Leimbindung: Was bedeutet das Wort?
Leimbindung ist aus Leim und Bindung zusammengesetzt
Leimbindung ist ein zusammengesetztes Wort. Hier erfährst du, wie du die Bedeutung über das Bestimmungswort Leim belegst, was du offenlassen solltest und wie du dein Ergebnis festhältst.
Worum es bei der Bedeutung von Leimbindung geht
Wer das Wort Leimbindung verstehen möchte, beginnt am besten bei seinen Bausteinen. Leimbindung ist aus den beiden Teilen Leim und Bindung zusammengesetzt. Das vordere Glied Leim ist das Bestimmungswort, und für dieses Wort gibt es einen Eintrag im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, kurz DWDS. Dieser Eintrag ist die belegte Grundlage, auf der du deine Erklärung aufbauen kannst.
Laut DWDS ist Leim ein wasserlöslicher Klebstoff. Er kann aus tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Stoffen bestehen und dient besonders dazu, Holzteile oder Papierblätter miteinander zu verbinden. Das DWDS führt Leim als Substantiv. Außerdem nennt der Eintrag weitere zusammengesetzte Wörter, in denen Leim das erste Glied bildet. Damit siehst du, dass Leim auch in anderen Zusammensetzungen am Anfang stehen kann.
Das Ziel dieser Seite ist, dass du die Bedeutung von Leimbindung aus ihren Bestandteilen Schritt für Schritt erschließt und jede Aussage sauber belegst. Die Grenze liegt dort, wo kein Beleg mehr trägt. Für Leimbindung selbst stützt sich diese Seite auf keinen eigenen Wörterbucheintrag, sondern ausschließlich auf den Eintrag zum Bestimmungswort Leim. Was das Grundwort Bindung beiträgt, schlägst du deshalb gesondert nach, bevor du eine feste Definition formulierst.
Auch Zahlen oder Fristen gehören nicht in deine Erklärung, solange du sie nicht belegen kannst. Angaben zu Seitenzahlen, Haltbarkeit oder bestimmten Einsatzbereichen lässt du weg, wenn keine Quelle sie trägt. Für die Einordnung genügt zunächst die Frage, was die beiden Teile bedeuten und wie sie im Wort zusammenspielen. Bei allgemeinen Fragen zur Rechtschreibung kannst du ergänzend die passenden Rechtschreibregeln nachschlagen.

Schritt für Schritt zur eigenen Erklärung des Wortes
Arbeite die folgenden Schritte nacheinander ab, um die Bedeutung des Wortes nachvollziehbar zu erklären, ohne etwas hinzuzuerfinden:
- Bestimmungswort nachlesen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Leim und notiere, dass Leim dort als wasserlöslicher Klebstoff beschrieben wird, der besonders Holzteile oder Papierblätter verbindet. Halte auch die Wortart Substantiv fest.
- Zusammensetzung erklären: Zerlege Leimbindung in Leim und Bindung. Beschreibe in eigenen Worten, welche Rolle das Bestimmungswort Leim im zusammengesetzten Wort spielt.
- Grundwort gesondert prüfen: Schlag Bindung in einem eigenen Schritt nach, statt die Bedeutung zu erraten.
- Eigenes Beispiel formulieren: Bilde einen kurzen Satz, der das Wort verwendet, ohne neue Fakten zu behaupten.
- Zuständige Person bestimmen: Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deines Kurses oder Studiengangs, wer deine Arbeit betreut oder bewertet, und kläre dort offene Fragen zur Form deiner Erklärung.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere Quelle, Abrufdatum, deine Erklärung und den Beispielsatz. Leg danach fest, welchen nächsten Schritt du konkret gehst.
Beim Zerlegen des Wortes kannst du die Hinweise zur Getrennt- und Zusammenschreibung heranziehen, um zu prüfen, wie du das Wort in deinem eigenen Text schreibst. Für Fragen zur Großschreibung schlag auf der Seite zur Groß- und Kleinschreibung nach.
Beispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und stößt in einer Materialliste auf das Wort Leimbindung. Sie öffnet den DWDS-Eintrag zu Leim, notiert die Beschreibung und die Wortart und zerlegt das Wort in Leim und Bindung. Bindung schlägt sie anschließend separat nach. Danach formuliert sie den Satz: „In meinem Glossar erkläre ich Leimbindung über das Bestimmungswort Leim.“ Weil sie nicht sicher ist, ob ihre Betreuerin im Glossar eine Wörterbuchangabe erwartet, schreibt sie diese Frage auf und stellt sie in ihrer nächsten Nachricht an die Betreuerin.
Wenn du solche Erklärungen in einer Hausarbeit verwendest, lies ergänzend die Hinweise unter dem Stichwort wissenschaftliches Schreiben. Prüfe beim Formulieren deines Beispielsatzes außerdem die Kommasetzung.
Typische Fehler beim Erklären von Leimbindung
Einige Stolpersteine lassen sich leicht vermeiden, wenn du sie kennst. Die folgenden Punkte helfen dir, deine Erklärung belastbar zu halten.
- Kein eigenes Lemma behaupten: Schreib nicht, Leimbindung habe einen eigenen Wörterbucheintrag, wenn du nur den Eintrag zu Leim geprüft hast. Belegt ist hier allein das Bestimmungswort.
- Keine unbelegten Angaben ergänzen: Behaupte keine Grenzen bei der Seitenzahl und keine Aussagen zur Haltbarkeit, solange kein Beleg sie trägt. Streiche solche Details aus deinem Text, wenn du keine Quelle dafür nennen kannst.
- Annahmen nicht mit Regeln verwechseln: Dass dir eine Erklärung naheliegend erscheint, macht sie noch nicht zur Regel. Kennzeichne Vermutungen als offene Frage und prüfe sie, bevor du sie als feste Aussage übernimmst.
- Nachweise und Rückfragen nicht aufschieben: Notiere die Quelle sofort beim Nachschlagen. Stelle Rückfragen an die zuständige Person früh, damit du deine Erklärung rechtzeitig anpassen kannst.
Ein weiterer Stolperstein betrifft Ersatzwörter. Wenn du Synonyme für Leimbindung suchst, prüfe jedes Ersatzwort ebenso sorgfältig wie das Ausgangswort, statt es ungeprüft einzusetzen. Hinweise auf die Rechtschreibreform übernimmst du ebenfalls nur, wenn du sie belegen kannst.
Verlass dich beim Prüfen nicht allein auf Software. Wenn du Rechtschreibprogramme nutzt, gleiche ihre Vorschläge trotzdem mit der Quelle ab. Für Fragen zur Zeichensetzung in deinem Beispielsatz schlägst du die passenden Regeln nach, statt zu raten.
Auch bei Grammatikfragen gilt: erst prüfen, dann schreiben. Möchtest du eine Mehrzahl verwenden, schlag die Pluralbildung nach, statt eine Form zu vermuten. Unsicherheiten beim grammatischen Geschlecht klärst du über die Übersicht zum Thema Artikel der, die und das.

Checkliste: Was du abschließend prüfst
Bevor du deine Erklärung abgibst oder in einen Text übernimmst, geh diese Punkte einzeln durch:
- Bestimmungswort Leim geprüft: Hast du den DWDS-Eintrag zu Leim gelesen und die Beschreibung als wasserlöslicher Klebstoff festgehalten?
- Wortart belegt: Hast du notiert, dass das DWDS Leim als Substantiv führt?
- Gebrauchskontext abgegrenzt: Trennst du klar zwischen dem, was zum Bestimmungswort belegt ist, und dem, was du zum Grundwort Bindung noch nachschlagen musst?
- Beispielsatz gebildet: Hast du einen eigenen, kurzen Satz formuliert, der keine unbelegten Fakten enthält?
- Quelle oder Stelle benannt: Hast du die Quelle mit Abrufdatum notiert und aus offiziellen Unterlagen ermittelt, wer deine Arbeit betreut?
- Nächster Schritt festgelegt: Weißt du, was du als Nächstes tust, etwa Bindung nachschlagen oder eine Rückfrage stellen?
Diese Checkliste ersetzt keine Rückmeldung der Person, die deine Arbeit bewertet. Sie hilft dir aber, deine Erklärung strukturiert zu überprüfen. Wenn du in deinem Text Kurzformen nutzt, findest du unter Abkürzungen richtig schreiben passende Hinweise. Für weitere Begriffe kannst du die Sammlung zu Wortbedeutungen und Abkürzungen nutzen.
Überlege zum Schluss, in welcher Art von Text deine Erklärung stehen soll, zum Beispiel in einem Glossar oder im Fließtext. Lies dazu die Übersicht zu Textformen und kläre die gewünschte Form mit deiner Betreuung. Halte deinen persönlichen nächsten Schritt schriftlich fest, damit du direkt weiterarbeiten kannst.
So zitieren Sie diese Seite
Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Leimbindung: Bedeutung des Wortes verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/leimbindung
„Leimbindung: Bedeutung des Wortes verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/leimbindung. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Leimbindung: Bedeutung des Wortes verstehen. Verfügbar unter: https://korrektur.de/leimbindung (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Leimbindung: Bedeutung des Wortes verstehen.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/leimbindung.
korrektur.de. Leimbindung: Bedeutung des Wortes verstehen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/leimbindung
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)