Sozial- und Bildungswissenschaften: Fächer für Bildung und Gesellschaft
Theorie, eigene Daten und die Frage, was daraus für die Praxis folgt
Pädagogik, Lehramt, Psychologie, Soziologie, Soziale Arbeit: Diese Fächer verbinden einen theoretischen Rahmen mit eigenen Beobachtungen, Interviews oder Fragebögen. Diese Seite sammelt alle sozial- und bildungswissenschaftlichen Studiengänge bei korrektur.de, dazu die Schreib-Hubs und den Berufseinstieg.
Die Fächer in Sozial- und Bildungswissenschaften
In den Sozial- und Bildungswissenschaften mischen sich Theorie und Praxis. Fast jede Arbeit verbindet einen theoretischen Rahmen mit eigenen Beobachtungen, Interviews oder Praxisberichten. Die häufigste Schwachstelle ist der Übergang zwischen beidem: Theorie und Empirie stehen nebeneinander, statt aufeinander bezogen zu sein.
Pädagogik (Schreib-Hub)
Erziehungswissenschaft und Praxisberichte, 7 Seiten
Lehramt (Schreib-Hub)
Staatsexamen, Referendariat und Unterrichtsentwürfe, 9 Seiten
Soziale Arbeit (Schreib-Hub)
Fallarbeit und Praxisforschung, 4 Seiten
Soziologie (Schreib-Hub)
Theorien und empirische Studien, 1 Seiten
Politikwissenschaft (Schreib-Hub)
Systemvergleich und Politikfeldanalyse, 2 Seiten
Pädagogik
Bildung, Erziehung und Handlungsfelder
Erziehungswissenschaft
Forschung zu Bildungsprozessen
Lehramt
Schulform, Fächerwahl und Staatsexamen
Psychologie
NC, Methodenlast und Approbationsweg, 10 Seiten
Soziologie
Gesellschaft empirisch untersuchen
Soziale Arbeit
Praxisphasen und staatliche Anerkennung
Politikwissenschaft
Systeme, Institutionen und Analyse
Sportwissenschaft
Eignungstest, Trainings- und Bewegungslehre
Berufseinstieg nach dem Studium: Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Soziale Arbeit, Politikwissenschaft.
Empirie gehört hier zum Studium
Fast jede Abschlussarbeit in dieser Gruppe hat einen empirischen Teil. Das kann eine Beobachtung im Unterricht sein, eine Reihe von Interviews, ein Fragebogen oder eine Auswertung vorhandener Daten. Deshalb gehören Methodenkenntnis und Statistik zum Pflichtprogramm, auch in Fächern, die auf den ersten Blick nach reiner Theorie aussehen.
Der zweite Teil ist der theoretische Rahmen. Er entscheidet, was du überhaupt siehst: Wer mit Bourdieu auf eine Schulklasse schaut, notiert andere Dinge als jemand mit einem lerntheoretischen Modell. Diese Wahl muss im Text begründet stehen, nicht nur benannt sein.
Der dritte Teil ist die Praxis. Fast alle Studiengänge dieser Gruppe haben Praktika, im Lehramt zusätzlich Schulpraktika mit eigenen Berichten. Diese Berichte sind keine Aufsätze, sondern folgen einem vorgegebenen Raster.
Worauf wir beim Lektorat besonders achten
Der typische Fehler in empirischen Arbeiten ist der Sprung vom Ergebnis zur Empfehlung. Aus zwölf Interviews folgt keine Handlungsanweisung für ein Bundesland. Wir markieren jede Stelle, an der die Reichweite der Aussage größer ist als die Datenbasis.
Der zweite Punkt ist die Anonymisierung. Namen, Schulen, Einrichtungen und erkennbare Details gehören konsequent ersetzt, und zwar in Transkripten wie im Fließtext. Das wird oft im Hauptteil beachtet und im Anhang vergessen.
Der dritte Punkt ist APA. Die Zitierweise ist in dieser Gruppe Standard, aber sie hat viele Details: Autorenzahl, Jahresangaben, Zitate mit Seitenangabe, Verzeichnisformate. Genau hier entstehen die meisten Abzüge, und genau hier prüfen wir Zeile für Zeile.
Andere Fachgruppen und die Gesamtübersicht
Andere Fachgruppen: Sprach- und Geisteswissenschaften, Kunst, Musik und Medien, Recht, Wirtschaft und Verwaltung, Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin und Gesundheit, Technik und Informatik. Alle Fächer zusammen stehen auf der Übersicht der Studiengänge. Wer noch unschlüssig ist, was sich studieren lässt, vergleicht dort die Inhalte aller Fächer nebeneinander.