Manuskript beim Kommode Verlag richtig einreichen
Kommode Verlag: Ausschlüsse, Unterlagen und Antwort
Der Kommode Verlag, seit 2026 Imprint von mairisch, bittet dich laut eigener Seite, Stand 9. Oktober 2026, um bis zu 30 Seiten aus deinem Text und ein Exposé per Mail. Fachliteratur, Fantasy, Lyrik und Kinderbücher nimmt der Verlag nach eigener Angabe nicht an.
Welche Bücher passen zum Programm, welche nicht
Der Kommode Verlag nennt Belletristik, erzählende Sachbücher und Graphic Novel als Programm. Laut Verlag veröffentlicht das Haus Belletristik, erzählende Sachtexte und auch illustrierte Formate wie die Graphic Novel. Wer ein Projekt aus diesen drei Bereichen vorbereitet, bewegt sich damit im Rahmen, den der Verlag selbst beschreibt. Ein Manuskript-Check vor dem Versand kann dabei helfen, die eigene Textart realistisch einzuschätzen, bevor eine Entscheidung über den Einreichweg fällt.
Gleichzeitig grenzt der Verlag ab, was nicht zum Haus passt. Ausgeschlossen sind demnach Fachbücher, Fantasy-Stoffe, Texte aus dem Bereich New Adult oder Romance, Bücher für Kinder und Gedichtbände. Wer ein Projekt aus genau diesen Bereichen anbieten möchte, findet dort keinen passenden Adressaten, denn der Verlag nennt diese Gattungen ausdrücklich als nicht gewünscht. Wie der Mitteldeutsche Verlag mit Einsendungen umgeht, beschreibt die Seite Mitteldeutscher Verlag Manuskript einreichen.
Darüber hinaus beschreibt der Verlag inhaltliche Schwerpunkte der Edition Kommode genauer. Dort erscheinen erzählende Sachbücher zu Themen wie dem Verhältnis von Mensch und Natur sowie zu philosophischen und psychologischen Fragestellungen. Ergänzt wird das Programm um belletristische Texte mit Bezug zur Schweiz und um Übersetzungen, die aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt stammen. Eine konkrete Seitenzahl für ein vollständiges Buchmanuskript nennt der Verlag nicht, ebenso fehlt eine Angabe dazu, wie viele der eingehenden Projekte am Ende angenommen werden. Wer also ein Projekt aus einer der ausgeschlossenen Gattungen vorbereitet hat, erkennt daraus, dass eine Einreichung dort von vornherein nicht zum beschriebenen Programm passt und die Energie an anderer Stelle besser investiert wäre.

Welche Unterlagen gehören in die Einsendung
Für die Einsendung verlangt der Verlag nach eigener Angabe zwei zentrale Bausteine: eine Textprobe von höchstens 30 Seiten aus dem Manuskript und ein ausführliches Exposé zum geplanten Buch. Beides soll per Mail übermittelt werden. Wer an einem Roman arbeitet, findet Hinweise zu Aufbau und Inhalt eines Exposé für den Roman an anderer Stelle hilfreich, bevor die eigene Zusammenfassung entsteht.
Als dritten Baustein nennt der Verlag das Begleitschreiben. Darin soll begründet werden, warum man sich gerade an diesen Verlag wendet, und empfohlen wird, vorab das Verlagskonzept zu lesen, damit die Begründung inhaltlich trägt. Ein Begleitschreiben ohne erkennbaren Bezug zum Profil der Edition Kommode verfehlt damit den Zweck, den der Verlag dafür vorsieht.
Offen bleibt, in welchem Dateiformat die Unterlagen verschickt werden sollen, und eine konkrete Längenvorgabe für das Exposé fehlt ebenfalls. Wer unsicher ist, kann diese Punkte direkt beim Verlag nachfragen oder die Formulierungen auf der Manuskriptseite erneut prüfen. Aus den genannten Angaben lässt sich ableiten, dass Textprobe, Exposé und ein begründendes Begleitschreiben zusammen die drei Bausteine bilden, die eine vollständige Einsendung ausmachen.
- Textprobe: bis zu 30 Seiten aus dem Manuskript
- Exposé: ausführliche Darstellung des Buchprojekts
- Begleitschreiben: Begründung für die Wahl des Verlags
| Baustein | Angabe des Verlags | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Textprobe | höchstens 30 Seiten aus dem Manuskript | eine in sich verständliche Passage auswählen |
| Exposé | detaillierte Darstellung des Buchprojekts | Länge und Format nennt der Verlag nicht |
| Begleitschreiben | Begründung, weshalb man sich an den Verlag wendet | vorher das Verlagskonzept lesen |
| Versandweg | Übermittlung per Mail | alle drei Bausteine gemeinsam einreichen |
Wohin die Einsendung geht
Die Manuskriptseite des Verlags nennt für die Einreichung das Lektorat der Edition Kommode mit Sitz in Zürich. Als Kontaktweg wird dort eine Mailadresse angegeben, über die Textprobe, Exposé und Begleitschreiben verschickt werden sollen. Eine vollständige Postanschrift wird an dieser Stelle bewusst nicht ausgeschrieben, denn für die eigentliche Einsendung ist sie nicht der vorgesehene Weg.
Der Verlag verlangt die Zusendung ausdrücklich per Mail, während die genannte Anschrift in Zürich eher die Zugehörigkeit der Edition beschreibt als einen Postweg für Manuskripte zu eröffnen. Wer sein Projekt stattdessen über eine Agentur anbieten möchte, kann sich vorab informieren, wie man eine Literaturagentur finden kann, um diesen Weg als Alternative einzuordnen.
Aus der Kombination dieser Angaben ergibt sich, dass die Einreichung per Mail das vorgesehene Verfahren für die Edition Kommode ist. Wer ein Projekt vorbereitet, orientiert sich also am digitalen Versandweg und nicht an einer postalischen Zusendung, selbst wenn eine Adresse in Zürich auf der Seite genannt wird. Diese Unterscheidung zwischen Kontaktangabe und tatsächlichem Einreichweg ist bei der Vorbereitung der Unterlagen wichtig, damit die Mühe nicht an der falschen Stelle ansetzt.
Kommt überhaupt eine Rückmeldung
Der Verlag beschreibt auf seiner Seite, dass sehr viele Manuskripte eingehen und dass aus Zeitgründen nicht jede einzelne Eingabe beantwortet werden kann.
Eine konkrete Frist, bis wann mit einer Antwort zu rechnen wäre, nennt der Verlag nicht. Ebenso wenig erklärt der Verlag, dass ausbleibende Rückmeldung automatisch als Absage zu verstehen ist. Wer sein Manuskript verschickt, sollte deshalb nicht von einer festen Reaktionszeit ausgehen.
Der Verlag sichert nicht zu, jede Einsendung zu beantworten. Wer parallel weitere Häuser in Betracht zieht, kann nachlesen, wie man allgemein einen Verlag finden kann, um die eigenen Optionen zu erweitern. Wie ein anderer Schweizer Verlag Einsendungen regelt, zeigt der Vergleich, wenn du Kein & Aber vergleichen möchtest. Die Einreichpraxis kann zwischen Verlagen unterschiedlich ausfallen.
Welches Profil hinter Kommode steht
Seit 2026 ist der Kommode Verlag nach eigener Angabe ein Imprint des mairisch Verlags. Die Programmleitung der Edition Kommode liegt dabei weiterhin bei Verlegerin Annette Beger, während mairisch selbst als unabhängiger Verlag mit Sitz in Hamburg beschrieben wird. Diese Struktur verbindet also eine Zürcher Edition mit einem Hamburger Haus, ohne dass die Programmverantwortung vor Ort wechselt.
Zur Geschichte nennt der Verlag, dass Annette Beger den Kommode Verlag nach eigener Angabe im Jahr 2010 gegründet hat. Rechtlich firmiert der Verlag als Kommode Verlag GmbH mit Sitz in Zürich. Wer sich für die sprachliche Qualität eines eingereichten Textes interessiert, findet unter Buch-Lektorat weitere Hintergründe zur Überarbeitung vor dem Versand.
Die Seite erklärt nicht, ob sich durch die Einbindung als Imprint etwas am bisherigen Einreichweg ändert. Daraus lässt sich ableiten, dass für die Einsendung weiterhin die Regeln gelten, die auf der Manuskriptseite der Edition Kommode stehen, und nicht separate Vorgaben von mairisch. Wer sein Projekt vorbereitet, orientiert sich also an der Zürcher Manuskriptseite, selbst wenn die Imprint-Struktur im Hintergrund Hamburg einschließt.

Wer im Impressum genannt wird
Das Impressum des Verlags nennt die Kommode Verlag GmbH mit Sitz in Zürich. Als Verlagsleitung wird dort Annette Beger angegeben, und die Gesellschaft ist im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Diese Angaben beschreiben die rechtliche Struktur des Unternehmens, nicht den Weg, auf dem Manuskripte bearbeitet werden.
Das Impressum macht keine Aussage dazu, wie eingehende Texte geprüft oder ausgewählt werden. Es dokumentiert die Rechtsform und den Standort, geht aber auf den inhaltlichen Ablauf einer Einreichung nicht ein. Wer sich fragt, wie ein Buch nach außen präsentiert wird, kann sich zusätzlich mit dem Unterschied zwischen Klappentext und Inhaltsangabe befassen, um die eigene Außendarstellung besser einzuordnen.
Aus diesen Angaben folgt, dass die Rechtsform der GmbH und der Handelsregistereintrag für die eigentliche Einsendung ohne Bedeutung sind. Maßgeblich für den Versand von Textprobe, Exposé und Begleitschreiben bleiben allein die Hinweise auf der Manuskriptseite, nicht die formalen Angaben aus dem Impressum. Wer ein Projekt einreichen möchte, richtet sich also nach den dort beschriebenen Schritten und nicht nach der rechtlichen Struktur des Unternehmens.
Quellen und Stand
- Kommode Verlag, Manuskripte: www.kommode-verlag.ch (geprüft am 2026-10-09)
- Kommode Verlag, Über uns: www.kommode-verlag.ch (geprüft am 2026-10-09)
- Kommode Verlag, Impressum: www.kommode-verlag.ch (geprüft am 2026-10-09)