Bedeutung und Verwendung von vgl.
Vergleiche: der Hinweis auf sinngemäße Quellen
Die Abkürzung vgl. steht für „vergleiche“ und leitet einen sinngemäßen, also indirekten Beleg ein. Diese Seite erklärt die Bedeutung von vgl., wann du es beim Zitieren setzt und wie es sich vom direkten Zitat ohne vgl. unterscheidet.
Was vgl. bedeutet
vgl. ist die Abkürzung für vergleiche. In einer Quellenangabe signalisiert vgl., dass du eine Aussage nicht wörtlich übernommen, sondern sinngemäß paraphrasiert hast: (vgl. Müller 2021, S. 45). Der Leser wird damit aufgefordert, die genannte Stelle zum Vergleich heranzuziehen.
Wann vgl. steht – und wann nicht
Die Regel ist einfach: vgl. bei indirekten Zitaten (Paraphrasen), kein vgl. bei direkten Zitaten (wörtliche Übernahmen in Anführungszeichen). Ein wörtliches Zitat belegst du ohne vgl.: (Müller 2021, S. 45), eine Paraphrase mit: (vgl. Müller 2021, S. 45). Einige Fachbereiche verzichten ganz auf vgl. – prüfe die Vorgabe deines Lehrstuhls.
Schreibweise von vgl.
Geschrieben wird vgl. klein und mit Punkt. Am Satzanfang steht ausgeschrieben Vergleiche. Nach vgl. folgt ein Leerzeichen und die Quelle. Kombinationen wie vgl. auch oder vgl. hierzu sind üblich und lenken den Vergleich gezielt.
Häufige Fehler mit vgl.
Typisch sind vgl. vor einem wörtlichen Zitat (falsch), das komplette Weglassen bei Paraphrasen (dann fehlt der Beleg) und uneinheitlicher Gebrauch quer durch die Arbeit. Entscheide dich einmal für ein System und zieh es durch. Weitere Zitier-Kürzel erklärt Abkürzungen beim Zitieren.
Damit sind die Bedeutung und die Verwendung der Abkürzung vgl. im Überblick geklärt.
Weitere Abkürzungen: et al. Bedeutung und f. und ff. Bedeutung. Die Grundregeln zeigt Abkürzungen beim Zitieren. Den ganzen Text prüft ein Korrekturlesen. Eine Übersicht aller Regeln bietet die Seite Rechtschreibung und Grammatik.