Was bedeutet krankmelden?

Krankmelden heißt, dem Arbeitgeber oder einer Stelle

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Du stößt auf das Wort krankmelden und willst wissen, was genau dahintersteht? Hier klärst du die Bedeutung, trennst die beiden Gebrauchsweisen und legst deinen nächsten Schritt fest.

Krankmelden: Bedeutung und Ziel dieser Seite

Laut dem Eintrag im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) heißt krankmelden, einem Arbeitgeber oder einer anderen Stelle mitzuteilen, dass du für eine begrenzte Zeit arbeitsunfähig bist. Das geschieht entweder telefonisch oder schriftlich mit einem ärztlichen Zeugnis. Mit dieser Mitteilung entschuldigst du, dass du wegen einer Krankheit fernbleibst. Wer also fragt, was krankmelden bedeutet, bekommt aus dem Wörterbuch genau diesen Kern: eine Mitteilung über eine zeitlich begrenzte Arbeitsunfähigkeit samt Entschuldigung des Fehlens.

Grammatisch ist krankmelden ein Verb. Der Eintrag nennt zwei Gebrauchsweisen: den reflexiven Gebrauch, also sich krankmelden, und den transitiven Gebrauch, also jemanden krankmelden. Im ersten Fall meldest du dich selbst, im zweiten meldest du eine andere Person. Prüf bei jedem eigenen Satz, welche der beiden Gebrauchsweisen du verwendest.

Das Ziel dieser Seite ist klar umrissen: Du sollst die Bedeutung sicher verstehen, die beiden Gebrauchsweisen auseinanderhalten und das Wort in einem eigenen Satz anwenden können. Wenn du dich darüber hinaus allgemein mit Rechtschreibung beschäftigst, kannst du die Schreibung des Verbs bei dieser Gelegenheit gleich mit prüfen. Weitere Begriffe, die dir im Studium begegnen, schlägst du unter Wortbedeutungen und Abkürzungen nach.

Genauso wichtig sind die Grenzen. Der Wörterbucheintrag beschreibt ein Wort, er ist keine Auskunft zu Fristen, Nachweispflichten oder Rechtsfolgen. Aus ihm lässt sich weder ableiten, bis wann du dich melden musst, noch, ob und wann du ein ärztliches Zeugnis vorlegen musst. Diese Seite nennt deshalb bewusst keine Zahlen und keine Fristen. Wenn du solche Fragen hast, ermittle die zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen, etwa aus deinem Arbeitsvertrag oder den Unterlagen deiner Einrichtung, und frag dort direkt nach. Überleg zudem, in welche der Textformen deine Mitteilung passt, bevor du sie schreibst.

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Schritt für Schritt zum sicheren Gebrauch

Geh in vier Schritten vor: Bedeutung bestimmen, Gebrauchsweisen trennen, zuständige Stelle klären, Ergebnis festhalten. So verbindest du das Verständnis des Wortes mit deiner konkreten Situation.

Schritt 1: Bedeutung im DWDS-Eintrag bestimmen. Ruf den Eintrag zu krankmelden auf und lies die Bedeutungsangabe vollständig. Halte fest, dass es um die Mitteilung einer zeitlich begrenzten Arbeitsunfähigkeit geht, telefonisch oder schriftlich mit ärztlichem Zeugnis. Trenn dabei Bedeutungsfragen von Schreibfragen; für Letztere schlägst du in den Rechtschreibregeln nach.

Schritt 2: Reflexiven und transitiven Gebrauch trennen. Frag dich bei jedem Satz, wer gemeldet wird. Meldest du dich selbst, liegt der reflexive Gebrauch vor: „Ich melde mich für heute krank.“ Meldest du eine andere Person, liegt der transitive Gebrauch vor: „Er meldet seine kranke Mitbewohnerin bei ihrem Arbeitgeber krank.“ Bilde danach einen eigenen Beispielsatz zu deiner Situation und ordne ihn einer der beiden Gebrauchsweisen zu. Prüf in deinem Satz auch die Groß- und Kleinschreibung und vergleich deine Form mit der Schreibung des Stichworts; Hinweise zur Getrennt- und Zusammenschreibung schlägst du gesondert nach.

Schritt 3: Zuständige Stelle oder Person bestimmen. Der Eintrag spricht vom Arbeitgeber oder einer anderen Stelle. Wer das in deinem Fall ist, entnimmst du deinen eigenen offiziellen Unterlagen, etwa dem Arbeitsvertrag beim Nebenjob. Schreib dir Namen und Kontaktweg auf, statt zu raten.

Schritt 4: Ergebnis dokumentieren und nächsten Schritt festlegen. Notiere die Bedeutung in eigenen Worten, deinen Beispielsatz, die zuständige Stelle und offene Fragen. Lies eine schriftliche Mitteilung vor dem Absenden auf Kommasetzung und Zeichensetzung durch. Leg dann fest, was du als Nächstes tust, zum Beispiel anrufen oder eine Rückfrage stellen.

Ablaufbeispiel: Jonas studiert und arbeitet nebenbei in einem Café. Er fühlt sich krank und will sich krankmelden. Zuerst liest er die Bedeutung im DWDS nach und erkennt, dass er sich selbst meldet, also den reflexiven Gebrauch braucht. Dann sucht er in seinem Arbeitsvertrag, wer seine Ansprechperson ist. Er formuliert den Satz: „Ich melde mich heute krank.“ In seiner Notiz hält er fest, wen er wann informiert hat und welche Fragen er noch an die Ansprechperson richten will.

Typische Fehler bei der Bedeutung und im Gebrauch

Ein Denkfehler besteht darin, krankmelden mit krankschreiben gleichzusetzen. Der hier genutzte Eintrag beschreibt nur krankmelden, also die Mitteilung an den Arbeitgeber oder eine andere Stelle. Was krankschreiben bedeutet, klärst du gesondert mit einem eigenen Wörterbucheintrag, statt beide Wörter als austauschbar zu behandeln. Auch wenn du Synonyme suchst, prüf jedes mögliche Ersatzwort einzeln nach.

Behaupte außerdem keine Fristen oder Rechtspflichten, die der Eintrag nicht nennt. Die Bedeutungsangabe erklärt, was das Wort ausdrückt, sie regelt aber nicht, bis wann oder in welcher Form du dich melden musst. Solche Fragen richtest du an die zuständige Stelle, die du aus deinen offiziellen Unterlagen ermittelt hast.

Verwechsle Annahmen nicht mit Regeln. Dass du etwas von anderen gehört hast, macht es noch nicht zu einer Vorgabe für deinen Fall. Leite auch aus Erinnerungen an alte Schreibweisen keine Regel ab; ob die Rechtschreibreform eine Schreibung betrifft, prüfst du gezielt nach. Werte es ebenso wenig als Bedeutungsbeleg, wenn Rechtschreibprogramme deinen Satz nicht markieren.

Ein weiterer Fehler betrifft die Gebrauchsweise. Wer „Ich melde krank“ schreibt, lässt aus, wer gemeldet wird. Prüf deshalb, ob dein Satz das Reflexivpronomen oder eine gemeldete Person enthält. Wenn du statt des Verbs ein Substantiv einsetzen willst, klärst du dessen Genus über die Übersicht Artikel der, die und das.

Schieb Nachweise und Rückfragen nicht auf. Der Eintrag erwähnt die schriftliche Mitteilung mit ärztlichem Zeugnis als eine Form. Ob und wann du ein solches Zeugnis vorlegen musst, sagt er nicht. Kläre diese Frage deshalb früh bei der zuständigen Stelle und notiere dir die Antwort.

Konkrete Regel und vollständige Beispielsätze zu Was bedeutet krankmelden

Checkliste: Bedeutung, Abgrenzung und nächster Schritt

Geh die folgenden Punkte durch, bevor du das Wort verwendest oder eine Mitteilung abschickst.

  • Bedeutung geklärt: Du kannst in eigenen Worten sagen, dass krankmelden die Mitteilung einer zeitlich begrenzten Arbeitsunfähigkeit an einen Arbeitgeber oder eine andere Stelle bedeutet.
  • Wortart belegt: Du hast im DWDS-Eintrag nachgesehen, dass krankmelden ein Verb ist.
  • Reflexiver Gebrauch geprüft: Du weißt, ob du dich selbst meldest (sich krankmelden) oder eine andere Person (jemanden krankmelden).
  • Beispiel formuliert: Du hast einen eigenen Satz gebildet und ihm die passende Gebrauchsweise zugeordnet.
  • Abgrenzung zu krankschreiben: Du behandelst beide Wörter nicht als gleichbedeutend und hast krankschreiben bei Bedarf separat nachgeschlagen.
  • Zuständige Quelle oder Stelle: Für die Bedeutung nutzt du den DWDS-Eintrag, für Fragen zu Form, Frist oder Nachweis die Stelle, die du aus deinen offiziellen Unterlagen ermittelt hast.
  • Persönlicher nächster Schritt: Du hast notiert, was du als Nächstes tust, etwa die Ansprechperson anrufen oder eine Rückfrage schriftlich stellen.

Für eine Hausarbeit gleichst du deine Wörterbuchnotiz zusätzlich mit deinen Vorgaben für wissenschaftliches Schreiben ab und gibst den Eintrag als Beleg an. Übernimmst du Wörterbuchangaben wie „jmdn.“ in deine Notiz, schlägst du unter Abkürzungen richtig schreiben nach, wie du sie korrekt setzt.

Steht in deiner Mitteilung ein Substantiv in der Mehrzahl, kontrollier die Pluralbildung gesondert. Danach ist dein Text inhaltlich und sprachlich bereit, und du kannst den festgelegten nächsten Schritt umsetzen.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 26. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Krankmelden: Bedeutung, Gebrauch und Abgrenzung. korrektur.de. https://korrektur.de/krankmelden

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema krankmelden Bedeutung

Was bedeutet krankmelden laut DWDS?

Laut DWDS heißt krankmelden, einem Arbeitgeber oder einer anderen Stelle eine zeitlich begrenzte Arbeitsunfähigkeit mitzuteilen, telefonisch oder schriftlich mit ärztlichem Zeugnis, und so das krankheitsbedingte Fernbleiben zu entschuldigen.

Welche Wortart ist krankmelden?

Der DWDS-Eintrag führt krankmelden als Verb.

Was ist der Unterschied zwischen sich krankmelden und jemanden krankmelden?

Beim reflexiven Gebrauch meldest du dich selbst, etwa: „Ich melde mich krank.“ Beim transitiven Gebrauch meldest du eine andere Person, etwa: „Sie meldet ihren Kollegen krank.“ Beide Gebrauchsweisen nennt der DWDS-Eintrag.

Bedeuten krankmelden und krankschreiben dasselbe?

Setz die beiden nicht gleich. Der DWDS-Eintrag zu krankmelden beschreibt nur die Mitteilung an einen Arbeitgeber oder eine andere Stelle. Was krankschreiben bedeutet, schlägst du in einem eigenen Eintrag nach.

Wo kläre ich, wie ich mich in meinem Fall krankmelden muss?

Der Wörterbucheintrag erklärt nur die Bedeutung des Wortes. Ermittle die zuständige Stelle aus deinen offiziellen Unterlagen, etwa deinem Arbeitsvertrag, und frag dort nach Form und Nachweis.

Wie bilde ich einen eigenen Beispielsatz mit krankmelden?

Überleg zuerst, wer gemeldet wird. Meldest du dich selbst, nutzt du den reflexiven Gebrauch, zum Beispiel: „Ich melde mich für morgen krank.“ Meldest du jemand anderen, nutzt du den transitiven Gebrauch.

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