Studienbereiche an deutschen Hochschulen im Vergleich

Studienbereiche und Studiengänge im Überblick

Lesezeit ca. 3 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. April 2026 · Akademie

An deutschen Hochschulen kannst du heute über 20.000 Studiengänge belegen. Wir geben dir hier eine Übersicht der größten Studienbereiche. Du erfährst, was sie umfassen. Du erfährst, was sie verlangen. Auch zeigen wir die Wege in den Beruf.

Wirtschaft und Management

  • BWL: breite Lehre für den Job. Marketing, Finanzen, Controlling, HR.
  • VWL: Volkswirtschaft. Mikro, Makro und Politik der Wirtschaft.
  • Wirtschaftsinformatik: Mix aus BWL und Informatik.
  • Wirtschaftsingenieurwesen: Mix aus BWL und Technik.
  • International Business: BWL mit Fokus auf Welt-Märkte. Oft auf Englisch.

Recht

  • Jura: Staatsexamen, 5 bis 7 Jahre. Im Examen fallen viele durch.
  • Wirtschaftsrecht: Bachelor und Master. Kürzer als Jura, oft näher an der Praxis.

Naturwissenschaften

  • Biologie: sehr breit. Genetik, Ökologie und mehr.
  • Chemie: Anorganik, Organik, Physik-Chemie, Biochemie.
  • Physik: in der Theorie, im Labor oder in der Praxis.
  • Mathematik: rein oder angewandt.
  • Geo-Wissenschaft: Geologie, Geographie, Lehre der Minerale.
Studienbereiche an deutschen Hochschulen im Vergleich
Studienbereiche an deutschen Hochschulen im Vergleich im Überblick.

Technik und Ingenieurwissenschaften

  • Maschinenbau: der Klassiker. Konstruktion, Produktion, Werkstoffe.
  • Elektrotechnik: Energie, Mikrotechnik, Automatik.
  • Informatik: Software, KI, Daten, Sicherheit.
  • Bauwesen: Hoch-, Tief-, Wasserbau.
  • Verfahrenstechnik: Chemie- und Prozess-Technik.
  • Mechatronik: Mix aus Mechanik, Elektronik und Informatik.

Medizin und Gesundheit

  • Humanmedizin: Staatsexamen. 6 Jahre plus 1 Jahr PJ.
  • Zahnmedizin: Staatsexamen, 5 Jahre.
  • Tiermedizin: Staatsexamen, 5,5 Jahre.
  • Pharmazie: Staatsexamen, 4 Jahre plus 1 Jahr Praktikum.
  • Pflege-Wissenschaft: Bachelor und Master. Pflege auf Hochschul-Ebene.
  • Psychologie: Bachelor plus Master. Mit Approbation für die Klinik.

Geistes- und Kulturwissenschaften

  • Philosophie: in der Theorie, in der Praxis, mit Logik.
  • Geschichte: alte, mittelalterliche und neue Geschichte.
  • Anglistik und Amerikanistik: Sprache und Literatur aus dem englischen Raum.
  • Germanistik: deutsche Sprache und Literatur.
  • Romanistik: Französisch, Italienisch, Spanisch.
  • Theologie: evangelisch oder katholisch.

Sozialwissenschaften

  • Soziologie: Theorien, Methoden und Forschung im Feld.
  • Politik-Wissenschaft: Systeme der Politik und globale Beziehungen.
  • Pädagogik: Bildung, Lernen, Schule.
  • Sozialarbeit und Sozial-Pädagogik: nah an der Praxis. Oft an FHs.
  • Medien und Kommunikation: Medien, Journalismus, PR.
Studienbereiche an deutschen Hochschulen im Vergleich

Lehramt

  • Grundschule: 4 bis 5 Semester Bachelor, 4 Semester Master, dann Refendariat.
  • Sekundarstufe I oder II: zwei Fächer, dazu Pädagogik und Praxis.
  • Lehramt für Berufsschulen: speziell für die Berufsschule.
  • Lehramt für Förderschulen: mit Fokus auf Sonder-Pädagogik.

Kunst und Design

  • Architektur: an TUs, mit Bachelor plus Master.
  • Kommunikations- und Grafik-Design: an Kunsthochschulen.
  • Industrie-Design: Gestaltung von Produkten.
  • Mode-Design: an speziellen Hochschulen.
  • Kunstgeschichte: Bildanalyse, Epochen, Karriere in Museum und Galerie.

Tipps für die Studienwahl

  1. Frag dich ehrlich: Was interessiert mich? Nicht nur: Was ist am Markt gefragt?
  2. Mehrere Studiengänge vergleichen. Schau dir die Inhalte an.
  3. Geh zu Info-Tagen. Sprich mit Studierenden.
  4. Mach Praktika vor dem Studium. Sie machen vieles klarer.
  5. Prüfe die Zulassung (NC, Eignungstest).

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Quer zu allen Studienbereichen liegen die Werkzeug- und Methoden-Ratgeber: alle Methoden für Empirie und Forschungsdesign, alle Statistik-Themen von ANOVA bis Regression, alle Word-Themen zur Formatierung, die BWL-Modelle für Wirtschaftsfächer und der Promotion-Hub für den Weg nach dem Master.

Und wenn die Wahl des Studiengangs steht, hilft der Blick auf die passende Hochschule: Fernunis und Fernhochschulen im Vergleich für das Studium neben dem Beruf oder Private Hochschulen im Überblick, wenn es ohne Numerus clausus losgehen soll.

Häufige Fragen zu Studiengängen

Universität oder Fachhochschule?

Die Uni ist näher an der Forschung. Die FH ist näher an der Praxis. Beide Abschlüsse sind heute formal gleich. Für die Promotion brauchst du meist ein Studium an der Uni.

Welcher Studiengang verspricht die besten Job-Chancen?

Aktuell gefragt: Informatik, Medizin, Technik, Pflege, MINT-Lehramt. Aber: Trends ändern sich. Auf lange Sicht ist die Lage offen. Dein eigenes Interesse zählt mindestens genauso viel.

Was ist ein duales Studium?

Es verbindet Studium und Job in einer Firma. Vorteile: Gehalt im Studium, Praxis und oft Übernahme. Nachteile: hohe Last, weniger Zeit im Uni-Alltag.

Bachelor + Master oder Diplom?

Bachelor und Master sind heute Standard. Diplom-Studiengänge gibt es kaum noch in Deutschland. Ausnahmen sind Fächer wie Theologie oder Medizin.

Studienwechsel – wann?

Im ersten Semester ist das problemlos. Nach 1 bis 2 Semestern beachte die BAföG-Regeln zum Wechsel. Nach 4 oder mehr Semestern: Leistungen werden oft kaum noch angerechnet. Es ist dann ein neuer Start.

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