So kennzeichnest du eigene Grafiken und Tabellen korrekt

Eigene Darstellung richtig beschriften

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 9. September 2026 · Alle Zitierweisen im Überblick

Viele Studierende fragen sich, ob sie für eigene Zeichnungen eine Quelle angeben müssen. Hier erfährst du, wie du eigene, bearbeitete und übernommene Grafiken oder Tabellen passend kennzeichnest.

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Literaturverzeichnis: Muster für APA und Harvard

Die eigene Darstellung plus eine Datei, in der die Quellenangabe schon steht: Buch, Sammelbandbeitrag, Zeitschriftenaufsatz, Internetquelle und KI-Quelle als fertige Zeile, nach APA und nach Harvard. Eckige Klammern füllen, die überzählige Zitierweise löschen. Keine Anmeldung.

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Bedeutung des Hinweises auf die eigene Herkunft

Erstellst du eine Grafik vollständig selbst oder wertest du eigene Daten in einer Tabelle aus, kannst du sie als eigene Darstellung kennzeichnen. Eine externe Quelle ist dafür nicht erforderlich, sofern weder fremde Inhalte noch fremde Daten zugrunde liegen. Welche Beschriftung verlangt wird, richtet sich zusätzlich nach dem Zitierstil und den Vorgaben deiner Institution.

Eine mögliche Musterbeschriftung lautet: Abbildung 1: Titel der Grafik (eigene Darstellung). Bei fremden Daten ergänzt du deren Quelle nach dem gewählten Zitierstil.

Solche Klarheit schützt beide Seiten. Niemand vermutet fälschlicherweise, du hättest unbeabsichtigt fremdes Material verwendet. Zugleich trennst du deine analytische Leistung deutlich von der Wiedergabe bekannter Theorien ab. Dabei erkennst du Schritt für Schritt, wie man wissenschaftliches Schreiben organisiert, indem du scharfe Linien zwischen importiertem Wissen und eigener Recherche ziehst. Falls du wissen willst, wie man schriftliche Argumente allgemein fundiert untermauert, solltest du die Basisprinzipien beherrschen, um richtig zitieren zu können. Genau dadurch verhinderst du, dass die Autorschaft visueller Bausteine in deinen Seminararbeiten oder Abschlussprojekten missverstanden wird.

Eigene Darstellung kennzeichnen: der Ablauf in drei Schritten

Anpassung bestehender Modelle und Grafiken

Übernimmst du eine vorhandene Illustration und änderst Inhalte, etwa durch Auslassungen oder Ergänzungen, sollte die Beschriftung sowohl die Quelle als auch die Bearbeitung erkennen lassen. Die konkrete Form richtet sich nach dem Zitierstil und den Vorgaben deiner Institution.

Für bearbeitete Abbildungen wird häufig ein Zusatz wie „in Anlehnung an“ verwendet. Eine mögliche Musterbeschriftung lautet: Abbildung 2: Titel der Grafik (in Anlehnung an Mustermann 2020). Sie sollte die Ausgangsquelle und die Bearbeitung nachvollziehbar machen. Welche Angaben erforderlich sind, richtet sich nach dem gewählten Zitierstil und den institutionellen Vorgaben; das gilt auch, wenn du APA zitieren möchtest.

Das Regelwerk für unmodifizierte Entleihungen

Übernimmst du eine Illustration oder Tabelle unverändert, gehört die Quellenangabe in die Beschriftung oder an eine nach dem Zitierstil zulässige Stelle unmittelbar bei dem Element. Die Form des Nachweises richtet sich nach dem gewählten Zitierstil und den Vorgaben deiner Institution. Eine Quellenangabe ersetzt keine gegebenenfalls erforderliche Nutzungserlaubnis.

Praktisch heißt das: Platziere den Quellenhinweis in der Beschriftung oder an einer von deinem Zitierstil vorgesehenen Stelle unmittelbar bei der Abbildung. Eine mögliche Musterbeschriftung lautet: Abbildung 3: Titel der Grafik (Nachname, Jahr, Seite). Prüfe, welche Bestandteile dein Zitierstil und die Vorgaben deiner Institution verlangen.

Die Abgrenzung gegenüber dem bibliografischen Apparat

Für eine vollständig selbst erstellte Grafik oder Tabelle ohne externe Datenquelle ist in der Regel kein Eintrag im Literaturverzeichnis erforderlich. Der Hinweis „eigene Darstellung“ in der Beschriftung kann die Gestaltung kenntlich machen. Ob weitere Angaben verlangt werden, richtet sich nach dem Zitierstil und den Vorgaben deiner Institution.

Orientierst du dich an einer fremden Vorlage oder verwendest du fremde Daten, belegst du die zugrunde liegende Quelle nach dem gewählten Zitierstil. Ob sie zusätzlich im Literaturverzeichnis erscheint, richtet sich nach dessen Regeln. Wie du ein Literaturverzeichnis erstellen kannst, erfährst du in den Vorgaben deiner Institution und im gewählten Zitierstil.

Sonderfall: Eigene Optik, fremde Faktenbasis

Entwirfst du das Design selbst, verwendest dafür aber Statistiken aus fremden Untersuchungen, muss die Datenquelle belegt werden. Die eigene gestalterische Leistung kannst du zusätzlich kenntlich machen.

Hier ist Präzision gefragt. Weise die Datenquelle aus und mache deine gestalterische Leistung getrennt davon erkennbar. Bei komplexen Fällen kann ein professionelles formales Lektorat für Zitate und Verzeichnisse helfen, die formalen Angaben zu prüfen.

Eigene Darstellung kennzeichnen: Prüfliste mit vier Punkten

Der Schrittplan für die finale Kontrolle

  1. Prüfe zuerst die exakte Herkunft jedes Elements. Ist es ganz neu, adaptiert oder original belassen worden?
  2. Bestimme anhand dieser Einstufung, welchen Textbaustein du brauchst. Neutraler Hinweis, Adaption oder Vollbeleg richten sich nach der vorausgehenden Analyse.
  3. Platziere die Quellenangabe oder den Hinweis auf die eigene Darstellung in der Beschriftung oder an einer Stelle, die dein Zitierstil und deine Institution vorgeben. Sorge für einheitliche Typografie.
  4. Überprüfe anschließend dein Literaturverzeichnis. Entferne Einträge, die keine verwendete externe Quelle belegen, und stelle sicher, dass alle zitierten Quellen nach dem gewählten Stil aufgeführt sind.
  5. Prüfe abschließend die Vorgaben deines Instituts oder Fachbereichs. Kläre vor der Abgabe, welcher Zitierstil und welche Beschriftung für Abbildungen und Tabellen verlangt werden. Eine finale Durchsicht kann helfen, unklare Zuordnungen und fehlende Nachweise zu erkennen, vergleichbar mit einer internen Plagiatsprüfung.

Quellen und Stand

Hier erfährst du, wie du eigene Grafiken zeichnest, Tabellen sauber aufbereitest und beides korrekt kennzeichnest.

Du willst wissen, ob deine Abbildungen und Verzeichnisse formal stimmen?

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Häufige Fragen zur eigenen Darstellung

Muss ich eine selbst erstellte Grafik in das Literaturverzeichnis aufnehmen?

In der Regel nicht, sofern die Grafik vollständig selbst erstellt wurde und keine externe Datenquelle zugrunde liegt. Kennzeichne sie in der Beschriftung als „eigene Darstellung“ und prüfe die Vorgaben deiner Institution.

Reicht eine URL allein aus, wenn ich ein Bild verändere?

Nein. Gib die Quelle in der Form an, die dein Zitierstil verlangt, und mache die Bearbeitung kenntlich, etwa mit „in Anlehnung an“. Eine URL allein enthält häufig nicht alle erforderlichen Angaben.

Kann ich eine Tabelle übernehmen, ohne sie zu erwähnen?

Nein. Übernimmst du eine Tabelle aus einer externen Quelle, nennst du den Nachweis in der Beschriftung oder an einer nach dem Zitierstil zulässigen Stelle unmittelbar bei der Tabelle.

Was passiert, wenn ich vergesse, die Datenquelle anzugeben?

Ohne Quellenangabe kann der Eindruck entstehen, die Statistik sei deine eigene Messreihe. Nenne deshalb die Datenquelle und kennzeichne bei Bedarf deine eigene gestalterische Leistung.

Gilt die Regelung auch für Präsentationsfolien?

Auch bei Präsentationsfolien solltest du fremde Abbildungen, Tabellen und Daten nachvollziehbar belegen. Form und Umfang der Angaben richten sich nach dem Zweck der Präsentation, dem Zitierstil und den Vorgaben der Institution.

Brauche ich Hilfe, wenn ich unsicher bin, ob mein Beleg stimmt?

Bei Unsicherheit prüfe zunächst die Zitierregeln deiner Institution und frage bei Bedarf die betreuende Person. Sachkundige Dritte können zusätzlich helfen, Quellenangabe, Beschriftung und Literaturverzeichnis aufeinander abzustimmen.

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