G*Power Stichprobenberechnung — die Anleitung
G*Power für die Stichprobenberechnung nutzen
G*Power ist das Standard-Tool für Stichprobenberechnung in der empirischen Forschung. Diese Anleitung zur G*Power-Stichprobenberechnung zeigt dir: Test wählen, Effektstärke definieren, Power festlegen, Stichprobengröße berechnen. Wer G*Power für die Stichprobenberechnung nutzt, sichert seine Bachelor- oder Masterarbeit methodisch ab. G*Power ist kostenlos, intuitiv und in jedem Methoden-Workflow Pflicht.
Was G*Power leistet
Die G*Power Stichprobenberechnung liefert eine Anleitung, wie viele Fälle ein Test braucht, um einen Effekt mit gewünschter Power zu finden. Eine seriöse Stichprobenberechnung schützt vor unterpowerten Studien und vor unnötig grossen Samples. G*Power ist ein freies Tool und in der Stichprobenberechnung Standard. Wer eine saubere Stichprobenberechnung dokumentiert, erleichtert die Methodik und die quantitative Forschung.
Effektstärke, Alpha, Power
Drei Eingaben steuern die G*Power Stichprobenberechnung: Effektstärke, Alpha-Niveau und gewünschte Power. Die Effektstärke stammt aus Vorstudien oder konservativen Annahmen, Alpha liegt meist bei 0,05, Power bei 0,80 bis 0,95. Wer Effekte nicht kennt, orientiert sich an Cohens d und Eta und an der deskriptiven Statistik ähnlicher Studien.
Tests in G*Power
G*Power deckt den t-Test, die ANOVA, Korrelationen und Regressionsanalysen ab. Die Anleitung ist immer gleich: Test wählen, Eingaben füllen, n berechnen. Für komplexere Modelle wie Strukturgleichungsmodelle oder Mediation und Moderation kombiniert man G*Power mit Faustregeln oder Monte-Carlo-Simulationen.
A-priori und post-hoc
Die a-priori G*Power Stichprobenberechnung ist die seriöse Variante vor Datenerhebung. Post-hoc-Power ist umstritten und ersetzt keine geplante Stichprobenberechnung. Die Anleitung empfiehlt, den a-priori-Wert mit Annahmen offen zu legen. Wer Umfragen plant oder Interviews führt, dokumentiert die Stichprobenberechnung im Methodenteil.
Bericht und Schwächen
Im Bericht stehen Test, Effektstärke, Alpha, Power, n. So bleibt die G*Power Stichprobenberechnung prüfbar. Schwächen: optimistische Effektannahmen, Drop-out, abhängige Stichproben. Vor der Abgabe lohnen sich ein Lektorat, eine Plagiatsprüfung und ein KI-Check.