissenschaftlichen Text vorkommen, ändern aber die beschriebene Bedienfolge nicht. Wer Methoden wissenschaftlicher Arbeiten ordnet oder qualitative und quantitative Forschung gegenüberstellt, sollte die fachliche Bearbeitung und die Word-Einstellung getrennt dokumentieren. Der Ablauf liefert eine überprüfbare technische Einstellung, keine inhaltliche Bewertung.
Kurzes durchgängiges Anwendungsbeispiel
Eine Person bearbeitet in Word im Web einen Abschnitt mit der Überschrift „Auswertung“. Die konkrete Fachfrage lautet: Soll die Rechtschreib- und Grammatikprüfung nur für diesen markierten Abschnitt ausgeschaltet werden, und lässt sich die Auswahl anschließend nachvollziehen?
Zuerst markiert die Person den Abschnitt „Auswertung“. Danach öffnet sie Überprüfen, wählt Editor und ruft die Einstellung zum Festlegen der Korrekturhilfesprache auf. Im Feld Sprache wählt sie die Option, dass Rechtschreibung oder Grammatik nicht überprüft werden, und bestätigt mit OK. Als Arbeitsergebnis hält sie fest: Der Abschnitt „Auswertung“ war ausgewählt, die Einstellung wurde auf diesen Bereich angewendet, und die Auswahl wurde vor dem Bestätigen geprüft.
Das Beispiel bleibt bewusst auf die durch die Microsoft-Quelle beschriebene Bedienhandlung begrenzt. Es behauptet weder eine bestimmte fachliche Qualität des Abschnitts noch eine Wirkung auf eine Bewertung. Wenn die Person zusätzlich Plagiat vermeiden möchte, muss sie Übernahmen und Belege anhand der dafür maßgeblichen Unterlagen prüfen. Die deaktivierte Prüfung beantwortet diese eigenständige Frage nicht.

Fachliche und formale Prüfung trennen
Der Qualitätscheck beginnt mit der Fachfrage: Ist klar, ob ein ausgewählter Text oder das gesamte Dokument betroffen sein soll? Danach wird die direkte Quelle geprüft: Stammt die Bedienfolge aus der Microsoft-Anleitung für Word im Web? Als geltende Kriterien werden Auswahl, Überprüfen, Editor, Korrekturhilfesprache, die Option zur Nichtprüfung und die Bestätigung mit OK einzeln abgehakt.
Anschließend folgt die Materialprüfung. Ist das richtige Dokument geöffnet? Ist der Zielbereich sichtbar ausgewählt? Wurde für das gesamte Dokument tatsächlich der gesamte Inhalt ausgewählt, wenn genau das die Fachfrage verlangt? Danach wird der Arbeitsschritt geprüft: Wurde die beschriebene Einstellung im Feld Sprache gesetzt? Ist das Ergebnis als konkrete Auswahl und Einstellung dokumentiert? Ist der Ablauf für eine andere Person nachvollziehbar?
Die formale Prüfung betrifft anschließend die Darstellung der Dokumentation. Die Bezeichnungen der Bedienoberfläche sollten so wiedergegeben werden, dass der zugehörige Schritt erkennbar bleibt. Die fachliche Prüfung betrifft dagegen die Aussage selbst: Sie darf nur die durch die Microsoft-Quelle getragene Bedienhandlung beschreiben. Eine Forschungsfrage formulieren, die Zitierweise oder die inhaltliche Prüfung eines Textes sind davon getrennte Aufgaben.
Zum Schluss wird die Aussagegrenze sichtbar festgehalten. Die Quelle beschreibt Word im Web und die Steuerung der Prüfung für ausgewählten Text oder das gesamte Dokument. Wenn eine andere Umgebung verwendet wird, muss ihre Bedienfolge in der entsprechenden offiziellen Dokumentation geprüft werden. Ebenso darf aus dem Ausschalten keine Aussage über wissenschaftliche Qualität, institutionelle Anforderungen, rechtliche Folgen oder ein garantiertes Ergebnis abgeleitet werden.
Quellen und Stand
- How-To: Anschreiben nach DIN Norm mit Word: bewerbung.com (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Bewerbung als Word oder PDF verschicken? ➔ PDF erstellen: bewerbung.net (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Aktivieren bzw. Deaktivieren der Rechtschreibprüfung in Word im Web | Microsoft Support: support.microsoft.com (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
Die Einordnung „Word-Rechtschreibprüfung gezielt ausschalten“ fasst den vollständigen Zusammenhang zusammen.