Welche Bedeutung korrigieren hat und wie du das Verb nutzt
Korrigieren heißt etwas berichtigen oder verbessern
Laut DWDS heißt korrigieren zum einen, etwas zu berichtigen oder zu verbessern, und zum anderen, Schriftliches durchzusehen sowie Berichtigungen darin einzutragen. Hier erfährst du, wie du beide Lesarten des Verbs sicher auseinanderhältst, am Satzkontext prüfst und deine nächsten Schritte für eigene Texte planst.
Überblick: Was korrigieren bedeutet und wo die Grenzen liegen
Wenn du im Studium oder im Alltag nachschlägst, welche Bedeutung das Wort korrigieren hat, liefert dir das DWDS eine zweigeteilte Einordnung. Zum einen bedeutet korrigieren laut DWDS, etwas zu berichtigen oder zu verbessern, was sich beispielsweise auf eine unzutreffende Annahme oder eine ungenaue Angabe beziehen kann. In einer zweiten Lesart steht das Wort dafür, Schriftliches durchzusehen und dabei Berichtigungen einzutragen. Zugleich ist im DWDS belegt, dass es sich bei korrigieren um ein Verb handelt. Diese klare Unterscheidung hilft dir, wenn du Fragen zur Rechtschreibung klärst und den Ausdruck präzise in deinen eigenen Texten einsetzen willst.
Das Ziel dieser Übersicht besteht darin, dir die im DWDS belegte Bedeutung sowie die beiden Lesarten transparent aufzuzeigen, damit du deine Wortwahl bewusst triffst und die passende Verwendung im jeweiligen Kontext bestimmst. Dabei gelten jedoch feste Grenzen für die Arbeit mit einer solchen Wortbedeutung: Die lexikalische Definition erklärt den sprachlichen Begriff, ersetzt aber keine fachlichen oder formalen Richtlinien für deine Texte. Wenn du für wissenschaftliches Schreiben konkrete Anforderungen im Einzelfall klären musst, prüfe die verbindlichen Maßstäbe direkt in den offiziellen Unterlagen der zuständigen Stelle.
Beachte außerdem, dass aus der Wortbedeutung selbst keinerlei Vorgaben zu Bearbeitungszeiten, Seitenumfängen, Bewertungsmaßstäben oder Abgabeterminen hervorgehen. Übernimm daher keine unbelegten Zahlen oder Fristen aus zweiter Hand, wenn du eine schriftliche Arbeit durchsiehst oder abgibst. Kläre sämtliche organisatorischen Rahmenbedingungen, Termine und formalen Ansprüche direkt anhand der offiziellen Dokumente deiner zuständigen Stelle, während du für die sprachliche Überarbeitung die geltenden Rechtschreibregeln heranziehst.
Unterscheide bei deiner Arbeit zwischen dem inhaltlichen Berichtigen und dem Durchsehen von Schriftstücken mit dem Eintragen von Berichtigungen, um dein Vorhaben gegenüber Lehrenden oder Mitstudierenden eindeutig zu benennen. Prüfe anhand der jeweiligen Aufgabenstellung genau, ob eine inhaltliche Verbesserung oder eine schriftliche Durchsicht verlangt wird, etwa wenn du die Groß- und Kleinschreibung überprüfst oder die Getrennt- und Zusammenschreibung kontrollierst. So legst du eine geordnete Grundlage, bevor du mit der eigentlichen Textarbeit beginnst.

Schritt für Schritt: Bedeutung bestimmen und am Satzkontext prüfen
Um das Verb sicher anzuwenden und deine Arbeitsabläufe klar zu strukturieren, gehst du Schritt für Schritt vor. Bestimme als Erstes die im DWDS belegte Bedeutung für dein Vorhaben: Halte fest, dass korrigieren als Verb entweder meint, etwas zu berichtigen beziehungsweise zu verbessern, oder in der zweiten Lesart bedeutet, Schriftliches durchzusehen und dabei Berichtigungen einzutragen. Nutze diese Vorarbeit, sobald du Wortbedeutungen und Abkürzungen in deinem Manuskript überprüfst.
Prüfe im zweiten Schritt die passende Lesart direkt an deinem konkreten Satzkontext. Lies den Satz, in dem du das Verb nutzt, aufmerksam durch und entscheide, ob dort ein Sachverhalt berichtigt wird oder ob jemand ein Schriftstück durchsieht und darin Berichtigungen vermerkt. Formuliere anschließend ein eigenes, kurzes Beispiel für deine Unterlagen, das genau diese Lesart abbildet. Bei der Durchsicht eines geschriebenen Absatzes entscheidest du beispielsweise, ob du die Kommasetzung durchgehst und die gesamte Zeichensetzung im Blick behältst.
Ein realistisches Ablaufbeispiel aus dem Studienalltag zeigt dir die praktische Umsetzung: Eine Studentin verfasst den Methodenteil ihrer Hausarbeit und stößt im Begleittext auf die Formulierung, dass sie ihre ursprüngliche Messmethode nach einem Vorversuch korrigieren musste. Sie gleicht den Satz mit dem DWDS ab und stellt fest, dass hier die erste Lesart vorliegt, weil sie ihr Vorgehen berichtigt und verbessert hat. Danach liest sie ihren ausgedruckten Text durch, um Schreibversehen am Rand zu vermerken, was der zweiten Lesart entspricht, nämlich Schriftliches durchzusehen und Berichtigungen einzutragen. Zur Absicherung formuliert sie für beide Lesarten je einen eigenen Beispielsatz in ihren Arbeitsnotizen, während sie im Text die Artikel der, die und das bei Substantiven kontrolliert oder in einer vergleichbaren Situation die passende Pluralbildung nachschlägt.
Bestimme im dritten Schritt die zuständige Stelle oder Person, falls über die reine Wortbedeutung hinaus Fragen zur formalen Textgestaltung, zur Zitierweise oder zur Einreichung einer berichtigten Fassung bestehen. Ermittle anhand der offiziellen Unterlagen deiner Einrichtung, welche Stelle oder Ansprechperson für dein konkretes Anliegen im Einzelfall verantwortlich ist. Wende dich für den jeweiligen Einzelfall direkt an diese zuständige Stelle, wenn du verschiedene Textformen bearbeitest und klären willst, welche formalen Maßstäbe vor Ort gelten.
Dokumentiere im vierten Schritt dein Ergebnis und lege deinen konkreten nächsten Schritt schriftlich fest. Notiere dir die gewählte Formulierung, speichere deine geprüfte Textfassung übersichtlich ab und halte fest, welche Rückfrage du an die zuständige Person oder Stelle richtest. Nutze ein solches Protokoll als strukturierte Arbeitsgrundlage, auch wenn digitale Rechtschreibprogramme Hinweise markieren, die du anschließend eigenständig am Satzkontext gegenprüfst.
Fehler vermeiden: Lesarten trennen und Regeln statt Annahmen nutzen
Bei der Arbeit mit Wortbedeutungen und bei der Durchsicht eigener Texte schleichen sich leicht Ungenauigkeiten ein, die du durch gezielte Umsicht vermeidest. Ein wesentlicher Fehler besteht darin, unpassende Austauschwörter ungeprüft gleichzusetzen und die beiden im DWDS genannten Lesarten miteinander zu vermischen. Achte darauf, wenn du passende Synonyme suchst, ob der gewählte Ausdruck tatsächlich abdeckt, dass etwas berichtigt oder verbessert wird beziehungsweise dass Schriftliches durchgesehen und mit eingetragenen Berichtigungen versehen wird.
Wenn du die beiden Lesarten vermischst, bleibt für Lesende unklar, ob du eine These inhaltlich revidierst oder lediglich ein Dokument auf formale Versehen durchsiehst und Anmerkungen einträgst. Trenne diese beiden Vorgänge sprachlich sauber voneinander, besonders wenn du im Text Abkürzungen richtig schreiben willst oder wenn du Schreibweisen nach einer Rechtschreibreform abgleichst. Ein klarer Satzbau verhindert, dass deine Aussage falsch ausgelegt wird.
Verwechsle außerdem niemals eigene Annahmen mit belegten Regeln oder verbindlichen Vorgaben. Wer ohne Blick in ein Wörterbuch wie das DWDS oder in das Regelwerk vermutet, eine bestimmte Gebrauchsweise sei vorgeschrieben, baut seine Argumentation auf unsicherem Grund auf. Prüfe stattdessen anhand des DWDS, was das Verb bedeutet, und lies in den amtlichen Regelwerken oder den Richtlinien deiner Hochschule nach, welche Anforderungen für dein Schriftstück gelten.
Schiebe notwendige Nachweise, Quellenprüfungen und Rückfragen bei deiner zuständigen Stelle nicht auf. Wenn du unsicher bist, ob du in einer eingereichten Arbeit nachträglich noch etwas berichtigen darfst oder in welcher Form du Berichtigungen in ein Schriftstück eintragen sollst, bringt Abwarten keinen Vorteil. Kontaktiere stattdessen frühzeitig die zuständige Betreuungsperson oder das Prüfungsamt und kläre die Vorgaben direkt anhand der offiziellen Unterlagen.

Checkliste: Deine abschließende Prüfung für den eigenen Text
Bevor du deinen Text abschließt oder eine Anfrage an deine Hochschule sendest, gehst du die folgenden Prüfpunkte der Reihe nach durch. So stellst du sicher, dass du alle sprachlichen und organisatorischen Aufgaben sauber erledigt hast.
- Bedeutung anhand des DWDS prüfen: Vergewissere dich, dass du korrigieren im Sinne des DWDS verwendest, also entweder um etwas zu berichtigen oder zu verbessern oder um Schriftliches durchzusehen und darin Berichtigungen einzutragen.
- Wortart Verb belegen: Kontrolliere in deinem Satz, dass du das Wort grammatisch korrekt als Verb einsetzt und die konjugierte Form zum Subjekt sowie zur gewählten Zeitform passt.
- Passende Lesart am Kontext klären: Prüfe den umgebenden Satzkontext darauf, ob für Lesende zweifelsfrei erkennbar ist, welche der beiden Lesarten du an dieser Textstelle meinst.
- Eigenen Beispielsatz bilden: Formuliere zur Kontrolle einen kurzen, neutralen Beispielsatz mit dem Verb, um deine Formulierung abzusichern und keine Vorlagen wortgleich zu übernehmen.
- Zuständige Quelle oder Stelle heranziehen: Schlage sprachliche Einordnungen direkt im DWDS nach und ermittle für formale oder rechtliche Vorgaben zu deiner Arbeit die zuständige Stelle deiner Hochschule, etwa das Prüfungsamt oder deine betreuende Lehrperson.
- Persönlichen nächsten Schritt festlegen: Halte schriftlich fest, welchen konkreten Arbeitsschritt du als Nächstes ausführst, beispielsweise das Eintragen deiner Berichtigungen in das Manuskript oder das Absenden einer gezielten Rückfrage an deine Betreuungsperson.
Sobald du diese Liste abgearbeitet hast, verfügst du über eine klare Dokumentation deiner Wortwahl und weißt genau, welche Aufgaben für die Fertigstellung deines Textes noch anstehen.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Bedeutung von korrigieren: Lesarten und Verwendung. korrektur.de. https://korrektur.de/korrigieren
„Bedeutung von korrigieren: Lesarten und Verwendung.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/korrigieren. Zugriff 26. Okt. 2026.
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korrektur.de. „Bedeutung von korrigieren: Lesarten und Verwendung.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/korrigieren.
korrektur.de. Bedeutung von korrigieren: Lesarten und Verwendung [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/korrigieren
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)