Lektorat für Naturwissenschaften mit Formeln und Nomenklatur
Einheiten, Artnamen und Summenformeln durchgängig korrekt setzen
Ein Lektorat für Naturwissenschaften prüft Dinge, die in geisteswissenschaftlichen Arbeiten nie vorkommen: kursiv gesetzte Artnamen, tiefgestellte Indizes in Summenformeln, Einheitenzeichen mit schmalem Leerraum und Messwerte mit sinnvoller Stellenzahl. Diese Seite zeigt, worauf unser Lektorat für Naturwissenschaften mit Formeln und Nomenklatur in Biologie, Chemie und Physik achtet.
Was diese Arbeiten sprachlich besonders macht
Naturwissenschaftliche Arbeiten sind sprachlich zurückhaltend, aber formal streng. Der Ergebnisteil beschreibt ohne zu deuten, die Diskussion deutet ohne neue Daten einzuführen. Passivkonstruktionen sind hier nicht schlechter Stil, sondern Konvention. Das Lektorat respektiert diese Norm und greift nur ein, wo Schachtelsätze die Verständlichkeit tatsächlich beeinträchtigen.
Nomenklatur ist in den Naturwissenschaften kein Stilfrage, sondern Teil der Aussage. Formeln, Artnamen und Einheiten tragen Bedeutung, die eine unbedachte Korrektur zerstören würde. Deshalb arbeiten hier nur Lektorinnen und Lektoren mit fachlichem Hintergrund.

Fachkonventionen, die über den Eindruck entscheiden
Binomiale Artnamen werden kursiv gesetzt, die Gattung groß, das Epitheton klein, bei Wiederholung wird die Gattung abgekürzt. Summenformeln nutzen tiefgestellte Zahlen, Ionenladungen hochgestellt. Zwischen Zahlenwert und Einheitenzeichen steht ein Leerraum, ausser bei Gradzeichen und Prozent nach nationaler Regel. Genbezeichnungen und Proteinnamen folgen je nach Organismus unterschiedlichen Regeln, die innerhalb der Arbeit einheitlich bleiben müssen.
Einzeln betrachtet sind das Kleinigkeiten, in der Summe ein Qualitätssignal. Wer eine Arbeit liest, bildet sich innerhalb weniger Seiten ein Urteil über die Sorgfalt, und dieses Urteil färbt auf die Bewertung des Inhalts ab, auch wenn niemand das beabsichtigt.
Typische Fehlerklassen im Fachlektorat
- Artnamen stehen mal kursiv, mal aufrecht oder mit falscher Groß-Klein-Schreibung
- Indizes in Summenformeln sind als normale Ziffern gesetzt
- Messwerte tragen mehr Nachkommastellen, als die Methode hergibt
- Einheitenzeichen werden mit Punkt oder in Plural geschrieben
Solche Stellen entstehen strukturell, nicht aus Unachtsamkeit. Wer im vierten Monat schreibt, erinnert sich nicht mehr an jede Festlegung aus dem ersten, und genau dort brechen Einheitlichkeit und Verweise. Wer im vierten Monat eine Versuchsreihe beschreibt, erinnert sich nicht mehr an jede Festlegung aus dem ersten.
Vor der Abgabe lohnt sich deshalb ein gezielter Durchgang mit diesen Prüffragen:
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Artnamen stehen mal kursiv, mal aufrecht oder mit falscher Groß-Klein-Schreibung?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Indizes in Summenformeln sind als normale Ziffern gesetzt?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Messwerte tragen mehr Nachkommastellen, als die Methode hergibt?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Einheitenzeichen werden mit Punkt oder in Plural geschrieben?
Offene Punkte aus dieser Liste sind selten inhaltliche Probleme, sondern Darstellungsfragen. Sie fallen aber auf, weil eine prüfende Person den Text ohne Vorwissen liest.
So arbeitet das Fachlektorat auf korrektur.de
Unser Lektorat für Naturwissenschaften übernehmen Lektorinnen und Lektoren mit naturwissenschaftlichem Studium. Sie prüfen Nomenklatur, Formelsatz, Einheitenschreibung, Abbildungsbeschriftung und die Konsistenz von Abkürzungen. Ergebnis- und Diskussionsteil sehen wir zusätzlich darauf durch, ob Deutung und Befund sauber getrennt bleiben.
Vor der Bearbeitung legst du fest, wie eingegriffen werden soll: direkte Korrektur oder Kommentar. In beiden Fällen bleibt jede Änderung sichtbar und einzeln überprüfbar, damit du die Kontrolle über deinen Text behältst. Bei Fragen zur Naturwissenschaft notieren wir zusätzlich eine kurze Begründung am Rand, damit nachvollziehbar bleibt, warum eine Stelle aufgefallen ist.

Wo die Grenze des Lektorats liegt
Wir rechnen keine Messwerte nach und bewerten keine Versuchsplanung. Ob deine Statistik zur Fragestellung passt oder eine Kontrollgruppe fehlt, gehört in die fachliche Betreuung. Das Lektorat sichert die formale Korrektheit der Darstellung.
Diese Trennlinie schützt vor allem dich. Eine sprachliche Überarbeitung ist an nahezu allen Hochschulen zulässig und häufig ausdrücklich vorgesehen, ein inhaltlicher Eingriff dagegen wäre ein Täuschungsrisiko. Was fachlich in der Naturwissenschaft überzeugt, bleibt deine Leistung.
Ablauf, Preise und Lieferzeit
Der Standardpreis liegt bei 4,90 € pro Normseite mit fünf Werktagen Bearbeitungszeit. Formelblöcke und Messtabellen zählen nicht als Fließtext. Eine Bachelorarbeit mit 40 Normseiten kostet rund 196 Euro. Express ist für 6,90 € in 48 Stunden oder 8,90 € in 24 Stunden buchbar.
Als Orientierung: 30 Normseiten kosten im Lektorat 147 Euro, im Korrektorat 57 Euro. Die kostenlose Probeseite zeigt vorab, wie intensiv eingegriffen wird, damit die Entscheidung zwischen beiden Varianten leichter fällt.
Der Ablauf ist immer gleich: Du lädst dein Dokument hoch und erhältst sofort den Festpreis sowie eine kostenlose Probeseite. Erst danach entscheidest du dich. Nach der Bearbeitung kommt die überarbeitete Datei per E-Mail, dein Text wird anschließend gelöscht.
Wenn du zusätzlich wissen willst, wie deine Arbeit bei einer Prüfung auf Übernahmen abschneidet, lässt sich das Lektorat mit einer Plagiatsprüfung für 0,29 € pro Normseite kombinieren. Weiterführende Ratgeber zur Naturwissenschaft: Biologie-Themen im Überblick, Chemie-Themen, Physik-Themen, Laborbericht schreiben, Versuchsprotokoll schreiben.