Legende: Bedeutung verstehen und richtig verwenden

Legende bezeichnet eine Erzählung vom Leben eines Heiligen

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Legende kann eine Heiligenerzählung, eine ausgeschmückte Geschichte oder die Zeichenerklärung einer Karte sein. Hier lernst du, welche Lesart in deinen Satz passt und wie du sie belegst.

Worum es bei der Bedeutung von Legende geht

Wenn du die Bedeutung des Wortes Legende klären willst, triffst du laut DWDS auf drei Lesarten. Die erste meint eine Erzählung über das Leben und das Sterben eines Heiligen. Daraus abgeleitet steht das Wort für eine Geschichte, die ausgeschmückt oder unwahr ist. Die dritte Lesart betrifft Landkarten und Abbildungen: Dort ist die Legende die Erklärung der verwendeten Zeichen, also die Zeichenerklärung. Grammatisch ordnet das DWDS Legende als Substantiv ein.

Vor dir liegt deshalb eine konkrete Entscheidung: Welche dieser drei Lesarten meinst du in deinem eigenen Text? Geht es um eine Heiligenerzählung, um eine ausgeschmückte oder unwahre Geschichte oder um die Zeichenerklärung einer Karte oder Abbildung? Beantworte diese Frage, bevor du das Wort in deinem Text einsetzt.

Das Ziel dieser Seite ist eng gefasst. Du sollst die passende Lesart bestimmen, sie mit einem Beleg festhalten und einen eigenen Beispielsatz bilden. Die Grenzen sind ebenso klar: Diese Seite stützt sich allein auf die genannten Bedeutungen und die Wortart aus dem DWDS-Eintrag. Aussagen zur Herkunft des Wortes, zu Häufigkeiten, zu Wertungen oder zu einer Fachzuordnung trifft diese Seite nicht. Diese Seite nennt auch keine Zahlen und keine Fristen. Abgabetermine deiner Arbeit prüfst du in den offiziellen Unterlagen deines Studiengangs.

Kläre die Bedeutung und die Form deines Satzes in getrennten Arbeitsschritten. Prüfe die Rechtschreibung eines Satzes in einem eigenen Durchgang und schlag bei Unsicherheit in den Rechtschreibregeln nach.

Konkrete Regel und vollständige Beispielsätze zu Legende

Schritt für Schritt zur passenden Lesart

Geh in einer festen Reihenfolge vor, damit du die Bedeutung nicht nach Gefühl wählst. Die folgenden Schritte führen dich vom Nachschlagen bis zur Dokumentation.

  1. Bedeutung bestimmen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Legende und lies die drei Lesarten nacheinander. Notiere, welche davon zu dem Zusammenhang passt, in dem du das Wort einsetzen willst.
  2. Gebrauch im eigenen Satz prüfen: Lies deinen Satz laut und frag dich, ob von einer Heiligenerzählung, von einer ausgeschmückten oder unwahren Geschichte oder von der Zeichenerklärung einer Karte oder Abbildung die Rede ist. Passt keine Lesart eindeutig, formuliere den Satz um, bis die gemeinte Bedeutung klar erkennbar ist.
  3. Eigenes Beispiel formulieren: Schreib einen kurzen, neuen Satz, der genau die gewählte Bedeutung zeigt. Prüfe daran, ob du das Wort sicher einsetzt.
  4. Zuständige Person bestimmen: Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deiner Lehrveranstaltung, wer Fragen zu Begriffen und Formvorgaben beantwortet. Richte offene Punkte an genau diese Person.
  5. Ergebnis dokumentieren: Halte Lesart, Fundstelle, Prüfdatum und Beispielsatz in deinen Notizen fest. Leg danach den nächsten Schritt fest, etwa das Überarbeiten des Satzes oder eine Rückfrage.

Ein Ablaufbeispiel: Du schreibst eine Hausarbeit und fügst eine Abbildung mit mehreren Symbolen ein. Darunter steht dein Satz: „Die Legende unter der Abbildung erklärt die verwendeten Symbole.“ Du gleichst ihn mit dem DWDS-Eintrag ab und stellst fest, dass du die Zeichenerklärung meinst. Als Probe bildest du einen zweiten Satz: „Laut Legende markieren die Punkte die Messstationen.“ Bleibt offen, ob die Formvorgaben deines Fachs eine bestimmte Bezeichnung für die Zeichenerklärung verlangen, notierst du diese Frage für die zuständige Person und vermerkst als nächsten Schritt die Rückfrage.

Leg deinen eigenen Beispielsatz neben den DWDS-Eintrag und vergleiche beide. Wenn du Synonyme für Legende suchst, prüfe jedes Ersatzwort ebenfalls anhand eines Wörterbucheintrags, bevor du es übernimmst.

Ordne deine Bedeutungsfrage nicht ohne Beleg einer der Textformen zu. Arbeitest du dich zusätzlich in das Thema wissenschaftliches Schreiben ein, nimm die geprüften Begriffe in deine persönliche Arbeitsliste auf.

Typische Fehler bei der Bedeutung von Legende

Achte auf die folgenden Punkte, damit du Lesarten nicht vermischst und ungeprüfte Annahmen nicht als feste Aussagen formulierst.

  • Kartenlegende und Erzählung gleichsetzen: Die Zeichenerklärung einer Karte oder Abbildung ist eine eigene Lesart. Schreib nicht, eine Kartenlegende erzähle eine Geschichte, und deute eine Heiligenerzählung nicht als Erklärung von Symbolen.
  • Herkunft oder Wertung ohne Beleg behaupten: Stelle keine Behauptung über die Herkunft des Wortes auf und verbinde es mit keiner Wertung, solange dir kein Beleg vorliegt. Die abgeleitete Lesart einer ausgeschmückten oder unwahren Geschichte ist eine Bedeutungsangabe und keine Aussage über eine bestimmte Person oder einen bestimmten Text.
  • Annahmen mit Regeln verwechseln: Ein Eindruck aus deinem Sprachgefühl ist noch keine Regel. Formuliere eine solche Annahme als offene Frage und prüfe sie im Wörterbuch oder bei der zuständigen Person.
  • Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notiere Fundstelle und Prüfdatum sofort, wenn du die Bedeutung nachschlägst. Stelle offene Rückfragen gleich, statt sie bis kurz vor der Abgabe liegen zu lassen.

Trenne Bedeutungsfehler sauber von formalen Fehlern in deinen Beispielsätzen. Für die Kommasetzung und die übrige Zeichensetzung rund um diese Sätze schlag in den passenden Regeln nach.

Bildest du Zusammensetzungen wie Kartenlegende, entscheide die Schreibweise nicht aus dem Bauch heraus. Prüfe die Getrennt- und Zusammenschreibung in den einschlägigen Regeln. Wirkt eine Schreibweise in einer älteren Quelle ungewohnt, kläre über das Thema Rechtschreibreform, welche Form du in deiner Arbeit verwendest.

Die Wahl der Lesart ist eine inhaltliche Entscheidung. Verlass dich dabei nicht allein auf Rechtschreibprogramme, sondern triff die Entscheidung anhand des Wörterbucheintrags und deines Satzzusammenhangs.

Konkreter Abschlusscheck zu Legende

Checkliste vor der Verwendung im eigenen Text

Geh diese Punkte durch, bevor du das Wort Legende in einer Arbeit stehen lässt.

  • Bedeutung belegt: Du hast den DWDS-Eintrag als Fundstelle notiert und die gewählte Lesart benannt: Heiligenerzählung, ausgeschmückte oder unwahre Geschichte oder Zeichenerklärung.
  • Wortart genannt: Du hast festgehalten, dass Legende laut DWDS ein Substantiv ist.
  • Gebrauchskontext geprüft: Du hast deinen Satz gelesen und bestätigt, dass die gemeinte Lesart im Zusammenhang eindeutig erkennbar ist.
  • Beispielsatz formuliert: Du hast einen eigenen, neuen Satz gebildet, der genau diese Lesart zeigt.
  • Quelle und Stelle geklärt: Du nutzt das DWDS als Quelle für die Bedeutung und hast die zuständige Person aus den offiziellen Unterlagen deiner Lehrveranstaltung ermittelt.
  • Persönlicher nächster Schritt: Du hast notiert, was du als Nächstes tust, zum Beispiel den Satz überarbeiten, die Rückfrage abschicken oder den nächsten Begriff prüfen.

Bewahre die abgehakte Liste bei deinen Notizen auf. Brauchst du für dieselbe Arbeit weitere Begriffe, nutze die Übersicht zu Wortbedeutungen und Abkürzungen und prüfe sie nach demselben Muster. Kürzt du Begriffe ab, lies vorher nach, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst.

Grammatische Einzelfragen gehören in einen eigenen Prüfschritt. Fragen zum Genus klärst du über das Thema Artikel der, die und das, und Mehrzahlformen prüfst du über die Seite zur Pluralbildung.

Auch die Schreibung deiner Beispielsätze verdient einen eigenen Blick. Prüfe Zweifelsfälle zur Groß- und Kleinschreibung in den passenden Regeln, bevor du den Text abgibst.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 26. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Legende: Bedeutung verstehen und richtig verwenden. korrektur.de. https://korrektur.de/legende

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema Legende Bedeutung

Was bedeutet Legende?

Laut DWDS hat Legende drei Lesarten: eine Erzählung über das Leben und Sterben eines Heiligen, davon abgeleitet eine ausgeschmückte oder unwahre Geschichte und die Zeichenerklärung einer Landkarte oder Abbildung.

Welche Wortart ist Legende?

Das DWDS ordnet Legende als Substantiv ein.

Ist die Legende einer Karte dasselbe wie eine erzählte Legende?

Nein. Laut DWDS ist die Legende einer Landkarte oder Abbildung die Erklärung der dort verwendeten Zeichen. Das ist eine eigene Lesart und keine Erzählung.

Darf ich Legende für eine ausgeschmückte Geschichte verwenden?

Ja, das DWDS nennt als abgeleitete Lesart eine ausgeschmückte oder unwahre Geschichte. Prüfe in deinem Satz, ob genau diese Lesart gemeint ist, und bilde einen eigenen Beispielsatz dazu.

Wie finde ich die passende Lesart für meinen Satz?

Lies die drei Lesarten im DWDS-Eintrag, vergleiche sie mit deinem Satzzusammenhang und formuliere einen eigenen Beispielsatz. Offene Fragen zu Formvorgaben richtest du an die Person, die du aus den offiziellen Unterlagen deiner Lehrveranstaltung ermittelt hast.

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