Liste mit Fremdwörtern verständlich erklärt
Liste mit Fremdwörtern: Bedeutung und Verwendung
Der Duden behandelt Fremdwörter unter anderem bei Schreibvarianten, der Deklination englischer Substantive und der Flexion englischer Verben.
Was eine Liste mit Fremdwörtern zeigt
Die belegten Beispiele zeigen verschiedene Gruppen von Fremdwörtern und verschiedene Fragen, die an ihnen geprüft werden können. Dabei geht es nicht um ein gemeinsames Muster für sämtliche Wörter, sondern jeweils um die im Material genannte Form.
- Schreibvarianten: Der Duden führt bei einzelnen häufig verwendeten Wörtern zwei zulässige Schreibungen an. Dazu gehören Delfin und Delphin, außerdem Porträt und Portrait. Die Unterschiede liegen hier in der Schreibweise desselben genannten Wortes.
- Englische Substantive: Für Substantive aus dem Englischen nennt die Quelle deutsche Deklinationsmuster. Bei Wörtern auf y, deren englische Mehrzahl auf ies endet, erscheint im Deutschen die Endung s. Baby, Party und Lady sind die dazu aufgeführten Wörter.
- Englische Verben: Englische Verben erhalten nach der Quelle deutsche Endungen. Als Beispielbereich nennt sie jobben; bei bestimmten Fällen ist daneben eine Endung auf ed im Partizip II zulässig.
- Zitierte Ausdrücke: Für zitierte englische Ausdrücke hält die Quelle englische Formen fest. Dieser Fall ist deshalb von den zuvor genannten deutschen Formen getrennt zu betrachten.
Die Unterschiede betreffen also entweder eine Schreibvariante, die Form eines Substantivs, die Flexion eines Verbs oder einen zitierten Ausdruck. Wer Rechtschreibung prüft, betrachtet zuerst das konkrete Wort und anschließend seinen Satz. Rechtschreibregeln beziehen sich dabei auf den jeweiligen Wortfall. Auch Groß- und Kleinschreibung oder Getrennt- und Zusammenschreibung können im eigenen Satz separat geprüft werden, wenn diese Frage dort entsteht.
Eine Liste kann die genannten Beispiele nebeneinander ordnen. Aus einem einzelnen Eintrag folgt jedoch keine Aussage über ein anderes Wort, dessen Form im Material nicht genannt ist.

Bedeutung und Kontext unterscheiden
Die vorliegenden Auszüge liefern keine eigenständige Wörterbuchdefinition für die gesamte Wortgruppe „Liste mit Fremdwörtern“. Deshalb lassen sich daraus keine drei festen Bedeutungen der Wortgruppe ableiten. Belegt sind vielmehr einzelne Angaben zu „Liste“ sowie Regeln und Beispiele zu Fremdwörtern.
Im DWDS-Auszug erscheint „Liste“ unter anderem bei den Bezeichnungen „Schlagwortverzeichnis“, „Stichwortliste“ und „Stichwortverzeichnis“. Die beiden letztgenannten Bezeichnungen tragen dort ausdrücklich den Zusatz „fälschlich“. Der Auszug nennt außerdem „Datenbank“, „Datensammlung“ und „elektronischer Karteikasten“ sowie mehrere Wörter zur Gliederung. Daraus wird keine gemeinsame Bedeutung für eine Verbindung aus „Liste“ und „Fremdwörtern“ gemacht.
Der Duden-Auszug behandelt dagegen konkrete Sprachformen. Er nennt Schreibvarianten wie Delfin und Delphin, deutsche Formen bei englischen Substantiven und deutsche Endungen bei englischen Verben. Ein Satz kann daher präzise sagen, welche dieser Angaben gemeint ist: „Die Übersicht vergleicht die beiden Schreibvarianten.“ Ein anderer Satz kann lauten: „Im Satz steht die Mehrzahl von Party.“ Die Sätze beschreiben unterschiedliche Gegenstände und behaupten keine zusätzliche Wortbedeutung.
Der Kontext verbindet die Formulierung mit der Aussageabsicht. Steht eine Schreibvariante im Mittelpunkt, kann der Satz beide belegten Varianten nennen. Geht es um ein englisches Substantiv auf y, kann der Satz die deutsche Mehrzahlform zeigen. Bei einem Verb kann der Satz eine deutsche Flexionsform verwenden. Vor dem Formulieren lässt sich daher prüfen, ob der Satz von einer Schreibweise, einer Substantivform oder einer Verbform handelt.
Die Wörter Kommasetzung und Zeichensetzung bezeichnen weitere Fragen am eigenen Satz. Rechtschreibreform kann als Suchbegriff erscheinen, ohne dass der vorliegende Auszug eine historische Einordnung der genannten Varianten liefert. Für wissenschaftliches Schreiben und die Pluralbildung bleibt die konkrete Formulierung des Satzes maßgeblich.
Drei eigenständige Beispiele
Die folgenden Sätze sind eigenständige Beispiele. Sie greifen jeweils einen im Material genannten Bereich auf, ohne einen Quellenbeispielsatz zu übernehmen.
- Schreibvariante: „Für den Bildtext vergleicht Mara die Schreibungen Porträt und Portrait.“ Der Satz nennt zwei belegte Varianten und hält fest, was verglichen wird.
- Substantiv auf y: „Auf dem Plakat stehen zwei Partys.“ Hier wird die Mehrzahl eines im Material genannten englischen Substantivs in einem neuen Satz verwendet.
- Verb mit deutscher Flexion: „Ich jobbe am Samstag im Laden.“ Der Satz verwendet jobben mit der deutschen Form jobbe und zeigt das Verb in einem vollständigen Satz.
Weitere kurze Sätze können einen anderen genannten Fall sichtbar machen: „Der Text erwähnt ein Baby.“ Oder: „Die Überschrift enthält einen zitierten englischen Ausdruck.“ Der zweite Satz legt keine konkrete Schreibform fest; er beschreibt nur, worauf der Satz Bezug nimmt. Für eine bestimmte Form muss der konkrete Eintrag herangezogen werden.
Auch die Satzumgebung kann knapp formuliert werden: „Lina prüft das Wort vor dem Absenden.“ „Danach vergleicht sie die gewählte Form mit ihrem Satz.“ Diese Beispiele treffen keine Aussage über die Bedeutung eines nicht genannten Fremdworts. Sie zeigen lediglich eine Prüfung am eigenen Text.
Abkürzungen richtig schreiben und Wortbedeutungen und Abkürzungen sind davon getrennte Themen. Ist im eigenen Satz der Artikel unklar, kann beim Thema Artikel der, die und das nachgeschlagen werden. Bei einer Mehrzahlform ist Pluralbildung das passende Prüfthema. Diese Hinweise ersetzen keine Aussage über eine Form, die in den vorliegenden Beispielen nicht genannt wird.
Die drei Hauptbeispiele unterscheiden sich damit sichtbar: Das erste betrifft zwei Schreibungen, das zweite eine Mehrzahlform und das dritte ein Verb mit deutscher Flexion. Jeder Satz bleibt auf sein genanntes Wort und seinen eigenen Zusammenhang beschränkt.
Grenzen und mögliche Verwechslungen
Eine Liste mit Fremdwörtern ist aus den vorliegenden Auszügen nicht als vollständiges Wörterbuch, als Stilvorgabe oder als Herkunftsnachweis definiert. Die Materialien enthalten Angaben zu „Liste“, zu Fremdwörtern und zu einzelnen Schreib- und Flexionsfällen. Für eine Herkunft, eine Wertung oder eine zusätzliche Fachbedeutung eines bestimmten Wortes geben sie keine Angabe. Solche Aussagen sollten daher nicht aus den Auszügen abgeleitet werden.
Bei ähnlichen Bezeichnungen ist der Vorbehalt im DWDS-Auszug wichtig. „Stichwortliste“ und „Stichwortverzeichnis“ stehen dort jeweils mit der Kennzeichnung „fälschlich“. Sie dürfen deshalb nicht ohne diese Kennzeichnung als passende verwandte Bezeichnungen für „Liste“ dargestellt werden. „Schlagwortverzeichnis“ erscheint ebenfalls im Auszug, doch daraus folgt keine allgemeine Gleichsetzung der Ausdrücke. Das Wort Synonyme im Material rechtfertigt ebenfalls keine Behauptung, dass zwei Wörter in jedem Satz austauschbar seien.
Der DWDS-Auszug enthält außerdem „Aufgliederung“, „Gliederung“, „Segmentierung“, „Untergliederung“ und „Unterteilung“. Diese Nennungen belegen, dass die Wörter im Auszug vorkommen. Sie belegen nicht, dass eines davon dieselbe Bedeutung wie die ganze Wortgruppe „Liste mit Fremdwörtern“ hat. Für einen konkreten Satz kann daher geprüft werden, welcher Ausdruck tatsächlich geschrieben wurde und welche Aussage der Satz macht.
Bei englischen Formen trennt der Duden-Auszug mehrere Fälle: deutsche Deklination englischer Substantive, deutsche Endungen bei Verben und den Erhalt englischer Formen bei zitierten Ausdrücken. Aus einem dieser Fälle darf keine Aussage über alle englischen Wörter abgeleitet werden. Auch eine genannte Schreibvariante betrifft nur das jeweilige Wort.
Beim Thema Rechtschreibprogramme kann zusätzlich der konkrete Satz gelesen werden. Für Textformen lässt sich ebenfalls nur am vorliegenden Text prüfen, welcher Ausdruck dort verwendet wird. Diese Prüfung fügt keine neue Bedeutung oder Herkunft hinzu.

Passende Verwendung in fünf Schritten prüfen
Für eine sichere Anwendung genügt ein kurzer, quellenbezogener Check:
- Einzelnes Wort prüfen: Ermittle zuerst, welches Fremdwort im Satz geprüft werden soll. Prüfe anschließend im passenden Wörterbucheintrag, welche Angabe dort für dieses Wort steht. Leite aus der Wortgruppe selbst keine feste Bedeutung ab.
- Kontext bestimmen: Lies den vollständigen Satz. Kläre, ob der Eintrag eine Schreibvariante, eine Form eines englischen Substantivs, eine Form eines englischen Verbs oder einen zitierten englischen Ausdruck betrifft.
- Schreibweise abgleichen: Vergleiche die Schreibweise im eigenen Satz mit der Angabe im Eintrag. Der Duden-Auszug nennt bei häufig gebrauchten Fremdwörtern auch Fälle mit zwei korrekten Varianten. Übernimm nur die Variante, die der geprüfte Eintrag für das betreffende Wort ausweist.
- Wortform abgleichen: Prüfe bei einem englischen Substantiv den Artikel sowie Singular und Plural im eigenen Satz. Prüfe bei einem englischen Verb die verwendete Verbform. Der Auszug behandelt für solche Wörter deutsche Formen und nennt besondere Fälle für die Endung im Partizip II.
- Verwechslungen ausschließen: Vergleiche nicht bloß ähnlich aussehende Ausdrücke. Lies die Angabe zum einzelnen Wort und den ganzen Satz erneut. Bei einem zitierten Ausdruck prüfst du zusätzlich, ob genau dieser Fall vorliegt.
Der Check bleibt beim einzelnen Wort, beim Wörterbucheintrag und beim konkreten Satz. Für wissenschaftliches Schreiben kann anschließend geprüft werden, ob die gewählte Form im eigenen Satz mit der Angabe im Eintrag übereinstimmt. Ergänze keine Regel, wenn der Eintrag den Fall nicht behandelt.
Quellen und Stand
- Duden | Fremdwörter: www.duden.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Liste, Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
Das Thema „Liste mit Fremdwörtern verständlich erklärt“ wird hier als Gesamtzusammenhang aufgegriffen.