Technik und Informatik: Studiengänge zwischen Code, Norm und Konstruktion
Der Text trägt die Begründung, nicht die Beschreibung des Ergebnisses
Informatik, Data Science, Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Architektur: In dieser Gruppe wird mit Modellen, Normen und Code gearbeitet. Diese Seite sammelt alle technischen und informatischen Studiengänge bei korrektur.de, dazu die Schreib-Hubs und die Seiten zum Berufseinstieg.
Die Fächer in Technik und Informatik
Technische Fächer arbeiten mit Modellen, Normen und Code. Der Text trägt die Begründung: warum dieses Verfahren, warum diese Messung, warum dieser Aufbau. Dazu kommen uneinheitliche Fachbegriffe, sobald englische und deutsche Terminologie gemischt werden, und Abbildungen, die ohne Beschriftung nichts beweisen.
Informatik (Schreib-Hub)
Implementierung, Evaluation und Doku, 4 Seiten
Wirtschaftsinformatik (Schreib-Hub)
Prozesse zwischen IT und Betriebswirtschaft, 1 Seiten
Statistik und SPSS (Schreib-Hub)
Auswertung für alle empirischen Fächer, 188 Seiten
Informatik
Theorie, Mathematik und Programmieren
Medieninformatik
Zwischen Gestaltung und Entwicklung
Wirtschaftsinformatik
IT und Betriebswirtschaft verbunden
Bioinformatik
Biologische Daten auswerten
Data Science
Statistik, Programmierung und Daten
Künstliche Intelligenz
Modelle, Mathematik und Anwendung
Robotik
Mechanik, Elektronik und Software
Maschinenbau
Konstruktion, Mechanik und Thermodynamik
Mechatronik
Drei Disziplinen in einem Studium
Elektrotechnik
Von der Schaltung bis zum Netz
Energietechnik
Erzeugung, Netze und Wende
Verfahrenstechnik
Stoffe im industriellen Maßstab
Medizintechnik
Technik für Diagnose und Therapie
Bauingenieurwesen
Tragwerk, Baustoff und Baustelle
Architektur
Entwurf, Mappe und Kammerfähigkeit
Umweltingenieurwesen
Technik für Wasser, Luft und Boden
Wirtschaftsingenieurwesen
Technik und Betriebswirtschaft im Doppel
Berufseinstieg nach dem Studium: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Architektur, Wirtschaftsingenieurwesen.
Was in technischen Arbeiten bewertet wird
Ein häufiges Missverständnis: Die Leistung sei das Ergebnis, also das laufende Programm oder die fertige Konstruktion. Bewertet wird aber die Begründung. Warum dieses Verfahren und nicht das naheliegendere, warum diese Messreihe, warum dieser Aufbau. Ohne diesen Teil ist eine Arbeit eine Dokumentation, keine Prüfungsleistung.
Dazu kommen Normen. Im Bauwesen, in der Elektrotechnik und in der Verfahrenstechnik ist die Norm die Referenz, auf die man sich beruft, mit Nummer, Ausgabedatum und Teil. Eine veraltete Fassung zu zitieren ist derselbe Fehler wie eine falsche Quellenangabe.
In den informatischen Fächern ist es der Code. Ein Listing gehört in den Anhang oder in ein Repository, nicht in den Fließtext. Im Text steht, was der Abschnitt tut und warum er so gebaut ist.
Worauf wir beim Lektorat besonders achten
Erstens auf die einheitliche Notation. Ein Symbol, eine Bedeutung, durch die ganze Arbeit hindurch, dazu ein Symbolverzeichnis. Wo dasselbe Zeichen in Kapitel drei etwas anderes meint als in Kapitel fünf, wird es unlesbar.
Zweitens auf Formeln als Satzteile. Eine Gleichung steht in einem Satz und endet mit dessen Zeichensetzung, sie ist nummeriert und wird im Text referenziert. Das ist Konvention, keine Geschmacksfrage.
Drittens auf englische Fachwörter im deutschen Text. Sie sind normal und oft unvermeidbar, aber Groß- und Kleinschreibung und Bindestriche folgen dann den deutschen Regeln. Genau hier entstehen die meisten Korrekturen in technischen Arbeiten.
Andere Fachgruppen und die Gesamtübersicht
Andere Fachgruppen: Sprach- und Geisteswissenschaften, Kunst, Musik und Medien, Sozial- und Bildungswissenschaften, Recht, Wirtschaft und Verwaltung, Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin und Gesundheit. Alle Fächer zusammen stehen auf der Übersicht der Studiengänge. Wer noch unschlüssig ist, was sich studieren lässt, vergleicht dort die Inhalte aller Fächer nebeneinander.