Kunst, Musik und Medien: gestaltende und medienbezogene Studiengänge
Wenn die eigene Arbeit und ihr schriftlicher Rahmen zusammen zählen
Design, Journalismus, Musik- und Theaterwissenschaft: In dieser Gruppe steht neben der eigenen Arbeit fast immer ein Text, der sie einordnet. Diese Seite sammelt die gestaltenden und medienbezogenen Studiengänge bei korrektur.de, dazu die Seiten zum Berufseinstieg nach dem Abschluss.
Die Fächer in Kunst, Musik und Medien
Gestaltende und medienbezogene Fächer verbinden Praxis mit Theorie. Neben der eigenen Arbeit steht fast immer ein schriftlicher Teil, der sie einordnet: eine Mappe braucht einen Text, ein Beitrag eine Analyse. Genau dieser Teil entscheidet oft über die Note, weil er zeigt, ob die Gestaltung begründet ist oder nur gefällt.
Design
Mappe, Konzeption und Gestaltungstheorie
Produktdesign
Von der Idee zum fertigen Objekt
Journalismus
Recherche, Darstellungsformen und Volontariat
Medienwissenschaft
Medien analysieren statt produzieren
Kommunikationswissenschaft
Empirische Forschung zu Öffentlichkeit
Musikwissenschaft
Werkanalyse, Geschichte und Aufnahmeprüfung
Theaterwissenschaft
Aufführung, Dramaturgie und Analyse
Berufseinstieg nach dem Studium: Design, Medienwissenschaft, Kommunikationswissenschaft.
Praxis und Theorie stehen nebeneinander
Diese Fächer teilen eine Eigenheit: Die Leistung besteht aus zwei Teilen. Da ist die Arbeit selbst, ein Entwurf, ein Beitrag, eine Inszenierung, und da ist der Text, der erklärt, warum sie so aussieht. Bewertet wird beides, und der zweite Teil entscheidet oft, ob der erste verstanden wird.
Der Zugang läuft in den gestaltenden Fächern über eine Mappe oder eine Eignungsprüfung, nicht über den Numerus clausus. Die Anforderungen unterscheiden sich stark zwischen Kunsthochschule, Fachhochschule und Universität, deshalb lohnt der Blick auf die einzelne Hochschule mehr als jedes Ranking.
Die theoretischen Fächer der Gruppe, also Medien-, Kommunikations-, Musik- und Theaterwissenschaft, arbeiten dagegen wie Sozial- oder Geisteswissenschaften: mit Empirie, Textanalyse und einem festen Zitierstil, meist APA.
Worauf wir beim Lektorat besonders achten
Bei Konzepttexten und Mappentexten ist der häufigste Fehler die Werbesprache. Ein Entwurf wird nicht besser, wenn er als innovativ beschrieben wird. Wir streichen solche Wörter nicht heimlich, sondern zeigen, wo eine Beschreibung die Behauptung ersetzt.
In den wissenschaftlichen Arbeiten der Gruppe ist die Belegpflicht für Medien selbst das Thema: Ein Film, eine Sendung, ein Social-Media-Beitrag braucht eine eigene Zitatform mit Zeitstempel oder Abrufdatum. Diese Angaben fehlen in Erstfassungen fast immer.
Und Bildmaterial hat Rechte. Wer Abbildungen einbindet, braucht Quelle und Nachweis im Abbildungsverzeichnis. Wir prüfen, ob jede Abbildung im Text erwähnt und im Verzeichnis geführt wird.
Andere Fachgruppen und die Gesamtübersicht
Andere Fachgruppen: Sprach- und Geisteswissenschaften, Sozial- und Bildungswissenschaften, Recht, Wirtschaft und Verwaltung, Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin und Gesundheit, Technik und Informatik. Alle Fächer zusammen stehen auf der Übersicht der Studiengänge. Wer noch unschlüssig ist, was sich studieren lässt, vergleicht dort die Inhalte aller Fächer nebeneinander.