Das Paper Publication prejudices verstehen und zitieren
Publication prejudices im Überblick: Einordnung für Studium und Schreiben
Publication prejudices von Michael J. Mahoney (1977) untersucht experimentell, wie Gutachtende Manuskripte mit identischem Vorgehen, aber unterschiedlichen Ergebnissen bewerten. Dazu gehören Frage, Vorgehen und Ergebnisse laut Abstract sowie der Hinweis, wie du das Paper in einer eigenen Arbeit zitierst.
Worum geht es im Paper Publication prejudices?
Publication prejudices ist ein Paper von Michael J. Mahoney aus dem Jahr 1977, erschienen in der Zeitschrift Cognitive Therapy and Research. Der Abstract stellt zunächst einen allgemeinen Gedanken voran: Confirmatory bias beschreibt die Tendenz, Erfahrungen zu betonen und zu glauben, die die eigene Sichtweise stützen, während gegenteilige Erfahrungen ignoriert oder abgewertet werden. Diese Tendenz sei in der klinischen Forschung wiederholt dokumentiert worden, ihre Folgen für das Verhalten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst seien dagegen noch nicht ausreichend untersucht. Daran knüpft die eigentliche Fragestellung des Papers an: Veröffentlichung gilt als entscheidender Faktor dafür, welchen Beitrag und welche Wirkung wissenschaftliche Befunde entfalten, doch die Variablen, die in Begutachtungsentscheidungen von Zeitschriften wirken, seien laut Abstract bislang wenig erforscht. Genau an diesem Punkt setzt Mahoney mit seiner Untersuchung an. Für ein Zitat dieses Papers in einer Haus- oder Abschlussarbeit bietet die APA-Zitierweise ein übliches Schema; die Vorgaben der eigenen Hochschule oder Zeitschrift gehen vor. Beim Korrekturlesen vor der Einreichung lassen sich Verweise auf Studien wie diese noch einmal auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen. Der Abstract macht deutlich, dass es im Kern um die Frage geht, ob und wie stark die fachliche Vorannahme von Gutachtenden die Bewertung von Manuskripten beeinflusst, unabhängig vom methodischen Gehalt der eingereichten Arbeit.

Mit welcher Methode und welchem Material arbeitet die Studie?
Laut Abstract wurden 75 Begutachterinnen und Begutachter von Fachzeitschriften gebeten, Manuskripte zu begutachten, die identische experimentelle Verfahren beschrieben, aber unterschiedliche Ergebnisse berichteten: positive, negative, gemischte oder keine Ergebnisse. Damit wurde das methodische Vorgehen der beschriebenen Manuskripte konstant gehalten, während allein das berichtete Ergebnis variierte. Auf dieser Grundlage lässt sich prüfen, wie die Bewertung der Manuskripte vom berichteten Ergebnis abhängt. Weitere Details zu Auswahl der Begutachtenden, zu den Fachgebieten oder zum genauen Ablauf der Zuteilung lassen sich über die Zeitschriftenseite von Cognitive Therapy and Research bei Springer Nature nachschlagen. Für die bibliografischen Angaben zum Paper selbst gibt die Anleitung Literaturverzeichnis Schritt für Schritt Orientierung. Die im Abstract beschriebene Anlage der Studie, nämlich die Variation des berichteten Ergebnisses bei gleichbleibendem methodischem Vorgehen, bildet den Kern des experimentellen Designs und erklärt, warum sich aus den Antworten der Begutachtenden Rückschlüsse auf mögliche Verzerrungen ziehen lassen. Für eine eigene Einordnung der Studie lassen sich diese Angaben zur Methode mit dem vollständigen Text des Papers abgleichen, bevor einzelne Details ungeprüft übernommen werden; dabei lohnt sich auch ein Blick auf die genaue Formulierung der vier berichteten Ergebnisvarianten.
Was sind die zentralen Ergebnisse laut Abstract?
Der Abstract nennt zwei zentrale Befunde der Untersuchung.
- Die Begutachtenden zeigten eine schwache Übereinstimmung untereinander, wenn sie dieselben Manuskripte bewerteten.
- Die Begutachtenden waren laut Abstract deutlich gegen Manuskripte voreingenommen, deren Ergebnisse der eigenen theoretischen Perspektive widersprachen.
Der Abstract weist außerdem darauf hin, dass die Implikationen dieser Befunde für Erkenntnistheorie und das Peer-Review-System knapp angesprochen werden. Michael J. Mahoney ist alleiniger Autor; die Frage der Autorenreihenfolge im Paper stellt sich damit nicht, in der Literaturliste steht nur sein Name. Eine Zusammenfassung der Befunde in einer eigenen Arbeit bleibt am besten bei den beiden im Abstract genannten Punkten und wird vor der Übernahme mit dem vollständigen Paper abgeglichen.
Was folgt daraus für Studierende und Schreibende?
Für Doktorandinnen, Doktoranden und Autorinnen und Autoren, die sich mit Verzerrungen bei der Begutachtung wissenschaftlicher Arbeiten beschäftigen, liefert der Abstract von Publication prejudices einen Ausgangspunkt, um das Thema Begutachtungsverzerrung einzuordnen. Beim Blick auf die eigene Einreichung kann der berichtete Befund helfen, Gutachten kritisch einzuordnen. Für eine eigene Arbeit zu diesem Thema, etwa eine Seminararbeit über Begutachtungsverzerrungen in Fachzeitschriften, bietet eine Anleitung für ein wissenschaftliches Paper Orientierung, um Aufbau und Argumentation nachvollziehbar zu gestalten. Für die eigene Literaturarbeit bedeutet das: Beim Zitieren von Publication prejudices dienen die beiden im Abstract genannten Kernbefunde, die schwache Übereinstimmung der Begutachtenden und die Voreingenommenheit gegen widersprechende Ergebnisse, als Ausgangspunkt für die eigene Argumentation, ohne über das im Abstract Genannte hinauszugehen.

Für wen lohnt sich das Lesen und wie zitiert man das Paper?
Bevor du Publication prejudices in einer eigenen Arbeit zitierst, lohnt sich ein Blick in das Paper selbst, damit die Zusammenfassung aus dem Abstract nicht ungeprüft in eine eigene Argumentation übernommen wird. Das Paper ist bei Cognitive Therapy and Research erschienen, einer Zeitschrift aus dem Verlagsangebot von Springer Nature, und trägt die DOI 10.1007/bf01173636. Wie die Einreichung bei Springer Nature abläuft, steht in einem eigenen Ratgeber. Nach APA lässt sich das Paper mit vollständigen Angaben zitieren: Mahoney, M. J. (1977). Publication prejudices. Cognitive Therapy and Research. https://doi.org/10.1007/bf01173636. Achte darauf, den englischen Originaltitel im eigenen Literaturverzeichnis unverändert mit der Quelle abzugleichen, da eine deutsche Übersetzung des Titels in einer Literaturangabe nicht korrekt wäre. Besonders lohnt sich das Lesen des vollständigen Papers für alle, die sich mit Verzerrungen bei der Begutachtung, mit schwacher Übereinstimmung zwischen Gutachtenden oder mit dem Einfluss theoretischer Vorannahmen im Peer-Review-System beschäftigen. Für eine fundierte Einordnung lohnt sich der vollständige Blick in Methode und Diskussion des Originaltextes, bevor einzelne Aussagen in einer eigenen Arbeit als gesichert dargestellt werden. Wer das Paper zitiert, sollte außerdem die bibliografischen Angaben, insbesondere Jahr, Zeitschrift und DOI, sorgfältig mit der Originalquelle abgleichen, damit im eigenen Literaturverzeichnis keine Tippfehler entstehen. Laut Crossref wird das Paper rund 750-mal zitiert.
Quellen und Stand
- Abstract der Produktseite: Publication prejudices: link.springer.com (geprüft am 2026-10-02)
- Bibliografische Angaben: Publication prejudices: doi.org (geprüft am 2026-10-02)
- Einordnung: Publication prejudices: api.crossref.org (geprüft am 2026-10-02)
Der vollständige Titel zu „Das Paper Publication prejudices verstehen und zitieren“ lautet „Publication prejudices: Mahoneys Peer-Review-Paper“.