So prüfst du „Pharapraser“ im Wörterbuchauszug
Pharapraser: Bedeutung und Verwendung
Für „Pharapraser“ enthält der bereitgestellte Wörterbuchauszug keine eigene Definition. Er ermittelt für die Abfrage „paraphrase“ den Artikel „Paraphrase“ als passend und nennt dafür mehrere kontextgebundene Bedeutungen.
Die direkte Bedeutung von Pharapraser
Für die Abfrage „paraphrase“ wird im bereitgestellten Wörterbuchauszug der Artikel „Paraphrase“ als passend ermittelt. Eine Paraphrase bezeichnet dort zunächst das Umschreiben von etwas oder das Ergebnis dieses Umschreibens. Gemeint ist also eine Wiedergabe mit anderen Worten.
Die Quelle nennt dafür zwei sprachbezogene Ausprägungen. In einem besonders literaturwissenschaftlichen Zusammenhang kann eine Paraphrase einen Sachverhalt oder eine Geschichte mit anderer Wortwahl wiedergeben. In der Sprachwissenschaft bezeichnet sie eine erklärende oder definierende Umschreibung eines Ausdrucks mit anderen Worten. Diese Bedeutungen stehen als unterschiedliche, kontextgebundene Verwendungen nebeneinander. Sie müssen nicht gemeinsam in jedem Satz erfüllt sein.
Der Auszug belegt damit Bedeutungen von „Paraphrase“, nicht eine eigenständige Bedeutung der Schreibweise „Pharapraser“. Prüfe für diese Schreibweise zunächst den genauen Eintrag im verwendeten Material. Wenn dort „Paraphrase“ gemeint ist, zeigt der Satzkontext die passende belegte Ausprägung: Bei einer Geschichte oder einem Sachverhalt geht es um eine anders formulierte Wiedergabe; bei der Erklärung eines Ausdrucks um eine definierende Umschreibung.
Für die Rechtschreibung eines eigenen Satzes ist zunächst die im Wörterbuchauszug belegte Schreibweise „Paraphrase“ zu prüfen. Die Rechtschreibregeln liefern dabei nicht automatisch eine zusätzliche Bedeutung des Wortes. Auch Wortbedeutungen und Abkürzungen sollten getrennt betrachtet werden: Die Quelle trägt hier Aussagen zur Bedeutung von „Paraphrase“, nicht zu einer besonderen Abkürzung.

Bedeutung und Aussageabsicht im Kontext
Die Bedeutung wird durch die Aussageabsicht des jeweiligen Satzes konkret. Eine Paraphrase kann einen bereits vorhandenen Inhalt sprachlich neu fassen, einen Ausdruck erläutern oder, in einem anderen Fachbereich, eine Vorlage frei umgestalten. Die folgenden nummerierten Bedeutungen sind Alternativen aus der Quelle und keine gemeinsame Pflichtbeschreibung:
- Umschreibung eines Inhalts: Eine Geschichte oder ein Sachverhalt wird mit anderer Wortwahl wiedergegeben. Die Aussageabsicht liegt darin, denselben Bezug sprachlich anders auszudrücken.
- Erklärende Umschreibung eines Ausdrucks: Ein sprachlicher Ausdruck wird mit anderen Worten erklärt oder definiert. Hier richtet sich die Aussageabsicht auf das Verständnis des Ausdrucks.
- Musikalische Bedeutung: Im Eintrag des eWDG aus dem Jahr 1974 bezeichnet Paraphrase eine freie instrumentale Fantasie über eine bekannte Melodie. Diese Einordnung ist ausdrücklich als Musikbedeutung mit Zeitbezug gekennzeichnet.
- Allgemeiner Kunstbezug: In der Kunst kann eine Paraphrase eine freie, umgestaltende Umsetzung einer Vorlage bedeuten, besonders eines Kunstwerks durch einen Künstler. Diese Bedeutung darf nicht automatisch auf jede sprachliche Umschreibung übertragen werden.
Ein Satz wie „Die Autorin formuliert den historischen Abschnitt neu“ lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Wiedergabe eines Inhalts. Ein Satz wie „Der Begriff wird in einfachen Worten erklärt“ verbindet die Bezeichnung mit einer definierenden Umschreibung. Ein Satz über eine instrumentale Fantasie verweist dagegen auf die im eWDG belegte Musikbedeutung. Der Kontext entscheidet damit nicht über eine neue Definition, sondern darüber, welche belegte Alternative angesprochen wird.
Bei der Prüfung eigener Formulierungen können sprachbezogene Nachschlagethemen ergänzend getrennt werden. Die Groß- und Kleinschreibung betrifft die Schreibweise, die Getrennt- und Zusammenschreibung die Wortgrenze und die Kommasetzung sowie die Zeichensetzung die Satzgestaltung. Keine dieser Bezeichnungen fügt der Quelle eine weitere Fachbedeutung von Paraphrase hinzu. Auch die Rechtschreibreform wird im Quellenbeleg nicht als Erklärung der Bedeutung genannt.
Drei eigenständige Beispiele
Die Beispiele verwenden die belegten Bedeutungsrichtungen in eigenen, kurzen Sätzen. Sie sind keine übernommenen Quellenbeispiele.
- Literaturwissenschaftlicher Kontext: „Die Schülerin gibt die Handlung des Romans in einer Paraphrase mit eigenen Worten wieder.“ Hier steht die Wiedergabe einer Geschichte im Mittelpunkt.
- Sprachwissenschaftlicher Kontext: „Die Paraphrase erklärt den Fachausdruck so, dass sein Inhalt verständlicher wird.“ Hier wird ein Ausdruck erklärend oder definierend umschrieben.
- Musikkontext: „Das Konzert enthält eine freie instrumentale Fantasie über eine bekannte Melodie.“ Dieser Satz veranschaulicht die im eWDG für 1974 belegte Musikbedeutung, ohne sie auf die sprachliche Verwendung zu übertragen.
Ein weiteres Beispiel kann den Kunstbezug sichtbar machen: „Die Künstlerin setzt die Vorlage frei um und verändert ihre Gestaltung.“ Dieser Satz beschreibt die in der Quelle genannte freie umgestaltende Umsetzung einer Vorlage. Er behauptet nicht, dass jede Bearbeitung eines Kunstwerks eine Paraphrase ist.
Wer einen eigenen Text über Sprache verfasst, kann daneben wissenschaftliches Schreiben als separates Thema prüfen. Bei einem sprachlichen Beispiel können Abkürzungen richtig schreiben, der Artikel der, die und das oder die Pluralbildung ebenfalls eigene Nachschlagefragen sein. Diese Themen verändern jedoch nicht den belegten Bedeutungsumfang des Wortes Paraphrase.
Für eine bewusste Wortwahl können Synonyme nachgeschlagen werden. Die Quelle nennt als bedeutungsverwandte Ausdrücke „Ausdruck“, „Bezeichnung“ und „Term“. Die genannten Wörter sind damit als verwandte Ausdrücke belegt, aber nicht pauschal als vollständig bedeutungsgleich erklärt. Ebenso verweist die Quelle auf einen Oberbegriff beziehungsweise Überbegriff. Daraus sollte keine zusätzliche inhaltliche Gleichsetzung abgeleitet werden.
Grenzen und mögliche Verwechslungen
Die wichtigste Grenze liegt zwischen den belegten Bedeutungsfeldern. Eine sprachliche Paraphrase ist eine Umschreibung eines Inhalts oder Ausdrucks. Die Musikbedeutung beschreibt dagegen eine freie instrumentale Fantasie über eine bekannte Melodie und ist im Quellenbeleg mit dem eWDG und dem Jahr 1974 gekennzeichnet. Der Kunstbezug beschreibt eine freie umgestaltende Umsetzung einer Vorlage. Diese drei Richtungen dürfen nicht ohne Blick auf den konkreten Kontext gleichgesetzt werden.
Auch „Ausdruck“, „Bezeichnung“ und „Term“ sollten nicht automatisch als austauschbare Synonyme behandelt werden. Die Quelle führt sie unter bedeutungsverwandten Ausdrücken auf. Das belegt eine Verwandtschaft der Einträge, aber keine pauschale Identität ihrer Bedeutungen. Entsprechend darf ein Oberbegriff oder Überbegriff nicht ohne weitere Prüfung als vollständige Erklärung des Wortes verwendet werden.
Eine zusätzliche Herkunft, Wertung oder Fachbedeutung lässt sich aus dem bereitgestellten Beleg nicht ableiten. Für eine Aussage zur Etymologie müsste der einschlägige Teil des Wörterbuchartikels konkret geprüft werden. Für Aussagen zur Verwendung in einer bestimmten Institution, zu Studienstrukturen, Zulassung, Fristen, Kosten oder Berufsaussichten enthält der vorliegende Beleg keine tragende Grundlage. Solche Aussagen werden hier daher nicht ergänzt.
Die Textformen eines eigenen Beitrags können bestimmen, ob eine Erklärung, ein Beispiel oder eine Definition passend wirkt. Sie begründen aber keine neue Wortbedeutung. Ebenso sind Rechtschreibprogramme ein getrenntes Hilfsmittelthema und kein Beleg dafür, welche der genannten Bedeutungen im konkreten Satz vorliegt.

Kurzer Check für die passende Verwendung
Prüfe zuerst, ob die gesuchte Form im konkreten Material tatsächlich „Paraphrase“ lautet. Der bereitgestellte Wörterbuchauszug ermittelt diesen Artikel als passend für die Abfrage „paraphrase“. Lies danach den ganzen Satz und frage, welcher Inhalt im Vordergrund steht:
- Geht es um die Wiedergabe einer Geschichte oder eines Sachverhalts mit anderen Worten?
- Geht es um eine erklärende oder definierende Umschreibung eines Ausdrucks?
- Geht es um die im eWDG für 1974 belegte musikalische Fantasie über eine bekannte Melodie?
- Geht es um eine freie künstlerische Umgestaltung einer Vorlage?
Behandle diese Punkte als getrennte Bedeutungsalternativen. Prüfe anschließend mögliche Verwechslungen: Bedeutungsverwandte Ausdrücke sind nicht automatisch vollständig gleichbedeutend, und ein genannter Oberbegriff ersetzt nicht ohne Weiteres die konkrete Erklärung.
Zum Schluss sollte die Quelle erneut mit dem eigenen Satzkontext verglichen werden. Wenn der Satz eine Herkunft, eine zusätzliche Fachbedeutung, eine Wertung oder eine allgemeine Gebrauchsregel behauptet, ist zu prüfen, ob dafür ein direkter Beleg vorliegt. Fehlt er, sollte die Aussage entfallen oder als konkrete Prüfhandlung formuliert werden. Für die sprachliche Endkontrolle können Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung und Zeichensetzung separat geprüft werden. Diese Kontrolle klärt die Form des Satzes, nicht die fachliche Auswahl der Bedeutung.
Quellen und Stand
- Paraphrase, Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)
Im Zusammenhang „So prüfst du „Pharapraser“ im Wörterbuchauszug“ werden die zentralen Punkte gebündelt.