Sukzessiv: Was das Wort bedeutet
sukzessiv Bedeutung: Sukzessiv heißt allmählich fortschreitend
Sukzessiv beschreibt etwas, das allmählich fortschreitet, also schrittweise und nach und nach. Hier prüfst du Bedeutung, Wortart und die adverbiale Form sukzessive und formulierst dein eigenes Beispiel.
Bedeutung und Wortart von sukzessiv im Überblick
Das Wort sukzessiv bedeutet allmählich fortschreitend. Gemeint ist ein Vorgang, der sich schrittweise vollzieht und nach und nach geschieht, nicht auf einen Schlag. Grammatisch ist sukzessiv ein Adjektiv, und der Eintrag im DWDS führt dazu keine Steigerungsformen. Bevor du das Wort in einer Hausarbeit, einem Bericht oder einer E-Mail einsetzt, steht deshalb eine kleine Entscheidung an: Passt diese Bedeutung wirklich zu dem Vorgang, den du beschreiben möchtest?
Das Ziel dieser Seite ist klar umrissen. Du sollst die Bedeutung sicher belegen, die Wortart kennen, die adverbiale Variante sukzessive einordnen und am Ende ein eigenes Beispiel bilden können. Fragen zur Rechtschreibung des Wortes behandelst du dabei getrennt von seiner Bedeutung, damit sich beide Prüfungen nicht vermischen.
Ebenso klar sind die Grenzen. Hier geht es nur um die belegte Bedeutung, die Wortart und die Form sukzessive. Über Herkunft, Häufigkeit oder ein bestimmtes Fachgebiet triffst du ohne eigenen Beleg keine Aussage. Zahlen oder Fristen spielen für die Wortbedeutung keine Rolle, deshalb findest du hier auch keine. Wenn du weitere Begriffe klären willst, schlägst du im Bereich Wortbedeutungen und Abkürzungen nach.
| Merkmal | Befund |
|---|---|
| Bedeutung | allmählich fortschreitend, schrittweise, nach und nach |
| Wortart | Adjektiv |
| Steigerung | keine Steigerungsformen eingetragen |
| Adverbiale Verwendung | statt sukzessiv auch sukzessive |

Schritt für Schritt zum passenden Beispiel
Geh beim Prüfen in einer festen Reihenfolge vor, damit du nichts übersiehst und dein Ergebnis später nachvollziehen kannst.
- Bedeutung prüfen: Schlag den Eintrag zu sukzessiv im DWDS auf und lies nach, dass dort allmählich fortschreitend steht. Vergleiche das mit deinem Satz und frag dich, ob du wirklich einen Vorgang beschreibst, der nach und nach geschieht.
- Wortart notieren: Halte fest, dass sukzessiv ein Adjektiv ist. Bilde keine Vergleichsformen mit mehr oder am, weil der Eintrag keine Steigerung führt.
- Adverbiale Variante beachten: Beschreibt das Wort, wie etwas geschieht, kannst du statt sukzessiv auch sukzessive setzen. Schreib beide Fassungen untereinander und entscheide bewusst. Prüf dabei auch die Groß- und Kleinschreibung deines gesamten Satzes.
- Eigenes Beispiel formulieren: Bilde einen kurzen Satz aus deinem Alltag, etwa: Wir haben das Literaturverzeichnis sukzessiv ergänzt. Wenn du Synonyme für dein Beispiel suchst, prüf, ob sie ebenfalls ein schrittweises Geschehen ausdrücken. Bei verbundenen Wörtern im Satz kontrollierst du außerdem die Getrennt- und Zusammenschreibung.
- Zuständige Stelle oder Person bestimmen: Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deines Kurses, wer deinen Text bewertet oder abnimmt. Mit dieser Person klärst du offene Stilfragen. Für die Bedeutung selbst bleibt der Wörterbucheintrag deine Quelle.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere Bedeutung, Wortart, gewählte Form und dein Beispiel an einer Stelle. Leg danach fest, was dein nächster Schritt ist, etwa den Satz in den Text einzusetzen oder eine Rückfrage zu stellen.
Verlass dich bei der Bedeutungsfrage nicht allein auf Rechtschreibprogramme, sondern lies den Eintrag selbst. Kontrolliere zum Schluss die Kommasetzung deines Beispielsatzes.
Ein kurzes Ablaufbeispiel: Lena schreibt in ihrem Praktikumsbericht den Satz: Die Abläufe wurden sukzessiv umgestellt. Sie schlägt das Wort nach und liest allmählich fortschreitend. Dann prüft sie anhand ihrer eigenen Notizen, ob die Umstellung tatsächlich nach und nach erfolgte. Sie notiert: Adjektiv, keine Steigerung, adverbial auch sukzessive möglich. Weil das Wort hier beschreibt, wie umgestellt wurde, schreibt sie beide Fassungen auf und wählt eine davon. Als nächsten Schritt legt sie fest, die Formulierung mit der Person abzustimmen, die ihren Bericht abnimmt.
Typische Fehler bei sukzessiv vermeiden
Stolpersteine entstehen, wenn du die Bedeutung nur aus dem Gefühl heraus ableitest. Die folgenden Punkte helfen dir, das zu vermeiden.
- Verwechslung mit plötzlich oder abrupt: Sukzessiv beschreibt ein schrittweises Fortschreiten. Wenn du einen Wechsel meinst, der auf einen Schlag geschieht, passt das Wort nicht. Lies deinen Satz deshalb laut und frag dich, ob dort wirklich etwas nach und nach passiert.
- Erfundene Steigerungsformen: Formen wie am sukzessivsten oder mehr sukzessiv sind im Eintrag nicht belegt. Bilde sie nicht und formuliere den Satz lieber um.
- Annahmen mit Regeln verwechseln: Die Vermutung, sukzessive sei die einzig richtige Form, ist keine Regel. Belegt ist nur, dass in adverbieller Verwendung statt sukzessiv auch sukzessive stehen kann. Auch die Vermutung, eine Schreibweise hänge mit der Rechtschreibreform zusammen, ersetzt keinen Beleg.
- Falsche Baustelle: Prüf Fragen zum Artikel der, die und das oder zur Pluralbildung nur bei den Substantiven deines Satzes, denn sukzessiv selbst ist als Adjektiv eingetragen.
Ein weiterer Fehler ist es, Nachweise und Rückfragen aufzuschieben. Notiere den Beleg sofort, wenn du ihn gefunden hast, und stell offene Fragen an die zuständige Person, bevor du den Text abgibst. Wenn du deinen Beispielsatz später umbaust, prüf die Zeichensetzung erneut.
Kürzt du im selben Satz Begriffe ab, lies zusätzlich den Beitrag Abkürzungen richtig schreiben, damit der Satz insgesamt sauber bleibt.

Checkliste: Das prüfst du zum Schluss
Geh vor dem Einsetzen deines Satzes diese Punkte einzeln durch und hake sie ab.
- Du hast die Bedeutung Schritt für Schritt geklärt: allmählich fortschreitend, schrittweise, nach und nach.
- Du hast notiert, dass sukzessiv ein Adjektiv ist.
- In deinem Text steht keine Steigerungsform des Wortes.
- Du hast für adverbielle Stellen die Form sukzessive geprüft und bewusst gewählt.
- Du hast ein eigenes Beispiel formuliert, das zu einem schrittweisen Vorgang passt, etwa: Die Gruppe erweiterte ihr Glossar sukzessiv.
- Du weißt, wo du nachschlägst: im Wörterbucheintrag des DWDS für die Bedeutung. Wer Stilfragen in deinem Kurs bewertet, ermittelst du aus deinen offiziellen Kursunterlagen.
- Dein persönlicher nächster Schritt steht fest, zum Beispiel Satz einsetzen, Rückfrage stellen oder Abschnitt überarbeiten.
Gleiche Restfragen zur Schreibung mit den Rechtschreibregeln ab, bevor du den Abschnitt abschließt. Planst du eine Hausarbeit, lohnt sich ein eigener Blick auf wissenschaftliches Schreiben als Thema.
Überleg außerdem, welche der Textformen du gerade schreibst, und entscheide dann, ob dein Beispielsatz in Ton und Inhalt dazu passt. Lies deinen Satz zum Schluss einmal laut und prüfe, ob die schrittweise Bedeutung klar erkennbar bleibt. So hast du Bedeutung, Wortart und Form sauber geprüft und kannst Beispiele mit sukzessiv sicher einsetzen.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Sukzessiv: Bedeutung, Wortart und Beispiele. korrektur.de. https://korrektur.de/sukzessiv
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Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)