Was bedeutet Misanthrop?
Misanthrop steht im DWDS gehoben für einen Menschen
Hier findest du die Bedeutung von Misanthrop nach dem DWDS, die Wortart, die gehobene Stilmarkierung und das Gegenwort, dazu einen klaren Ablauf für deinen eigenen Text.
Was Misanthrop laut DWDS bedeutet
Wenn du in einem Roman, einem Essay oder einer Seminarlektüre auf das Wort Misanthrop stößt, willst du zuerst wissen, was es genau heißt. Das DWDS ordnet Misanthrop als Substantiv ein und versieht die Erklärung mit der Markierung gehoben. Gemeint ist ein Mensch, der andere Menschen verachtet und häufig den Kontakt zu anderen Personen meidet. Als sinnverwandte Wörter nennt der Eintrag Menschenfeind und Menschenhasser, als Gegenwort führt er Philanthrop.
Ziel dieser Seite ist, dass du die Bedeutung sicher einordnest, die Stilmarkierung mitnimmst und das Wort in einem eigenen Satz passend verwendest. Dazu gehört, dass du bei Fragen der Rechtschreibung oder des Ausdrucks sauber trennst zwischen dem, was ein Wörterbuch belegt, und dem, was du selbst vermutest.
Genauso wichtig sind die Grenzen: Diese Seite gibt nur wieder, was der DWDS-Eintrag trägt. Du bekommst hier keine zusätzliche Lesart, keine Aussage darüber, wie verbreitet das Wort ist, keine Schreibvariante und keine psychologische Erklärung dafür, warum jemand andere Menschen meidet. Zahlen oder Fristen gehören nicht zur Wortbedeutung, deshalb tauchen hier auch keine auf. Wenn du Synonyme für einen eigenen Satz suchst, nimm die beiden im Eintrag genannten Wörter als Ausgangspunkt und prüfe den Zusammenhang selbst.
Vor dir liegt eine einfache Entscheidung: Brauchst du das Wort nur, um eine Textstelle zu verstehen, oder willst du es selbst schreiben? Im zweiten Fall wägst du zusätzlich ab, ob ein gehobenes Wort zu deinem Text passt. Beim Unterscheiden helfen dir die Hinweise zu Textformen.

Schritt für Schritt: Misanthrop nachschlagen und verwenden
- Eintrag lesen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Misanthrop und lies ihn vollständig, also Wortart, Bedeutungsangabe, Stilmarkierung, sinnverwandte Wörter und Gegenwort. Halte die Bedeutung danach in eigenen Worten fest.
- Stilmarkierung beachten: Achte auf die Angabe gehoben. Frag dich, ob dein Text, etwa eine Hausarbeit, ein Referat oder eine Interpretation, diese Stilebene verträgt. Lies bei Bedarf die Hinweise zum Thema wissenschaftliches Schreiben, bevor du ein gehobenes Wort einsetzt.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreib einen Satz, der nur die Bedeutung aus dem Wörterbucheintrag zeigt, also Verachtung anderer Menschen und das Meiden von Kontakt. Ein neutraler Beispielsatz: „Im Roman ist der alte Uhrmacher ein Misanthrop, der niemanden in seine Werkstatt lässt.“
- Zuständige Person oder Stelle bestimmen: Kläre, wer deinen Text bewertet oder die Vorgaben gemacht hat. Ermittle das aus deinen offiziellen Unterlagen, zum Beispiel aus der Aufgabenstellung oder der Modulbeschreibung, und richte offene Stilfragen an genau diese Person oder Stelle.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere Quelle, Abrufdatum, Bedeutung in eigenen Worten, Wortart, Stilmarkierung, Gegenwort und dein Beispiel. Leg anschließend fest, was du als Nächstes tust, etwa den Satz in deinen Text übernehmen oder zuerst eine Rückfrage stellen.
Wenn neben der Bedeutung auch Fragen der Groß- und Kleinschreibung auftauchen, prüfe sie in einem eigenen Arbeitsgang. So vermischst du Bedeutung und Schreibweise nicht.
Artikel und Mehrzahl klärst du ebenfalls in einem eigenen Schritt. Schlage sie gesondert nach, zum Beispiel über die Hinweise zum Artikel der, die und das.
Auch die Mehrzahlform übernimmst du nicht aus dem Gedächtnis, sondern kontrollierst sie mit einer Übersicht zur Pluralbildung.
Ablaufbeispiel: Jana liest für ein Literaturseminar eine Erzählung und markiert das Wort Misanthrop. Sie öffnet den DWDS-Eintrag, notiert Substantiv, gehoben und die Bedeutungsangabe in eigenen Worten und ergänzt Philanthrop als Gegenwort. Danach schreibt sie einen eigenen Satz über die Figur und prüft, ob er nur Verachtung und Rückzug beschreibt. Weil sie unsicher ist, ob ein gehobenes Wort in ihr Protokoll passt, liest sie die Aufgabenstellung nach und notiert eine Rückfrage an die Seminarleitung. Ihr nächster Schritt: die Rückfrage stellen, bevor sie das Protokoll abgibt.
Typische Fehler beim Wort Misanthrop
Ein Fehler ist, die Stilmarkierung wegzulassen. Wer nur notiert, dass ein Misanthrop andere Menschen verachtet, verliert die Information, dass das DWDS das Wort als gehoben kennzeichnet. Wenn du dir Wortbedeutungen und Abkürzungen in einer eigenen Liste sammelst, gehört diese Angabe deshalb mit hinein.
Ein zweiter Fehler ist eine psychologische Deutung, die der Eintrag nicht trägt. Er beschreibt Verachtung und das Meiden von Kontakt, nennt aber keine Ursache, keine Diagnose und keine Krankheit. Schreib also nicht, ein Misanthrop sei verletzt, krank oder traumatisiert, solange dein Ausgangstext das nicht selbst ausführt. Deine Deutung einer Figur kennzeichnest du als deine Interpretation und nicht als Wortbedeutung.
Drittens solltest du Annahmen nicht mit Regeln verwechseln. Dass dir ein Wort vertraut vorkommt, belegt noch nicht seine Bedeutung. Das gilt auch für Rechtschreibregeln: Prüfe eine Schreibweise im Wörterbuch oder im Regelwerk, statt dich auf dein Sprachgefühl zu verlassen. Wenn du Rechtschreibprogramme nutzt, kontrolliere die Bedeutung trotzdem selbst im Eintrag.
Viertens: Schieb Nachweise und Rückfragen nicht auf. Notiere Quelle und Abrufdatum direkt beim Nachschlagen und stelle Fragen zur Stilebene, bevor du den Text abgibst. Unsicherheiten bei der Kommasetzung in deinem Beispielsatz klärst du am besten im selben Arbeitsgang.
Fünftens: Leite aus älteren Texten keine eigene Regel ab. Wenn dir dort eine andere Schreibung begegnet, prüfe gesondert, ob die Rechtschreibreform dabei eine Rolle spielt, und übernimm nichts ungeprüft.

Checkliste: Misanthrop abschließend prüfen
- Bedeutung geprüft: ein Mensch, der andere Menschen verachtet und häufig den Umgang mit ihnen meidet.
- Wortart Substantiv mit dem DWDS-Eintrag belegt.
- Stilmarkierung gehoben ausdrücklich genannt.
- Gegenwort Philanthrop notiert.
- Sinnverwandte Wörter Menschenfeind und Menschenhasser vermerkt.
- Eigener Beispielsatz zeigt nur die belegte Bedeutung und enthält keine psychologische Deutung.
- Zuständige Quelle festgehalten: DWDS-Eintrag mit Abrufdatum.
- Zuständige Person oder Stelle für Stilfragen aus deinen offiziellen Unterlagen ermittelt.
- Zeichensetzung im Beispielsatz kontrolliert.
- Bei gekürzten Quellenangaben geprüft, ob du die Abkürzungen richtig schreiben und auflösen kannst.
- Falls du das Wort in einer Verbindung verwendest, die Getrennt- und Zusammenschreibung gesondert nachgeschlagen.
Dein persönlicher nächster Schritt: Entscheide jetzt, ob du Misanthrop nur zum Verstehen brauchst oder selbst einsetzt. Wenn du es einsetzt, schreib deinen Beispielsatz in den Text, markiere offene Fragen und stelle sie der Person, die deine Arbeit betreut, bevor du abgibst.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Misanthrop Bedeutung: Was das Wort laut DWDS heißt. korrektur.de. https://korrektur.de/misantrop
„Misanthrop Bedeutung: Was das Wort laut DWDS heißt.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/misantrop. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Misanthrop Bedeutung: Was das Wort laut DWDS heißt. Verfügbar unter: https://korrektur.de/misantrop (Zugriff: 26. Oktober 2026).
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korrektur.de. Misanthrop Bedeutung: Was das Wort laut DWDS heißt [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/misantrop
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)