Was bedeutet sowas?

Sowas ist die umgangssprachliche Nebenform von so was und bedeutet

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Sowas begegnet dir in Chats, Mails und manchmal in Hausarbeiten. Hier erfährst du, was das Wort bedeutet, wie es eingeordnet ist und wie du seinen Einsatz in deinem eigenen Text prüfst.

Sowas: Bedeutung und Einordnung im Überblick

Das Wort sowas ist eine Schreibvariante der Grundform so was. Im Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) steht der Eintrag unter so was, und dort wird sowas als Nebenform aufgeführt. Die Hauptbedeutung lautet sinngemäß: etwas dieser Art oder etwas Vergleichbares. Diese Bedeutung ist als umgangssprachlich markiert. Grammatisch ordnet der Eintrag das Wort als Pronomen ein.

Ein neutraler Beispielsatz zeigt die Grundbedeutung: Hast du sowas schon einmal erlebt? Gemeint ist hier etwas von der Art, über die gerade gesprochen wird. Neben dieser Grundbedeutung nennt der Eintrag verstärkende Verwendungen, mit denen Sprechende Empörung oder Überraschung ausdrücken. Halte diese zweite Gebrauchsweise beim Lesen getrennt von der Grundbedeutung fest, damit du beide in deinem Text unterscheiden kannst.

Das Ziel dieser Seite ist klar umrissen: Du sollst verstehen, was sowas bedeutet, welche Wortart vorliegt und dass das Wort umgangssprachlich markiert ist. Damit kannst du entscheiden, ob es in deinen Text passt oder ob du es ersetzen willst. Wer allgemein Fragen zur Rechtschreibung einordnen möchte, findet hier nur einen kleinen Ausschnitt, nämlich dieses eine Wort.

Die Grenzen sind ebenso wichtig. Diese Seite nennt keine weiteren Bedeutungen, keine Herkunft, keine Angaben zur Häufigkeit und keine Bewertung, ob das Wort gut oder schlecht ist. Sie enthält auch keine Zahlen oder Fristen. Ob sowas in einer bestimmten Hausarbeit, Bewerbung oder Prüfung stehen darf, beantwortet dieser Eintrag nicht. Prüfe dafür die Vorgaben, die für deinen Text gelten, und ermittle die zuständige Person aus den offiziellen Unterlagen.

Sowas Bedeutung mit einer themenspezifischen Checkliste

Schritt für Schritt: sowas nachschlagen und prüfen

Geh beim Nachschlagen in einer festen Reihenfolge vor, damit du Bedeutung, Wortart und Markierung sauber auseinanderhältst.

  1. Grundform suchen: Gib im DWDS die Grundform so was ein und nicht nur sowas. Der Eintrag ist unter der getrennten Form angelegt, die zusammengeschriebene Variante findest du dort als Schreibvariante.
  2. Markierung lesen: Achte auf den Hinweis, dass die Hauptbedeutung umgangssprachlich ist. Notiere dir diese Markierung wörtlich in deinen Unterlagen.
  3. Wortart festhalten: Halte fest, dass der Eintrag das Wort als Pronomen führt.
  4. Bedeutungen trennen: Schreib die Grundbedeutung und die verstärkende Verwendung in zwei getrennten Zeilen auf.
  5. Eigenes Beispiel formulieren: Bilde einen eigenen Satz, der nur die Grundbedeutung zeigt, zum Beispiel So was habe ich mir für mein Referat auch überlegt.

Wenn du darüber hinaus wissen willst, wie getrennte und zusammengeschriebene Formen eingeordnet werden, schlag im Thema Getrennt- und Zusammenschreibung nach. Zweifelst du an der Schreibung am Satzanfang, vergleiche deinen Satz zusätzlich mit dem Thema Groß- und Kleinschreibung.

Bestimme anschließend, wer über deinen konkreten Text entscheidet. Für die Wortbedeutung ist der Wörterbucheintrag deine Quelle. Für die Frage, ob ein umgangssprachliches Wort in einer Seminararbeit stehen darf, ermittle die maßgebliche Person aus den offiziellen Unterlagen deiner Lehrveranstaltung, etwa aus dem Leitfaden oder der Aufgabenstellung. Steht dort nichts, frag bei der Person nach, die deine Arbeit betreut. Wenn du dich mit Stilvorgaben beschäftigst, kannst du als nächsten Schritt das Thema wissenschaftliches Schreiben aufrufen.

Ablaufbeispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und findet in ihrem Text den Satz Sowas wurde in der Studie nicht untersucht. Sie schlägt so was im DWDS nach, liest die umgangssprachliche Markierung und notiert die Wortart Pronomen. Danach öffnet sie den Leitfaden ihres Seminars und sucht nach Hinweisen zum Stil. Weil sie dort keine Aussage zu umgangssprachlichen Wörtern findet, schreibt sie ihrer Betreuerin eine kurze Frage. Bis zur Antwort formuliert sie eine Alternative: Ein solcher Aspekt wurde in der Studie nicht untersucht.

Dokumentiere dein Ergebnis in wenigen Zeilen: gesuchte Grundform, Wortart, Markierung, dein Beispielsatz und die Antwort der zuständigen Person. Lege danach den nächsten Schritt fest, etwa die Entscheidung, das Wort zu behalten oder zu ersetzen. Wer nach Ersatzwörtern sucht, kann passende Synonyme prüfen und jeden Kandidaten genauso nachschlagen.

Typische Fehler beim Umgang mit sowas

Ein erster Denkfehler besteht darin, sowas wie ein neutrales Schriftwort zu behandeln. Die Hauptbedeutung ist umgangssprachlich markiert. Wer das übersieht und das Wort ohne Prüfung in einen formellen Text übernimmt, gibt eine markierte Form als neutrale Schriftform aus. Prüfe deshalb vor dem Einsatz, welche Stilvorgabe für deinen Text gilt.

Ein zweiter Fehler betrifft die beiden Gebrauchsweisen. Die Grundbedeutung bezeichnet etwas dieser Art oder etwas Vergleichbares. Die verstärkende Verwendung drückt dagegen Empörung oder Überraschung aus. Vermischst du beides, erklärst du einen Ausruf so, als würde er auf eine Sache verweisen. Halte in deinen Notizen beide Verwendungen getrennt und ordne jeden Beispielsatz genau einer davon zu.

Drittens solltest du Annahmen nicht mit Regeln verwechseln. Dass du ein Wort aus Gesprächen kennst, sagt nichts darüber, ob es in einer bestimmten Arbeit erlaubt ist. Ebenso wenig folgt aus dem Wörterbuch eine Vorschrift für deine Hausarbeit. Wenn du feste Regeln suchst, schlag in den Rechtschreibregeln nach und trenne dort, was geregelt ist und was nur deinem Gefühl entspricht. Fragen zur Kommasetzung oder zur Zeichensetzung rund um einen Ausruf klärst du ebenfalls durch Nachschlagen und nicht durch Vermutung.

Viertens solltest du dich nicht allein auf ein Prüfwerkzeug verlassen. Auch wenn du Rechtschreibprogramme nutzt, klärst du Stilebene und Bedeutung selbst mit dem Wörterbucheintrag. Auch die Rechtschreibreform ist kein Ersatz für das Nachschlagen dieses konkreten Eintrags; prüfe die Schreibvariante direkt.

Fünftens solltest du Nachweise und Rückfragen nicht aufschieben. Notiere Quelle und Prüfdatum sofort, sobald du nachgeschlagen hast. Stell deine Frage an die zuständige Person, solange noch Zeit für eine Überarbeitung bleibt, und nicht erst kurz vor der Abgabe.

Fortschrittsbalken für die einzelnen Ablaufstationen zu sowas Bedeutung

Checkliste zu sowas: Bedeutung, Wortart, Schreibvariante

Geh diese Punkte am Ende durch, bevor du sowas in deinem Text stehen lässt oder ersetzt.

  • Bedeutung prüfen: Passt dein Satz zur Grundbedeutung, also zu etwas dieser Art oder etwas Vergleichbarem?
  • Gebrauch trennen: Handelt es sich um einen Ausruf, der Empörung oder Überraschung zeigt, oder um die Grundbedeutung?
  • Wortart belegen: Hast du notiert, dass der Eintrag das Wort als Pronomen führt?
  • Markierung notieren: Steht in deinen Unterlagen, dass die Hauptbedeutung umgangssprachlich markiert ist?
  • Schreibvariante nennen: Hast du festgehalten, dass so was die Grundform ist und sowas die Schreibvariante?
  • Quelle sichern: Hast du den DWDS-Eintrag zu so was und dein Prüfdatum dokumentiert?
  • Zuständige Stelle klären: Hast du im Leitfaden oder bei der betreuenden Person geprüft, welche Stilvorgabe für deinen Text gilt?
  • Nächster Schritt: Hast du entschieden, ob du das Wort behältst, ersetzt oder erst die Antwort abwartest?

Für deinen persönlichen nächsten Schritt lohnt es sich, die Methode auf weitere Wörter zu übertragen. Wenn du nachschlagen willst, was andere Begriffe meinen, bietet sich der Bereich Wortbedeutungen und Abkürzungen an, und für Kurzformen in deinem Text hilft dir die Seite Abkürzungen richtig schreiben.

Grammatische Fragen jenseits dieses Pronomens klärst du am besten gezielt. Bei Substantiven prüfst du das Geschlecht über die Artikel der, die und das, bei Mehrzahlformen hilft dir die Pluralbildung. Und wenn du unsicher bist, welche Stilebene zu deiner Aufgabe passt, vergleiche die Anforderungen verschiedener Textformen, bevor du dich festlegst.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 26. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Sowas: Bedeutung, Wortart und Schreibvariante so was. korrektur.de. https://korrektur.de/sowas

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema sowas Bedeutung

Was bedeutet sowas?

Laut DWDS-Eintrag zu so was bedeutet das Wort etwas dieser Art oder etwas Vergleichbares. Diese Hauptbedeutung ist umgangssprachlich markiert.

Welche Wortart ist sowas?

Der DWDS-Eintrag zu so was ordnet das Wort als Pronomen ein. Sowas ist dort als Schreibvariante dieser Grundform aufgeführt.

Schreibt man sowas oder so was?

Der DWDS-Eintrag steht unter der Grundform so was und führt sowas als Schreibvariante. Ob eine der beiden Formen in deinem Text verlangt ist, prüfst du in der Vorgabe deiner Lehrveranstaltung.

Gibt es neben der Grundbedeutung noch eine andere Verwendung?

Ja, der DWDS-Eintrag zu so was nennt zusätzlich verstärkende Verwendungen, die Empörung oder Überraschung ausdrücken. Trenne sie in deinen Notizen von der Grundbedeutung.

Darf ich sowas in einer Hausarbeit verwenden?

Das Wörterbuch markiert die Hauptbedeutung als umgangssprachlich, regelt aber nicht deine Hausarbeit. Ermittle die geltende Stilvorgabe aus dem Leitfaden oder der Aufgabenstellung und frag bei Unklarheit die Person, die deine Arbeit betreut.

Wo schlage ich sowas am besten nach?

Gib im DWDS die Grundform so was ein. Dort findest du Bedeutung, Wortart Pronomen, die umgangssprachliche Markierung und den Hinweis auf die Schreibvariante sowas.

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