Was lässt sich zu Textparaphrase belegen?
Textparaphrase: Bedeutung und Verwendung
Die ausgewertete Quelle enthält keine redaktionelle Definition von „Textparaphrase“. Sie verweist stattdessen auf eine Suchabfrage, maschinell erzeugte Angaben sowie mögliche Recherchen in Korpora und historischen Wörterbüchern.
Was „Textparaphrase“ direkt bedeutet
Die ausgewertete Quelle weist für „Textparaphrase“ keinen Eintrag in den gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen des DWDS aus. Deshalb lässt sich aus dieser Quelle keine verbindliche Bedeutung und keine gesicherte Verwendung des Ausdrucks ableiten.
Die Seite nennt zwar die Form „Textparaphrase, die“, kennzeichnet die Angaben jedoch als maschinell generiert. Diese Anzeige ist daher keine redaktionell ausgearbeitete Definition. Sie trägt insbesondere keine Aussage darüber, welche Handlung, Textsorte oder sprachliche Methode mit dem Ausdruck bezeichnet wird.
Für eine belastbare Erklärung darfst du deshalb nicht allein aus den Bestandteilen des Wortes auf eine Fachbedeutung schließen. Auch eine vermeintlich naheliegende Deutung wäre keine direkt belegte Aussage der Quelle. Prüfe stattdessen den Satz, in dem der Ausdruck steht, und ermittle, ob dort eine eigene Erklärung, ein Verweis oder eine konkrete Anwendung enthalten ist.
Für die formale Einordnung eines eigenen Textes können Rechtschreibung und Rechtschreibregeln getrennt betrachtet werden. Das beantwortet jedoch nicht die lexikalische Frage nach „Textparaphrase“.

Bedeutung und Kontext sorgfältig trennen
Die Quelle liefert keine ausgeführte Bedeutungsbeschreibung. Deshalb sind mehrere mögliche Lesarten als Prüfoptionen zu behandeln, nicht als gemeinsame Merkmale des Ausdrucks.
- Lesart 1: Der Ausdruck könnte in einem konkreten Text als Bezeichnung für eine bestimmte Bearbeitung verwendet werden. Ob das zutrifft, muss am vollständigen Satz geprüft werden.
- Lesart 2: Der Ausdruck könnte innerhalb eines fachlichen Zusammenhangs eine besondere Bedeutung erhalten. Die vorliegende Quelle belegt jedoch keinen solchen Fachkontext.
- Lesart 3: Der Ausdruck könnte lediglich als Suchwort oder als automatisch erzeugte Lemmaform erscheinen. Diese Einordnung wird durch die Quellenanzeige unmittelbar gestützt, ersetzt aber keine Bedeutungsbestimmung.
Der Kontext verbindet die mögliche Bedeutung mit der Aussageabsicht. Steht das Wort in einer Definition, muss geprüft werden, ob der Satz den Ausdruck erklärt. Steht es in einer Aufgabenstellung, muss geprüft werden, ob eine konkrete Textbearbeitung verlangt wird. Steht es nur in einer Suchabfrage, liegt damit noch kein Nachweis einer feststehenden Bedeutung vor.
Bei der Prüfung des eigenen Satzes können auch Groß- und Kleinschreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung kontrolliert werden. Diese sprachlichen Prüfungen betreffen die Form des Satzes, nicht die aus der Quelle fehlende Definition.
Für die inhaltliche Einordnung ist eine eigene neutrale Formulierung zulässig, sofern sie ausdrücklich als Prüfhinweis erscheint: „Die Bedeutung von Textparaphrase ist an dieser Stelle aus dem umgebenden Satz zu erschließen.“ Das behauptet keine zusätzliche Fachbedeutung, sondern benennt die noch offene Prüfung.
Drei eigenständige Beispiele zur Prüfung
Die folgenden Beispiele sind keine Belege für eine bestimmte Wortbedeutung. Sie zeigen, wie der jeweilige Kontext geprüft werden kann, ohne eine nicht belegte Definition zu erfinden.
- Unterrichtskontext: „Im Arbeitsblatt steht das Wort Textparaphrase, aber der anschließende Satz erklärt nicht, was damit gemeint ist.“ Hier ist zu prüfen, ob eine Erklärung an anderer Stelle des Arbeitsblatts steht.
- Studienkontext: „Die Studentin verwendet Textparaphrase in ihrer Notiz und ergänzt den Satz durch eine eigene Erläuterung.“ Hier ist zu prüfen, ob die Erläuterung aus der verwendeten Quelle oder nur aus einer persönlichen Deutung stammt.
- Suchkontext: „Die Suchseite zeigt Textparaphrase als Anfrage und bietet eine Recherche in ausgewählten Korpora an.“ Hier bezeichnet die Formulierung zunächst den Suchgegenstand. Eine redaktionelle Definition ist damit nicht nachgewiesen.
Wenn du einen solchen Satz überarbeitest, kannst du die formale Prüfung mit Kommasetzung und Zeichensetzung ergänzen. Bei abweichenden Schreibweisen kann die Rechtschreibreform als eigener Prüfpunkt dienen. Keiner dieser Prüfpunkte liefert jedoch selbst die fehlende Bedeutungsangabe.
In einem akademischen Zusammenhang kann zusätzlich wissenschaftliches Schreiben geprüft werden. Dabei sollte klar erkennbar bleiben, ob du eine Quelle wiedergibst, einen Satz paraphrasierst oder eine eigene Deutung formulierst. Diese Unterscheidung folgt hier als vorsichtige Arbeitsanweisung, nicht als behauptete Definition des Wortes.
Was nicht aus der Quelle folgt
Aus der Quellenanzeige folgt keine zusätzliche Herkunft des Ausdrucks. Ebenso belegt sie keine bestimmte Fachrichtung, keine institutionelle Verwendung und keine besondere Bewertung. Eine solche Einordnung wäre nur zulässig, wenn sie im konkreten Satz oder in einer weiteren direkt geprüften Quelle ausdrücklich erklärt wird.
Auch ähnliche Begriffe dürfen nicht pauschal gleichgesetzt werden. Synonyme setzen eine nachgewiesene Bedeutungsnähe voraus. Da die Quelle keinen ausgearbeiteten Eintrag liefert, kann sie keine Synonymliste für „Textparaphrase“ tragen. Ebenso ersetzt ein Blick auf Wortbedeutungen und Abkürzungen nicht die Prüfung des konkreten Ausdrucks.
Die Quellenangabe liefert außerdem keinen Beleg dafür, dass „Textparaphrase“ eine bestimmte Textformen bezeichnet. Ob der Ausdruck zu einer Textsorte, einer Aufgabe oder einer Bearbeitungsweise gehört, ist am jeweiligen Zusammenhang festzustellen.
Formale Fragen bleiben davon getrennt. Abkürzungen richtig schreiben hilft bei abgekürzten Ausdrücken, bestimmt aber nicht die Bedeutung dieses Wortes. Der Artikel der, die und das betrifft die grammatische Form der Quellenanzeige, ist aber kein Bedeutungsnachweis. Gleiches gilt für die Pluralbildung: Eine mögliche Mehrzahlform darf nicht als Beleg für eine bestimmte Fachverwendung ausgegeben werden.
Wenn ein Textprogramm eine Deutung vorschlägt, sollte die Aussage mit der Quelle verglichen werden. Rechtschreibprogramme können bei der Formprüfung unterstützen, liefern aber nach dem vorliegenden Quellenstand keine redaktionelle Definition.

Kurzcheck für eine sichere Verwendung
Prüfe zuerst die Kernbedeutung: Gibt die verwendete Quelle eine ausdrückliche Definition von „Textparaphrase“? Für die hier ausgewertete Quelle lautet das Ergebnis nein. Sie weist keinen gegenwartssprachlichen lexikalischen Eintrag aus und nennt maschinell erzeugte Angaben.
- Prüfe danach den konkreten Satzkontext. Steht dort eine Definition, eine Aufgabenbeschreibung, ein Beispiel oder nur eine Suchanfrage?
- Prüfe die Aussageabsicht. Wird der Ausdruck erklärt, als Suchwort angezeigt oder lediglich in einer eigenen Notiz verwendet?
- Prüfe mögliche Verwechslungen. Setze den Ausdruck nicht automatisch mit einer Paraphrase, einer Textsorte oder einem Synonym gleich.
- Prüfe die Quelle selbst. Die Seite verweist auf ausgewählte Korpora und historische Wörterbücher. Eine solche Recherche muss tatsächlich durchgeführt und inhaltlich ausgewertet werden, bevor daraus eine zusätzliche Aussage entsteht.
- Prüfe zuletzt die Form deines eigenen Satzes, etwa Schreibweise, Artikel, Singular oder Plural. Diese Kontrolle verbessert die sprachliche Gestaltung, beantwortet aber nicht automatisch die Bedeutungsfrage.
Eine vorsichtige Formulierung ist dann passend, wenn die Definition nicht nachgewiesen wurde: „Die Quelle stellt keine redaktionelle Bedeutungsangabe bereit; die Verwendung ist aus dem konkreten Kontext zu prüfen.“ Für eine weitergehende Erklärung musst du eine Stelle mit ausdrücklich tragender Definition heranziehen.
Quellen und Stand
- Textparaphrase, Schreibung, Definition, Bedeutung, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)
Im Zusammenhang „Was lässt sich zu Textparaphrase belegen?“ werden die zentralen Punkte gebündelt.