Was bedeutet Strohwitwe?
Strohwitwe bezeichnet umgangssprachlich und scherzhaft eine Ehefrau
Strohwitwe klingt ernst, ist aber scherzhaft gemeint. Hier erfährst du, was das Wort laut DWDS bedeutet und wie du es sicher einordnest.
Strohwitwe: Bedeutung und Stil auf einen Blick
Wenn du in einem Text, einem Seminar oder im Gespräch auf das Wort Strohwitwe stößt, lohnt sich ein genauer Blick auf seine Bedeutung. Laut dem Eintrag im DWDS bezeichnet Strohwitwe eine Ehefrau, deren Ehemann meist nur für kürzere Zeit verreist ist. Der Eintrag versieht das Wort zugleich mit der Stilmarkierung umgangssprachlich und scherzhaft. Diese scherzhafte Färbung solltest du beim Lesen und Schreiben stets mitdenken.
Grammatisch ist Strohwitwe laut DWDS ein Substantiv. Die männliche Entsprechung lautet Strohwitwer. Damit hast du die drei Kernpunkte beisammen: Bedeutung, Wortart und Stil. Für die Rechtschreibung des Wortes vergleichst du deine Schreibweise am besten direkt mit der Schreibung im Eintrag.
Ziel dieser Seite ist, dass du das Wort sicher verstehst, seine scherzhafte Färbung erkennst und es in einem eigenen Satz passend einsetzen kannst. Dafür bekommst du ein schrittweises Vorgehen, eine Liste typischer Fehler und eine Checkliste. Wenn du weitere Begriffe nachschlagen willst, hilft dir die Übersicht zu Wortbedeutungen und Abkürzungen beim nächsten Wort.
Die Grenzen dieser Seite solltest du ebenfalls kennen. Sie stützt sich ausschließlich auf den genannten Wörterbucheintrag. Zur Herkunft des Wortes, zu seiner Häufigkeit oder zu weiteren Lesarten macht sie keine Aussagen, weil dafür kein eigener Beleg vorliegt. Zahlen, Fristen oder feste Gebrauchsregeln findest du hier deshalb nicht. Brauchst du solche Angaben, prüfe sie selbst in einer weiteren Quelle. Auch für Synonyme gilt: Kläre in der jeweiligen Quelle, ob ein Ersatzwort dieselbe scherzhafte Färbung trägt.

Schritt für Schritt zur richtigen Deutung
Das Vorgehen besteht aus wenigen klaren Schritten, die du in dieser Reihenfolge abarbeiten kannst.
- Bedeutung bestimmen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Strohwitwe und lies die Bedeutungsangabe genau. Halte in eigenen Worten fest, dass es um eine Ehefrau geht, deren Mann meist nur für kürzere Zeit verreist ist.
- Stil beachten: Notiere die Markierung umgangssprachlich und scherzhaft und berücksichtige sie, wenn du das Wort selbst verwendest.
- Wortart festhalten: Vermerke, dass der Eintrag Strohwitwe als Substantiv führt, und notiere die männliche Form Strohwitwer.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreibe einen kurzen Satz, der Bedeutung und Stil zugleich trifft.
- Zuständige Stelle oder Person bestimmen: Ermittle aus deinen Kurs- oder Prüfungsunterlagen, wer über Stilfragen in deiner Arbeit entscheidet.
- Ergebnis dokumentieren: Halte Quelle, Abrufdatum, Bedeutung, Stilmarkierung und dein Beispiel schriftlich fest und lege den nächsten Schritt fest.
Ein kurzes Ablaufbeispiel zeigt, wie das aussehen kann. Lena liest in einer Erzählung den Satz einer Figur, sie sei diese Woche Strohwitwe. Sie schlägt das Wort im DWDS nach, notiert Bedeutung, Wortart und die Markierung umgangssprachlich und scherzhaft. Danach formuliert sie ein eigenes Beispiel: „Solange Jonas auf Dienstreise ist, bin ich Strohwitwe und koche nur, was mir schmeckt.“ Weil sie das Wort in ihrer Hausarbeit zitieren will, entnimmt sie den Unterlagen ihres Seminars, wen sie bei Stilfragen ansprechen kann, und schreibt sich die Frage für die nächste Sprechstunde auf.
Beim eigenen Beispiel geht es um mehr als die Bedeutung. Prüfe auch den Satzbau: Wenn du beim Begleiter unsicher bist, schlag in der Übersicht Artikel der, die und das nach. Formen in der Mehrzahl kläre gesondert über die Seite zur Pluralbildung, statt sie zu raten.
Achte beim Abschreiben deines Beispiels auf die Groß- und Kleinschreibung und vergleiche sie mit der Schreibung im DWDS-Eintrag. Zweifel bei zusammengesetzten Wörtern klärst du mit den Hinweisen zur Getrennt- und Zusammenschreibung.
Wenn du beim Abtippen Rechtschreibprogramme nutzt, vergleiche ihren Vorschlag immer mit deiner Notiz aus dem DWDS.
Typische Fehler bei der Abgrenzung zur Witwe
Ein wichtiger Stolperstein liegt in der Wortbildung selbst: Strohwitwe enthält das Wort Witwe, bedeutet aber laut DWDS etwas anderes. Der Eintrag beschreibt eine Ehefrau, deren Mann verreist ist, von einem Todesfall ist dort keine Rede. Setze Strohwitwe deshalb nie mit einer Witwe nach dem Tod des Partners gleich.
Ein zweiter Fehler betrifft den Stil. Das Wort trägt im Eintrag die Markierung umgangssprachlich und scherzhaft. Stelle es daher nicht als neutrale Bezeichnung dar. Wenn du in einer Arbeit über das Wort schreibst, nenne die Stilmarkierung ausdrücklich mit. Das gilt besonders, wenn dein Text nach den Konventionen für wissenschaftliches Schreiben bewertet wird und du deine Einordnung belegen musst.
Drittens solltest du Annahmen nicht mit Regeln verwechseln. Dass ein Wort lustig klingt, ist noch keine Regel für seinen Gebrauch. Halte nur fest, was der Eintrag tatsächlich sagt, und kennzeichne eigene Einschätzungen als solche. Feste Vorgaben zur Schreibung findest du in den Rechtschreibregeln, nicht in deinem Sprachgefühl. Auch Hinweise zur Rechtschreibreform beantworten nur Schreibfragen, nicht die Bedeutung eines Wortes.
Viertens: Schieb Nachweise und Rückfragen nicht auf. Notiere Quelle und Abrufdatum sofort, wenn du den Eintrag liest, statt sie später mühsam zu rekonstruieren. Ist unklar, ob das Wort in deine Arbeit passt, stell die Frage frühzeitig der Person, die du in deinen Unterlagen als zuständig ermittelt hast. Ob eine scherzhafte Bezeichnung in deinen Text passt, prüfst du zudem mit Blick auf die Textformen, die deine Aufgabe verlangt.
Fünftens ist eine Vermischung mit der männlichen Form zu vermeiden. Die männliche Entsprechung lautet laut DWDS Strohwitwer. Verwende also nicht die weibliche Form für einen Mann, dessen Frau verreist ist.

Checkliste zur Bedeutung von Strohwitwe
Mit dieser Checkliste prüfst du abschließend, ob deine Einordnung vollständig und belegt ist. Hake jeden Punkt erst ab, wenn du ihn schriftlich festgehalten hast.
- Bedeutung geprüft: Du hast im DWDS-Eintrag nachgelesen, dass Strohwitwe eine Ehefrau bezeichnet, deren Mann meist nur kurz verreist ist.
- Wortart belegt: Du hast notiert, dass der Eintrag das Wort als Substantiv führt, und kennst die männliche Form Strohwitwer.
- Stilmarkierung genannt: Du hast umgangssprachlich und scherzhaft ausdrücklich vermerkt und stellst das Wort nicht als neutral dar.
- Abgrenzung zu Witwe: Du hast festgehalten, dass der Eintrag keinen Todesfall beschreibt, und verwechselst die beiden Wörter nicht.
- Eigenes Beispiel: Du hast einen eigenen kurzen Satz formuliert, der Bedeutung und scherzhafte Färbung zeigt.
- Zuständige Quelle oder Stelle: Du hast den DWDS-Eintrag mit Abrufdatum notiert und aus deinen Unterlagen ermittelt, wer bei Stilfragen in deiner Arbeit entscheidet.
- Persönlicher nächster Schritt: Du hast aufgeschrieben, was du als Nächstes tust, etwa das Beispiel in deinen Text einbauen oder eine Rückfrage vorbereiten.
Zum Schluss lohnt ein letzter Blick auf deinen Beispielsatz als Ganzes. Lies ihn laut und prüfe die Kommasetzung, besonders wenn dein Satz einen Nebensatz enthält. Auch die übrige Zeichensetzung, etwa Anführungszeichen bei einem Zitat, solltest du kontrollieren.
Wenn du in deiner Notiz Kürzel wie DWDS verwendest, achte darauf, sie einheitlich zu schreiben. Hinweise dazu findest du, wenn du nachlesen willst, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst. Danach ist deine Einordnung von Strohwitwe vollständig, und du kannst den nächsten Schritt angehen.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Strohwitwe: Bedeutung, Stil und Abgrenzung. korrektur.de. https://korrektur.de/strohwitwe
„Strohwitwe: Bedeutung, Stil und Abgrenzung.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/strohwitwe. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Strohwitwe: Bedeutung, Stil und Abgrenzung. Verfügbar unter: https://korrektur.de/strohwitwe (Zugriff: 26. Oktober 2026).
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korrektur.de. Strohwitwe: Bedeutung, Stil und Abgrenzung [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/strohwitwe
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)