Was bedeutet zurzeit und wie schreibst du es richtig?
Zurzeit heißt zum jetzigen Zeitpunkt und ist ein Adverb
Zurzeit ist ein kurzes Wort, bei dem sich Bedeutung und Schreibung schnell klären lassen. Hier erfährst du, was belegt ist und wie du es sicher in deinem Text einsetzt.
Zurzeit: Bedeutung, Wortart und gültige Schreibung
Wenn du wissen willst, was zurzeit bedeutet, hilft ein Blick ins DWDS. Dort hat zurzeit die Bedeutung „zum jetzigen Zeitpunkt“. Der Eintrag verzeichnet das Wort als Adverb und nennt momentan und gegenwärtig als Synonyme. Für die richtige Schreibung ist eine zweite Angabe entscheidend: Die getrennte Form zur Zeit führt der DWDS-Eintrag als ungültig, ebenso die Kurzformen z. Z. und z. Zt. Als gültige Abkürzung nennt er zzt.
Das Ziel dieser Seite ist klar umrissen: Du sollst die Bedeutung von zurzeit sicher einordnen, die Schreibung begründen und das Wort in einem eigenen Satz korrekt verwenden. Im Kern ist das eine Frage der Rechtschreibung, genauer der Getrennt- und Zusammenschreibung, denn du entscheidest, ob du zwei Wörter oder ein Wort schreibst.
Ebenso wichtig sind die Grenzen. Belegt sind hier nur die Bedeutung, die Wortart, die beiden Synonyme, die Abkürzung und die als ungültig geführten Schreibungen. Aussagen zur Herkunft, zur Häufigkeit oder zu weiteren Bedeutungen triffst du auf dieser Grundlage nicht. Zahlen oder Fristen nennt die herangezogene Passage nicht, deshalb ergänzt du auch keine. Ob die Schreibung mit der Rechtschreibreform zusammenhängt, geht aus dieser Passage ebenfalls nicht hervor. Prüfe das gesondert in einer eigenen Quelle, falls es für deinen Text wichtig ist.

Schritt für Schritt zur richtigen Verwendung
Geh in fünf Schritten vor, damit dein Ergebnis nachvollziehbar bleibt und du es später belegen kannst.
- Bedeutung prüfen: Frag dich, ob du in deinem Satz tatsächlich „zum jetzigen Zeitpunkt“ meinst. Ersetze das Wort dafür probeweise durch momentan oder gegenwärtig. Prüfe dann, ob dein Satz danach noch genau das ausdrückt, was du sagen willst, und vergleiche das mit der Bedeutung, die der DWDS-Eintrag angibt.
- Zusammenschreibung sichern: Schreib zurzeit als ein Wort. Willst du es kürzen, nutze zzt. und kontrolliere dabei auch die Zeichensetzung, also den Punkt am Ende. Wer Abkürzungen richtig schreiben möchte, gleicht die Kurzform mit dem Wörterbucheintrag ab.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreib einen kurzen Satz aus deinem Studienalltag, etwa: „Ich arbeite zurzeit an meiner Hausarbeit.“ Wird dein Beispiel länger, prüfe die Kommasetzung im Satz als eigenen Arbeitsschritt.
- Zuständige Stelle oder Person bestimmen: Kläre, wer deinen Text am Ende bewertet oder abnimmt. Ermittle das aus den offiziellen Unterlagen deines Studiengangs oder deiner Lehrveranstaltung und frag dort nach, wenn Formvorgaben unklar sind.
- Ergebnis dokumentieren: Notier dir Bedeutung, Wortart, gültige Schreibung, Quelle mit Abrufdatum und deinen Beispielsatz. Leg danach fest, welchen Text du als Nächstes durchsiehst.
Ablaufbeispiel: Jonas überarbeitet ein Laborprotokoll und stößt auf den Satz „Das Labor ist zur Zeit belegt.“ Er setzt probeweise momentan ein, und der Sinn bleibt erhalten. Dann schlägt er zurzeit im DWDS nach, sieht dort die getrennte Form als ungültig geführt und korrigiert den Satz zu „Das Labor ist zurzeit belegt.“ In seinen Notizen hält er den Eintrag und das Abrufdatum fest. Weil seine Dozentin Hinweise zur Form ausgeteilt hat, liest er diese nach, bevor er das Protokoll abgibt, und plant als nächsten Schritt die Durchsicht seines Fazits.
Wende dieselbe Prüfung an, wenn du für wissenschaftliches Schreiben formulierst oder zwischen Textformen wechselst, etwa von Notizen zur fertigen Hausarbeit.
Typische Fehler und wie du sie vermeidest
Ein Fehler, den du unbedingt vermeiden solltest, ist die getrennte Form zur Zeit. Der DWDS-Eintrag führt sie als ungültig, ebenso z. Z. und z. Zt. Ersetze sie in deinem Text durch zurzeit oder durch die Abkürzung zzt.
- Bedeutungen erfinden: Behaupte für zurzeit keine Bedeutung, die der Eintrag nicht nennt. Belegt ist „zum jetzigen Zeitpunkt“, und mehr leitest du daraus nicht ab, auch keine Angaben zu Herkunft oder Gebrauchshäufigkeit.
- Annahmen mit Regeln verwechseln: Dass dir eine Schreibung vertraut vorkommt, macht sie noch nicht richtig. Trenne dein Sprachgefühl von belegten Rechtschreibregeln und halte nur fest, was du tatsächlich nachgeschlagen hast.
- Wortart übergehen: Verwechsle die Wortartprüfung nicht mit Fragen zum Artikel der, die und das. Für zurzeit belegt der Eintrag die Wortart Adverb, und genau diese Angabe notierst du. Auch eine Pluralbildung leitest du für zurzeit nicht aus Vermutungen ab.
- Werkzeugen blind vertrauen: Verlass dich nicht allein auf Rechtschreibprogramme, sondern gleiche jede Markierung und jeden Vorschlag mit dem Eintrag ab.
- Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notier Quelle und Abrufdatum sofort, wenn du nachschlägst, damit du deine Korrektur später begründen kannst. Stell Rückfragen zur Form früh an die zuständige Person, statt sie bis kurz vor der Abgabe liegen zu lassen.

Checkliste für deinen Text
Geh vor dem Abschluss diese Punkte einzeln durch und hake nur ab, was du belegen kannst:
- Bedeutung geprüft: Du meinst in deinem Satz „zum jetzigen Zeitpunkt“, und der Ersatztest mit momentan oder gegenwärtig ergibt Sinn.
- Wortart belegt: Du hast notiert, dass der DWDS-Eintrag zurzeit als Adverb führt.
- Zusammenschreibung gesichert: Im Text steht zurzeit oder zzt., aber nirgends zur Zeit, z. Z. oder z. Zt.
- Groß- und Kleinschreibung kontrolliert: Steht zurzeit am Satzanfang, hast du die Schreibung in diesem Satz gesondert geprüft.
- Beispielsatz formuliert: Du hast einen eigenen kurzen Satz geschrieben, der das Wort korrekt einsetzt.
- Quelle festgehalten: Du hast den Eintrag und das Abrufdatum notiert.
- Zuständige Stelle geklärt: Du weißt aus offiziellen Unterlagen, wer deinen Text bewertet und an wen du Rückfragen richtest.
- Persönlicher nächster Schritt: Du hast festgelegt, welchen Text du als Nächstes durchsiehst oder welche Frage du stellst.
Schlag weitere Wortbedeutungen und Abkürzungen auf demselben Weg nach: Eintrag lesen, Angaben notieren, eigenes Beispiel bilden. So bleibt jede Korrektur in deinem Text nachvollziehbar.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Zurzeit: Bedeutung und richtige Schreibung. korrektur.de. https://korrektur.de/zurzeit
„Zurzeit: Bedeutung und richtige Schreibung.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/zurzeit. Zugriff 26. Okt. 2026.
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korrektur.de. „Zurzeit: Bedeutung und richtige Schreibung.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/zurzeit.
korrektur.de. Zurzeit: Bedeutung und richtige Schreibung [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/zurzeit
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)