Lehramt studieren — Schulformen, Fächer, Karriere

Lehramt studieren — Schulformen und Wege

Lesezeit ca. 8 Min. · aktualisiert: 10. April 2026 · zurück zum Blog

Lehramt zu studieren ist der Weg zur Lehrkraft an einer Schule. Wer Lehramt studieren will, entscheidet sich für eine Schulform (Grund-, Haupt-, Realschule, Gymnasium, berufsbildende Schule, Förderschule) und kombiniert zwei oder drei Fächer. Diese Hub-Seite zeigt dir das Lehramts-Studium im Überblick: Schulformen, Fächerkombinationen, Referendariat und Karrierewege nach dem Lehramts-Studium.

Lehramt studieren — was das Fach ausmacht

Wer Lehramt studieren will, qualifiziert sich für den Schuldienst. Lehramt ist kein klassisches BA/MA-Studium, sondern endet in den meisten Bundesländern mit dem Ersten Staatsexamen (oder einem äquivalenten Master of Education). Danach folgt das Referendariat (Vorbereitungsdienst), das mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt. Wer Lehramt studieren möchte, entscheidet sich für eine Schulform (Grundschule, Haupt-, Real- oder Sekundarschule, Gymnasium, berufsbildende Schule, Förderschule) und für eine Fächerkombination — meist zwei Fächer, im Lehramt Grundschule häufig drei. Verwandte Studien sind die Pädagogik und je nach Fach z. B. Germanistik, Mathematik, Anglistik oder Geschichte.

Im Lehramts-Studium kombinierst du Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften (Pädagogik, Pädagogische Psychologie, Soziologie der Erziehung). Hinzu kommen Schulpraktika. Wer Lehramt studieren will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Bundesländer unterschiedliche Regelungen haben — was in Bayern gilt, gilt nicht automatisch in NRW. Eine erste Orientierung gibt unsere Studienbereiche-Übersicht und unsere Tipps unter Studi-Tipps.

Schulformen: Grundschule, Sekundar I, Gymnasium, BS, Förder

Wer Lehramt studieren möchte, wählt zuerst die Schulform. Lehramt Grundschule unterrichtet Klassen 1–4, meistens drei Fächer (Deutsch und Mathe sind oft Pflicht). Lehramt an Haupt-, Real- und Sekundarschulen (Sek I) deckt Klassen 5–10 ab. Lehramt am Gymnasium (Sek II) führt bis zum Abitur — fachlich am tiefsten, dafür weniger Pädagogik-Anteil. Lehramt an berufsbildenden Schulen (BS) verbindet eine berufliche Fachrichtung (Elektrotechnik, Pflege, Wirtschaft) mit einem allgemeinbildenden Fach. Lehramt Förderschule (Sonderpädagogik) richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf — Profile sind Lernen, Sprache, emotional-sozial, geistige Entwicklung u. a.

Die Wahl der Schulform hängt von Persönlichkeit, fachlicher Tiefe und Berufswunsch ab. Wer Lehramt studieren will und sich unsicher ist, sollte Praktika in mindestens zwei Schulformen machen. Verwandte Studiengänge wie der Sozialarbeit-Hub oder der Pädagogik-Hub liefern wertvolle Querbezüge, insbesondere für Förderschul-Lehrkräfte.

Fächerkombinationen und Fachdidaktik

Wer Lehramt studieren möchte, kombiniert in der Regel zwei Unterrichtsfächer (Sek I/II) oder drei (Grundschule). Beliebt sind Deutsch-Englisch, Mathe-Physik, Geschichte-Sozialkunde, Biologie-Chemie. Mangelfächer (Informatik, Physik, Chemie, MINT generell, Förderpädagogik, Berufsschule) bieten beste Einstellungschancen — wer Lehramt studieren will und beruflich sicher gehen möchte, sollte das einkalkulieren. Hilfreich sind unsere Fach-Hubs zu Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und Biologie.

Fachdidaktik ist der spezifische Lehramts-Bestandteil. Sie verbindet das Fach mit der Frage „Wie unterrichte ich es?" — Stoffanalyse, Lernzielplanung, Differenzierung, Diagnostik. Lehramt zu studieren heißt: lernen, dass Fachwissen allein nicht reicht. Wer eine Bachelorarbeit oder Zulassungsarbeit in der Fachdidaktik plant, findet bei uns Hilfen zu Forschungsfrage, Methodik und Exposé.

Praktika, Referendariat und Staatsexamen

Wer Lehramt studieren will, muss mehrere Praktika absolvieren — Orientierungspraktikum, fachdidaktische Praktika, ein Praxissemester (in vielen Bundesländern). Nach dem Studium folgt das Referendariat (18–24 Monate), das mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt. Erst dann ist man voll qualifizierte Lehrkraft. Im Referendariat unterrichtest du eigenverantwortlich, schreibst Unterrichtsentwürfe, hältst Lehrproben und schreibst eine Hausarbeit (in einigen Ländern). Lehramt zu studieren bedeutet, eine lange Ausbildung anzutreten — der zeitliche Aufwand bis zur Verbeamtung beträgt 7–8 Jahre.

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Karriere, Verbeamtung und Gehalt nach dem Lehramts-Studium

Wer Lehramt studieren will, hat nach dem Referendariat solide Berufsaussichten. Lehrkräfte werden in vielen Bundesländern verbeamtet (Besoldung A12 für Grund-/Sek-I-Lehrkräfte in den meisten Ländern inzwischen, A13 für Gym/BS und A13 für Grundschule in einer wachsenden Zahl von Ländern). Verbeamtung bringt Sicherheit, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und gute Pensionsansprüche, aber auch Mobilitätsbindung. Wer Lehramt studiert, sollte sich früh mit den jeweiligen Landesregelungen vertraut machen. Die Frage Master oder Berufseinstieg stellt sich im Lehramt anders: Der Master of Education ist Pflichtetappe für die meisten Schulformen.

Studierst du parallel zu deinem Lehramts-Studium und brauchst Bewerbungsunterlagen für Referendariats-Plätze: ein klar strukturierter Lebenslauf hilft. Wenn das Studium zwischendurch belastet, hilft unser Beitrag zu Motivation und Mental Health und zu Prokrastination.

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Häufige Fragen zum Lehramts-Studium

Welche Schulform soll ich wählen?

Mach Praktika in mindestens zwei Schulformen. Grundschule braucht andere Stärken (kleine Kinder, Heterogenität) als Gymnasium (fachliche Tiefe).

Welche Fächerkombinationen sind besonders gefragt?

Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Förderpädagogik und berufsbildende Fachrichtungen sind aktuell Mangelfächer mit Top-Einstellungschancen.

Bekomme ich Verbeamtung in jedem Bundesland?

Nein — Berlin verbeamtet nur eingeschränkt, andere Länder regulär. Prüfe Höchstaltersgrenzen und Gesundheitscheck rechtzeitig.

Wie lange dauert Lehramt insgesamt?

BA/M.Ed. ca. 5 Jahre, Referendariat 1,5–2 Jahre — gesamt rund 6,5–7 Jahre bis zur vollen Lehrbefähigung.

Was unterscheidet Lehramt von Pädagogik?

Lehramt qualifiziert für Schule, Pädagogik ist breiter und außerschulisch ausgerichtet.

Welche Methoden brauche ich für die Zulassungsarbeit?

Häufig qualitative Inhaltsanalyse oder eine kleine quantitative Studie mit Schüler-Befragung.

Kann ich Lehramt auf Quereinstieg machen?

Ja, in Mangelfächern und an berufsbildenden Schulen ist Seiteneinstieg in vielen Bundesländern möglich.