Was bedeutet Nachbarin?
Nachbarin Bedeutung: Nachbarin bezeichnet eine Frau
Hier erfährst du, welche Bedeutung das Wort Nachbarin laut DWDS hat, wie du die zweite Lesart prüfst und wie du dein Ergebnis sauber festhältst.
Nachbarin: Bedeutung und Wortart im Überblick
Das Wort Nachbarin ist ein feminines Substantiv, die Pluralform lautet Nachbarinnen. Im DWDS steht als erste Bedeutung eine Frau, die ganz in deiner Nähe lebt oder deren Grundstück, Haus oder Wohnung direkt an dein eigenes grenzt. Daneben führt der Eintrag eine zweite Lesart: eine Frau, die unmittelbar neben einer anderen Person sitzt oder steht. Wer also fragt, was Nachbarin bedeutet, bekommt zwei klar unterscheidbare Antworten, die du in deinem Text auseinanderhalten solltest.
Ziel dieser Seite ist, dass du die Kernbedeutung sicher benennen, die zweite Lesart erkennen und das Wort in einem eigenen Satz korrekt einsetzen kannst. Prüfe dabei für deine Hausarbeit, dein Protokoll oder andere Textformen, welche der beiden Lesarten dein Satz meint. Die Grenzen sind ebenso klar: Hier findest du keine Angaben zur Herkunft des Wortes, zu seiner Häufigkeit oder zu einer Wertung, weil der zugrunde liegende Wörterbucheintrag dazu nichts sagt.
Auch Zahlen oder Fristen spielen bei dieser Wortfrage keine Rolle, und du findest hier bewusst keine. Wenn du für deine Arbeit mehr brauchst als die Bedeutung, etwa Fragen zur Rechtschreibung oder zur Form im Satz, prüfst du diese Punkte gesondert. Für das grammatische Geschlecht anderer Wörter lohnt sich ein Blick auf das Thema Artikel der, die und das, denn bei Nachbarin ist das Genus mit feminin bereits geklärt.

Schritt für Schritt zur passenden Bedeutung
Gehe beim Nachschlagen in einer festen Reihenfolge vor, damit du nichts übersiehst.
- Kernbedeutung bestimmen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Nachbarin und lies die erste Bedeutung. Halte fest, dass sie sich auf das Wohnen in direkter Nähe oder auf angrenzendes Grundstück, Haus oder Wohnung bezieht.
- Zweite Lesart prüfen: Lies anschließend die zweite Lesart und frage dich, ob dein Satz eine Frau meint, die direkt neben jemandem sitzt oder steht, also eine Sitznachbarin.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreibe für jede Lesart einen kurzen Satz, der den Unterschied sichtbar macht.
- Zuständige Quelle oder Person bestimmen: Für die Bedeutung ist der Wörterbucheintrag deine Quelle. Ob du ihn in deiner Arbeit zitieren musst und in welcher Form, ermittelst du aus den Vorgaben deines Lehrstuhls oder fragst die Person, die deine Arbeit betreut.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere Lesart, Beispielsatz, Quelle und das Datum deines Abrufs. Lege danach fest, welcher Schritt als Nächstes folgt.
Ein kurzes Ablaufbeispiel zeigt, wie das aussehen kann. Mira schreibt ein Seminarprotokoll und stolpert über den Satz „Meine Nachbarin reichte mir das Handout weiter.“ Sie schlägt im DWDS nach und erkennt, dass hier nicht die Frau aus dem Nachbarhaus gemeint ist, sondern die Kommilitonin auf dem Platz daneben. Damit passt die zweite Lesart. Zum Vergleich formuliert sie einen eigenen Satz zur ersten Lesart: „Unsere Nachbarin nimmt während unseres Urlaubs die Post entgegen.“ Beide Sätze notiert sie mit Quellenangabe. Als nächsten Schritt nimmt sie sich vor, in den Vorgaben ihres Instituts nachzusehen, wie Wörterbücher zitiert werden.
Beim Schreiben deiner eigenen Sätze achtest du zusätzlich auf die Form im Satz. Prüfe bei Bedarf die Kommasetzung, wenn dein Beispiel einen Nebensatz enthält. Wer die Mehrzahl braucht, findet unter Pluralbildung weitere Hinweise; für dieses Wort lautet der Plural laut DWDS Nachbarinnen.
Auch die Schreibweise rund um das Wort verdient einen kurzen Blick. Steht Nachbarin in einer Zusammensetzung oder Wortgruppe, hilft dir das Thema Getrennt- und Zusammenschreibung beim Prüfen deines Satzes. Für einen sauberen Stil in Haus- und Abschlussarbeiten lohnt sich außerdem ein Blick auf wissenschaftliches Schreiben.
Typische Fehler bei der Bedeutung vermeiden
Ein typischer Denkfehler ist, Nachbarin und Nachbarsfrau als dasselbe Wort zu behandeln. Der DWDS-Eintrag zu Nachbarin beschreibt eine Frau, die nebenan wohnt, oder eine Frau direkt neben dir, nicht die Ehefrau eines Nachbarn. Setze die beiden Wörter deshalb nicht gleich. Wenn du Nachbarsfrau verwenden willst, schlage dieses Wort eigens nach, statt seine Bedeutung aus Nachbarin abzuleiten. Auch Synonyme solltest du nur dann einsetzen, wenn du ihre Bedeutung selbst nachgeprüft hast.
Ebenso problematisch ist es, die zweite Lesart als Hauptbedeutung auszugeben. Im Eintrag steht an erster Stelle die Bedeutung rund ums Wohnen; die Frau neben dir im Hörsaal oder in der Schlange ist die zweite Lesart. Wer das vertauscht, beschreibt das Wort schief. Kennzeichne in deinen Notizen deshalb deutlich, welche Lesart erste und welche zweite ist.
Ein weiterer Fehler besteht darin, eigene Annahmen wie feste Regeln zu behandeln. Dass dir ein Gebrauch vertraut vorkommt, macht ihn noch nicht zur belegten Bedeutung. Trenne in deinem Text, was der Eintrag sagt, und was du selbst vermutest. Allgemeine Rechtschreibregeln und Grammatik betreffen andere Fragen als die Wortbedeutung; vermische beides nicht. Wer sich für ältere Schreibweisen interessiert, schaut gesondert zur Rechtschreibreform, statt daraus etwas über die Bedeutung abzuleiten.
Schließlich kosten aufgeschobene Nachweise Zeit. Notiere die Quelle sofort beim Nachschlagen, nicht erst kurz vor der Abgabe. Ist dir unklar, wie du ein Wörterbuch angeben sollst, kläre die Rückfrage mit deiner Betreuungsperson früh. Verlass dich bei Bedeutungsfragen außerdem nicht blind auf Rechtschreibprogramme; die passende Lesart prüfst du selbst im Wörterbucheintrag.

Checkliste: Bedeutung belegt und Beispiel formuliert
Mit dieser Liste prüfst du abschließend, ob dein Ergebnis vollständig ist.
- Kernbedeutung belegt: eine Frau, die ganz in deiner Umgebung lebt oder deren Haus, Wohnung oder Grundstück direkt an deines grenzt.
- Wortart genannt: feminines Substantiv, Plural Nachbarinnen.
- Zweite Lesart geprüft: Frau, die unmittelbar neben jemandem sitzt oder steht.
- Lesart am Zusammenhang entschieden: Geht es in deinem Satz um das Wohnen oder um einen Platz direkt neben einer Person?
- Beispielsatz formuliert, zum Beispiel: „Im Zug fragte mich meine Nachbarin nach der Uhrzeit.“
- Nachbarin nicht mit Nachbarsfrau gleichgesetzt.
- Quelle notiert: DWDS-Eintrag mit Abrufdatum.
- Zuständige Stelle für Zitierfragen ermittelt: Vorgaben deines Instituts oder deine Betreuungsperson.
- Persönlichen nächsten Schritt festgelegt.
Bevor du den Satz in deine Arbeit übernimmst, kontrolliere die Groß- und Kleinschreibung und die Zeichensetzung in deinem eigenen Beispiel. Brauchst du weitere Begriffe, findest du unter Wortbedeutungen und Abkürzungen passende Einträge zum Nachschlagen.
Dein persönlicher nächster Schritt hängt davon ab, wo du gerade stehst. Hast du die Lesart bestimmt, setze das Wort jetzt in deinen Text ein und markiere die Quelle. Halte dazu in einem kurzen Satz fest, welche Lesart du gewählt hast und warum sie zu deinem Zusammenhang passt. Kürzt du dabei etwas ab, lies vorher nach, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst. Offene Fragen zur Zitierweise klärst du mit der Stelle, die für deine Arbeit zuständig ist.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Nachbarin: Bedeutung, Wortart und Beispiele. korrektur.de. https://korrektur.de/nachbarin
„Nachbarin: Bedeutung, Wortart und Beispiele.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/nachbarin. Zugriff 26. Okt. 2026.
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korrektur.de. Nachbarin: Bedeutung, Wortart und Beispiele [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/nachbarin
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)