Note magna cum laude: Schreibung und Bedeutung richtig einordnen
Korrekte Schreibung magna cum laude
Erfahre, wie du den lateinischen Mehrwortausdruck magna cum laude richtig schreibst, was die Note im Hochschulwesen bedeutet und wie du das Prädikat abgrenzt.
Überblick: Schreibung und Bedeutung von magna cum laude
magna cum laude ist die korrekte Schreibweise des lateinischen Ausdrucks. Er besteht aus den Wörtern magnus, cum und laus. Wörtlich bedeutet die Wendung „mit großem Lob“.
Im Hochschulwesen der deutschsprachigen Länder ist magna cum laude ein akademisches Prädikat. Es steht für „sehr gut“ und bezeichnet die zweithöchste Benotung. Die Bezeichnung wird insbesondere bei Doktorarbeiten oder Doktorprüfungen verwendet. Davon sind die Prädikate summa cum laude, cum laude und rite zu unterscheiden.
Diese Übersicht klärt Schreibweise, Übersetzung und Einordnung des Ausdrucks. Sie enthält keine Punktwerte, Ziffernnoten, Fristen oder Regelungen einzelner Hochschulen. Für eine konkrete Angabe in deinen Unterlagen ermittle die zuständige Stelle aus den offiziellen Unterlagen deiner Einrichtung und halte die dortige Auskunft fest.
Prüfe daneben getrennt die Rechtschreibung, Rechtschreibregeln, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung sowie Kommasetzung deines eigenen Textes. Halte Rechtschreibprogramme, wissenschaftliches Schreiben, Wortbedeutungen und Abkürzungen, Synonyme und Textformen von der Prüfung dieses Prädikats getrennt.

Schritt für Schritt: magna cum laude prüfen
Prüfe die Bezeichnung in deinem Text in einer festen Reihenfolge. Dabei vergleichst du den Eintrag mit der Schreibweise magna cum laude, hältst die belegte Bedeutung fest und klärst offene Angaben bei der zuständigen Stelle.
- Schreibweise berichtigen: Ersetze abweichende Schreibweisen durch
magna cum laude. Notiere bei Bedarf die Bestandteilemagnus,cumundlaus. - Übersetzung prüfen: Gib die wörtliche Bedeutung als „mit großem Lob“ wieder.
- In die Notenstufen einordnen: Beschreibe das Prädikat im Hochschulwesen deutschsprachiger Länder als zweithöchste Benotung mit der Bedeutung „sehr gut“. Berücksichtige dabei den Zusammenhang mit Doktorarbeit oder Doktorprüfung und grenze es von
summa cum laude,cum laudeundriteab. - Zuständige Stelle oder Person bestimmen: Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deiner Einrichtung die für deine konkrete Frage zuständige Stelle oder Person.
- Ergebnis dokumentieren und nächsten Schritt festlegen: Halte Schreibweise, Übersetzung, Einordnung und die erhaltene Auskunft in deinen Unterlagen fest. Lege anschließend fest, welche Angabe du in deinem Dokument übernimmst.
Beispiel für den Ablauf: In einem Entwurf steht eine von der Referenz abweichende Form. Du ersetzt sie durch magna cum laude, ergänzt „mit großem Lob“ und ordnest das Prädikat als zweithöchste Benotung mit der Bedeutung „sehr gut“ ein. Für die genaue Darstellung in deinem Dokument ermittelst du die zuständige Stelle in den offiziellen Unterlagen, dokumentierst die Auskunft und übernimmst danach die geprüfte Angabe.
Typische Fehler rund um magna cum laude vermeiden
Beim Umgang mit akademischen Bewertungen entstehen Unstimmigkeiten, wenn klangähnliche Wörter verwechselt oder unbelegte Maßstäbe herangezogen werden. Ein sprachlicher Irrtum ist die Fehlschreibung mit cumme statt des korrekten Bestandteils cum, der zusammen mit magnus und laus den lateinischen Mehrwortausdruck bildet. Ebenso sorgfältig wie du nach der Rechtschreibreform deutsche Wörter kontrollierst und die gesamte Zeichensetzung in deinen Fachtexten überarbeitest, musst du diese lateinische Wendung Buchstabe für Buchstabe prüfen.
- Fehlschreibung mit cumme und Verwechslung vermeiden: Schreibe niemals magna cumme laude und verwechsle das akademische Prädikat
magna cum laude(das im deutschsprachigen Hochschulwesen die Note sehr gut und somit die zweitbeste Bewertung ausdrückt, insbesondere bei einer Doktorprüfung oder einer Doktorarbeit) keinesfalls mit den abweichenden Prädikatensumma cum laude,cum laudeoderrite. - Keine festen Ziffernnoten oder Quoten behaupten: Nenne in deinen Texten, Bewerbungen oder Erläuterungen keine verbindlichen Punktwertgrenzen, festen Ziffernnoten, Quoten oder hochschulspezifischen Promotionsregeln für das Prädikat, wenn dir dazu keine offiziellen Angaben deiner Hochschule vorliegen.
- Annahmen nicht mit Regeln verwechseln: Verlass dich bei Fragen zur konkreten Bewertung deiner Doktorarbeit oder deiner Doktorprüfung niemals auf bloße Vermutungen, sondern prüfe stets die offiziellen Unterlagen deiner jeweiligen Einrichtung.
- Nachweise und Rückfragen nicht aufschieben: Wenn in deinen eigenen Unterlagen unklar bleibt, wie das Prädikat ausgewiesen wird oder welche Vorgaben gelten, schiebe das Prüfen der Nachweise und die direkte Rückfrage bei der zuständigen Stelle nicht auf.
Gerade wenn du in einem Verzeichnis Abkürzungen richtig schreiben willst oder für fremdsprachige Fachbegriffe im deutschen Satz die passenden Artikel der, die und das suchst, hilft dir das genaue Nachschlagen vor der endgültigen Textabgabe. Gleiche deshalb jede übernommene Angabe gründlich mit deinen vorliegenden Dokumenten ab und dokumentiere jede geklärte Schreibweise direkt in deinen Unterlagen, damit sich kein vermeidbarer Fehler durch deine weiteren Schriftstücke zieht.

Abschließende Checkliste für deine Prüfung
Bevor du deinen Text, deinen Lebenslauf oder dein Anschreiben fertigstellst, gehst du die wichtigsten Prüfpunkte systematisch durch. Genauso wie du bei deutschen Nomen die korrekte Pluralbildung kontrollierst, überprüfst du beim lateinischen Prädikat jedes einzelne Wort des Ausdrucks und seine genaue Bedeutung im Hochschulwesen.
| Prüfpunkt | Konkrete Kontrolle für deine Unterlagen |
|---|---|
| Exakte Schreibung als Mehrwortausdruck | Steht im Text exakt der lateinische Mehrwortausdruck magna cum laude (gebildet aus magnus, cum sowie laus) und wurde jede Fehlschreibung mit cumme zuverlässig entfernt? |
| Wörtliche Übersetzung | Ist die wörtliche Übersetzung mit großem Lob richtig wiedergegeben, falls du den Ausdruck in deinem Text ausdrücklich erläuterst? |
| Bedeutung als zweitbeste Benotung sehr gut | Wird dieses akademische Prädikat für das Hochschulwesen im deutschsprachigen Raum als Note sehr gut und damit als die zweitbeste Benotung (insbesondere für eine Doktorprüfung oder eine Doktorarbeit) eingeordnet sowie sauber von den Prädikaten summa cum laude, cum laude und rite abgegrenzt? |
| Verzicht auf unbelegte Angaben | Hast du konsequent darauf verzichtet, unbelegte Ziffernnoten, Punktwertgrenzen, Quoten oder Fristen in deinem Dokument zu nennen? |
| Zuständige Quelle oder Stelle | Hast du für deine Einzelfragen die offiziellen Unterlagen sorgfältig geprüft und die dort genannte zuständige Quelle, Stelle oder Person für das weitere Vorgehen bestimmt? |
| Persönlicher nächster Schritt | Ist dein persönlicher nächster Schritt klar festgelegt, etwa die direkte Berichtigung deines Dokuments vor dem Versand oder die gezielte Rückfrage bei der zuständigen Stelle? |
Wenn du diese Punkte Schritt für Schritt kontrolliert hast, sind Schreibweise und Bedeutung von magna cum laude in deinem Text sauber berücksichtigt. Vergleiche deine Eintragungen vor dem endgültigen Abschluss noch einmal direkt mit deiner Vorlage, speichere deine überarbeitete Fassung sorgfältig ab und kläre verbleibende Einzelfragen unmittelbar anhand der offiziellen Unterlagen deiner zuständigen Stelle.
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-21)