Was bedeutet Nacherzählung?
Nacherzählung ist die Ableitung zu nacherzählen
Die Nacherzählung hängt direkt am Verb nacherzählen. Hier erfährst du, was das Wörterbuch dazu festhält, wie du die Bedeutung selbst überträgst und wo du offene Fragen klärst.
Was das Wort Nacherzählung bedeutet
Wenn du die Bedeutung von Nacherzählung verstehen willst, setzt du beim Verb nacherzählen an. Nacherzählen heißt: Du gibst etwas, das du gehört oder gelesen hast, mit eigenen Worten noch einmal erzählend wieder. Das Wort nacherzählen ist ein Verb. Achte darauf, dass beide Teile dieser Erklärung zusammengehören: das Wiedergeben von etwas Gehörtem oder Gelesenem und die eigene Formulierung.
Die Nacherzählung ist ein Wort, das mit diesem Verb gebildet ist. Du kannst sie deshalb als Ableitung von nacherzählen einordnen. Ihr Bezug ist klar: Sie gehört zum Wiedererzählen von Gehörtem oder Gelesenem in eigener Formulierung. Ein neutraler Beispielsatz: Nach dem Vortrag schrieb sie eine kurze Nacherzählung.
Wichtig ist, die Kernbedeutung des Wortes zu kennen, damit du es in einer Aufgabe oder einem Gespräch sicher einordnen kannst. Ebenso wichtig sind die Grenzen dieser Erklärung: Aus der Wortbedeutung allein ergeben sich keine Vorgaben zu Aufbau, Länge, Zeitform oder Bewertung einer Nacherzählung. Auch Zahlen oder Fristen lassen sich daraus nicht ableiten. Solche Vorgaben klärst du mit der Person, die dir die Aufgabe stellt, oder du suchst sie in deinen Aufgabenunterlagen.
Vor dir steht eine einfache Entscheidung: Willst du nur wissen, was das Wort bedeutet, oder brauchst du Vorgaben für eine konkrete Aufgabe? Für die Wortbedeutung prüfst du einen Wörterbucheintrag zu nacherzählen, für alles andere fragst du gezielt nach. Notiere dir dazu, welche Fragen offen sind, etwa zu Umfang oder Abgabe, und stelle sie gesammelt.
Beim Notieren schreibst du beide Formen auf: nacherzählen und Nacherzählung. Bist du dir bei der Schreibung unsicher, schlag die Groß- und Kleinschreibung nach oder kläre allgemeine Fragen zur Rechtschreibung.
Möchtest du die Nacherzählung neben andere Begriffe stellen, findest du weitere Erklärungen in der Übersicht zu Wortbedeutungen und Abkürzungen.

Schritt für Schritt zur eigenen Erklärung
Damit du die Bedeutung nicht nur liest, sondern selbst verstehen und weitergeben kannst, gehst du in mehreren Schritten vor.
- Eintrag prüfen: Öffne im DWDS den Eintrag zu nacherzählen. Lies die Bedeutungsangabe und notiere, welche Wortart dort steht und dass Nacherzählung als gebildetes Wort aufgeführt ist.
- Kernbedeutung übertragen: Formuliere die Bedeutung in einem eigenen Satz, ohne den Eintrag abzuschreiben. Achte beim Ausformulieren auf die Getrennt- und Zusammenschreibung und vergleiche deine Schreibung mit der Form, die der Eintrag zeigt.
- Eigenes Beispiel bilden: Denk dir eine kurze Situation aus dem Schulkontext aus, in der jemand Gehörtes oder Gelesenes mit eigenen Worten wiedergibt. Prüfe beim Aufschreiben die Kommasetzung in deinem Beispielsatz.
- Zuständige Person bestimmen: Steht hinter deiner Frage eine Aufgabe, kläre, wer sie gestellt hat. Das ist die Person, bei der du Vorgaben erfragst, zum Beispiel deine Lehrkraft oder die Lehrperson deiner Veranstaltung. Lies dazu zuerst die schriftliche Aufgabenstellung.
- Ergebnis dokumentieren: Halte deine Erklärung, dein Beispiel und offene Fragen schriftlich fest. Kontrolliere zum Schluss die Zeichensetzung deiner Notiz.
- Nächsten Schritt festlegen: Entscheide, ob deine Frage beantwortet ist oder ob du noch eine Rückfrage stellen musst, und schreib dir diesen Schritt mit auf.
Beispiel für den Ablauf: Jonas soll erklären, was eine Nacherzählung ist. Er schlägt nacherzählen im DWDS nach und notiert: Verb, Nacherzählung als gebildetes Wort. Dann schreibt er in eigenen Worten: Wer nacherzählt, erzählt Gehörtes oder Gelesenes noch einmal und benutzt dabei eigene Formulierungen. Als Beispiel wählt er: Nach der Deutschstunde erzählt Mira ihrer Sitznachbarin die Fabel, die die Klasse gelesen hat, in eigenen Sätzen nach. Seine offene Frage, welche Form die Abgabe haben soll, notiert er für die Lehrkraft.
Wiederholt sich ein Wort in deiner Erklärung zu oft, können dir passende Synonyme helfen, den Satz abwechslungsreicher zu formulieren.
Typische Fehler beim Erklären vermeiden
Ein typischer Denkfehler ist, die Nacherzählung mit einer Zusammenfassung oder einer Interpretation gleichzusetzen. Der Wörterbucheintrag trägt nur die Bedeutung des Wiedererzählens mit eigenen Worten. Ob und wie sich andere Textarten davon unterscheiden, belegt der Eintrag nicht. Vergleiche solche Begriffe deshalb nur anhand eigener Quellen, etwa in einer Übersicht zu Textformen.
Ein zweiter Fehler: Du ergänzt eine Bedeutung, die nirgends belegt ist. Schreib keine zusätzlichen Merkmale, keine Herkunft und keine Wertung in deine Erklärung, wenn du sie nicht nachgeschlagen hast. Prüfe jeden Teil deines Satzes gegen den Eintrag.
Verwechsle außerdem Annahmen nicht mit Regeln. Wenn du glaubst, eine Nacherzählung müsse eine bestimmte Länge oder Zeitform haben, ist das zunächst nur eine Annahme. Kläre sie mit der Person, die die Aufgabe stellt. Für Fragen der Schreibung schlägst du dagegen die Rechtschreibregeln nach, statt dich auf ein Gefühl zu verlassen.
Auch bei der Schreibweise hilft Nachschlagen mehr als Raten. Wenn du alte und neue Formen vergleichst, gibt dir die Seite zur Rechtschreibreform eine Orientierung.
Schieb Nachweise und Rückfragen nicht auf. Notiere sofort, woher deine Bedeutungsangabe stammt, und stell offene Fragen zur Aufgabe frühzeitig. So vermeidest du, dass du eine Erklärung abgibst, die du nicht mehr belegen kannst.
Verlass dich bei der Kontrolle deines Textes nicht blind auf eine Software. Rechtschreibprogramme kannst du vergleichen, die Bedeutung eines Wortes prüfst du aber selbst im Wörterbuch.

Checkliste für deine Nacherzählung-Erklärung
Bevor du deine Erklärung verwendest, gehst du diese Punkte einzeln durch:
- Kernbedeutung geprüft: Deine Erklärung sagt, dass Gehörtes oder Gelesenes mit eigenen Worten wiedererzählt wird, und nicht mehr.
- Wortart genannt: Du hältst fest, dass nacherzählen im Eintrag als Verb steht.
- Bezug gezeigt: Du erklärst, dass Nacherzählung als Wort aufgeführt ist, das mit nacherzählen gebildet ist.
- Beispiel ergänzt: Du hast einen eigenen, kurzen Beispielsatz aus dem Schulkontext formuliert.
- Quelle notiert: Du hast vermerkt, dass deine Bedeutungsangabe aus dem DWDS-Eintrag zu nacherzählen stammt.
- Zuständige Person bestimmt: Für Vorgaben zur Aufgabe weißt du, wen du fragst, und hast die schriftliche Aufgabenstellung gelesen.
- Nächster Schritt festgelegt: Du hast aufgeschrieben, was du als Nächstes tust, etwa eine Rückfrage stellen oder die Erklärung abgeben.
Zum Abschluss liest du deinen Text noch einmal sprachlich durch. Bei Unsicherheiten zum Genus schlägst du die Artikel der, die und das nach.
Verwendest du in deinem Beispiel mehrere Personen oder Dinge, prüfst du die Pluralbildung der Wörter.
Nutzt du in deinen Notizen Kurzformen wie DWDS, lies nach, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst.
Willst du die Erklärung später in einer Hausarbeit verwenden, findest du Hinweise für wissenschaftliches Schreiben auf einer eigenen Seite. Dein persönlicher nächster Schritt: Öffne jetzt den Eintrag, formuliere deinen Satz und schreib dein Beispiel dazu.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Nacherzählung: Bedeutung des Wortes verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/nacherzaehlung
„Nacherzählung: Bedeutung des Wortes verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/nacherzaehlung. Zugriff 26. Okt. 2026.
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korrektur.de. Nacherzählung: Bedeutung des Wortes verstehen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/nacherzaehlung
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)