Was bedeutet Zugewinnausgleich?
Zugewinnausgleich bezeichnet in der Rechtssprache die gleichmäßige
Der Begriff taucht in Fachtexten, Seminaren und Hausarbeiten auf. Hier erfährst du, wie du seine Bedeutung belegst, ihn richtig verwendest und von ähnlichen Wörtern trennst.
Was Zugewinnausgleich bedeutet und wo die Grenzen liegen
Wenn du in einem Text, einer Hausarbeit oder bei der Prüfungsvorbereitung auf das Wort Zugewinnausgleich stößt, willst du zuerst wissen, was es bedeutet. Das Wörterbuch DWDS ordnet den Begriff der Rechtssprache zu. Dort steht er für die gleichmäßige Verteilung jener Vermögenswerte, die während der Ehe zusätzlich hinzugekommen sind, beispielsweise wenn es zur Scheidung kommt. Grammatisch ist Zugewinnausgleich ein Substantiv im Maskulinum, du schreibst also der Zugewinnausgleich.
Das Ziel dieser Seite ist eng gefasst: Du sollst die Bedeutung verstehen, das Wort richtig einordnen und es in einem eigenen Satz sicher verwenden. Prüfe dabei auch die Rechtschreibung des langen Wortes, indem du deine Schreibweise mit dem Wörterbucheintrag vergleichst. Wenn du beim grammatischen Geschlecht unsicher bist, findest du beim Thema Artikel der, die und das weitere Hinweise.
Die Grenzen sind ebenso wichtig. Diese Seite erklärt ein Wort, sie berechnet nichts und bewertet keinen Einzelfall. Du findest hier keine Beträge, keine Fristen, keine Paragrafen und keine Aussagen über Rechtsfolgen. Die Entscheidung, die vor dir liegt, lautet deshalb: Reicht dir die sprachliche Bedeutung, oder brauchst du eine fachliche Auskunft zu einer echten Situation? Im zweiten Fall ermittle die zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen oder wende dich an eine fachkundige Person.

Schritt für Schritt zur sicheren Verwendung
Gehe in einer festen Reihenfolge vor, damit du Bedeutung, Kontext und Schreibweise sauber voneinander trennst.
- Bedeutung bestimmen: Schlage den Eintrag im DWDS auf und notiere die Definition in eigenen Worten. Halte fest, dass das Wörterbuch die Angabe ausdrücklich auf die Rechtssprache bezieht.
- Rechtssprachlichen Gebrauch prüfen: Frage dich, ob dein Satz tatsächlich in einem rechtlichen Zusammenhang rund um Ehe und Vermögen steht. Übertrage das Wort nicht ungeprüft auf Alltagssituationen, sondern vergleiche deinen Satz mit der notierten Definition.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreibe einen kurzen, neutralen Satz, zum Beispiel: Im Seminar haben wir besprochen, was der Begriff Zugewinnausgleich bedeutet. Kontrolliere in deinem Beispielsatz die Kommasetzung und die übrige Zeichensetzung.
- Zuständige Stelle oder Person bestimmen: Für die Wortbedeutung ist das Wörterbuch deine Quelle. Für Fragen zu einem echten Fall ermittle die zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen. Geht es um eine Haus- oder Abschlussarbeit, kläre Begriffsfragen mit der Person, die deine Arbeit betreut.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere Definition, Quelle, Abrufdatum und dein Beispiel an einem Ort und lege fest, welcher Schritt als Nächstes folgt.
Ein kurzes Ablaufbeispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit über Fachsprache und stößt in einem Lehrbuch auf das Wort. Sie schlägt es im DWDS nach, notiert die rechtssprachliche Bedeutung in eigenen Worten und vermerkt die Wortart Substantiv. Danach formuliert sie einen eigenen Beispielsatz und prüft ihn anhand der Rechtschreibregeln, besonders bei der Groß- und Kleinschreibung. Weil sie unsicher ist, ob sie den Begriff in ihrer Arbeit vertiefen soll, schreibt sie als nächsten Schritt eine Rückfrage an ihre Betreuerin auf.
Dieselbe Reihenfolge kannst du auf andere Fachwörter übertragen. Begriffe aus weiteren Bereichen schlägst du im Bereich Wortbedeutungen und Abkürzungen nach.
Typische Fehler und wie du sie vermeidest
Unpassende Ersatzwörter: Setze den Zugewinnausgleich nicht mit Wörtern gleich, die nur ähnlich klingen oder grob von Vermögen und Teilung handeln. Prüfe jeden Ersatzbegriff, den du aus einer Sammlung für Synonyme übernehmen willst, gegen die Wörterbuchdefinition. Passt die Bedeutung nicht genau, bleibe beim Fachbegriff.
Vermischung mit der Zugewinngemeinschaft: Beide Wörter teilen einen Wortbestandteil, sind aber zwei verschiedene Einträge. Schlage die Zugewinngemeinschaft gesondert nach, statt ihre Bedeutung aus dem Zugewinnausgleich abzuleiten. Achte bei solchen langen Zusammensetzungen außerdem auf die Getrennt- und Zusammenschreibung.
Rechtsberatung statt Worterklärung: Eine Begriffsklärung ersetzt keine Auskunft zu einer persönlichen Lage, und auch diese Seite gibt keine Rechtsberatung. Schreibst du selbst über den Begriff, formuliere beschreibend und nicht so, als würdest du jemandem einen Rat für seinen Fall erteilen. Halte beim Thema wissenschaftliches Schreiben diese Trennung zwischen Begriffsklärung und Bewertung bewusst ein.
Annahmen mit Regeln verwechseln: Wenn du vermutest, dass ein bestimmter Betrag, eine Frist oder ein Ablauf gilt, bleibt das zunächst nur eine Vermutung. Schreibe nur auf, was im nachgeschlagenen Eintrag wirklich steht, und kennzeichne alle offenen Punkte ausdrücklich als Frage. Übernimm auch Schreibweisen aus alten Vorlagen nicht ungeprüft, sondern kläre gesondert, was sich durch die Rechtschreibreform geändert hat.
Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notiere Fundstelle und Abrufdatum sofort, wenn du nachschlägst. Stelle offene Fragen an deine Betreuung oder an eine fachkundige Stelle früh, damit du am Ende nicht mit ungeklärten Punkten dastehst. Verlasse dich für die Bedeutung nicht auf Rechtschreibprogramme, sondern auf den Wörterbucheintrag.

Checkliste zum Abschluss
Bevor du den Begriff in deinem Text stehen lässt, gehe diese Punkte durch. Jeder Punkt sollte sich für dich mit Ja beantworten lassen.
- Bedeutung belegt: Du hast die Definition im DWDS nachgeschlagen und in eigenen Worten notiert.
- Wortart geprüft: Du hast festgehalten, dass Zugewinnausgleich ein Substantiv im Maskulinum ist, und den Artikel passend gesetzt.
- Rechtssprachlicher Kontext benannt: Dein Text macht deutlich, dass das Wörterbuch den Begriff der Rechtssprache zuordnet und er sich auf Vermögen in der Ehe bezieht.
- Eigenes Beispiel vorhanden: Du hast einen neutralen Beispielsatz selbst formuliert und nicht aus einer Vorlage kopiert.
- Abgrenzung erledigt: Du hast die Zugewinngemeinschaft separat nachgeschlagen und keine ungeprüften Ersatzwörter verwendet.
- Zuständige Quelle oder Stelle: Für die Bedeutung ist es der Wörterbucheintrag. Für Einzelfälle hast du die zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen ermittelt.
- Mehrzahl geklärt: Falls du eine Mehrzahl brauchst, hast du die Form nachgeschlagen statt sie zu raten, etwa mithilfe der Hinweise zur Pluralbildung.
- Kürzel geprüft: Verwendest du im Umfeld des Begriffs Kürzel, hast du dich an den Hinweisen zum Thema Abkürzungen richtig schreiben orientiert.
- Textsorte bedacht: Du hast geprüft, ob Ton und Aufbau zu deinem Vorhaben passen, und bei Bedarf einen Überblick über Textformen herangezogen.
- Persönlicher nächster Schritt: Du hast aufgeschrieben, was du als Nächstes tust, zum Beispiel eine Rückfrage stellen, einen Abschnitt überarbeiten oder die zuständige Stelle kontaktieren.
Sind alle Punkte erledigt, kannst du den Begriff Zugewinnausgleich sicher verwenden und weißt, wo du bei weitergehenden Fragen ansetzt.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Zugewinnausgleich: Bedeutung verstehen und einordnen. korrektur.de. https://korrektur.de/zugewinnausgleich
„Zugewinnausgleich: Bedeutung verstehen und einordnen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/zugewinnausgleich. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Zugewinnausgleich: Bedeutung verstehen und einordnen. Verfügbar unter: https://korrektur.de/zugewinnausgleich (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Zugewinnausgleich: Bedeutung verstehen und einordnen.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/zugewinnausgleich.
korrektur.de. Zugewinnausgleich: Bedeutung verstehen und einordnen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/zugewinnausgleich
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)