Was bedeutet subtilitate?
subtilitate Bedeutung: Das DWDS führt kein Stichwort subtilitate
Du bist auf die Form subtilitate gestoßen und willst wissen, was dahintersteckt? Hier erfährst du, was das DWDS belegt, wie du von dieser Form zum Stichwort subtil gelangst und welche Lesart in deinen Satz passt.
Was hinter subtilitate steckt und was belegt ist
Wer nach der Bedeutung von subtilitate sucht, findet im DWDS kein eigenes Stichwort mit genau dieser Schreibung. Verzeichnet ist dort stattdessen das Adjektiv subtil. Das Wörterbuch nennt dafür zwei Lesarten: erstens fein gegliedert, gestaltet und zweitens feinsinnig, zartfühlend. Als Herkunft gibt es das lateinische subtilis an, das mit fein, dünn, zart wiedergegeben wird.
Das Ziel dieser Seite ist deshalb klar umrissen: Du lernst, wie du von der gesuchten Form zu einem belegten Eintrag gelangst und welche Lesart von subtil zu deinem eigenen Satz passt. Für deine Rechtschreibung bedeutet das, dass du nicht mit einer geratenen Form weiterarbeitest, sondern mit einem Wort, das du selbst nachgeschlagen hast.
Die Grenzen sind genauso wichtig wie das Ziel. Für subtilitate selbst liegt hier kein Beleg zu Wortart, Bedeutung, Häufigkeit oder Fachgebiet vor. Darum findest du auf dieser Seite keine solchen Angaben, keine Zahlen und keine Fristen. Hast du die Form in einem fremdsprachigen oder fachlichen Text gefunden, kläre ihre Rolle dort mit einer passenden Quelle aus genau diesem Zusammenhang.
Die Entscheidung, die vor dir liegt, lautet also: Arbeitest du mit dem belegten deutschen Adjektiv subtil, oder brauchst du einen gesonderten Nachweis für die Form subtilitate? Triff diese Entscheidung zuerst mit Blick auf den Wörterbucheintrag. Allgemeine Rechtschreibregeln schlägst du erst danach nach, wenn du den Satz überarbeitest.

Schritt für Schritt von subtilitate zu subtil
- Notiere die Form subtilitate genau so, wie sie in deiner Vorlage steht, und vergleiche sie Buchstabe für Buchstabe.
- Setze die Form für deine Suche auf das deutsche Stichwort subtil zurück und rufe den DWDS-Eintrag zu subtil auf.
- Lies beide Lesarten vollständig: fein gegliedert, gestaltet sowie feinsinnig, zartfühlend.
- Prüfe an deinem eigenen Satz, welche der beiden Lesarten dort gemeint ist. Ersetze subtil probeweise durch die jeweilige Umschreibung und lies den Satz laut.
- Bestimme die zuständige Person, falls Zweifel bleiben: Ermittle aus deinen offiziellen Kurs- oder Prüfungsunterlagen, wer deinen Text betreut oder bewertet.
- Dokumentiere das Ergebnis mit Stichwort, gewählter Lesart, Herkunftsangabe und Abrufdatum und lege den nächsten Schritt fest.
Ein kurzes Beispiel zeigt den Ablauf: Lea stößt beim Lesen für ein Seminar auf subtilitate und findet dazu im DWDS keinen Eintrag. Daraufhin schlägt Lea subtil nach. In ihrem eigenen Satz „Die Analyse arbeitet die Unterschiede subtil heraus“ passt die Umschreibung fein gegliedert besser als zartfühlend. Lea notiert Stichwort, Lesart und die Herkunft subtilis und nimmt sich vor, die fremde Form bei der Person anzusprechen, die das Seminar betreut.
Nach der Wahl der Lesart folgt der Feinschliff an deinem Satz. Kontrolliere dabei auch die Getrennt- und Zusammenschreibung der Wörter in deinem eigenen Satz. Verlass dich nicht allein auf Rechtschreibprogramme, sondern kontrolliere das Stichwort selbst im Wörterbuch.
Halte dein Ergebnis schriftlich fest, bevor du weiterschreibst. Eine kurze Notiz mit Eintrag, Lesart und Datum genügt, damit du später nachvollziehen kannst, warum du dich für eine Umschreibung entschieden hast. Leg zum Schluss fest, ob du subtil direkt verwendest oder zuerst eine Rückfrage stellst.
Fehler, die du bei subtilitate vermeiden solltest
- Erfundene Wortart: Behaupte nicht, subtilitate sei ein deutsches Nomen, Adjektiv oder Verb. Für diese Form fehlt ein Beleg im DWDS, belegt ist nur das Adjektiv subtil.
- Gleichgesetzte Lesarten: Fein gegliedert, gestaltet beschreibt etwas anderes als feinsinnig, zartfühlend. Der Satz „Das Ornament ist fein und subtil ausgearbeitet“ zielt auf die erste Lesart, der Satz „Er antwortete subtil auf die Kritik“ eher auf die zweite. Entscheide dich bewusst für eine der beiden.
- Annahmen als Regeln: Eine Vermutung wie „das klingt lateinisch, also bedeutet es dasselbe wie subtil“ ist keine Regel. Halte fest, was belegt ist, und markiere den Rest als offene Frage.
- Aufgeschobene Nachweise: Notiere Eintrag und Abrufdatum sofort, solange du den Eintrag vor dir hast. Stell Rückfragen an die betreuende Person, bevor du die Form in deine Arbeit übernimmst, nicht erst kurz vor der Abgabe.
Ein weiterer Stolperstein liegt im Umfeld des Wortes. Kontrolliere in deinem Satz die Groß- und Kleinschreibung und schau auf die Kommasetzung, sobald du eine längere Umschreibung einfügst.
Zitierst du die fremde Form wörtlich, kennzeichne sie klar als Zitat. Prüfe dabei die Zeichensetzung um Anführungszeichen und Klammern. Stammt deine Vorlage aus älterer Zeit, kläre anhand der Hinweise zur Rechtschreibreform, welche Schreibweise du übernimmst.

Checkliste: subtilitate prüfen und Bedeutung festhalten
- Schreibweise geprüft: Steht subtilitate in deinen Notizen genau so wie in der Vorlage?
- Stichwort nachgeschlagen: Hast du den DWDS-Eintrag zu subtil gelesen?
- Lesart gewählt: Passt fein gegliedert, gestaltet oder feinsinnig, zartfühlend zu deinem Satz?
- Herkunft notiert: Steht lateinisch subtilis mit fein, dünn, zart in deiner Dokumentation?
- Quelle festgehalten: Hast du das DWDS als zuständige Quelle mit Abrufdatum vermerkt?
- Stelle bestimmt: Weißt du aus deinen offiziellen Unterlagen, wer bei offenen Fragen zu deinem Text ansprechbar ist?
- Nächster Schritt: Hast du für dich festgelegt, ob du subtil verwendest oder zuerst eine Rückfrage stellst?
Mit der Lesart steht auch fest, wonach du bei Ersatzwörtern suchst. Suchst du Synonyme für subtil, gleiche jedes Ersatzwort mit der gewählten Lesart ab. Kläre außerdem, welche der Textformen deine Aufgabe verlangt.
Bevor du abgibst, schau auf das grammatische Umfeld. Steht vor einem Nomen in deinem Satz einer der Artikel der, die und das, prüfe dessen Form. Die Pluralbildung des Nomens kontrollierst du ebenfalls getrennt.
Halte deine Dokumentation knapp und nachvollziehbar. Arbeitest du an einer Hausarbeit, nimm Hinweise für wissenschaftliches Schreiben dazu.
Dein persönlicher Abschluss besteht aus einer einzigen Entscheidung, die du schriftlich festhältst. Wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst, klärst du gesondert, und weitere Wortbedeutungen und Abkürzungen schlägst du in eigenen Einträgen nach.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Bedeutung von subtilitate: was das DWDS belegt. korrektur.de. https://korrektur.de/subtilitate
„Bedeutung von subtilitate: was das DWDS belegt.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/subtilitate. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Bedeutung von subtilitate: was das DWDS belegt. Verfügbar unter: https://korrektur.de/subtilitate (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Bedeutung von subtilitate: was das DWDS belegt.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/subtilitate.
korrektur.de. Bedeutung von subtilitate: was das DWDS belegt [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/subtilitate
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)