Geschichte studieren — Themen, Methoden, Karriere

Geschichte studieren — was das Fach ausmacht

Lesezeit ca. 8 Min. · aktualisiert: 10. April 2026 · zurück zum Blog

Geschichte als Studium ist mehr als Auswendiglernen von Jahreszahlen. Wer Geschichte studieren will, lernt Quellenkritik, Historiographie, methodische Reflexion und kontextualisierende Argumentation. Diese Hub-Seite gibt dir den Überblick zum Geschichte-Studium: Epochen, methodische Schwerpunkte, typische Bachelorarbeit-Themen und Karrierewege nach dem Geschichte-Studium.

Geschichte studieren: Epochen und Schwerpunkte

Wer Geschichte studieren möchte, durchläuft Alte Geschichte, Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neuere/Neueste Geschichte. Das Fach Geschichte ist in Deutschland breit verankert. Im Bachelor Geschichte werden Quellen gelesen, Forschungsdebatten rekonstruiert und Argumente geprüft. Wer Geschichte studieren will, sollte Lesefreude und Geduld mitbringen. Verwandte Felder finden sich in Politikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte.

Methoden: Quellenkritik und Historiographie

Quellenkritik ist das Herzstück des Faches Geschichte. Echtheit, Überlieferung, Tendenz und Aussagewert jeder Quelle werden geprüft. Daneben stehen historiographische Verfahren: Begriffsgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Mentalitätsgeschichte. Wer Geschichte studieren möchte, kombiniert häufig qualitative Inhaltsanalyse mit klassischer Hermeneutik. Eine klare Forschungsfrage und eine reflektierte Methodik sind Pflicht.

Bachelorarbeit in der Geschichte

Geschichtliche Bachelorarbeiten arbeiten mit Primärquellen und Sekundärliteratur. Wer Geschichte studieren will, beginnt mit Thema finden und einem Exposé. Eine stringente Gliederung und ein konzises Abstract gehören dazu. Üblich ist die Chicago-Zitierweise mit Fußnoten, an einigen Lehrstühlen auch Harvard.

Schreiben, Korrektur und Form

Historisches Schreiben verlangt Präzision in Datierung, Belegen und Begriffen. Vor Abgabe lohnt sich ein Lektorat oder ein Korrekturlesen der Bachelorarbeit. Für Masterarbeiten gibt es das Lektorat der Masterarbeit. Eine Plagiatsprüfung sollte Standard sein. Richtig paraphrasieren verhindert die häufigsten Fehler.

Karrierewege nach dem Geschichtsstudium

Wer Geschichte studieren möchte, fragt nach Berufsfeldern. Klassisch sind Wissenschaft, Archiv, Museum, Verlag, Journalismus und Bildung. Wer Geschichte studieren will und früh praxisnah denkt, kombiniert mit Bibliotheks-, Archiv- oder IT-Wahlfächern. Eine wissenschaftliche Karriere führt bis zur Habilitation. Überblick: Studienbereiche.

Quellenarbeit fertig? Wir prüfen Belege, Fußnotenapparat und Sprache. Mehr zum Lektorat.

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Häufige Fragen zum Geschichtsstudium

Welche Sprachen brauche ich?

Latinum ist an vielen Universitäten Pflicht oder muss nachgeholt werden. Für die Alte Geschichte sind Griechischkenntnisse nützlich. Wer Geschichte studieren möchte, prüft die Prüfungsordnung am Wunschstandort früh.

Wie viele Quellen gehören in eine Bachelorarbeit?

Üblich sind 40 bis 80 Titel, je nach Thema. Primärquellen werden ausführlich diskutiert, Sekundärliteratur eingeordnet. Internetquellen werden vorsichtig zitiert.

Welche Zitierweise ist üblich?

Im Fach Geschichte herrscht die Fußnoten-Tradition vor, meist nach Chicago oder einer hauseigenen Variante. Eine Übersicht steht unter Zitierweisen. Manche Lehrstühle nutzen deutsche Zitierweise.

Wie lange dauert das Studium?

Bachelor sechs, Master vier Semester. Promotionen drei bis fünf Jahre. Wer Geschichte studieren möchte, plant Auslandsaufenthalte für Archivbesuche ein.

Wie finde ich ein Thema?

Über Seminare, Forschungsschwerpunkte und persönliche Interessen. Hilfreich ist Thema finden. Auch Lerngruppen bringen Vorschläge.

Welche Karrierewege gibt es?

Wissenschaft, Archiv, Museum, Bildung, Verlag, Journalismus, Public History. Wer Geschichte studieren will, profitiert von Praktika in Archiven oder Redaktionen.

Ist Geschichte zulassungsbeschränkt?

An den meisten Standorten zulassungsfrei. Vereinzelt gibt es einen lokalen NC. Aktuelle Werte stehen auf den Webseiten der jeweiligen Universität. Mehr in Studi-Tipps.