Was bedeutet „Metaphernsammlung“?
Metaphernsammlung: Bedeutung und Verwendung
Für „Metaphernsammlung“ zeigt die herangezogene DWDS-Seite keinen Eintrag in den gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen. Deshalb lässt sich daraus keine belastbare Definition ableiten. Die Seite nennt jedoch mehrere Recherchewege, mit denen der konkrete Gebrauch des Wortes geprüft werden kann.
Bedeutung direkt aus der Quelle bestimmen
Die direkteste Antwort lautet: Für „Metaphernsammlung“ weist die herangezogene DWDS-Seite keinen vorhandenen Eintrag in den gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen aus. Dadurch liefert diese Quelle keine ausgearbeitete Definition, keine Bedeutungsangabe und keine redaktionell erläuterten Verwendungsbeispiele für das Lemma.
Die Seite zeigt zwar die Bezeichnung „Metaphernsammlung“ und ordnet sie mit dem bestimmten Artikel „die“ an, doch die dort eingeblendeten Angaben werden ausdrücklich als maschinell generiert bezeichnet. Aus dieser Anzeige darf deshalb keine weitergehende fachliche Bedeutung abgeleitet werden. Sicher belegbar ist nur der Hinweis, dass die Anfrage in den ausgewählten gegenwartssprachlichen lexikalischen Quellen nicht zum gewünschten Eintrag geführt hat.
Für die Verwendung im eigenen Text bedeutet das: Schreibe nicht einfach eine Definition, die nur aus dem Wortbestandteil „Metapher“ erschlossen wurde. Prüfe stattdessen den konkreten Satz, den Textzusammenhang und die Quelle, aus der der Ausdruck stammt. Eine Rechtschreibung Prüfung kann die Form des Wortes betrachten, ersetzt aber keine Bedeutungsbestimmung.
Wer die Schreibweise weiter untersuchen möchte, kann Rechtschreibregeln nachschlagen. Fragen zur Groß- und Kleinschreibung oder zur Getrennt- und Zusammenschreibung betreffen dabei die sprachliche Form. Sie beantworten nicht automatisch, welche Bedeutung der Ausdruck in einem bestimmten Text hat.
Für die technische Prüfung der Wortform können Rechtschreibprogramme als separater nächster Schritt dienen, während die Bedeutungsfrage am jeweiligen Textzusammenhang bleibt.

Mögliche Lesarten und ihr Kontext
Die Quelle bestimmt keine eigenständige lexikalische Bedeutung. Daher sollten mögliche Lesarten nur als zu prüfende Alternativen behandelt werden, nicht als gemeinsame Pflichtmerkmale des Wortes.
- Lesart als Bezeichnung einer Sammlung: Prüfe, ob der Ausdruck im konkreten Text eine Zusammenstellung von Metaphern bezeichnet. Diese Deutung darf nur aus dem jeweiligen Satz- und Textzusammenhang gewonnen werden.
- Lesart als Titel oder Benennung: Prüfe, ob „Metaphernsammlung“ als Name eines Dokuments, eines Projekts oder einer anderen Einheit verwendet wird. Die DWDS-Anzeige selbst belegt keinen konkreten Titel und keinen bestimmten institutionellen Zusammenhang.
- Lesart als thematische Beschreibung: Prüfe, ob der Ausdruck lediglich ein Thema oder einen Inhalt ankündigt. Auch diese Einordnung ist aus dem konkreten Kontext zu gewinnen, nicht aus einer vorhandenen DWDS-Definition.
Die Aussageabsicht hängt deshalb am Satz, in dem das Wort steht. Ein erläuternder Satz kann eine Sammlung benennen, eine Überschrift kann einen Titel markieren, und eine Beschreibung kann auf den Inhalt eines Textes verweisen. Ohne den fraglichen Kontext bleibt offen, welche dieser Alternativen gemeint ist.
Für die eigene Prüfung hilft es, zunächst den vollständigen Satz zu lesen und anschließend die benachbarten Sätze einzubeziehen. Bei der Kommasetzung und der allgemeinen Zeichensetzung lässt sich die Form des Satzes prüfen; daraus folgt jedoch keine belegte Bedeutungsregel für „Metaphernsammlung“.
Auch die Rechtschreibreform sollte nicht als Erklärung für eine fehlende Definition herangezogen werden. Ob eine ältere oder neuere Schreibweise vorliegt, muss anhand einschlägiger Unterlagen geprüft werden. Für die inhaltliche Einordnung bleibt der konkrete Text maßgeblich.
Drei neutrale Beispiele für die Prüfung
Die folgenden Sätze sind eigenständige Beispiele. Sie belegen keine allgemeine Gebrauchsregel, sondern zeigen drei unterschiedliche Kontexte, in denen die beabsichtigte Lesart geprüft werden müsste.
- Beschreibung einer Zusammenstellung: „Im Anhang liegt eine Metaphernsammlung für die Textanalyse.“ Prüfe hier, ob der Anhang tatsächlich eine Zusammenstellung bezeichnet und ob der umgebende Text diese Deutung stützt.
- Benennung eines Dokuments: „Die Arbeitsgruppe nannte ihr Dokument Metaphernsammlung.“ Prüfe hier, ob der Ausdruck als konkrete Benennung verwendet wird. Die Schreibweise allein genügt nicht, um die Funktion im Satz zu bestimmen.
- Hinweis auf einen Inhalt: „Das Kapitel enthält eine Metaphernsammlung aus verschiedenen Texten.“ Prüfe hier, ob der Satz eine inhaltliche Beschreibung liefert und welche Textstellen die Aussage erläutern.
Bei allen drei Beispielen darf die Bedeutung nicht allein aus der Wortform abgelesen werden. Entscheidend ist, ob der jeweilige Kontext eine Sammlung, eine Benennung oder eine Inhaltsangabe nahelegt. Eine Prüfung mit Rechtschreibprogrammen kann mögliche Schreibauffälligkeiten anzeigen, ersetzt aber nicht die Textlektüre.
Für akademische Texte kann zusätzlich der Bereich wissenschaftliches Schreiben relevant sein, wenn die Formulierung in einer sachlichen Darstellung verwendet wird. Daraus folgt jedoch keine besondere Fachbedeutung des Wortes. Wer eine abgekürzte Bezeichnung übernimmt, sollte Abkürzungen richtig schreiben gesondert prüfen.
Bei der Überarbeitung können Wortbedeutungen und Abkürzungen als getrennte Prüffelder behandelt werden. Ebenso lassen sich Artikel der, die und das, die Pluralbildung und mögliche Synonyme kontrollieren. Diese Prüfungen betreffen Form oder Auswahl und schaffen keinen unbelegten Wörterbucheintrag.
Grenzen der Aussage und mögliche Verwechslungen
Aus der Quelle darf keine zusätzliche Herkunft, Wertung oder Fachbedeutung erfunden werden. Die DWDS-Seite nennt weder eine Herkunftserklärung noch eine bestimmte Fachdisziplin, in der „Metaphernsammlung“ verbindlich verwendet wird. Ebenso belegt sie keinen bestimmten Zweck, keine Wirkung und keine institutionelle Zuordnung.
Ähnliche Ausdrücke dürfen deshalb nicht pauschal gleichgesetzt werden. Eine Sammlung von Metaphern, ein Verzeichnis, ein Glossar, ein Titel oder eine thematische Übersicht können im konkreten Text unterschiedlich gemeint sein. Prüfe den jeweiligen Satz, bevor du einen Ersatzbegriff einsetzt. Auch Textformen können die Lesart beeinflussen, ohne dass daraus eine allgemeine Definition folgt.
Ein Wörterbuchhinweis und ein Korpusbeleg sind außerdem nicht dasselbe. Die Quelle bietet eine Suche in ausgewählten Korpora an und verweist auf historische Wörterbücher sowie weitere Wörterbuchbestände. Daraus folgt nur, dass diese Recherchewege auf der Seite angeboten oder genannt werden. Ein bestimmter Treffer, eine bestimmte Häufigkeit oder ein bestimmter historischer Nachweis wird dadurch nicht belegt.
Die Anzeige „Nicht genügend Daten in der DWDS-Textbasis vorhanden“ betrifft die dort angezeigte Worthäufigkeitsinformation. Sie darf nicht in die Aussage umgedeutet werden, das Wort komme überhaupt nicht vor. Für diese Frage ist eine eigene Recherche in den genannten Suchbereichen erforderlich.

Kurzer Check für die passende Verwendung
Prüfe die Verwendung in dieser Reihenfolge:
- Halte die Kerninformation fest: Die herangezogene DWDS-Seite weist keinen lexikalischen Eintrag in den gegenwartssprachlichen Quellen aus.
- Lies den konkreten Satz und den umgebenden Abschnitt. Ermittle, ob dort eine Sammlung, eine Benennung oder nur ein thematischer Hinweis gemeint ist.
- Trenne Formprüfung und Bedeutungsprüfung. Kontrolliere Schreibweise, Artikel, Singular oder Plural sowie Satzzeichen gesondert.
- Prüfe mögliche Verwechslungen mit nahen Bezeichnungen, ohne sie automatisch als gleichbedeutend zu behandeln.
- Wenn eine belastbare Definition oder ein Beleg erforderlich ist, suche in den auf der DWDS-Seite genannten Korpora, historischen Wörterbüchern oder weiteren Wörterbuchbeständen.
Eine sichere Aussage sollte sich entweder auf den konkreten Satzkontext oder auf einen tatsächlich gefundenen Wörterbuch- oder Korpusbeleg stützen. Wenn kein solcher Beleg vorliegt, formuliere eine Prüfhandlung: Ermittle die Bedeutung aus dem vollständigen Text und überprüfe die Fundstelle in der passenden Quelle.
So bleibt die Erklärung auf das beschränkt, was die Quelle trägt. Sie behauptet weder eine zusätzliche Fachbedeutung noch eine bestimmte Häufigkeit oder einen besonderen Verwendungszweck.
Quellen und Stand
- Metaphernsammlung, Schreibung, Definition, Bedeutung, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 31)