Was bedeutet Story?
Story bezeichnet eine kurze Erzählung oder Kurzgeschichte
Du willst das Wort Story richtig verstehen und passend einsetzen? Hier findest du die belegte Bedeutung, die Wortart, die wichtigsten Formen und ein klares Vorgehen für deinen eigenen Text.
Story Bedeutung: Was das Wort laut DWDS bezeichnet
Wenn du das Wort Story in einem Text liest oder selbst verwenden willst, klär zuerst die Bedeutung. Laut DWDS bezeichnet die Story eine kurze Erzählung oder eine Kurzgeschichte. Umgangssprachlich steht das Wort dort außerdem für eine Geschichte, die man kaum glauben kann. Diese zweite Lesart ist ausdrücklich als umgangssprachlich gekennzeichnet.
Grammatisch ist Story ein Substantiv, und zwar ein Femininum. Es heißt also die Story. Der Genitiv Singular lautet ebenfalls Story, der Nominativ Plural lautet Storys. Für die Pluralbildung bedeutet das: Du schreibst im Plural Storys. Wenn du die Artikel der, die und das sicher zuordnen möchtest, hast du mit diesem Wort ein eindeutiges Beispiel für den femininen Artikel.
Ziel dieser Seite ist, dass du die belegte Bedeutung kennst, die passende Verwendung für deinen eigenen Text prüfst und am Ende einen klaren nächsten Schritt festlegst. Die Grenzen sind genauso wichtig: Hier stehen nur Angaben, die der Wörterbucheintrag direkt trägt. Herkunft, Häufigkeit, Wertung oder eine fachliche Zuordnung des Wortes behandelt diese Seite nicht. Sie nennt auch keine Zahlen oder Fristen, für die es keinen Beleg gibt.
Die Entscheidung, die bei dir ansteht, lautet: Passt Story in deinen Satz, und wenn ja, in welcher der belegten Bedeutungen? Fragen der Rechtschreibung oder der Groß- und Kleinschreibung klärst du davon getrennt, damit sich Bedeutung und Schreibweise in deiner Prüfung nicht vermischen.

Schritt für Schritt zur passenden Verwendung
Geh in festen Schritten vor, damit du die Bedeutung nicht nur ahnst, sondern begründen kannst.
- Bedeutung bestimmen: Lies den Satz, in dem Story steht oder stehen soll, und entscheide, welche belegte Bedeutung gemeint ist: kurze Erzählung, Kurzgeschichte oder umgangssprachlich eine schwer glaubhafte Geschichte.
- Verwendung prüfen: Frag dich, ob der Ton deines Textes zur gewählten Bedeutung passt. Prüf besonders, ob du die umgangssprachliche Lesart bewusst einsetzt oder ob sie dir nur versehentlich unterläuft.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreib einen kurzen Satz, der genau deine Bedeutung zeigt, etwa: „Für das Seminar schreibe ich eine Story über meinen ersten Tag an der Uni.“ Für die umgangssprachliche Lesart passt zum Beispiel: „Diese Story nehme ich dir nicht ab.“
- Zuständige Person bestimmen: Ermittle aus deinen offiziellen Kursunterlagen oder der Aufgabenstellung, welche Person für deine Arbeit zuständig ist, und kläre bei ihr offene Fragen zu Stil und Wortwahl.
- Ergebnis dokumentieren: Notier dir die gewählte Bedeutung, deinen Beispielsatz und die Quelle, auf die du dich stützt. Leg danach fest, was du als Nächstes tust.
Ein Beispielsatz ist erst fertig, wenn auch die Form stimmt. Kontrollier darin zum Schluss die Kommasetzung und die Zeichensetzung, bevor du ihn in deinen Text übernimmst.
Lies in deiner Aufgabenstellung nach, ob sie Vorgaben zur Wortwahl enthält. Wenn dich wissenschaftliches Schreiben gerade beschäftigt, frag bei der zuständigen Person nach, ob ein umgangssprachlich gefärbtes Wort in deiner Arbeit erwünscht ist. Wie sich die Kurzgeschichte von anderen Textformen abgrenzt, klärst du in einem eigenen Schritt.
Beispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und möchte in der Einleitung das Wort Story verwenden. Sie schlägt den Eintrag nach und stellt fest, dass sie eine kurze Erzählung meint. Ihr Beispielsatz lautet: „Die Story beginnt mit einer Begegnung im Zug.“ Weil sie unsicher ist, ob der Ausdruck zum Stil der Arbeit passt, ermittelt sie aus ihren offiziellen Kursunterlagen, wer für die Arbeit zuständig ist, und schreibt dieser Person eine kurze Nachricht. In ihren Notizen hält sie Bedeutung, Beispiel und Rückfrage fest. Als nächsten Schritt legt sie fest, die Antwort abzuwarten und dann die Einleitung zu überarbeiten.
Typische Fehler bei Story und ihrer Bedeutung
Ein erster Fehler besteht darin, Story mit Wörtern gleichzusetzen, die nur ähnlich wirken. Wenn du Synonyme suchst, prüf jedes Wort einzeln daran, ob es wirklich eine kurze Erzählung, eine Kurzgeschichte oder eine schwer glaubhafte Geschichte meint. Setz kein Wort als gleichwertig ein, nur weil es dir passend vorkommt.
Ein zweiter Fehler: Du gibst die umgangssprachliche Lesart als neutrale Hauptbedeutung aus. Der Eintrag kennzeichnet die schwer glaubhafte Geschichte ausdrücklich als umgangssprachlich. Schreib also in einer Definition nicht, Story heiße einfach Lüge oder Ausrede, denn das trägt der Beleg nicht.
Drittens solltest du Annahmen nicht mit Regeln verwechseln. Dass dir ein Wort vertraut vorkommt, ist kein Beleg für seine Bedeutung oder Schreibweise. Schlag in den Rechtschreibregeln nach, wenn es um die Schreibung geht. Verlass dich außerdem nicht allein auf Rechtschreibprogramme, sondern gleich deren Vorschläge mit dem Wörterbucheintrag ab.
Prüf auch die Schreibweise gezielt nach. Ob eine Schreibweise vor oder nach der Rechtschreibreform galt, ist eine eigene Frage: Prüf sie gesondert, statt sie aus dem Gedächtnis zu beantworten. Die Getrennt- und Zusammenschreibung bei Wortverbindungen mit Story klärst du ebenfalls am konkreten Satz.
Viertens: Schieb Nachweise und Rückfragen nicht auf. Notier dir die Quelle gleich beim Nachschlagen und stell offene Fragen an die zuständige Person, solange du deinen Text noch ändern kannst. Sammle Belege direkt beim Schreiben, damit du am Ende nicht rekonstruieren musst, woher eine Angabe stammt.

Checkliste: Bedeutung, Wortart und Plural prüfen
Geh vor der Abgabe deines Textes diese Punkte einzeln durch und hak nur ab, was du wirklich geprüft hast.
- Bedeutung prüfen: Meinst du eine kurze Erzählung, eine Kurzgeschichte oder umgangssprachlich eine schwer glaubhafte Geschichte?
- Wortart prüfen: Verwendest du Story als Substantiv im Femininum, also mit dem Artikel die?
- Formen prüfen: Steht im Genitiv Singular Story und im Nominativ Plural Storys?
- Kontext prüfen: Passt die gewählte Bedeutung zum Ton und zur Art deines Textes?
- Beispiele prüfen: Zeigt dein eigener Beispielsatz genau die Bedeutung, die du meinst?
- Quelle festhalten: Hast du notiert, dass du dich auf den Eintrag im DWDS stützt?
- Zuständige Stelle klären: Weißt du aus deinen Kursunterlagen, welche Person für Rückfragen zu deiner Arbeit zuständig ist?
- Persönlicher nächster Schritt: Hast du für dich festgehalten, was du als Nächstes tust, zum Beispiel den Satz überarbeiten oder eine Rückfrage abschicken?
Diese Prüfung gilt zunächst nur für das Wort Story. Willst du darüber hinaus Abkürzungen richtig schreiben, nimm dir dafür einen eigenen Durchgang vor. Weitere Wortbedeutungen und Abkürzungen schlägst du am besten getrennt nach, damit jede Angabe ihren eigenen Beleg behält.
So zitieren Sie diese Seite
Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Story: Bedeutung, Wortart und Plural. korrektur.de. https://korrektur.de/story
„Story: Bedeutung, Wortart und Plural.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/story. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Story: Bedeutung, Wortart und Plural. Verfügbar unter: https://korrektur.de/story (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Story: Bedeutung, Wortart und Plural.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/story.
korrektur.de. Story: Bedeutung, Wortart und Plural [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/story
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)