Das Paper How to use and assess qualitative research methods einordnen
How to use and assess qualitative research methods im Überblick: Einordnung für Studium und Schreiben
Dieses Paper von Loraine Busetto, Wolfgang Wick und Christoph Gumbinger aus dem Jahr 2020 widmet sich qualitativen Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften. Der Abstract umreißt dabei Anwendung und Bewertung qualitativer Methoden in diesem Fachbereich.
Worum geht es im Paper
Das Paper How to use and assess qualitative research methods stammt von Loraine Busetto, Wolfgang Wick und Christoph Gumbinger und erschien 2020 in der Zeitschrift Neurological Research and Practice. Laut Abstract soll das Paper einen Überblick über die Anwendung und Bewertung qualitativer Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften geben. Qualitative Forschung wird darin als Untersuchung der Natur von Phänomenen beschrieben. Sie eignet sich laut Abstract besonders dafür, Fragen nach dem Warum eines beobachteten oder nicht beobachteten Phänomens zu beantworten, komplexe mehrteilige Interventionen zu untersuchen und den Fokus auf die Verbesserung von Interventionen zu legen.
Quantitative und qualitative Ansätze im Vergleich zeigt der Überblick Forschungsmethoden im Überblick. Ergänzend lohnt sich der Lesetipp zum Aufbau eines Abstracts, etwa um eine eigene Forschungsfrage kurz zusammenzufassen. Der Abstract verbindet den Überblick mit zwei Blickrichtungen: gängige Methoden der Datenerhebung und Kriterien zur Bewertung der Forschungsqualität.

Mit welcher Methode und welchem Material arbeitet die Studie
Der Abstract nennt als gängige Methoden der Datenerhebung die Dokumentenanalyse, teilnehmende und nicht teilnehmende Beobachtung, semi-strukturierte Interviews sowie Fokusgruppen. Für die Datenauswertung beschreibt der Abstract, dass Feldnotizen und Audioaufnahmen in Protokolle und Transkripte überführt und anschließend mit qualitativer Datenmanagement-Software kodiert werden. Ein verwandtes Thema ist die qualitative Inhaltsanalyse, bei der Textmaterial systematisch in Kategorien geordnet wird. Laut Abstract eignet sich qualitative Forschung besonders für Fragen nach dem Warum eines Phänomens, für die Untersuchung komplexer, mehrteiliger Interventionen und für die Verbesserung bestehender Interventionen.
Zur Verbesserung und Bewertung der Qualität der durchgeführten Forschung nennt der Abstract mehrere Kriterien: Checklisten, Reflexivität, Sampling-Strategien, Pilotierung, Co-Kodierung, Member-Checking und die Einbeziehung von Stakeholdern. Dieselben Kriterien dienen laut Abstract sowohl der Verbesserung als auch der Bewertung qualitativer Forschung. Der Volltext ist in der Zeitschrift Neurological Research and Practice veröffentlicht.
Was sind die zentralen Ergebnisse laut Abstract
Der Abstract des Papers formuliert als zentrale Schlussfolgerung, dass die Nutzung qualitativer zusätzlich zu quantitativen Designs bessere Werkzeuge liefert, um ein breiteres Spektrum an Forschungsproblemen zu adressieren und blinde Flecken in der aktuellen neurologischen Forschung und Praxis zu schließen. Die Kernpunkte laut Abstract im Überblick:
- Qualitative Forschung eignet sich für Fragen nach dem Warum eines Phänomens.
- Sie passt zur Untersuchung komplexer, mehrteiliger Interventionen.
- Sie unterstützt die Verbesserung bestehender Interventionen.
- Kodierung erfolgt mithilfe qualitativer Datenmanagement-Software.
- Kriterien wie Member-Checking und Stakeholder-Einbeziehung dienen der Qualitätssicherung.
- Qualitative Designs zusätzlich zu quantitativen liefern laut Abstract bessere Werkzeuge für ein breiteres Spektrum an Forschungsproblemen.
Das Paper erschien 2020 in der Zeitschrift Neurological Research and Practice bei Springer Nature. Praktische Hinweise zur Einreichung bei Springer Nature liefert ein eigener Ratgeber. Als Anwendungsfeld nennt der Abstract die Gesundheitswissenschaften; die Schlussfolgerung bezieht sich auf die neurologische Forschung und Praxis.
Was folgt daraus für Studierende und Schreibende
Für Studierende und Doktoranden, die qualitative Methoden für ihre Abschlussarbeit verstehen oder einordnen wollen, bietet der Abstract mehrere Anknüpfungspunkte. Die dort genannten Erhebungsmethoden wie Interviews, Fokusgruppen oder Dokumentenanalyse lassen sich als Ausgangspunkt nutzen, um die eigene Methodenwahl in einer Abschlussarbeit zu begründen. Bei der Planung einer qualitativen Interviewstudie lässt sich eine Orientierung an den im Abstract beschriebenen Kriterien zur Qualitätssicherung finden, etwa an Sampling-Strategien oder Member-Checking, um die eigene Vorgehensweise nachvollziehbar darzustellen. Dabei hilft es, die eigene Fragestellung mit den im Abstract genannten Anwendungsbereichen qualitativer Forschung, etwa der Untersuchung komplexer Interventionen, zu vergleichen.
Für Sprache und Form kommt vor der Abgabe einer Arbeit oder eines Manuskripts das Korrekturlesen vor der Einreichung hinzu; die Methodenwahl selbst stützt sich dagegen auf Kriterien wie Reflexivität und Pilotierung aus dem Abstract. Die Auseinandersetzung mit den im Abstract beschriebenen Datenerhebungsmethoden kann Ideen für die eigene Methodik liefern, etwa für die Gestaltung semi-strukturierter Interviews oder die Durchführung von Fokusgruppen in einer eigenen Erhebung. Ebenso lässt sich die im Abstract genannte Kombination qualitativer und quantitativer Designs als Anregung nutzen, um blinde Flecken in der eigenen Fragestellung zu erkennen. Auch der Umgang mit Transkripten und die Kodierung von Textmaterial, wie sie der Abstract beschreibt, lassen sich auf eigene Datensätze übertragen, sofern die jeweilige Fragestellung dies nahelegt.

Für wen lohnt sich das Lesen und wie wird zitiert
Für Studierende und Doktoranden, die qualitative Methoden für ihre Abschlussarbeit verstehen oder einordnen wollen, ist das Paper ein Überblick mit Blick auf die Gesundheitswissenschaften. Bevor ein Paper wie dieses in der eigenen Arbeit zitiert wird, empfiehlt es sich, den Text selbst zu lesen, da der Abstract nur eine Zusammenfassung liefert und nicht alle Details des Volltextes ersetzt. Dies gilt besonders für Studierende, die das Paper als Grundlage für eine eigene Argumentation verwenden.
Nach den Regeln des APA-Stils lässt sich das Paper folgendermaßen zitieren: Busetto, L., Wick, W. und Gumbinger, C. (2020). How to use and assess qualitative research methods. Neurological Research and Practice. https://doi.org/10.1186/s42466-020-00059-z. Das Paper erschien unter einer CC BY 4.0 Lizenz beim Verlag Springer Nature in der Zeitschrift Neurological Research and Practice. Für die Veröffentlichung einer eigenen qualitativen Studie ist die Wahl der passenden Fachzeitschrift ein eigenes Thema. Beim Zitieren der im Abstract genannten Methoden und Kriterien empfiehlt sich zusätzlich ein Blick auf die entsprechenden Abschnitte im Volltext, um die Angaben korrekt einzuordnen. Diese Vorgehensweise unterstützt eine nachvollziehbare und überprüfbare Quellenarbeit in der eigenen Abschlussarbeit. Für eine korrekte Literaturangabe in der eigenen Arbeit sollten Autorennamen, Jahr, Titel, Zeitschrift und DOI vollständig und in der vorgegebenen Reihenfolge angegeben werden.
Quellen und Stand
- Crossref-Abstract: How to use and assess qualitative research methods: doi.org (geprüft am 2026-10-02)
- Bibliografische Angaben: How to use and assess qualitative research methods: doi.org (geprüft am 2026-10-02)
- Einordnung: How to use and assess qualitative research methods: api.crossref.org (geprüft am 2026-10-02)