Was bedeutet das Wort Parteien?
Parteien Bedeutung: Parteien ist der Plural von Partei
Parteien ist der Plural von Partei. Hier erfährst du, welche zwei Lesarten das DWDS nennt, wie du sie sauber trennst und wie du das Wort in deinem eigenen Text sicher einsetzt.
Parteien: Bedeutung und Plural im Überblick
Wenn du wissen willst, was das Wort Parteien bedeutet, fang beim Singular an. Parteien ist der Plural von Partei, und Partei ist ein Substantiv im Femininum. Laut DWDS meint das Wort eine politische Organisation, deren Mitglieder gemeinsame politische Interessen vertreten und zusammen versuchen, ihre politischen Ziele umzusetzen. Daneben führt das DWDS eine zweite Lesart: den Gegner in einem Rechtsstreit. Mit diesen beiden Lesarten arbeitest du auf dieser Seite.
Das Ziel ist klar umrissen. Du sollst die beiden belegten Lesarten sicher auseinanderhalten, im eigenen Satz erkennen, welche gemeint ist, und das Wort passend in deinen Texten verwenden. Ebenso klar sind die Grenzen. Diese Seite enthält keine Angaben zur Herkunft des Wortes, keine Zahlen zu einzelnen Parteien, keine Fristen und keine Aussagen über Rechtsregeln. Sie beschränkt sich bewusst auf die Wortbedeutung, die Wortart und die Pluralform. Brauchst du mehr, etwa für eine politikwissenschaftliche oder juristische Arbeit, such dafür eigene, fachlich passende Belege.
Die Frage nach der Bedeutung ist eine Wortfrage und keine Frage der Schreibung. Behandle Themen der Rechtschreibung deshalb getrennt davon und schlag allgemeine Rechtschreibregeln gesondert nach, wenn dir beim Schreiben über Parteien etwas unklar wird.
Bist du dir bei der Schreibung von Partei oder Parteien im Satz unsicher, schlag die Groß- und Kleinschreibung gesondert nach. Dasselbe gilt für die Pluralbildung anderer Wörter, die du rund um dieses Thema verwendest.

Schritt für Schritt: die Lesarten von Partei unterscheiden
- Ruf den DWDS-Eintrag zu Partei auf und lies beide Lesarten vollständig durch.
- Trenne die politische Lesart, also die Organisation mit gemeinsamen politischen Interessen und Zielen, von der Lesart als Gegner im Rechtsstreit. Schreib dir beide Lesarten in eigenen Worten auf.
- Prüf in deinem eigenen Satz, welche Lesart gemeint ist. Frag dich dabei: Geht es um Politik oder um einen Streit vor Gericht?
- Bilde zu jeder Lesart ein eigenes, kurzes Beispiel, damit du den Unterschied auch später noch nachvollziehen kannst.
- Bestimme, wer deine Frage verbindlich beantworten kann. Für die Wortbedeutung ist das Wörterbuch deine Quelle. Für Vorgaben in einer Hausarbeit ermittle aus deinen Kursunterlagen, welche Person deine Arbeit betreut, und frag dort nach.
- Dokumentiere dein Ergebnis: Notiere die gewählte Lesart, dein Beispiel und das Datum, an dem du den Eintrag aufgerufen hast. Leg danach deinen nächsten Schritt fest.
Beispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und stößt in ihrem Material auf den Satz „Beide Parteien legten ihre Unterlagen vor.“ Sie ruft den DWDS-Eintrag auf und vergleicht den Satz mit beiden Lesarten. Im Zusammenhang ihres Materials geht es um ein Gerichtsverfahren, also wählt sie die Lesart als Gegner im Rechtsstreit. Zur Gegenprobe bildet sie einen eigenen Satz zur politischen Lesart: „Die Partei stellte ihr Wahlprogramm vor.“ Beide Sätze hält sie mit dem Abrufdatum in ihren Notizen fest. Als nächsten Schritt nimmt sie sich vor, ihre Formulierung der betreuenden Person vorzulegen.
Prüf vor dem Austausch des Wortes, ob ein Ersatzwort wirklich dieselbe Lesart trifft; Synonyme schlägst du dafür gesondert nach. Übst du gerade wissenschaftliches Schreiben, halte außerdem fest, aus welchem Wörterbuch deine Definition stammt.
Typische Fehler bei der Bedeutung von Parteien
Lesarten gleichsetzen: Ein Fehler liegt darin, die juristische Lesart mit der politischen zu verwechseln. Laut DWDS bezeichnet Partei in der einen Lesart eine politische Organisation, in der anderen den Gegner in einem Rechtsstreit. Wer beides vermischt, schreibt Sätze, deren Sinn kippt. Kläre deshalb bei jedem Vorkommen, welche Lesart gemeint ist.
Bedeutungen ergänzen: Füge keine weiteren Bedeutungen, Wertungen oder Herkunftsangaben hinzu, die du nicht belegen kannst. Fällt dir eine zusätzliche Bedeutung ein, prüf sie in einem Wörterbuch, bevor du sie verwendest. Bleib bei Bewertungen einzelner Parteien zurückhaltend, wenn du keinen Beleg dafür hast.
Annahmen mit Regeln verwechseln: Dein Sprachgefühl ersetzt keinen Beleg. Halte auseinander, was du vermutest und was du nachgelesen hast. Das gilt auch für Fragen zur Rechtschreibreform: Prüf Schreibweisen nach, statt dich auf dein Gedächtnis zu verlassen.
Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notiere die Quelle sofort, wenn du eine Bedeutung nachschlägst, sonst fehlt sie dir später. Stell Rückfragen an deine betreuende Person früh, statt sie bis kurz vor der Abgabe liegen zu lassen. Verlass dich bei der Wahl der Lesart nicht allein auf Rechtschreibprogramme, sondern prüf den Zusammenhang selbst.
Beispielsätze ungeprüft übernehmen: Auch ein inhaltlich richtiges Beispiel kann formale Fehler enthalten. Kontrolliere bei deinen Sätzen deshalb Kommasetzung und Zeichensetzung, bevor du sie in deine Arbeit übernimmst.

Checkliste: Bedeutung, Plural und Kontext prüfen
- Bedeutung prüfen: Hast du den DWDS-Eintrag zu Partei gelesen und beide Lesarten erfasst?
- Wortart prüfen: Hast du festgehalten, dass Partei ein Substantiv im Femininum ist? Bei Fragen zum grammatischen Geschlecht schau dir die Artikel der, die und das gesondert an.
- Pluralform klären: Verwendest du Parteien korrekt als Plural von Partei?
- Kontext prüfen: Ist in deinem Satz eine politische Organisation oder der Gegner in einem Rechtsstreit gemeint?
- Beispiel belegen: Hast du zu deiner Lesart ein eigenes Beispiel gebildet und die Quelle mit Datum notiert?
- Zuständige Quelle oder Stelle: Nennst du das Wörterbuch als Quelle für die Bedeutung, und weißt du aus deinen Kursunterlagen, wen du bei Vorgaben zu deiner Arbeit fragst?
- Persönlicher nächster Schritt: Hast du aufgeschrieben, was du als Nächstes tust, etwa die Formulierung überarbeiten oder eine Rückfrage stellen?
Zusammengesetzte Wörter rund um Partei verdienen einen eigenen Blick. Schlag dazu die Getrennt- und Zusammenschreibung nach. Wenn du in deinem Text Abkürzungen richtig schreiben willst, nimm dir auch diesen Punkt als eigenen Prüfschritt vor.
Eine geklärte Wortbedeutung ist nur ein Baustein deines Textes. Für weitere Begriffe kannst du eine Sammlung zu Wortbedeutungen und Abkürzungen nutzen. Überleg außerdem, für welche der Textformen du gerade schreibst, und richte deine Beispiele daran aus.
So zitieren Sie diese Seite
Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Parteien: Bedeutung, Plural und Lesarten. korrektur.de. https://korrektur.de/parteien
„Parteien: Bedeutung, Plural und Lesarten.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/parteien. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Parteien: Bedeutung, Plural und Lesarten. Verfügbar unter: https://korrektur.de/parteien (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Parteien: Bedeutung, Plural und Lesarten.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/parteien.
korrektur.de. Parteien: Bedeutung, Plural und Lesarten [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/parteien
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)