Was bedeutet Mitarbeitender?
Mitarbeitender bezeichnet laut Duden eine männliche Person
Hier erfährst du, was der Duden zu Mitarbeitender angibt, wie du den Eintrag selbst auswertest und welche Fehler du beim Schreiben vermeiden solltest.
Mitarbeitender: Bedeutung und Wortart im Überblick
Wer die Bedeutung des Wortes Mitarbeitender klären will, findet im Duden eine knappe Angabe. Gemeint ist dort eine männliche Person, die in einer Firma oder Ähnlichem angestellt ist oder mitarbeitet. Als Wortart nennt der Eintrag ein substantiviertes Adjektiv, und das grammatische Geschlecht ist maskulin.
Für den Plural steht im Eintrag die Form die Mitarbeitenden. Zusätzlich vermerkt der Duden, dass die maskuline Form auch generisch für Personen aller Geschlechter verwendet wird. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass dieser Gebrauch sprachlich nicht immer eindeutig ist. Diesen Hinweis solltest du kennen, wenn du das Wort in einer Hausarbeit oder einem Bericht einsetzt.
Das Ziel ist klar umrissen: Du sollst den Eintrag selbst lesen, die Angaben sauber notieren und mit einem eigenen Satz zeigen, dass du das Wort verstanden hast. Die Grenzen sind ebenso klar. Herkunft, Häufigkeit oder eine rechtliche Zuordnung des Wortes bleiben hier außen vor. Wenn du dazu etwas schreiben willst, schlag in einem passenden Nachschlagewerk nach und notiere genau, was du dort findest. Auch Zahlen oder Fristen gehören nicht zu dieser Wortklärung.
Die Entscheidung, die vor dir liegt, ist einfach: Reicht dir die Wörterbuchangabe für deinen Text, oder brauchst du zusätzlich eine Vorgabe deiner Hochschule zur Formulierung? Wenn du dich mit weiteren Fragen der Rechtschreibung beschäftigst, kannst du dieselbe Arbeitsweise auch bei anderen Stichwörtern anwenden. Auch beim Nachschlagen zu Wortbedeutungen und Abkürzungen kannst du die Schritte Lesen, Notieren und Prüfen nutzen.
Auch das Genus gehört zu den Angaben, die du festhalten solltest. Für dieses Wort steht im Eintrag maskulin. Wenn du bei anderen Wörtern unsicher bist, welcher der Artikel der, die und das passt, schlag den Eintrag des jeweiligen Wortes im Wörterbuch nach.

Schritt für Schritt: Den Eintrag auswerten
Geh beim Nachschlagen in einer festen Reihenfolge vor. So vermeidest du, dass du eine Angabe übersiehst oder mit eigenen Vermutungen vermischst.
- Eintrag aufrufen: Öffne den Duden-Eintrag zu Mitarbeitender und lies ihn vollständig, nicht nur die erste Zeile.
- Bedeutung notieren: Schreib die Bedeutungsangabe in eigenen Worten auf. Halte fest, dass es um eine männliche Person geht, die in einer Firma oder Vergleichbarem angestellt ist oder mitarbeitet.
- Wortart festhalten: Notiere die Angabe substantiviertes Adjektiv sowie das Genus maskulin.
- Plural ergänzen: Trag die Pluralform die Mitarbeitenden ein.
- Eigenes Beispiel bilden: Formuliere einen kurzen Satz, der die notierte Bedeutung trifft.
- Zuständige Person bestimmen: Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deines Studiengangs, wer über sprachliche Vorgaben in deiner Arbeit entscheidet, zum Beispiel deine Betreuungsperson laut Modulbeschreibung.
- Ergebnis dokumentieren: Speichere deine Notiz mit Quelle und Abrufdatum und leg fest, was du als Nächstes tust.
Ein kurzes Ablaufbeispiel: Lena schreibt eine Seminararbeit über ein Praktikum und möchte das Wort Mitarbeitender verwenden. Sie ruft den Eintrag auf, notiert Bedeutung, Wortart und Plural und bildet den Satz: In unserem Projektteam arbeitet seit dem Sommer ein neuer Mitarbeitender. Danach liest sie den Hinweis zum generischen Gebrauch und schaut in den Unterlagen ihres Seminars nach, ob es Vorgaben zur Formulierung gibt. Weil sie dort nichts findet, schreibt sie ihrer Dozentin eine kurze Nachricht. Ihr nächster Schritt steht damit fest: Sie wartet die Antwort ab und passt die Formulierung danach an.
Vergleiche beim Plural die Endung in deiner Notiz genau mit dem Eintrag. Fragen zur Pluralbildung klärst du ebenso über das Wörterbuch. Gleiche in deinem Beispielsatz außerdem die Schreibung des Wortes mit dem Eintrag ab. Bei Unsicherheiten hilft dir das Stichwort Groß- und Kleinschreibung weiter.
Verlass dich beim Prüfen deiner Notizen nicht allein auf Software. Nutze Rechtschreibprogramme höchstens ergänzend und gleiche deine Angaben mit dem Eintrag selbst ab.
Typische Fehler beim Gebrauch von Mitarbeitender
Ein Fehler besteht darin, dem Wort mehr Inhalt zuzuschreiben, als der Eintrag hergibt. Setze keine Synonyme gleich, die der Duden-Eintrag nicht ausdrücklich nennt. Wenn du für deinen Text Synonyme suchst, prüfe jedes Wort einzeln an seinem eigenen Eintrag, statt Bedeutungen von einem Wort auf ein anderes zu übertragen.
Ebenso wichtig: Behaupte keine arbeitsrechtliche Bedeutung. Der Eintrag beschreibt eine sprachliche Bedeutung und sagt nichts darüber, wer im rechtlichen Sinn als angestellt gilt. Wenn deine Arbeit eine rechtliche Einordnung braucht, kläre sie mit deiner Betreuungsperson und mit Fachliteratur aus deinem Studienfach.
Ein weiterer Stolperstein entsteht, wenn du eine eigene Annahme für eine Regel hältst. Dass dir eine Form vertraut vorkommt, macht sie noch nicht zu einer Vorgabe. Trenne deshalb in deinen Notizen sauber zwischen dem, was im Eintrag steht, und dem, was du nur vermutest. Für echte Rechtschreibregeln greifst du auf verlässliche Nachschlagewerke zurück, nicht auf dein Gedächtnis. Auch Fragen zur Rechtschreibreform sind ein eigenes Thema und gehören nicht in deine Notiz zur Bedeutung.
Schieb Nachweise und Rückfragen nicht auf. Notiere die Quelle und das Abrufdatum sofort, während du den Eintrag vor dir hast. Wenn eine Frage zur Formulierung offen bleibt, stelle sie früh, damit du die Antwort noch vor der Abgabe einarbeiten kannst und keine ungeklärten Punkte in die Endfassung gelangen.
Bedenke außerdem den Hinweis zum generischen Gebrauch. Der Duden vermerkt, dass dieser Gebrauch sprachlich nicht immer eindeutig ist. Wer wissenschaftliches Schreiben ernst nimmt, prüft deshalb, ob in seinem Text klar wird, wer gemeint ist. Lies in den offiziellen Unterlagen deines Studiengangs nach, ob dort für die verlangten Textformen Vorgaben zur Formulierung stehen.

Checkliste: Was du abschließend prüfst
Bevor du das Wort in deinem Text verwendest, geh diese Punkte der Reihe nach durch.
- Hast du die Bedeutung aus dem Eintrag in eigenen Worten notiert: männliche Person, die in einer Firma oder Ähnlichem angestellt ist oder mitarbeitet?
- Steht in deiner Notiz die Wortart substantiviertes Adjektiv mit dem Genus maskulin?
- Hast du die Pluralform die Mitarbeitenden festgehalten?
- Hast du einen eigenen Beispielsatz gebildet, der genau diese Bedeutung zeigt?
- Hast du den Hinweis zum generischen Gebrauch gelesen und überlegt, ob dein Satz eindeutig ist?
- Ist die Quelle mit Abrufdatum dokumentiert?
- Weißt du, welche Person oder Stelle laut den offiziellen Unterlagen deines Studiengangs über Formulierungsvorgaben entscheidet?
- Hast du deinen persönlichen nächsten Schritt aufgeschrieben, etwa eine Rückfrage stellen oder die Formulierung im Text anpassen?
Zum Abschluss lohnt sich ein letzter Blick auf deinen Beispielsatz selbst. Prüfe dort die Kommasetzung, besonders wenn du einen Nebensatz angehängt hast. Auch die übrige Zeichensetzung sollte stimmen, bevor du den Satz in deine Arbeit übernimmst.
Achte zudem auf zusammengesetzte Wörter in deinem Text. Wenn du etwa eine Verbindung mit Mitarbeitender bildest, hilft dir das Stichwort Getrennt- und Zusammenschreibung bei Zweifeln. Und falls du in deinem Text Kurzformen nutzt, schau dir vorher an, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst.
Ein Beispiel für einen fertigen Eintrag in deiner Notiz könnte so aussehen: Mitarbeitender, substantiviertes Adjektiv, maskulin, Plural die Mitarbeitenden, Beispielsatz: Die Mitarbeitenden des Cafés planen gemeinsam den Umbau. Mit dieser Notiz hast du alles zusammen, was du für deinen nächsten Schritt brauchst.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Mitarbeitender: Bedeutung, Wortart und Plural. korrektur.de. https://korrektur.de/mitarbeitender
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Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.duden.de (geprüft am 2026-10-23)