DOI angeben: den Digital Object Identifier richtig nutzen
Was die DOI ist, wo du sie findest und wie sie in den Beleg kommt
Bei wissenschaftlichen Artikeln taucht sie ständig auf: die DOI. Der Digital Object Identifier ist die dauerhafte Adresse einer Publikation und gehört bei vielen Zitierstilen in den Beleg. Was die DOI ist, wo du sie findest und wie du sie richtig angibst, klärt dieser kurze Leitfaden.
DOI: Bedeutung und Zweck der Kennung
Die Abkürzung DOI steht für Digital Object Identifier. Gemeint ist eine eindeutige und unveränderliche Kennung für digitale Objekte, meist für Zeitschriftenartikel. Eine gewöhnliche URL kann nach einem Umbau der Website ins Leere führen. Die DOI bleibt dagegen demselben Dokument zugeordnet und führt über den DOI-Link weiterhin zur Publikation. Deshalb wird sie in vielen Zitierstilen gegenüber einer normalen Webadresse bevorzugt. Wer eine DOI angeben möchte, macht die verwendete Quelle damit dauerhaft auffindbar und erleichtert die eindeutige Zuordnung im Literaturverzeichnis.
DOI eines Artikels finden und erkennen
Prüfe zuerst die erste Seite des Artikels. Dort steht die DOI häufig im Kopf- oder Fußbereich. Außerdem erscheint sie oft in der Trefferliste wissenschaftlicher Datenbanken wie Google Scholar oder im Katalog der Bibliothek. Erkennen kannst du die Kennung daran, dass sie mit „10.“ beginnt. Danach folgt eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben, zum Beispiel 10.1000/xyz123. Übernimm die Zeichenfolge vollständig und achte darauf, keine Bestandteile auszulassen. Wenn du an diesen Stellen keine DOI findest, kann der Artikel ohne DOI veröffentlicht worden sein. Dann verwendest du die Vorgaben für Internetquellen zitieren.

Wie du die DOI angeben musst
Für die richtige Darstellung ist zuerst der verlangte Zitierstil entscheidend. Moderne Zitierstile geben die DOI als vollständigen und direkt nutzbaren Link wieder. Nach APA 7 steht sie am Ende des Belegs in der Form https://doi.org/10.1000/xyz123. Vor diesem Link steht der Zusatz „DOI:“ nicht. Auch ein abschließender Punkt entfällt. So bleibt klar, welche Zeichen tatsächlich zur Adresse gehören. Kurz gesagt: DOI angeben: den Digital Object Identifier richtig zitieren bedeutet, die Kennung im vorgesehenen Format und an der richtigen Stelle des Belegs einzusetzen.
APA 7: Nachname, V. (Jahr). Titel. Zeitschrift, Jg.(Heft), Seiten. https://doi.org/10.xxxx/xxxxx
Kurzform (ältere Stile): DOI: 10.xxxx/xxxxx
Das Muster zeigt den Platz der Kennung innerhalb der Quellenangabe. Für die konkrete Schreibweise deiner gesamten Quelle gelten jedoch immer die Regeln des gewählten Zitierstils. Die Einzelheiten zur Reihenfolge von Nachname, Jahr, Titel, Zeitschrift, Jahrgang, Heft und Seiten erläutert die APA-Anleitung. Entscheidend ist, dass du nicht zwischen Link und Kurzform wechselst, sondern die vorgeschriebene Variante im gesamten Literaturverzeichnis einheitlich verwendest. Damit lässt sich auch das Ziel DOI angeben: den Digital Object Identifier richtig nutzen praktisch umsetzen.
Häufige Fehler beim DOI-Zitieren vermeiden
Kontrolliere vor der Abgabe vor allem die Einheitlichkeit. Ein typischer Fehler besteht darin, einige DOIs als Link und andere nur als Nummer zu schreiben. Ebenso problematisch ist der überholte Zusatz „DOI:“ vor einem bereits vollständigen Link. Setze hinter den Link außerdem keinen Punkt, weil er als Bestandteil der Adresse gelesen werden könnte. Fehlt eine vorhandene DOI ganz, ist der Beleg ebenfalls unvollständig. Vergleiche deshalb jede Quellenangabe mit dem vorgesehenen Schema und prüfe anschließend das gesamte Literaturverzeichnis auf eine durchgängige Schreibweise. Solche Abweichungen fallen Prüfern auf. Die Zitierkorrektur vereinheitlicht sie in einem Durchgang. So kannst du die DOI in jedem Beleg korrekt nutzen.