Ein Citavi-Projekt passend exportieren
Citavi Projekt exportieren
Der anpassbare Einzeldatei-Export bündelt ein Citavi-Projekt mit Anhängen in einer komprimierten ZIP-Datei. Dabei lassen sich unterschiedliche Ausgabeformate und Dateinamen für Anhänge berücksichtigen.
Citavi-Projekt exportieren im wissenschaftlichen Arbeiten
Citavi Projekt exportieren bezeichnet hier den anpassbaren Einzeldatei-Export eines gesamten Projekts. Die belegte Funktion fasst das Projekt zusammen mit seinen Anhängen in einer komprimierten ZIP-Datei zusammen. Für das Studium und für wissenschaftliches Schreiben ist diese Einordnung vor allem deshalb relevant, weil ein Projekt nicht nur als einzelne Ausgabe betrachtet wird: Der Export kann auch die zugehörigen Anhänge einbeziehen.
Der Bezug zu einer wissenschaftlichen Arbeitsaufgabe entsteht durch die Verbindung von Literaturverwaltung, Projektdatei und auswählbarer Ausgabeform. Wer wissenschaftliches Schreiben vorbereitet, sollte deshalb zunächst klären, welche Einheit gebraucht wird. Geht es um die Weitergabe des Projekts einschließlich der Anhänge, steht der ZIP-Export im Mittelpunkt. Geht es um die Weiterverarbeitung von Titeldaten, muss das gewünschte Format ausdrücklich ausgewählt werden.
Diese Seite ordnet den Export als technische Arbeitsfunktion ein. Sie erklärt nicht die fachliche Qualität einer Quelle, die Auswahl einer Forschungsfrage oder die inhaltliche Bewertung einer Arbeit. Für den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit bleiben die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit ein eigener Prüfbereich. Für den Stil verweist die Arbeitsumgebung auf wissenschaftliches Schreiben. Wer eine Hausarbeit schreiben oder eine Masterarbeit schreiben möchte, kann den Export daher als vorbereitenden Umgang mit Projektdaten einordnen, nicht als Ersatz für die inhaltliche Planung.
Unbelegte Zusatzannahmen werden bei dieser Einordnung bewusst vermieden. Aus der Quelle lassen sich keine Aussagen über lokale Studienordnungen, Zulassungen, Kosten, Fristen oder institutionelle Vorgaben ableiten. Solche Punkte sind aus den jeweils offiziellen Unterlagen zu ermitteln. Ebenso ist aus dem Export allein keine Aussage über die Qualität, Vollständigkeit oder wissenschaftliche Eignung der enthaltenen Literatur abzuleiten.

Begriff, Merkmale und Bestandteile des Exports
Der Aufbau lässt sich in einer nachvollziehbaren Reihenfolge beschreiben. Am Anfang steht der anpassbare Einzeldatei-Export. Sein Ergebnis ist eine einzelne ZIP-Datei. Inhaltlich kann diese Datei das gesamte Citavi-Projekt und die Anhänge aufnehmen. Die Anpassbarkeit betrifft außerdem die Wahl der Ausgabe und die Benennung der Anhänge.
- Projektbezug: Prüfe, welches Citavi-Projekt exportiert werden soll. Das Ergebnis dieses Schritts ist ein eindeutig festgelegtes Ausgangsprojekt.
- Anhänge: Berücksichtige das gesamte Projekt einschließlich der Anhänge als gemeinsamen Exportumfang. Das Ergebnis ist ein Exportumfang mit Projekt und Anhängen.
- Ausgabeformat: Wähle die benötigte Form. Die Quelle nennt eine Citavi-Projektdatei, eine RIS-Datei, tabellarische Daten und eine formatierte Projektbibliografie. Das Ergebnis ist eine bestimmte Ausgabeform.
- Dateinamen: Prüfe, ob die Namen der Anhänge mithilfe von Kurzbelegen angepasst werden sollen. Das Ergebnis ist eine bewusste Entscheidung zur Benennung.
- Archiv: Prüfe, dass der Export als einzelne ZIP-Datei gespeichert wird. Das Ergebnis ist die zu kontrollierende Exportdatei.
Für die weitere wissenschaftliche Arbeit ist diese Struktur von anderen Entscheidungen zu trennen. Eine Forschungsfrage formulieren-Aufgabe betrifft die inhaltliche Ausrichtung, während der Export eine Projektausgabe beschreibt. Eine wissenschaftliche Argumentation betrifft die Begründung im Text. Die Gliederung einer Hausarbeit betrifft die Anordnung von Kapiteln. Keine dieser Aufgaben wird durch die Exportfunktion selbst erklärt oder ersetzt.
Auch die Auswahl von Zitierweisen, der deutsche Zitierweise oder der Harvard-Zitierweise ist von der Exportentscheidung abzugrenzen. Die Quelle belegt Formate für den Export, nicht eine allgemeine Vorgabe für die Zitierform eines Studiengangs. Eine solche Vorgabe ist aus den offiziellen Unterlagen der zuständigen Einrichtung zu ermitteln.
Schritt für Schritt zum passenden ZIP-Export
Der Ablauf folgt den belegten Merkmalen des anpassbaren Exports. Jeder Schritt endet mit einem klaren Ergebnis, damit die Auswahl vor dem Speichern nachvollziehbar bleibt.
- Ausgangsprojekt bestimmen: Lege fest, welches Citavi-Projekt bearbeitet wird. Ergebnis: Das Ausgangsprojekt ist benannt.
- Exportziel klären: Richte den anpassbaren Einzeldatei-Export auf das gesamte Projekt einschließlich der Anhänge aus. Ergebnis: Das Ziel des Exports ist festgehalten.
- Format auswählen: Prüfe die vier in der Quelle genannten Möglichkeiten: Citavi-Projektdatei, RIS-Datei, tabellarische Daten oder formatierte Projektbibliografie. Ergebnis: Die benötigte Ausgabeform ist ausgewählt.
- Anhänge berücksichtigen: Berücksichtige die Anhänge zusammen mit dem gesamten Projekt im Export. Ergebnis: Der Export umfasst Projekt und Anhänge.
- Dateinamen prüfen: Entscheide, ob die Dateinamen der Anhänge mithilfe von Kurzbelegen individuell angepasst werden sollen. Ergebnis: Die Benennung ist festgelegt oder bewusst unverändert gelassen.
- ZIP-Datei speichern: Führe den Export als einzelne komprimierte ZIP-Datei aus. Ergebnis: Eine Exportdatei liegt als ZIP-Archiv vor.
- Ausgabe zuordnen: Ordne die erzeugte Datei dem zuvor bestimmten Zweck zu. Ergebnis: Die Exportdatei und ihre vorgesehene Verwendung sind einander eindeutig zugeordnet.
Wenn der Export in einen wissenschaftlichen Arbeitsprozess eingebettet ist, bleiben zusätzliche Fachentscheidungen eigenständig. Für das Literaturverzeichnis erstellen ist die formatierte Projektbibliografie als genannte Ausgabeform zu prüfen. Für Quellenangaben richtig zitieren ist der konkrete Zitierstandard aus den maßgeblichen Unterlagen zu ermitteln. Für Methoden wissenschaftlicher Arbeiten und für qualitative und quantitative Forschung liefert der Export keine methodische Entscheidung. Diese Punkte dürfen daher nicht aus der ZIP-Datei abgeleitet werden.
Kurzes Beispiel für eine eigene Anwendung
Eine Person arbeitet in Citavi an einem Projekt für eine schriftliche Studienleistung. Sie möchte das gesamte Projekt einschließlich der vorhandenen Anhänge in einer gemeinsamen komprimierten Datei ausgeben.
- Sie bestimmt zunächst das betreffende Citavi-Projekt. Ergebnis: Das Ausgangsprojekt ist festgelegt.
- Sie entscheidet sich für den anpassbaren Einzeldatei-Export als ZIP. Ergebnis: Das gewünschte Ausgabeziel ist eine einzelne komprimierte Datei.
- Sie prüft die Ausgabeauswahl. Da die vollständige Projektstruktur benötigt wird, wählt sie eine Citavi-Projektdatei. Ergebnis: Das Format ist ausgewählt.
- Sie berücksichtigt die vorhandenen Anhänge zusammen mit dem Projekt. Ergebnis: Projekt und Anhänge gehören zum Exportumfang.
- Sie prüft die Dateinamen der Anhänge und entscheidet, ob Kurzbelege für die Benennung verwendet werden sollen. Ergebnis: Die Benennung ist bewusst gewählt.
- Sie speichert den Export als ZIP-Datei. Ergebnis: Eine einzelne komprimierte Exportdatei liegt vor.
Das Beispiel beschreibt nur die belegten Exportentscheidungen. Es ergänzt keine Jahreszahl, kein Epochenmerkmal, keine fachliche Aussage über die enthaltene Literatur und keine institutionelle Vorgabe. Die anschließende Arbeit an einer Forschungsfrage formulieren-Aufgabe ist davon getrennt. Ebenso wird nicht behauptet, dass der Export bereits ein fertiges Literaturverzeichnis, eine bestimmte Zitierweise oder eine vollständige wissenschaftliche Arbeit darstellt.
Wer das Beispiel auf einen anderen Zweck überträgt, prüft zuerst das benötigte Format. Die Quelle nennt neben der Citavi-Projektdatei auch RIS, tabellarische Daten und eine formatierte Projektbibliografie. Ergebnis der Prüfung ist jeweils die begründete Auswahl einer dieser belegten Ausgabeformen.

Definition, Abgrenzung und formale Prüfung
Der Qualitätscheck prüft drei Ebenen getrennt: die Definition, die Anwendung und die formale Ausführung. Dadurch bleibt sichtbar, ob der Exportbegriff verstanden, passend eingesetzt und korrekt beschrieben wurde.
Definition und zentrale Merkmale:
- Ist der anpassbare Einzeldatei-Export als Gegenstand benannt?
- Ist erklärt, dass das Ergebnis eine einzelne komprimierte ZIP-Datei ist?
- Sind das gesamte Projekt und die Anhänge als Exportumfang berücksichtigt?
- Sind die belegten Ausgabeformen genannt, ohne weitere Formate zu ergänzen?
- Ist die Anpassung der Dateinamen über Kurzbelege ausdrücklich geprüft?
Anwendung:
- Ist das Ausgangsprojekt festgelegt?
- Ist das gewünschte Exportziel vor der Auswahl des Formats geklärt?
- Ist das gewählte Format einem konkreten Ergebnis zugeordnet?
- Sind Projekt und Anhänge gemeinsam als Exportumfang behandelt?
- Ist das gespeicherte Ergebnis als ZIP-Datei geprüft?
Abgrenzung:
- Der Export ist von der inhaltlichen Bewertung wissenschaftlicher Literatur zu trennen.
- Der Export ist von der Auswahl einer Forschungsfrage, einer Methode oder einer Argumentationsstruktur zu trennen.
- Der Export ist von der institutionellen Festlegung einer Zitierweise zu trennen.
- Eine Aussage über Plagiat vermeiden darf nicht aus dem bloßen Vorliegen einer Exportdatei abgeleitet werden.
Formale Prüfung:
- Prüfe, ob die Datei tatsächlich als einzelnes ZIP-Archiv gespeichert wurde.
- Prüfe, ob das gesamte Projekt einschließlich der Anhänge enthalten ist.
- Prüfe, ob die Dateinamen der Anhänge der getroffenen Kurzbeleg-Entscheidung entsprechen.
- Prüfe, ob das gespeicherte Format der zuvor ausgewählten Ausgabe entspricht.
- Prüfe jede weitergehende Aussage anhand der offiziellen Quelle, bevor sie übernommen wird.
Fehlt für eine zusätzliche Behauptung ein direkt tragender Beleg, bleibt nur die konkrete Prüfung in den zuständigen offiziellen Unterlagen. So werden Definition, Anwendung, Abgrenzung und Form des Exports sichtbar getrennt.