Was bedeutet Neokolonialismus?
Neokolonialismus bezeichnet die Gesamtheit der Maßnahmen eines Staates
Du stößt im Studium auf das Wort Neokolonialismus und willst es sicher verwenden. Hier findest du die belegte Bedeutung, die Wortart und einen klaren Weg zu deinem eigenen Beispielsatz.
Bedeutung von Neokolonialismus im Überblick
Wer wissen will, was Neokolonialismus bedeutet, findet im Wörterbuch DWDS eine knappe Erklärung. Dort meint das Wort alle Maßnahmen, mit denen ein Staat seine früheren Kolonien in wirtschaftlicher, politischer und militärischer Hinsicht abhängig hält. Diese Bedeutung bildet den festen Kern dieser Seite. Alles, was darüber hinausgeht, solltest du selbst mit einer weiteren Quelle belegen, bevor du es in einen Text übernimmst.
Neben der Bedeutung nennt das DWDS auch die Wortart: Neokolonialismus ist ein Substantiv mit maskulinem Genus. Du schreibst also der Neokolonialismus. Wenn du beim Genus anderer Wörter unsicher bist, hilft dir die Übersicht über die Artikel der, die und das weiter. Prüfe in deinem eigenen Satz die Groß- und Kleinschreibung des Wortes anhand des Wörterbucheintrags.
Ziel dieser Seite: Du sollst die belegte Bedeutung verstehen, die Wortart kennen und das Wort in einem eigenen Satz korrekt einsetzen können. Am Ende entscheidest du, ob du den Begriff in deiner Arbeit verwendest und welche Quelle du dafür angibst.
Grenzen dieser Seite: Hier steht keine Herkunft des Wortes, keine Angabe zur Häufigkeit, keine Wertung und keine Zuordnung zu einem bestimmten Fach. Auch Zahlen, Fristen oder historische Beispiele findest du hier nicht, weil dafür kein Beleg vorliegt. Brauchst du solche Angaben, such sie in einer eigenen Fachquelle und gib diese Quelle an. Fragen zur Rechtschreibung des Wortes gleichst du direkt mit dem Wörterbucheintrag ab.

Schritt für Schritt zum sicheren Gebrauch
Geh beim Einarbeiten eines neuen Fachwortes in festen Schritten vor. So trennst du sauber zwischen dem, was belegt ist, und dem, was du noch klären musst.
- Bedeutung bestimmen: Lies den Eintrag im DWDS und fasse die Bedeutung in eigenen Worten zusammen. Halte fest, dass es um Maßnahmen eines Staates gegenüber seinen ehemaligen Kolonien geht und dass die Abhängigkeit wirtschaftlich, politisch und militärisch gemeint ist.
- Wortart prüfen: Vergleiche deine Notiz mit dem Eintrag. Neokolonialismus ist dort als maskulines Substantiv verzeichnet. Eine Pluralform nennt dein Beleg nicht, deshalb schlage die Pluralbildung gesondert nach, falls du sie brauchst.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreib einen kurzen, neutralen Satz, der die belegte Bedeutung trägt, etwa: In der Seminararbeit untersucht sie, ob der Begriff Neokolonialismus auf das beschriebene Verhältnis passt. Prüf danach die Kommasetzung und die übrige Zeichensetzung deines Satzes.
- Zuständige Person bestimmen: Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deines Studiengangs, welche Person deine Arbeit betreut. Kläre mit ihr, ob der Begriff in deinem Thema passt und welche Quellen sie erwartet.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere Bedeutung, Wortart, Quelle mit Abrufdatum und deinen Beispielsatz an einer Stelle. Leg anschließend fest, welchen Schritt du als Nächstes gehst.
Ablaufbeispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und findet das Wort in einem Text. Sie liest den DWDS-Eintrag, notiert die Bedeutung in eigenen Worten und vermerkt das maskuline Genus. Danach schreibt sie einen eigenen Beispielsatz und gleicht ihn mit den Rechtschreibregeln ab. Weil sie unsicher ist, ob der Begriff zu ihrer Fragestellung passt, notiert sie eine Rückfrage an ihre Betreuerin. Als nächsten Schritt plant sie, diese Rückfrage in der Sprechstunde zu stellen.
Sammle solche Notizen für wissenschaftliches Schreiben von Anfang an. So kannst du später jede Aussage zum Begriff auf einen Beleg zurückführen.
Typische Fehler beim Gebrauch des Begriffs
Gleichsetzen mit Kolonialismus: Ein typischer Fehler ist, Neokolonialismus und Kolonialismus als dasselbe zu behandeln. Die belegte Bedeutung beschreibt Maßnahmen eines Staates gegenüber seinen früheren Kolonien. Wie Kolonialismus selbst zu verstehen ist, klärt dein Beleg nicht. Setze die beiden Wörter deshalb nicht als Synonyme ein, sondern schlage Kolonialismus in einem eigenen Eintrag nach und vergleiche erst dann.
Wertung oder Herkunft ohne Beleg: Schreib nicht, woher das Wort stammt, wer es geprägt hat oder wie es zu bewerten ist, solange dir dafür keine Quelle vorliegt. Solche Angaben gehören nur in deinen Text, wenn du sie mit einer eigenen Fachquelle stützen kannst. Bei Wortbedeutungen und Abkürzungen gilt derselbe Grundsatz: erst nachschlagen, dann schreiben.
Annahmen mit Regeln verwechseln: Was dir beim Lesen plausibel erscheint, ist noch keine Regel. Wenn du etwa vermutest, wie man das Wort trennt oder ob eine Schreibweise aus der Zeit vor der Rechtschreibreform stammt, prüfe das in einem Wörterbuch. Auch Rechtschreibprogramme liefern dir nur einen Hinweis, keinen Beleg für die Bedeutung.
Zusammengesetzte Formen unbedacht bilden: Wenn du das Wort mit anderen Wörtern verbindest, prüf die Getrennt- und Zusammenschreibung im Wörterbuch. Erfinde keine neuen Zusammensetzungen und gib sie nicht als feste Begriffe aus.
Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notiere die Quelle sofort, wenn du die Bedeutung nachliest. Schiebst du das auf, findest du den Beleg später womöglich nicht mehr. Stell offene Fragen an deine Betreuungsperson früh, statt sie bis kurz vor der Abgabe zu sammeln.

Checkliste vor dem Einsatz in deinem Text
Geh diese Punkte durch, bevor du das Wort Neokolonialismus in deiner Arbeit verwendest. Hake jeden Punkt erst ab, wenn du ihn wirklich geprüft hast.
- Bedeutung belegt: Du hast die Bedeutung im DWDS nachgelesen und in eigenen Worten notiert, mit Quelle und Abrufdatum.
- Wortart geprüft: Du hast festgehalten, dass das Wort ein maskulines Substantiv ist, und schreibst der Neokolonialismus.
- Abgrenzung zu Kolonialismus: Du behandelst die beiden Wörter nicht als gleichbedeutend und hast Kolonialismus gesondert nachgeschlagen, falls du es ebenfalls verwendest.
- Beispielsatz geprüft: Dein eigener Satz trägt die belegte Bedeutung und enthält keine Herkunft, Wertung oder Zahl ohne Beleg.
- Zuständige Quelle oder Stelle: Du kennst die Quelle für die Bedeutung und hast aus offiziellen Unterlagen ermittelt, welche Person deine Arbeit betreut.
- Persönlicher nächster Schritt: Du hast notiert, was du als Nächstes tust, etwa eine Rückfrage stellen oder eine Fachquelle suchen.
Prüf zum Schluss auch die Form deines Textes. Je nachdem, welche der Textformen du schreibst, kann die Erklärung eines Begriffs knapper oder ausführlicher ausfallen. Kläre das mit deiner Betreuungsperson, statt es selbst festzulegen.
Kommen in deinem Text Kürzel vor, lies nach, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst. So bleibt dein Text auch abseits des einen Fachwortes sauber.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Neokolonialismus: Bedeutung, Wortart und Gebrauch. korrektur.de. https://korrektur.de/neokolonialismus
„Neokolonialismus: Bedeutung, Wortart und Gebrauch.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/neokolonialismus. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Neokolonialismus: Bedeutung, Wortart und Gebrauch. Verfügbar unter: https://korrektur.de/neokolonialismus (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Neokolonialismus: Bedeutung, Wortart und Gebrauch.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/neokolonialismus.
korrektur.de. Neokolonialismus: Bedeutung, Wortart und Gebrauch [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/neokolonialismus
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)