Manuskript an den KBV schicken: was der Verlag nennt

KBV: digital per E-Mail, Unterlagen und fehlende Rückmeldung

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2026 · Buch veröffentlichen

Der KBV verlegt Stand 6. Oktober 2026 ausschließlich Kriminalliteratur. Eingereicht werden Manuskripte nur digital per E-Mail. Verlangt werden ein Lebenslauf, ein Exposé mit höchstens einer DIN-A4-Seite und eine Leseprobe, die etwa 20 Seiten umfasst oder aus den ersten zwei bis drei Kapiteln besteht. Eine Eingangsbestätigung oder eine Absage bekommst du wegen der hohen Zahl an Einsendungen nicht. Der Verlag bittet außerdem darum, sich nicht nach dem Stand der Prüfung zu erkundigen.

Der digitale Weg per E-Mail

Laut Manuskriptseite geht die Zusendung ausschließlich digital an [email protected]. Auf der Seite ist weder ein Postweg noch ein Formular genannt, und eine Postsendung wird beim KBV Stand 6. Oktober 2026 nicht berücksichtigt. Der digitale Weg ist damit Pflicht; wer stattdessen Papier versendet, sollte nicht davon ausgehen, dass die Unterlagen berücksichtigt werden.

Das Programm des Verlags ist auf Kriminalliteratur ausgerichtet, denn nach Angabe des Hauses verlegt er ausschließlich dieses Genre. Nach eigenen Worten hält der Verlag immer wieder Ausschau nach neuen Texten und ist an bislang unbekannten Autorinnen und Autoren interessiert. Er bittet jedoch darum, vorab zu prüfen, ob das eigene Manuskript überhaupt in dieses Haus gehört. Du solltest deshalb zuerst klären, ob dein Text als Kriminalliteratur gilt und zum Programm passt, bevor du eine Mail verschickst. Texte aus anderen Genres liegen nach dieser Angabe außerhalb des Programms. Aus dieser Beschränkung folgt allerdings keine Annahme für ein konkretes Manuskript.

Ein Manuskript-Check ist ein eigener Schritt, den du vor der Einsendung wählen kannst, denn die Manuskriptseite nennt ihn nicht als Voraussetzung. Der digitale Weg bleibt damit der einzige genannte Kanal. Zu den Unterlagen zählen ein Lebenslauf, ein Exposé und eine Leseprobe. Bevor du die Mail abschickst, kontrollierst du deshalb, ob alle drei Teile vorliegen, ob das Exposé in eine Seite passt und ob die Leseprobe den verlangten Umfang hat. Bis zum Absenden bleibt der Text vollständig in deiner Hand.

Manuskript beim KBV einreichen: der Ablauf in drei Schritten

Lebenslauf, Exposé und Leseprobe

Die Manuskriptseite nennt drei Unterlagen, die du dem KBV zusammen mit deiner Einsendung vorlegst: einen Lebenslauf, ein Exposé und eine Leseprobe. Das Exposé soll den Inhalt deines Romans beschreiben und höchstens eine DIN-A4-Seite umfassen. Zum Aufbau eines solchen Textes liest du den Beitrag über ein Exposé für den Roman, bevor du den Umfang festlegst.

Tabelle: Baustein, Angabe des Verlags, Worauf zu achten ist
BausteinAngabe des VerlagsWorauf zu achten ist
GenreDer KBV verlegt ausschließlich Kriminalliteratur.Du prüfst vorab, ob dein Text in dieses Genre fällt.
EinreichwegDie Zusendung erfolgt ausschließlich digital per E-Mail.Post und Formular nennt die Seite nicht, also richtest du dich nach dem digitalen Weg.
LebenslaufEin Lebenslauf gehört zu den drei genannten Unterlagen.Ein Dateiformat schreibt die Seite nicht vor, du wählst es selbst.
ExposéDas Exposé zum Inhalt umfasst höchstens eine DIN-A4-Seite.Die eine Seite ist eine Obergrenze, die du nicht überschreitest.
LeseprobeEtwa 20 Seiten oder die ersten zwei bis drei Kapitel.Die 20 Seiten sind ein Richtwert, innerhalb dessen du den Umfang wählst.
RückmeldungDer KBV verschickt wegen der großen Menge keine Eingangsbestätigungen.Eine Eingangsmeldung wird nicht genannt, daher rechnest du nicht mit ihr.

Ein vollständiges Manuskript wird nicht ausdrücklich verlangt, weil die Seite nur diese drei Unterlagen nennt. Ein Dateiformat oder eine Betreffzeile schreibt sie nicht vor, du entscheidest darüber selbst.

Die eine DIN-A4-Seite ist eine Obergrenze für das Exposé, während die 20 Seiten als Richtwert gelten. Du wählst den Umfang deiner Leseprobe also innerhalb dieses Richtwerts und achtest darauf, dass das Exposé die Seitengrenze nicht überschreitet. Wer den Text vorab zusätzlich prüfen lassen möchte, sollte diesen Schritt bewusst planen, bevor die Unterlagen fertig sind.

Keine Eingangsmeldung und keine Absage

Weil so viele Einsendungen eingehen, kann der Verlag laut Manuskriptseite weder eine Eingangsbestätigung noch eine Absage verschicken. Der Verlag bittet außerdem darum, von Nachfragen zum Stand der Manuskriptprüfung abzusehen.

Zu Fristen und zur Bedeutung von Schweigen äußert sich die Seite nicht. Ausbleibende Antwort lässt sich daher weder als Absage noch als Zusage lesen, und eine Bearbeitungsdauer nennt die Seite ebenfalls nicht. Du kannst also weder aus Stille noch aus einer fehlenden Mail eine Entscheidung ableiten.

Weil die Seite keine Frist nennt, kannst du für deine Planung keinen festen Zeitraum ansetzen, sondern solltest eigene Pläne offen halten. Wer sich auf den Ablauf einstellt, plant am besten mit eigenem Puffer.

Nach der Einsendung bleibt eine Kopie deiner Unterlagen bei dir. Ob und wann vom Verlag etwas zurückkommt, wird nicht genannt und bleibt hier offen. Wer parallel andere Wege prüfen möchte, kann eine Literaturagentur finden und deren eigene Vorgaben separat lesen, ohne daraus eine Aussage über den KBV abzuleiten. Eine eigene Ablage deiner Einsendung erleichtert dir den Überblick über den eigenen Stand.

Was der KBV verlegt

Selbst beschreibt sich der Verlag auf seiner Seite Über uns als Haus, das zu den erfolgreichsten Verlagen Deutschlands im Bereich Kriminalliteratur zählt. Die Eifel ist als Kulisse im Programm stark vertreten. Nach Angabe des Verlags führt kein anderes Haus so viele Eifel-Krimis im Angebot. Das ist eine Selbstbeschreibung des Verlags und keine unabhängige Bewertung.

Zum Programm zählen laut der Über-uns-Seite die Anthologien Mordlandschaften und die Edition Eyfalia. Die Anthologien erscheinen seit 2009 und haben inzwischen mehr als 20 Ausgaben erreicht, während Eyfalia Geschichten rund um die Eifel und ihre Menschen versammelt. Die Schauplätze reichen dabei von der Ostsee bis ins Salzkammergut. Die Seite sagt nicht, ob für diese Reihen Einsendungen angenommen werden. Sie beschreibt das Programm, nicht den Bedarf, und deshalb lässt sich daraus keine Suche nach bestimmten Texten ablesen.

Die Seite nennt auch Krimis aus anderen Regionen. Daraus folgt nicht, dass nur Eifel-Krimis gesucht werden. Das Programm beschreibt also das Umfeld des Verlags, während für deine Einsendung die Vorgabe der Manuskriptseite zählt. Die Selbstdarstellung im Programm ersetzt keine Prüfung der Vorgaben. Für die Kurzbeschreibung deines Romans kannst du zusätzlich den Beitrag zum Klappentext lesen.

Manuskript beim KBV einreichen: Prüfliste mit vier Punkten

Wer hinter dem KBV steht und welche Alternativen bleiben

Das Impressum nennt die KBV Verlags- und Medien-GmbH in Hillesheim, vertreten durch den Geschäftsführer Ralf Kramp. Die dort genannte Info-Adresse ist keine Adresse für Manuskripte, weil die Manuskriptseite den digitalen Weg an eine andere Adresse verlangt. Deshalb nennt dieser Beitrag die Info-Adresse nicht und verweist für Einsendungen ausschließlich auf den digitalen Weg.

Impressum und Alternativen eröffnen keinen zusätzlichen Weg für Manuskripte beim KBV. Einen Überblick über weitere Verlage für dein eigenes Manuskript gibt der Beitrag Verlag finden. Für die sprachliche Überarbeitung vor einer Einsendung ist der Beitrag zum Buch-Lektorat gedacht, und beide Wege stehen getrennt vom Verlag.

Auch der Gmeiner Verlag hat in einem eigenen Ratgeber seine Vorgaben beschrieben; aus dem Vergleich folgt keine Aussage über den KBV. Andere Verlage mit offenen Einreichwegen werden hier nicht mit Annahmeregeln beschrieben, weil solche Regeln nur in deren eigenen Ratgebern stehen. Wer den Weg wechseln möchte, liest diese Angaben am besten direkt in der jeweiligen Quelle nach.

Quellen und Stand

Soll dein Manuskript vor dem Versand sprachlich geprüft werden?

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Häufige Fragen zur Einreichung beim KBV

Auf welchem Weg nimmt der KBV Manuskripte an?

Der KBV nimmt Manuskripte laut Manuskriptseite ausschließlich digital an, und die Zusendung muss digital per E-Mail an die dort genannte Adresse erfolgen. Einen Postweg oder ein Formular nennt die Seite nicht, und Postsendungen werden Stand 6. Oktober 2026 nicht berücksichtigt.

Welche Genres verlegt der KBV?

Der KBV verlegt laut Manuskriptseite ausschließlich Kriminalliteratur. Die Seite nennt nur diese Beschränkung auf das Genre, daraus folgt aber nicht, dass ein Kriminalmanuskript automatisch angenommen wird.

Welche Unterlagen verlangt der KBV?

Laut Manuskriptseite gehören drei Unterlagen zur Einsendung: ein Lebenslauf, ein inhaltliches Exposé, das auf eine DIN-A4-Seite passt, sowie eine Leseprobe mit rund 20 Seiten oder den ersten zwei bis drei Kapiteln.

Muss ich ein vollständiges Manuskript einreichen?

Ein vollständiges Manuskript wird laut Manuskriptseite nicht ausdrücklich verlangt, weil die Seite nur einen Lebenslauf, ein Exposé und eine Leseprobe nennt. Ein Dateiformat oder eine Betreffzeile schreibt die Seite nicht vor.

Bekomme ich nach dem Versand eine Eingangsbestätigung?

Wegen der großen Menge an Einsendungen kann der KBV laut Manuskriptseite weder Eingangsbestätigungen noch Absagen verschicken. Die Seite nennt keine Frist und keine Bedeutung des Schweigens.

Darf ich nach dem Stand der Prüfung nachfragen?

Der KBV bittet laut Manuskriptseite darum, keine Nachfragen zum Prüfungsstand zu stellen. Ausbleibende Antwort lässt sich weder als Absage noch als Zusage deuten, weil die Seite beides offenlässt.

Ist die Info-Adresse des Impressums für Manuskripte gedacht?

Die im Impressum genannte Info-Adresse ist laut Manuskriptseite keine Adresse für Manuskripte, weil die Seite den digitalen Weg an eine andere Adresse verlangt. Das Impressum nennt die KBV Verlags- und Medien-GmbH in Hillesheim.

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